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Großartig und einzigartig!
"Weltfussballer" Lionel Messi ist einer wie keiner vor ihm!



WERNER-JOHANNES MÜLLER über Sport & Stars & Stories

ASSAUER / BALLACK

Klar ist es nur ein Zufall, Ironie des Schicksals, daß RUDI ASSAUER und MICHAEL BALLACK in diesen eisigen Tagen alle Schlagzeilen beherrschen. Der eine, weil er schockierend seine Alzheimer-Erkrankung öffentlich gemacht hat; der andere aber nur wieder mal seinen piefigen Ärger.

Hier die mutige Beichte der Schwäche, die einem Mega-„Macho“ wie Assauer sicherlich nicht leicht fiel, wo er doch Jahrzehnte nur so strotzte vor Kraft und kräftigen Sprüchen. Dort die komplett fehlende Einsicht Ballacks in das Unausweichliche eines simplen Sportlerlebens.

Wer ist weiter? Wer ist reifer? Wer imponiert uns allen mehr? Wem drücken wir für seinen künftigen Lebensweg nun fester die Daumen?

Assauer ist in diesen kalten Tagen dankbar dafür, daß er sich selbst noch im Spiegel erkennt.

Ballack hat offenbar keinen Spiegel, in dem er sich erkennen könnte.

Ballacks stures, eitles Benehmen - das ist für mich die echt kranke Nummer dieser Tage.

Ballack sollte sich mal schämen und sich an Assauer ein menschliches Beispiel nehmen - für großen Mut.

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GLADIATOREN

Brutal. 5:53 Stunden. In Worten: fünf Stunden und dreiundfünzig Minuten. So lange dauerte das Finale der „Australian Open“ in Melbourne zwischen NOVAK DJOKOVIC und RAFAEL NADAL.

Beerdigt, wieder auferstanden, neu geboren - mehrfach.

Beide gingen durch alle Aggregatszustände.

Ein Gladiatoren-Kampf. Ein Fight der Giganten.

Wer dieses epische, dramatische Match gesehen hat, weiß, woher der Ausdruck: „Das war großes Tennis“ kommt, auch wenn man diesen in einem gänzlich anderen Zusammenhang des Alltags gebraucht.

Dieses Marathon-Match war sensationell. Großer, grandioser Sport.

Wie ein Boxklassiker der Sorte Ali-Frazier, Ali-Foreman, Tyson-Holyfield. Nur ohne Fäuste. Elegant, auf Distanz, ein Tanz voller Intensität, aber knüppel- und prügelhart. Wahnsinn.

Wer wirft zuerst das Handtuch? Keiner.

5:53 Stunden Drama und Dramatik. In Großaufnahme und Super-Slowmotion. Wie ein Hollywood-Blockbuster.

Aber gleichzeitig auch ein intimes Theater-Stück der entblößten, nackten Seelen.

Beide, Nadal und Djokovic stellten alles zur Schau. Schamlos - wenn das hier kein völlig falsches Wort wäre.

Keiner gab einen Millimeter nach, beide durchwanderten mental das „Tal des Todes“ - und dies mehrfach. Am Ende siegte Djokovic, der Titelverteidiger, doch das Spiel hätte zwei Sieger verdient gehabt.

Vor der Siegerehrung mußten sie den beiden Gladiatoren ganz rasch zwei Stühle hinrücken – sie konnten sich beide kaum mehr auf den Beinen halten.

Ein Steward reichte Djokovic eine Flasche Wasser, während der Turnier- Sponsor und weitere Honoratioren ihre Endlos- Statements ablieferten, völlig ohne Gespür für die Situation. Djokovic, der noch am Freitag fast fünf Stunden gegen ANDY MURRAY im Halbfinale gekämpft und triumphiert hatte, nahm die Wasserflasche und reichte sie – wie selbstverständlich - sofort an Nadal weiter.

Zuvor, Mitte fünfter Satz, versuchte Djokovic dreimal vergeblich, sein Rackett vom Boden aufzuheben. Er war todmüde, aber ...

"Trink du zuerst, bitte!", also - Große, wirklich große Sportler, haben einen wundervollen Sinn für die kleine Geste im richtigen Moment.

Ja, Djokovic und Nadal sind echte Vorbilder. Klasse. Große Klasse. Eine Freude.

Worin lag der Trost, die "Consolidation" des Verlierers Nadal, sein seelisches Survival nach dieser Hammer-Niederlage ohne Lohn?

Er sagte: "Ich kämpfe weiter, weiter. Im Gegensatz zu den sechs letzten harten Niederlagen gegen ihn, war ich diesmal endlich wieder auf Augenhöhe. Ich war heute sehr gut, so gut wie er."

Nur ...

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LODDAR + VOX

Wir zitieren einen einschlägigen Branchendienst. "Ja, es stimmt. Die Dreharbeiten laufen schon", bestätigte der ehemalige Fußball-Nationalspieler gegenüber der "Bild"-Zeitung. Ausgestrahlt wird die Sendung bei Vox - dort hat man genügend Erfahrung mit Formaten dieser Art, nicht zuletzt dank Daniela Katzenberger.

Deren Show "Natürlich blond" erfreute sich zuletzt wieder wachsender Popularität: Erst am vergangenen Dienstag schalteten mehr als zwei Millionen Zuschauer ein, der Marktanteil lag in der Zielgruppe bei starken 11,4 Prozent.

Nun soll Lothar Matthäus möglichst nachziehen. Der Ex-Fußballer, der immer wieder für Schlagzeilen gut ist, verfolgt mit seiner Dokusoap indes ein klares Ziel: "Ich möchte den Menschen zeigen, wie ich wirklich bin. Die meisten kennen ja nur irgendwelche Schlagzeilen. Ich denke, da werden viele positiv von mir überrascht sein.“

Zitat Ende.

Wie er wirklich ist? Nee, lieber nicht.

Positiv überrascht? Hm. Und nochmal hm, hm.

Loddar – „Natürlich blöd“. - wie so oft.

Die Quoten werden super sein.

Die Aussichten von MATTHÄUS, jemals auch nur in die Nähe eines Engagements in der Bundesliga zu kommen, natürlich unterirdisch.

Ich war jung und brauchte die Kohle?

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BVB, MG, FCB - aktuell

Schöne Grüße an den 10-Punkte-Vorsprung-Möchtegern-Meister 2012, den FC BAYERN.

Ja, das hätte keiner gedacht, daß Dortmund, Gladbach und Schalke die Meisterschale nicht gleich per Dropkick an München, Säbenerstraße 51 adressieren. Einen guten Tropfen inkludiert…

Ich möchte heute wirklich allzu gerne mal in den Kopf von JUPP HEYNCKES gucken dürfen, was da zu sehen wäre!

Geht – leider – nicht.

Aber tippen wir mal, was ihm so durch den Kopf gehen könnte.

Ich denke, es ist nur ein einziger Gedanke:“ Herrgott, Kruzifix noch einmal, sakra, wie kriege ich diese Sch …-Truppe mal konstant ans Arbeiten!? So richtig ans Arbeiten, ans RENNEN, in die Zweikämpfe – und das, bitte-bitte, in jedem Spiel, jedem einzelnen verdammten, verhauten Spiel !!!“

Sein Kopf innen ist infrarot dabei, fast so knallrot wie der vom Uli H. außen draußen.

Allein, was können sie schon machen, die beiden Macher vom Möchtegern-Finalisten vom 13. Mai im CL-Finale von MUC.

Antwort: Nix, außer Bitten, Flehen, Hoffen und Betteln bei den Subalternen, denen in den kurzen Hosen.

In deren Köpfen – das sehen wir allerdings sehr deutlich sich abzeichnen, herrscht nun eine gewisse explosiv-passive Mixtur aus Ärger, erster Angst, Größenwahn („Wie bitte, Gladbach?- Das uns?“), ja, und leicht beginnender PANIK.

Die Birnen von Lahm & Schweini, Ribery & Robben? Badstuber& Buyten - Ein PANIC ROOM mit unruhig flackerndem Licht.

Warum?

Nun, wenn man selbst locker-flockig unbeteiligt (Kroos! Lahm!!) 1:3 in Gladbach verdaddelt, nach – mal wieder – der „besten Vorbereitung“ in der Saison-Halbzeitpause, gleichzeitig aber BVB, MG und S04 einen Superstart hinknallen, das es nur so staubt, dann, ja dann, kriechen die Zweifel-Teufelchen in den Kopf.

Womit?

Mit Recht.

Wie stark sind wir wirklich? - nicht nur mit der großen Marktführen-Klappe? Wie gut die anderen?

Auch (Bayern)-Profis sind nur Menschen.

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FCB, BVB & Co

“Ja, wir sind fauler, aber solange wir gewinnen, okay“ – sagte MARIO GOMEZ, der Bayern-Goalgetter, kürzlich ganz cool. Ein Reporter hatte Gomez mit den aktuellen Laufleistungen der Teams pro Spiel konfrontiert, bei denen die Bayern ziemlich abschmieren im Vergleich zu den Rivalen.

Die, z.B. der BVB, rennen, aber sie, die Bayern, gewinnen – trotzdem (noch).

Kaum vorstellbar, die Münchner hätten wirklich Bock. Dann bräuchten sie sogar den treffsicheren Gomez kaum, um auf und davon zu ziehen.

Dann wären sie jetzt, zum Ende der Hinrunde, sicherlich schon mehr als drei Punkte enteilt, quasi uneinholbar. Dann wäre, um Uli Hoeness`Kalauer-Klassiker zu zitieren, der „Weihnachtsmann der Osterhase“.

Ist er aber nicht., obwohl er über dicke Eier kräht, der FCB.

Auch HEYNCKES schafft es nicht optimal, seine Herrschaften wirklich konstant in die Topgänge zu kriegen. Das ist eine gute Nachricht für die Konkurrenz. Auch für die Fans und die Liga generell.

Solange der FC Bayern nicht verlässlich in den Turbo schaltet, bleibt die Chose spannend, sehr spannend. Bis zum Ende.

Dortmund? Sie haben sich wieder gefangen, nach einigen Flops. Klopps Jungs kicken wieder auf hohem technischen und läuferischen Niveau. Sie können sich – im Gegensatz zum FCB – voll auf die Bundesliga konzentrieren in 2012. Ein Vorteil.

Es wäre – wieder – eine Sensation, falls sie Bayern tatsächlich noch abfingen. Aber wundern würde es mich keineswegs.

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ZWANZIGER ABGANG / NIERSBACH

DFB-20-er geht. Um Wowereit zu zitieren: “Und das ist auch gut so!“

Wird FRANZ BECKENBAUER sein Nachfolger? Der hätte ja – wieder – Zeit.

Es läuft aber eher auf WOLFGANG NIERSBACH hinaus, den "General" des DFB, bestens verdrahtet mit BILD, FIFA und UEFA.

Zwanziger, nach eigener Ansicht der „Gröpaz“ des DFB („Größter Präsident aller Zeiten“), stolperte die ganzen letzten Jahre wehleidig, eitel und selbstherrlich von einem Fettnäpfen ins nächste – nachweinen wird ihm keiner in der Zentrale in Frankfurt Otto-Fleck-Schneise, auch nicht sonstwo im Lande.

Vermutlich haben LÖW & BIERHOFF, die 20-er genug quälte, ein Piccolöchen knallen lassen, sanft und guttural im Abgang des Herrn.

AKTUELL: Niersbach wird 2012 neuer DFB-Präsident - dies beschlossen der DFB und die Landesverbände heute in Frankfurt. Niersbach? Ein absoluter Medien-Vollprofi, der aber auch mal clever den Mund halten kann, wenn es angebracht ist - ganz im Gegensatz zu seinem Bald-Vorgänger. Als junge Sportreporter haben wir beide Mitte der 70-er beim SID in Düsseldorf begonnen. Wolfgang war damals der "Eishockey-Chef", mit Fussball beschäftigte er sich erst später. Wir nannten ihn den "Klopper" - Das sind Karrieren!

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FCB / BVB / RAFATI

FCB - BVB 0:1 - wer hätte das erwartet? Insgesamt 11,5 km sind die fleißigen Dortmunder in diesem Spiel mehr gelaufen als die Münchner. Wer mehr rennt, der gewinnt - nicht immer, aber meistens.

Da muss auch ULI HOENESS mal wieder mannhaft durch. so wie schon beim 1:3 Debakel gegen den BVB letztes Mal. Darüber sagte Rummenigge bei der FCB-Versammlung am Abend vor dem 0:1: "Uli ist immer tiefer gesackt neben mir - bis ich ihn nicht mehr gesehen hab."

BABAK RAFATI DRAMA? Schiedrichter zu sein ist keine einfache, sondern einsame Sache.

Warum wollte sich der 41 jährioge Schiri das Leben nehmen?

Es wäre unseriös, vorschnell zu spekulieren.

Eines dürfen wir aber vermuten: Die Entscheidung des DFB, daß Rafati von der Liste der FIFA-Schiedrichter gestrichen wird, weil er "keine Perspektive" mehr habe, hat ihm sicherlich nicht gut getan, im Gegenteil. Auch nicht die recht grobe Art, wie er zuletzt in Profi-Umfragen des Fachblattes kicker an den Pranger gestellt wurde, als "schlechtester Schiri" der Bundesliga. Gleich dreimal haben ihn die Spieler in dieser Abstimmung zum ganz, ganz öffentlichen "Absteiger" gemacht.

Ein Fachblatt sollte so eine "Abstimmung" mal besser sein lassen, wo Menschen ganz unfachlich niedergemacht und einer brutalen Branche zum Fraße vorgeworfen werden.

Denn Schiris sind nicht nur oft einsam, sondern auch sensibel - und eitel. Deswegen sind sie ja - auch - Schiris geworden.

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FIFA-BLATTER

Eigentlich wollte ich über JOSEPH S.BLATTER (das „S.“ steht für „SEPP“), also Joseph Sepp Blatter, nichts mehr sagen. Das fällt aber schwer. Verdammt schwer.

Warum? Nun, der 75 jährige FIFA-Pate quatscht jeden Monat mindestens einmal so unerhört Unfassbares, dass man es einfach nicht ignorieren kann, geschweige denn überhören.

Das liegt nicht daran, dass Herr Blatter so wichtig wäre, nein, es ist sein Amt, welches ihn wichtig macht und dem Dummschwätzer das Gewicht gibt.

Blatter herrscht über 216 Mitgliedsländer, mehr als die UNO-Vollversammlung.

Blatter hat inzwischen fast alle beleidigt und gegen sich aufgebracht.

Die Fussball-Frauen ( „Sie sollten engere Trikots tragen, dann würden mehr Männer bei ihnen zuschauen!“) – die Homosexuellen ( „Sie sollten sich während der WM 2022 in Katar sexuell enthalten!“) – und so weiter und so fort.

Jetzt hat er locker vom Hocker RASSISMUS im Fußball mit einem Spruch ohne Sinn und Verstand abgetan als simple Lappalie. „Da gibt man sich hinterher die Hand und es ist vergessen,“ riet er den Beleidigten. Die sollten sich nicht so anstellen. Dem Bruder von RIO FERDINAND, Anton, den Chelsea- und England-Captain JOHN TERRY, ein Holzkopf vor dem Herrn, während des Spiels wohl einen „Affen“ nannte, verhöhnte Blatter mit der knallharten Macho-Tour: „In Südamerika hätten sie Terry dafür doch noch applaudiert!“

Und so weiter und so fort. Klappe zu, Affe tot?

Nein, im Falle Blatters nicht.

Da lässt die FIFA seit Jahren vor großen Spielen die Kapitäne der Teams antreten, um über Stadion-Mikro gegen den Rassismus in den Stadien zu kämpfen – und dann kommt Sepp wie ein Depp und macht alles von höchster Stelle kaputt und lächerlich.

Ja, der Mann ist 75 und hat offensichtlich Narrenfreiheit. Kürzlich haben sie ihn ja wieder glanzvoll wiedergewählt.

Spinnen die eigentlich alle?

Wo leben die?

Und warum machen DFB-20-er und auch BECKENBAUER bei dieser beschämenden Vorstellung Blatters immer noch brav mit? Anstatt ihn abzusägen als obersten Vertreter des Weltfussballs.

Wer schweigt, macht sich mit schuldig.

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SCHIRIS / AMERELL

So viel steht fest: MANFRED AMERELL hat alle Chancen, am Jahresende zum „Tor des Jahres“ gewählt zu werden – von seinen zahlreichen, höchst erbosten Schiedsrichter-Ex-Kollegen.

Amerell - der Rächer und die Gegerbten.

Das ist ja eine echte Räuber-Nummer, die da im Hintergrund läuft. Laut Staatsanwaltschaft sind 20 DFB-Top-Schiris ins Visier der Steuerfahndung geraten, weil Amerell eine Schwarzgeld-Lawine losgetreten hat im Zuge seiner Privatfehde mit MICHAEL KEMPTER, seinem bizarren Ex-Gspusi …

Na, dann prost. Da wird die Freude groß sein. Das bei Leuten, die wir bislang vornehm "Regelhüter" nannten.

Und DFB-20-er steht schon wieder vor einem Debakel, er, der 2010 die Schiri-Affaire zur „Chefsache“ deklarierte. Viel Gedöns und Wortgeklingel, keine Taten.

Die Steuersünder unter den Schiedsrichtern werden nun zittern wie Espenlaub; beste Voraussetzungen für eine abgeklärte, ruhig-souveräne Spielleitung?

Mitnichten. Ich höre die Stars schon motzen: „Elfer, Schiri? Mach du erstmal deine Steuern richtig, du Pfeife!“ – Oder so ähnlich.

Das kann ja noch heiter werden.

Tief blicken lässt der Skandal jetzt schon. Anscheinend gibt es eine Menge Schiris, die vom großen Kuchen Profifussball auch was abhaben wollen, wo doch die Millionarios in den kurzen Hosen, die brav nach ihren Pfeifen tanzen müssen, immer reicher und reicher geworden sind.

Nur die Schiris blieben voll die armen Schlucker, vergleichsweise.

Da fällt den Schwarzkitteln, die klamottentechnisch inzwischen eher "bunten Hunden" ähneln, schon mal ein Konto im malerischen Liechtenstein ein.

… und dann biegt einer wie Amerell ums Strafraumeck - und (ver)-pfeift alles ...

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BVB / KLOPP / AUS

Gestern noch auf hohen Rossen – heute durch die Brust geschossen. Der BVB und der KLOPPO.

Ja, so schnell geht das.

Ich gestehe, ich bin traurig, was die Dortmunder betrifft.

Tja, es wäre so schön gewesen, hätten sie nach der Liga auch Europa so richtig geil aufgemischt.

Aber – Kollege KLAUS HÖLTZENBEIN von der SZ in München hat es sehr, sehr gut auf den Punkt gebracht: „Champions League muß man lernen!

Heißt: Diese abgewichsten coolen Klubs aus dem Establishment und knapp darunter musst du erstmal in den Griff kriegen und ordentlich herspielen, Chancen nützen, Tore machen, nicht nur jung & hungrig sein. Nur heiß sein und rennen, das, Leute, genügt nicht.

Das Stichwort heißt: abgebrüht und cool umsetzen.

Das, was der BVB und Kloppo (noch) nicht so brachten. Verdammt schade.

Auf ein Neues, nächstes Jahr.

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In der Bundesliga können sie das viel besser: 5:0 gegen Köln, ein sehr verdientes 1:1 beim VfB - nun 5:1 Gala gegen Wolfsburg

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BUNDESLIGA

Tja, ich sach mal ... Ähm, gäääähn.

Noch Fragen? Ja, z.B. diese hier: Schießt mal wieder einer echt aufs Tor der Bayern, oder kann NEUER in Urlaub fahren?

Interessant ist auf alle Fälle, was die Münchner Bayern eigentlich können, wenn sie mal - wieder - richtig wollen.

Rückwirkend Gehaltskürzung wg. Arbeitsverweigerung der Stars in der letzten Saison - das wäre doch was, oder?

Schließlich müssen sie an der Säbenerstrasse ja immer noch das 5-Mio-Jahresgehalt von VAN GAAL überweisen.

Wo doch die angeblich 7,5-Klinsmann-Abfindungs-Mios grade eben abgezahlt sind.

Go GOMEZ, go.

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LÖW 2012

Noch nie hat ein Bundestrainer so aus dem Vollen schöpfen können wie JOGI LÖW. Das ist eine ganz feine Sache für unseren Fußball - auch für Löw sollte man meinen.

Doch dem muß allmählich Angst und Bange werden, liest er die Blätter und hört er die Kommentare der Fans.

Demnach ist Deutschland bereits EUROPAMEISTER 2012 und dann gleich auch WELTMEISTER 2014.

Reine Formsache. Pardon, noch nicht mal das. Denn „wir“ packen sie alle, wie sie grade kommen und wie sie auch alle heißen mögen.

Das heißt: Löw muß das – für uns.

Nichts leichter als das, oder? SPANIEN? Wer ist schon Spanien? Außer Welt- und Europameister.

Ja, und? Macht doch nichts. Die putzen Jogis Jungs weg. Die sind „reif“, das sagen sie ja – unvorsichtigerweise - schon selbst (Schweinsteiger)

Ja, dann mal los.

Löw, erschrocken, tritt inzwischen voll auf die Bremse. „Wir sind nur einer von fünf, sechs Titelkandidaten“, versichert er. Glaubt ihm aber kein Mensch, nicht mal die eigene Truppe.

Das nennt man Druck, mein Lieber. Selbstgemachten noch dazu.

Wenn es – mal wieder – nicht klappen sollte? So wie 2006, 2008 und 2010?

An den Stars wird es nicht liegen, der Sündenbock heißt dann … Löw.

Herrgott, der konnte doch voll aus dem Vollem schöpfen - und hat`s versemmelt.

„ … dann wird er der hässlichste Mann in Deutschland sein,“ schreibt FJ Wagner in BILD heute charmant über den Bundes-Jogi, nicht ohne zu erwähnen, dass dieser „mit 51 noch kein einziges graues Haar“ habe.

Das ändert sich. So oder so.

Sie kennen ja meine Meinung, mal rein fachlich: In neun von zehn Spielen packen „uns“ die Spanier. Daran wird sich an „normalen“ Tagen so schnell nichts ändern.

Löw sieht das mit seinem Trainerstab auch so. Das ehrt ihn ungemein. Hilft ihm aber nichts, rein gar nichts..

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BRENO

Das ist ja eine unglaubliche Geschichte, die von BRENO, dem 21 jährigen Bayern-Star. So wie es ausschaut, hat der Brasilianer sein eigenes Haus in Brand gesteckt.

Seit Samstag Mittag sitzt Breno jetzt in „St. Adelheim“, wie man in München die JVA Stadelheim im Münchner Westen nennt. Verdacht auf schwere Brandstiftung und Millionenschaden.

1,5 Promille hat der Kicker angeblich im Blut gehabt, als die Polizei in der Brandnacht kam. Seine Frau Renata, angeblich 14 Jahre älter, und die drei Kinder, darunter ein schulpflichtiger Sohn, waren um 0:30 Uhr nicht im Haus, sondern „bei Bekannten“.

Daß Brasilianer mal ein bisserl länger aufbleiben und zu feiern verstehen, das ist eine Sache. Alles andere: Sehr mysteriös, von Anfang an.

Glücklich ist der 21 jährige Brasilianer mit dem Brausekopf beim FC Bayern nicht geworden, wie so viele Landleute vor ihm.

Vor vier Jahren mit großen Hoffnungen gekommen, rein ins Team, dann wieder raus, dumme Platzverweise im Jähzorn, meist nur zweite Wahl, verliehen nach Nürnberg, Kreuzbandriss, Rückkehr, bei Heynckes nur Bankdrücker, kein Saisonspiel. Und neue Knieprobleme, wie Heynckes nun berichtete. "Es wurde wieder dick."

Heißt: Karriere massiv in Gefahr.

Traumkarrieren sehen anders aus.

Wir reden in diesen Tage ja so viel vom oft unmenschlichen Geschäft Profifußball, das seine Protagonisten ebenso reich wie unglücklich macht und ihre Köpfe kaputt.

Der junge Breno, das Gefühl kommt immer mehr auf, zählt auch dazu.

Er ist erst 21 Jahre alt, aber am Ende. Wie gottverlassen muß er sich gefühlt haben, als er das Feuerzeug nahm.

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UPDATE: Unmöglich und ein uralter Reflex ist der Ausraster von ULI HOENESS gegen die Münchner Staatsanwaltschaft, die nur ihre verdammte Pflicht tut. Klar, wer was gegen Bayern sagt, ist weiss-blauer (Frei) - Staatsfeind Nr. 1. Die Bayern, allen voran Hoeness, sollten mal besser den Ball gaaaanz flach halten, was ihren Betrieb betrifft. Schon im Fall DEISLER vor vier Jahren sahen sie schwach, ganz schwach, aus, obwohl die Sprüche doch immer so edel sind. "Bayern-Familie", etc. Bei BRENO haben sie - mal wieder - nix mitbekommen, die Herren um Herrn H. - Wer einem blutjungen Brasilianer aus der Provinz zudem nicht auf das Energischte abrät, ausgerechnet im Nobel-Vorort GRÜNWALD eine Millionen-Villa für 20.000 Euro p.M. zu mieten, hat nicht mehr alle Schindeln am Dach.

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BALLACK ABSTURZ

Der Absturz von BALLACK nimmt kein Ende.

Abgeschoben beim FC CHELSEA.

Aussortiert bei LÖW & DFB.

Abgesägt von LAHM.

Bankdrücker bei BAYER 04 LEVERKUSEN.

Und jetzt auch noch die Frau weg.

Simone Ballack lebte mit den drei Söhnen seit Wochen im Hotel, zieht jetzt zurück nach Berg am Starnbergersee. Berichtet BamS.

Ballack allein zu Haus. 150 Mio Euro schwer, laut SPORTBILD.

Die Knete, tonnenweise reingeschaufelt von seinem angeblich so super-smarten Berater DR.BECKER, hilft ihm jetzt auch nicht mehr viel.

THE END.

Opportunist VÖLLER im DSF-DOPPELPASS: „Wenn es ein Angebot gibt, setzen wir uns mit Michael zusammen und finden eine Lösung.“

Rumms. Das ausgerechnet von „Fachmann“ Völler, der ihn - warum auch immer??? - holte.

Sie kennen ja meine Meinung zu Ballack & Völler seit letztem Sommer schon.

Jeder kriegt`s am Ende eben wie er es verdient. Mehr sage ich nicht dazu.

Bye-bye-Ballack. Kein Verlust für keinen.

Nicht mal für Simone.

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FAULE KICKER

Bei der Tagung der Bundesliga-Manager dieser Tage hat es eine hitzige Diskussion gegeben. Um die sogenannte „Heatmap“ und allerlei Daten über alles, was die Stars während der 90 Minuten Arbeit auf dem Platz abliefern – oder auch nicht.

Akribisch dokumentiert auf führenden Online-Websites - seit Start der Saison.

Hochinteressante Daten-Infos sind das für Fans & Fachleute - ich liebe sie.

Sie auch?

In der sogenannten „Heatmap“ kann man z.B. wunderbar erkennen, wie faul oder fleißig die Spieler sind, alle ihre Laufwege während des Spiels sind mit Wärmefarben dokumentiert und per km-Distanzen.

Früher spotteten die Fans ja immer über arbeitsscheue Profis: „Ein Aktionsradius wie ein Bierdeckel …“ - Jetzt, dank der exakten Daten, dank dieser Transparenz, wissen wir, warum keiner so viel läuft wie Bayerns THOMAS MÜLLER, Dortmunds SVEN BENDER oder überall zu finden ist wie MARIO GÖTZE - und keiner sich so wenig reinhängt wie PODOLSKI.

Das passt den Chefs der Negativ-Stars natürlich gar nicht. Völlig zurecht fürchtet einer wie Kölns Sportdirektor VOLKER FINKE den Verfall des Markwertes des Daten-Faulpelzes.

Ein toller Kunden-Service ist das aber generell fürs zahlende Publikum und die Medien.

Bitte weitermachen, auch wenn die Liga-Bosse zetern, anstatt ihre Pappenheimer mal selbst auf Trab zu bringen.

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WUNDERTÜTE

Warum gucken die Leute so gern Fußball? Das wurde SEPP HERBERGER, der „Weise von der Weinstraße“, mal von einem Reporter gefragt. „Weil die Leut` nie wisse`, wie`s am Ende ausgeht!“ – antwortete der Weltmeister-Trainer von 1954.

So isses. So war`s, so bleibt`s. So ist Fußball.

Das haben wir jetzt am zweiten Spieltag der noch jungen Saison mal wieder prima sehen können.

Die Bayern kicken - schon wieder! - einen Kram - gewinnen am Ende glücklich 1:0 bei Magath.

Der BVB kickt überlegen – und verliert am Ende 0:1 durch einen Glücksschuss in Hoffenheim.

Das passiert. Das ist Fußball. Deswegen gucken die Leute zu.

Wo sonst im Leben ist immer alles möglich - und das Gegenteil?

Vielleicht in der Liebe … aber wo sonst?

Natürlich ist das bestes Entertainment. Höchst unterhaltsam.

Ein Klasse-Merkmal der deutschen Bundesliga ist – im Vergleich mit Italien, Spanien, England – immer noch, dass jeder jeden schlagen kann - an seinem guten Tag und dessen weniger gutem.

Und daß dabei nie einer weiß, wie es am Ende ausgeht.

Glorreiche Ungewissheit. Die ebenso selbstverständlich die Trainer um den Verstand bringt wie die Fans in den Wahnsinn treibt.

Herrlich.

Hinter den Fragezeichen, dies ist interessant, tut sich dennoch eine Gegenwelt auf. In dieser erscheint alles im kalten Licht.

- Mainz und Hannover haben sechs Punkte.
- Bayern hat keine Ideen, aber wenigstens Dusel.
- BVB hat Götze, wird aber nicht 34 x gewinnen.
- Köln hat ein Trainer-Problem.
- Schalke wird wieder eine Rolle spielen.
- Salihamidzic rennt, Magath quält.
- Werder wird wieder nichts reißen.
- Leverkusen wird ranriechen, dann ...
- HSV + Hertha spielen keine Rolle.
- Gladbach ist wieder ein Team.
- Hoffenheim überrascht, manchmal.

So wird`s weitergehen. Oder auch nicht.

Deshalb hat Heynckes immer wieder die knallrote Birne und dieses hektische Flackern in den unruhigen Augen bei Interviews. Deshalb ringt Klopp gekonnt, aber nur äußerst mühsam beherrscht um Fassung nach einem Drecks-Match wie in Hoffenheim. Deshalb ledert Lahm gegen die eigene lahme Truppe los beim „direkten Umschalten“ und damit - indirekt, doch frontal – gegen die dafür verantwortliche FCB-Umschalte-Station Schweinsteiger, seinen internen Rivalen. Und Magath wütet gegen die blinden Schiris, die ihn um Siege gegen die Bayern bringen, die traditionell seine süßesten sind.

Nichts ist unmöglich - in dieser Wundertüte. Immer wieder.

Herrlich schrecklich, schön.

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GÖTZINHO

Das schrieb ich vor vier Monaten. Weil es so schön wahr geworden ist, dieses Märchen von GÖTZINHO, hier eine Reminiszenz aus aktuellem Anlass:

... Der „Meistermacher“ ist 18 Jahre alt, Professoren-Sohn aus dem Allgäu und heißt MARIO GÖTZE. 0:1 lag Dortmund zurück, Schockstarre im Stadion.

Da packte sich der kleine BVB-Dribbler beherzt den Ball, tanzte fünf Hannoveraner aus – und glich postwendend zum 1:1 aus.

Wenn wir nach Ende der Saison die „Meistermomente“ analysieren, wird diese 59. Minute für den BVB eine goldenen Rahmen tragen.

Die Minute, in der sie Meister wurden, die Kloppo-Jungs.

Denn jetzt brennt nichts mehr an.

Diese 59. Minute war zugleich eine Minute – die Dortmunder Bosse werden es nur sehr, sehr ungern hören - in der sich endgültig und wunderschön ein potenzieller Weltstar offenbarte, den sie auf Perspektive nicht werden halten können.

Ich habe seit Jahrzehnten keinen jungen Offensiv-Allrounder bei uns in der Bundesliga gesehen, der derart überragendes technisches Talent und Torriecher hat wie Mario Götze. Der wie „ein Alter“ so selbstverständlich Verantwortung übernimmt, wenn es ganz, ganz eng wird für sein Team.

Nicht nur Dortmund, auch Deutschland darf sich freuen, nicht nur KLOPP, sondern auch LÖW, nicht nur der beneidenswerte BVB, nein, auch der DFB – über diesen wunderbaren Burschen am Ball.

Er kann - zentral neben Özil agierend - exakt der Spieler werden, mit dem Löw endlich mal eine echte Chance gegen die Spanier hat. Ein Zauberer und Vorbereiter, der diese Lücke schließt, den kleine Tick Super-Qualität bringt, der bei der EM 2008 und WM 2010 noch fehlte. Etwas, was z.B. ein Schweinsteiger nicht drauf hat.

Götze ist beim BVB jedenfalls das Symbol dieser Meister-Elf kurz vor der Krönung. Jung, intelligent, läuferisch, kämpferisch und charakterlich von großer Klasse.

Was ROBBEN (nicht mehr RIBERY!) für den nur noch enttäuschend mittelmäßigen FC BAYERN bedeutet, das ist Götze mit seinen jungen Jahren bereits für den BVB. Eine Liga für sich, ein Spieler, der den Unterschied macht.

Ja, „Super-Mario“ Götze ist Dortmunds kleiner MESSI mit einem Mega-Potenzial.

Sie werden ihn nur leider nicht im Signal-Iduna-Park festketten können, wenn die großen Klubs aus ganz Europa mit den Scheinen winken.

Aber so weit sind wir noch nicht ...

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BVB BLITZSTART

Also, ich sag`s mal so: Wäre ich JUPP HEYNCKES, dann hätte ich eine ziemlich unruhige Nacht verbracht nach diesem 3:1 Startknaller des BVB gegen den HSV.

Denn denkt der Bayern-Jupp an den BVB bei Nacht, ist er um den Schlaf gebracht.

Bis zum Anpfiff der Partie BVB-HSV konnte Heynckes ja noch recht cool davon ausgehen, dass der Meister 2011/ 2012 doch eigentlich nur München heißen könnte; bei den Investitionen (44 Mio Euro), bei den Ambitionen („Wir wollen und holen den Titel, ganz klar“, so FCB-Kapitän Lahm)- und der "Doppelbelastung" der Dortmunder künftig in Liga und CL.

Dann dieser fulminante, rasante, famose, energiegeladene, brutale, brillante BLITZSTART des BVB, bei welchem nicht nur dem demolierten HSV Hören und Sehen verging.

WOW !!! Und noch mal: WOW !

Der Meistertitel wird wieder über Dortmund gehen – das steht jetzt schon fest, und die Münchner werden sich ganz warm anziehen und enorm ranhalten müssen, um mit dieser Dortmunder Powertruppe mithalten zu können.

Und Heynckes mit Kollege Klopp.

Klopp hat über diese neue Saison gesagt: "Wir wollen hier niemanden beindrucken - nur uns selbst."

Großartige Kompasszahl für alles, was jetzt kommt.

Stellenweise, ich gestehe es, dachte ich beim Traumstart des BVB, da kickt und kombiniert der FC BARCELONA.

Eine ganz alarmierende News ist dies für die Bayern, die Barcas handlungsschnellen Stil fürchten wie der Teufel das Weißbier.

Ein Tempo war das schon wieder zum Auftakt, eine Dominanz, eine Einsatz- und eine Laufbereitschaft, mit knackigen Kurzpässen und weiten Wegen (Bender lief 18,4 Kilometer!), eine Spiellust (Götze!) auf Seiten der Kloppo-Kicker, dass es die reinste Freude war, ihnen zuzusehen.

Ja, das ist moderner Fußball, Leute.

Und der nächste „Fußballer des Jahres“ wird MARIO GÖTZE heißen, nicht MARIO GOMEZ.

Es wird auf ein Duell zwischen BVB und Bayern hinauslaufen, ich sehe da keine andere Truppe, die entscheidend mitmischen könnte.

Der beste Gradmesser für die Bayern ist ja immer die Miene von ULI HOENESS

Die wechselte von „Mir-san-wieder-mia“ zu „Au-weia-Scheisse-was-sehe-ich-denn-da-schon-wieder?“

Hoeness hatte das Pech, die Meister-Gala zum offiziellen Saisonstart vor Ort miterleiden zu müssen, da gibt es sicherlich schönere Erlebnisse an einem lauschigen Sommerabend.

Am Ende wirkte der FCB-Präsident blass und sichtlich verlegen, fast mitgenommen. Herrje, das fängt ja schon wieder gut an.

Klopp hätte Hoeness vor drei Jahren haben können, er und Rummenigge nahmen lieber KLINSMANN.

Wenn Klopp tatsächlich die Titelverteidigung gelingt, was keinem Kollegen seit 15 Jahren gelang (letztmals Magath bei Bayern 2006), rückt er in die Weltliga der Meistertrainer auf. Dann kann er sich die Jobs aussuchen.

Der FC Bayern ist für ihn dann noch weniger eine Alternative zum BVB als jetzt schon.

Auch ganz klar: Ein Selbstgänger wird der Titel für die Münchner Mio-Truppe garantiert nicht, auch wenn das - mal wieder ! - viele geglaubt haben. Der FCB ist kein Favorit, eher ein chancenreicher Mitbewerber – des BVB.

Mehr nicht. Aber allein das ist ein Schock für die Münchner und ihre titelverwöhnten Fans.

Schaun mer mal, wie die Bayern nun den BVB-Hammer verdauen, morgen bei ihrer eigenen Premiere gegen Gladbach.

Man glaubt es ja kaum: Da stehen sie schon unter Zugzwang. Am allerersten Spieltag.

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AKTUELL! FC Bayern - Gladbach 0:1 - der BVB ist schon drin, in den Köpfen des FCB. Aber volle Kanne. Das läuft wie bei Federer und Nadal im Tennis. Nichts nagt an Ex-Champions so sehr, wie die (berechtigte) Angst vor dem Thron-Wechsel. Und NEUER war auch schon mal souveräner. Auf Schalke.

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KLINSMANN US-COACH

Oh, Gott, der schon wieder.

JÜRGEN KLINSMANN wird neuer Coach der USA.

Weil es ihm grade wieder in den Kram paßt. Vor zwei Jahren lehnte der "Flipper" denselben Job, die Nachfolge von BRUCE ARENA, noch locker ab.

Bei den Bayern 2009 grandios gescheitert, ein bissele gesurft, beraten, geworben - der Fußball macht immer noch Karrieren möglich, die gibt`s gar nicht.

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GERD MÜLLER

Der "Bomber der Nation", für mich größer als BECKENBAUER (sorry, Franz!), weil er nun mal die Tore, Tore, Tore machte - gefunden im italienischen Triest von der Polizei. "Verwirrt und desorientiert" - das ist jetzt schon die traurigste Geschichte des Sportjahres 2011.

Alles Gute, Gerd.

Und an die Bayern: Sorgt für ihn und paßt weiter so gut auf ihn auf, wie in den ganzen letzten Jahren. Danke.

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SOLL SILVIA NEID GEHEN?

Klar, jetzt geht auch bei den "Mädels" das Hauen & Stechen los, nach diesem WM-Aus.

Sollte COACH NEID gehen? Natürlich nicht. Sie ist sicherlich nicht die Lockerste, zu Selbstkritik auch wenig fähig, aber sie hat jahrelang sehr gute Arbeit geleistet - und die Konkurrenz schläft auch nicht.

Sollte STEFAN PRINZ, der Vater von BIRGIT PRINZ mal besser die Klappe halten? Ja, sollte er.

Verdammt schade ist insgesamt nur die verpaßte Großchance, den Frauen-Fussball weiter zu fördern - bei uns hier, in Deutschland.

Denn schon fällt vieles wieder in sich zusammen. Herrenwitze allenthalben, etc, pp. "Weiber raus aus dem Fußball - wieder rein in den PLAYBOY" - solche blöden, reaktionären Sprüche halt.

Traurig, das.

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BRUTAL-AUS

Aus die Maus. Und raus - aus der WM 2011 - 0:1 gegen JAPAN, das ist der Super-Gau für das Team, den DFB, die WM der Frauen hier bei uns in Deutschland überhaupt.

Ich finde das sehr, sehr schade, denn ohne erfolgreiche, mitreißende Gastgeber ist jede WM nur noch die Hälfte wert, obgleich das spielerische Niveau der verbleibenden Teams (z.B. Schweden, USA) so gut ist wie noch nie zuvor bei einer WM.

Die Deutschen sind raus.

16,95 Millionen TV-Trauergemeinde, 59,30 % Einschaltquote, ein fabelhafter Anteil an jungem Publikum - dann das.

Plötzlich und unerwartet ...

Und die sympathische KIM KULIG, deren Dynamik, Dagegenhalten und Courage ab Minute 3 an allen Ecken und Ende fehlte, muß mit Kreuzbandriss unters Messer.

Football is a bitch.

Abschließend, aus deutscher Sicht: Fest steht natürlich auch, daß sowohl das Team, als auch COACH NEID von der Wucht des Events überrascht und auch überfordert waren. Das erkennt man vorallem daran, daß die deutsche Elf ihre PS nicht stabil, verläßlich und konstant auf die Straße bringen konnten. Dafür gibt es Gründe. die haben Namen: BAJRAMAJ, PRINZ, POPP, auch NEID. Zu unterschiedlich und unberechenbar waren die volatilen Ergebnisse, Licht & Schatten, oft unerklärlich, reine Tagesform.

WUNDERTÜTEN-FUSSBALL.

Weltmeister wirst du so nicht.

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FRAUEN WM

Also, das hat richtig Spaß gemacht! Das 2:1 der deutschen FRAUEN NATIONAL11 gegen KANADA. Das Motto dieser WM aus deutscher Sicht: „3. Platz ist für die Männer!“ Ziemlich kess und frech diese Anspielung auf die männlichen DFB-Kollegen, die seit 1996 keinen Titel mehr gewonnen haben.

14,09 Millionen Zuschauer sahen den Auftaktsieg. Eine TV-Traumquote von 58,0 Prozent. Damit hängten die deutschen Mädels alle ab, auch F1 Champion VETTEL bei seinem Sieg in Valencia. Respekt!

Mich interessierte vor allem: Wie kicken die?

Antwort: Tadellos.

Trainerin SILVIA NEID ist das coole Pendant zu LÖW. Offensiv, mit einem grenzenlosen Vertrauen in junge Kräfte. Die immer etwas mürrisch und humorlos wirkende BIRGIT PRINZ war schon mal besser, wie man gestern sah, dafür aber drängt die fabelhaft unterhaltsame CELIA OKOYINO als Torjägerin nach. Ein Temperamentsbolzen mit einer echt tollen Balltechnik, nebenbei bemerkt.

Klar, dass die deutsche Elf noch ein Weilchen gegen die alten, platten Macho-Sprüche anrennen wird ( „Wo machen die eigentlich Trikottausch?“) - aber ich bin sicher, dass aus dieser WM richtige Festwochen werden.

Fußballerisch gibt es überhaupt nichts zu meckern. Im Gegenteil.

Moderne Spielanlage, Rasanz, kreativ & selbstbewußt.

Wann hat man zuletzt so feine Pässe von einer deutschen Elf gesehen wie nun von Kulig, Garefrekes und Co?

Bei den Männern schon seit der WM 2010 nicht mehr.

AKTUELL: Die ersten vom Fußball der Frauen zutiefst verunsicherten Kerle schlagen zurück. Zum Beispiel Leser "Tautron" in der FAZ:

"Mich interessiert Kirschkernweitspucken in Unterammergau ähnlich dringlich, wie dieser Sommerlochfüller. Klar, einzelne Aktionen einzelner Spielerinnen werden schon schön anzuschauen sein - aber ein ganzes Spiel? Die mediale Vergewaltigung, die FAZ vorweg, stößt mich aber eher ab denn dass sie mich motiviert und anzieht."

Hilfe, jetzt nehmen uns die Finten-Weiber auch noch unseren Fußball weg!

Und der "kicker" hat ein Titelbild ohne WM-Stars. Dafür die Jungprofis Draxler von Schalke und Götze vom BVB: "Starke Jungs".

War das ironisch gemeint, Kollegen? Am Morgen nach der WM-Eröffnung?

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AKTUELL! "Dirty winning" - Nur mühsames 1:0 gegen Nigeria. Ein Spaziergang zum WM-Titel - das ist jetzt schon ersichtlich - wird das mit Sicherheit nicht. Die Deutschen ließen sich vom aggressiven Nigeria den Schneid abkaufen - und rein spielerisch ging da naturgemäß kaum was. Solche Tage gibt`s. Der TV-Quote tat es keinen Abbruch: 16,39 Millionen sahen dem Geholze geduldig zu. Rekord! Und ganz erstaunlich, denn das bedeutet: Die "Mädels" erreichen Herz und (Fussball)-Verstand der vielen Fans, sie interessieren und emotionalisieren. Die Fans hoffen und bangen mit ihnen. Fast hätte ich gesagt: ... wie im Profi-Fußball der "Jungs".

BIRGIT PRINZ? Ich würde an ihr festhalten. Die braucht Coach NEID noch im Verlauf des Turniers und wenn`s nur die Brechstange von der Bank bedeutet oder Routine beim Elferschießen.

UPDATE Klasse-Comeback gegen Frankreich! 4:2 und Gruppensieger. Das deutsche Team gefiel über 90 Minuten. Spielerisch und kämpferisch.

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BYE-BYE-BALLACK

Schnipp-schnapp – schnipp-schnapp. Scheibchen für Scheibchen hat BUNDESTRAINER LÖW den „Capitano“ ohne Kommando, MICHAEL BALLACK ganz cool ausgebootet.

Schon seit letztem Sommer 2010, seit der WM.

Nur einer wollte das nicht akzeptieren: Ballack.

Andererseits:

Nie gab es ein deutliches, definitives „Nein“ aus dem Munde des Bundes-Jogi. Löw ließ „Balle“ schlicht und ergreifend am langen Arm verhungern.

Erst hatte Ballack kein Glück, dann kam auch noch (Verletzungs)-Pech dazu.

Und "Nr. 13" hatte auch überhaupt keine Lust, von sich aus abzutreten. Was Löw am liebsten gewesen wäre...

So versickerte die Zeit - und spielte voll in die Karten Löws und der neuen, nachdrängenden Stars.

Zwischen den Zeilen konnte man jedoch immer lesen, was Löw dachte, aber nie sagte: Bye-Bye-Ballack

Zu alt, zu langsam, zu fordernd gegenüber den jungen Mitspielern, die gegen ihn waren. Gegen den alten Platzhirschen, der die Zeichen der Zeit nicht zu werten wusste. Schon als ihm „Poldi“ in Cardiff die berühmte Backpfeife verpasste, war klar, wie das Jungvolk so dachte.

Respekt? Denkste.

Dann legte sich Ballack auch noch zu allem Überfluss nach dem 0:1 im EM-Finale 2008 noch auf dem Platz lautstark mit Team-Manager Bierhoff („du Ober-Pisser!“) an und ließ seinen Berater dem SPIEGEL gegenüber dunkel von der „Schwulen-Combo“ beim DFB raunen.

Spätestens da war Ballack „out“.

Eine unwürdige, phasenweise geradezu sadistisch wirkende „Salami“-Taktik von Löw folgte, der genüsslich einen Monat nach dem anderen ins Land ziehen ließ.

Nun hat die Qual endlich ein Ende.

Der ewige „Vize“ ist - offiziell - aussortiert.

Mal sehen, ob er das scheinheilige Angebot, am 10. August gegen Brasilien noch mal aufzulaufen, überhaupt annimmt.

Ich glaube das nicht.

Er müsste dabei ja Löw & Lahm treffen.

Die machen mit Ihren Frauen in Griechenland übrigens gerade im selben Hotel Strand-Urlaub … wie mir eben ein Freund berichtete, der auch dort zu Gast ist.

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UPDATE: Klar, Ballack hat keinen Bock auf das Abschiedsspiel und grätscht Löw in einer offiziellen Presse-Mitteilung ab. Bezichtigt Löw der Lüge. Sowas hat es in der langen Geschichte des DFB zwischen einem Bundestrainer und seinem langjährigen Kapitän noch nie gegeben.

Meine Meinung: Peinlich für beide.

Wer lügt? Ich denke, beide spielen mit gezinkten Karten.

Da ist zudem soviel Zunder in der Story, da muß es noch ganz andere Sachen gegeben haben, die wir - bisher - noch gar nicht kennen.

Denn von rein sportlichen Fragen ist dieser Zoff inzwischen tief ins Persönliche abgeglitten.

Dafür gibt es unter Garantie noch andere Gründe.

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TWITTER / ROONEY

Jetzt wird die Sport-Presse bald arbeitslos. Die Stars schreiben selbst - und "zwitschern" in 140 Zeichen auf TWITTER, was das Zeug hält. Einige dachten ja schon, WAYNE ROONEY, der schüttere ManU-Bulle, könne nicht mal auf "drei" zählen, doch weit gefehlt.

Denn der 25 jährige hat sich nun für 11 000 EUR eine Haar-Transplantation gegönnt - so wie unlängst BERLUSCONI. Und welt-exklusiv darüber auf TWITTER berichtet.

"Hallo an alle, hier ist mein neuer Kopf (Foto). Es wird ein paar Monate dauern, bis es wächst. Außerdem immer noch ein bisschen blutig. Aber das ist normal."

Tja, auf d i e News haben wir alle gewartet, oder?

PS: Vorgestern erklärte SHAQUILLE O NEAL seinen Rücktritt in der NBA - auch auf TWITTER.

Jetzt warten wir eigentlich stündlich darauf, daß Rooneys Kollege RYAN GIGGS uns zwitschert, warum er acht Jahre lang seine Schwägerin gev ... hat. Sorry, mir gingen grade die Zeichen aus.

Das wär doch mal eine Granate, oder?

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BLATTER / FIFA

Das Motto der FIFA: "For the Game. For the World." Der skandalöse Auftritt von FIFA-Präsident SEPP BLATTER in Zürich zeigte nur eines: Weder brauchen das "Spiel", noch die "Welt" Blatter & Konsorten.

Dennoch wurde der "Pate aus dem Oberwalis" für weitere vier Jahre zum FIFA-Boss gewählt. Er kann sich - nach wie vor - auf seine Spießgesellen verlassen.

In der Welt der großen Scheine hat vorallem Blatter jeden Bezug zur Realität verloren.

Im WM-Jahr 2010 setzte die FIFA 3,6 Milliarden Dollar um; der Gewinn betrug allein 202 Millionen. Für die WM 2014 in Brasilien sind 4,3 Milliarden Einnahmen geplant. 1,2 Milliarden Dollar Cash, die FIFA schwimmt im Geld, sie könnte auch eine Bank sein ...

Und äußerst clever macht Blatter mit jährlichen Zuwendungen vorallem die kleinen Verbände gefügig. 250 000 Dollar bekommt jeder, ob Deutschland (als größter Verband) oder Liechtenstein, ohne jeden Profifussball. Es gibt keine Kontrolle, wie diese Gelder verwendet werden - Korruption ist damit vorprogrammiert. Aber auch Still- und Wohlverhalten der "Täter".

Der Sport selbst steht schon lange nicht mehr im Mittelpunkt.

Die UEFA vertritt 52 von insgesamt 208 FIFA-Mitgliedern. Deren Präsident MICHEL PLATINI, täte gut daran, sich für den Fußball zu entscheiden und nicht für Blatter, wie bisher. Von dem hat der Franzose angeblich das Versprechen, in vier Jahren sein Nachfolger werden zu dürfen. Eventuell sogar schon in zwei Jahren durch einen vorzeitigen Abtritt Blatters (an den intern aber keiner glaubt).

Deshalb hält Platini (noch) still.

Erstmal ist wieder der Deckel drauf, auf all den Machenschaften.

PS: DFB-20-er machte - wie so oft - eine ganz, ganz schwache Figur- aus rein machtpolitischen Gründen. Auch er hielt fein still und stützte Blatter. Die Kollegen von der englischen FA ließ unser feiner DFB-Herr richtig im Regen stehen, als sie in Zürich als einzige aufbegehrten. Jene FA, die uns entscheidend die WM 2006 nach Deutschland holen half.

Doch wer erinnert sich schon noch daran ...

20-er sitzt jetzt mit im neuen Exekutiv-Komittee. Na, fein.

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HAMIT ALTINTOP / REAL MADRID

Das muß man sich mal vorstellen: Ein FC Bayern-Bankdrücker bekommt bei JOSE MOURINHO (den ich, nebenbei, für den besten Trainer der Welt halte) einen 4-Jahres-Vertrag bis 2015 bei REAL MADRID.

Leute, wie kann das sein?

Was sieht „Mou“ in HAMIT ALTINTOP, was die Bayern in vier Jahren bisher nicht sahen?

Antwort: Mourinho sieht in Hamit einen absoluten Top-Profi, einen Charakter-Profi, einen wunderbar loyalen Profi. Einen erfahrenen, aber immer noch hungrigen, uneigennützigen Teamplayer mit einem unerfüllten Traum.

Einen, der sich hier in München nie beschwerte, obwohl ihn VAN GAAL behandelte wie einen räudigen Hund. Wie einen ... Kümmel-Türken.

Altintop wird bei Mourinho (Beifall, Beifall!!!) endlich Rechtsverteidiger spielen. Mit einer aggressiven Offensiv-Komponente.

Klasse, Beifall!. Genau die Position, die richtig ist – aber beim FCB durch PHILIPP LAHM okupiert wird, obwohl der „links“ viel besser ist, weil er dort nach innen ziehen und mit „rechts“ sogar Tore schießen könnte.

KÖNNTE! Konjunktiv. Lang ist das her.

Altintop, ein Opfer der Münchner Machtpolitik. Ein Türke. Ein Neger - für den Herrenmenschen van Gaal. Und die Bayern-Bosse schauten zu.

OLIVER KAHN hat grade angemerkt, dass die Bayern „keinen Plan“ haben.

Ja. So ist es.

Sie haben keinen.

MOURINHO zeigt ihnen jetzt, was der sachkundige Blick eines Trainers ist. Mourinho - das ist der Spieler-Flüsterer.

Er hat das Gespür für einen unterschätzten Underdog wie Altintop. Mourinho wird reich belohnt werden.

Für Hamit, den sympathischen, völlig untergebutterten Top-Profi, freue ich mich sehr.

Wie provinziell ist der FC BAYERN geworden.

Ein Klub voller "Fachleute" - die grotesk betriebsblind sind.

Keinen Blick für die Stärken von Spielern, weil sie in erster Linie immer nur sich selbst sehen.

Siehe Rummenigges vorzeitige Vertragsverlängerung.

Profis? Profiteure. Jahre nach der eigenen Karriere.

Kahn hat völlig recht.

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SCHLAGZEILE DES TAGES

"Nach Frankfurt-Debakel: Übernimmt Daum jetzt Al-Qaida?"

TITANIC

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SPEZLWIRTSCHAFT FCB

Raten Sie mal, wessen Vertrag gerade verlängert wurde, noch ehe ein (NEUER) Star beim FC BAYERN für die neue Saison unterschrieben hat?

Ja, richtig: Der Vertrag von KARLHEINZ RUMMENIGGE, dem Vorstandsvorsitzenden mit der äußerst überschaubaren Erfolgsbilanz, bei vollem Lohnausgleich.

Bis 31.12. 2013 wird KHH beim entthronten Branchenprimus weiterhin sein (Un)-Wesen treiben dürfen. Mit Segen des Aufsichtsrates. Und: ULI HOENESS, dessen Chef.

Die beiden, ein echtes Erfolgsduo. Ehedem mal.

Macht aber nix, Rummenigge, der in den letzten Jahren Aber-Millionen versenkte und Trainer verschliß, darf weiter wurschteln unter den wachsamen (?) Augen seines Kumpels, des bekannten Bratwurst-Fabrikanten.

So wie eh und je.

In Bayern (nicht bei den Bayern!) gibt es dafür einen treffenden Begriff: Spezlwirtschaft.

Das klingt so gemütlich, ist es aber nicht. Vielmehr handelt es sich um handfeste Politik unter der Hand.

In der freien Wirtschaft wäre einer wie Rummenigge schon längst geflogen.

Für den Präsidenten Hoeness ist er – wenn es bei internen Machtfragen hart auf hart kommt – eine pflegeleichte Schach-Figur. Hoeness macht es bei Rummenigge wie lange Jahre Beckenbauer bei ihm, Hoeness: „Teile und herrsche“.

Scheiss sie mit Kohle zu.

2001 war es übrigens, als die Bayern den letzten großen Titel holten, die Champions League.

Seit 10 Jahren herrscht Flaute, statt neuer Wind. Wie denn auch anders?

Zum Vergleich: ManU steht nun in vier Jahren schon zum dritten Mal im Finale.

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1000 FREUNDE

Der große EGON ERWIN KISCH hat einmal so treffend geschrieben: „Nichts ist erregender als die Wahrheit“. Denn: „Die Wahrheit ist schön!“

Das weniger Schöne an der Bundesliga ist, dass sie oft so unglaublich verlogen ist. Das Schöne wiederum an ihr, dass diese Lügen immer so schnell auffliegen.

Also, um es klar zu sagen: Ich kann schon seit einigen Wochen das Wörtchen „emotional“ nicht mehr hören.

Die Gefühlsduselei, wenn jeder völlig banale Vorgang in diesem Geschäft Fußball zum „emotionalen“ Moment hochgejazzt wird.

Wenn Männer zu Heulsusen werden.

Bestes Beispiel an diesem Wochenende: STANISLAWSKI und seine Kiezkicker von St. Pauli. Wie haben sie uns nicht alle vollgelabert von schmerzendem Abschied, niemals versiegenden Tränen und tiefer Dankbarkeit angesichts der „großen Verdienste“ des scheidenden Super-Trainers.

Alles bullshit – wie sich jetzt brutal zeigte.

Der liebe „Stani“ kehrt Pauli den Rücken, weil in Hoffenheim die Weiden grüner sind.

Der liebe „Stani“ ( „Ich werde immer den Totenkopf im Herzen und Alster im Blut haben“) hat in Wahrheit eine banale Business-Entscheidung getroffen, eine kalte Karriere-Wende ...

Mehr Kalkül als Gefühl.

Er ist dann einfach mal „weg“ … und die "Jungs" bleiben zurück.

Der liebe „Stani“ haut ab, nimmt mit einem lockeren Spruch den Assistent TRULSEN mit ("Wenn Truller Brüste hätte, würde ich ihn heiraten!"), dazu sicher noch den einen oder anderen Spieler, der ihm ins neue Konzept passt – und tschö!

Rest-Pauli steigt ganz unsentimental ab.

Geplant war – laut Kitsch-Drehbuch – natürlich ein herzzerrreißendes Adieu mit sentimentalem Happy End. Leider wurde die radikale Arbeitsverweigerung gegenüber dem Trainer am Ende brutales Kino der Sorte „Die Hard 1:8“

Viel Bruce Willis, wenig Wille.

Demolition statt Dankbarkeit.

Schön dann aber die nackte Wahrheit: "Man hätte die Spieler aus dem Stadion prügeln müssen. Was ich jetzt mache? Ich fahr nachhause, und basta."

So keilte - Sekunden nach Abpfiff - der liebe „Stani“ sofort zurück, der neben „Emotionen“ ja immer auch clever sein eigenes Fortkommen im Auge behielt. Nicht umsonst war er „Jahresbester“ beim DFB-Lehrgang.

Nüchtern festgestellt: Seine „Jungs“ haben ihm zum Abschied so einen reingewürgt, da blieb echt kein Auge trocken. Und umgekehrt.

Schalkes NEUER? Seit er – klar, viele Tränchen - seinen Abgang verkündete, kassierte er in fünf Partien 14 Gegentore und nun im eigenen Stadion das aufmunternde Plakat: "1000 Freunde im Stich gelassen für emotionslose Titel und oberflächliche Lackaffen."

Ja, die Wahrheit ist schön, tut aber manchmal weh.

Noch weitere "Momente der Wahrheit" gab es an diesem vorletzten Spieltag:

DAUM und MAGATH schrumpften von Magiern zu Mimosen. Weder können sie zaubern, noch auf Wasser gehen. Der Blick in das kalte, reglose Cäsaren-Gesicht des VW- und Magath-Chefs MARTIN WINTERKORN angesichts der 1:2 Pleite der hochsubventionierten, doch PS-schwachen „Wölfe“, war Wahrheit pur: „Vae victis“, wehe, Felix.

Auch bei „Legende“ UDO LATTEK fällt nun der Mantel der Barmherzigkeit, den sie bei SPORT 1 im „Doppelpass“ schon viel zu lange über dessen Platitüden breiteten: Lattek geht. Angeblich auf eigenen Wunsch.

Die Wahrheit: Es war nur noch ein Altmänner-Gesabbel seitens Latteks, der sich pausenlos wiederholte, unfreiwillig selbst parodierte, und dies schon lange. Wie oft hat er uns erzählt, wie Bayern-Präsident WILHELM NEUDECKER ihn damals entließ. „Dabei bat ich ihn doch nur, dass sich im Team was ändern müsse!“

Ja, ja, Udo. Time to say …

Abschließend: Auch KLOPP hat bei der unerwarteten 0:2 Niederlage des Meisters BVB in Bremen ein erster kalter Hauch der Wahrheit gestreift: Zum ersten Mal rannte, kämpfte und biß seine Elf nämlich nicht wie gewohnt – und folgte ihm nicht bedingungslos.

Von wegen sein lauter Ruf in der 54. Minute in Bremen: "Spielt endlich mal Fußball!"

... spielten sie nicht ...

Wenn „Kloppo“ da nicht höllisch aufpasst, dann wird auch er – über kurz oder lang – der ewigen Wahrheit ins Auge blicken müssen: Fußballer sind Sauhunde und Trainer arme Schweine.

Die Wahrheit liegt auf dem Platz.

Nicht in Sprüchen und Krokodils-Tränen.

AKTUELL: Mit "feuchten Augen und belegter Stimme" verkündete nun NURI SAHIN seinen Abflug zu Real Madrid.

There is no business like showbusiness.

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SCHÖNE GRÜSSE

"Wir haben zwar unsere Kapitäne. Aber Mark van Bommel war ein echter Führungsspieler. So einer fehlt jetzt."

ARJEN ROBBEN in SPORTBILD.

Schöne Grüße, Lahm & Schweinsteiger ...

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UPDATE: Heute PK beim FCB. Herrlich. Schweinsteiger flippt total aus - und bestätigt Robben - indirekt - voll. "Ich bin kein Chefchen".

Ja, doch, isser, leider.

Und Kollege CHRISTIAN FALK von SPORTBILD einen "Pisser" zu nennen und ein "A. ..loch" ist unterste Schublade und (unfreiwilliger) Hinweis auf die sparsame Möblierung im Oberstübchen.

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Ich schrieb es ja schon vor Wochen - zuletzt nochmal nach dem Inter-Spiel:

" ... VAN BOMMEL wegzuschicken, war ein Fehler ohnegleichen. Denn der spielte in der Zentrale den scharfen, sicheren Pass, behielt Kopf & Nerven im heißen Getümmel. Beides fehlte, als sich das Spiel gegen Inter drehte.

Da brauchst du Männer, keine ewigen Jungs wie "Schweini" & Co.

Von SCHWEINSTEIGER kam nichts, außer der entscheidende Fehler beim 2:3, als er Kilometer neben PANDEV parallel lief, ohne diesen aggressiv zu attackieren. Schweinsteiger ist ein gehobener Mitläufer, wenn`s gut läuft, aber kein Mitreißer, kein Häuptling, kein echter Leader - und wird das auch nie. LvG lag mit seiner Einschätzung schon ganz richtig, den Querpasskönig sogar gehen, anstatt ihm einen Multi-Mio-Vertrag angedeihen zu lassen.

Warum van Gaal von Schweinsteiger nicht überzeugt ist? Nun, weil Schweinsteiger nach wie vor nicht die ganz großen Spiele entscheidet.

Mit der Nationalelf und dem FCB ist er inzwischen – leider - ein routinierter „Zweiter“ – misst man „Weltklasse“ an den wirklich großen Titeln.

Deutscher Meister, Double – geschenkt, sagt LvG.

WM-, EM-, Champions League-Sieg – das sind die Hausnummern, die ein "Weltklasse-Schweinsteiger" stemmen müsste. Tut er aber nicht.

Auch ein Sechs-Punkte-Match wie nun in Leverkusen müsste einer wie Schweinsteiger entscheiden (helfen). Tat er aber nicht. 1:1 ging es aus und die Münchner sind immer weiter weg vom Fenster.

Daß van Gaal den Vorzeige-Bayern gehen ließe, wenn … heißt im Klartext: Er hält ihn für einen „Beautiful Loser“, wenn es hart auf hart kommt. Also für ersetzbar. Folglich verkäuflich ..."

Dem ist aktuell nichts hinzuzufügen.

Dass Schweinsteiger (Monatsgehalt angeblich 750 000 Euro) - als ewiger "Vize" hinter dem smarten Kollegen Lahm - auch als Kapitän des FCB und der Nationalef "zweite Geige" spielen muß (und das wahrscheinlich auf Jahre hinaus), macht ihn nicht fröhlicher.

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BVB / FCB

Ob das wirklich so eine gute Idee von JÜRGEN KLOPP war? Vor dem Spiel in GLADBACH zeigte er seinen Jungs das legendäre youtube-Filmchen vom Radprofi, der - ein sicherer Sieger! - auf der Zielgerade die Arme triumphierend hochreißt, aber dann den Lenker verreißt, stürzt und von seinem Verfolger abgefangen wird.

Klopp amüsiert auf der Abschluß-PK: „Da war er guter Zweiter!“

Never spell the magic word …

Pleiten, Pech & Pannen.

Gerade „Kloppo“ sollte mit derartigen Psycho-Spielchen vorsichtig sein. Der 43 jährige BVB-Coach kennt nämlich nur zu gut die finalen Fährnisse des Fußballs.

Wie schnell das manchmal gehen kann. 2002 und 2003 scheiterte Klopp hochemotional mit Mainz in letzter Minute als Tabellenvierter am Aufstieg in die Bundesliga. Dasselbe passierte ihm 2008, ehe er zum BVB wechselte.

Nun wollen wir aber die Kirche im Dorf lassen. Denn wie, bitte, sollte diesmal noch etwas wirklich schiefgehen? Außer …

Fünf Punkte Vorsprung besitzt der BVB immer noch vor seinem Verfolger Bayer 04; rechnet man das grandiose Torverhältnis der Dortmunder mit dazu, sind es sechs. Leverkusen kickte beim 2:1 gegen Hoffenheim wieder mal alles andere als überzeugend und wird sicher nicht alle drei Restspiele locker gewinnen.

Spannend ist das Finish der Saison auf jeden Fall. Typisch Bundesliga.

Enormes Entertainment, um das uns ganz Europa beneidet.

Stichwort Europa: Wie ich letzte Woche schon tippte, ist der van Gaal-Rauswurf-Effekt beim FC Bayern bereits tatsächlich wieder verpufft - und das Fehlen Robbens wirkt sich zusehends fatal aus, nun, da sie ihn dringendst bräuchten.

Nur 1:1 beim Abstiegskandidaten Frankfurt, Platz vier, zu wenig – dem spielerisch enttäuschenden, seltsam reservierten Ensemble des Rekordmeister winkt die Europa League - und Mijnheer Robben ist dann garantiert ganz schnell weg.

Der größte Albtraum des ULI HOENESS nimmt immer mehr Gestalt an. "Eine psychologisch anspruchsvolle Situation", säuselt Sportdirektor "Lehrlinger".

Mich würde da gar nichts wundern. Wer es sich zu oft leicht macht, dem wird es ganz schwer. Sagte schon Herberger.

Die Bayern sind jetzt schon Deutscher Meister 2011 im schlampigen, lässigen Verschenken von Chancen & Potenzial.

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NEUER

Das war doch klar wie Kloßbrühe, daß MANUEL NEUER den FC SCHALKE 04 verläßt. Spätestens seitdem GÜNTHER JAUCH vor einem Jahr bereits eine Kiste Wein darauf wettete - gegen den "Kaiser". Jauch damals, "ich habe da sowas läuten hören".

Richtig gehört. Der Vollzug hat nur ein bisserl gedauert.

Neuer wird zum FC BAYERN wechseln, auch das ist lange klar.

Ob er dort dann wirklich sein sportliches Glück findet - das steht in den Sternen ... des Südens.

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BUNGA-BUNGA-BAYER

Es war ja schon viel zu viel gerätselt worden, warum JUPP HEYNCKES am Ende dieser Saison dem "Werksklub" (Werbung!) BAYER 04 LEVERKUSEN den Rücken kehrt, obwohl er doch angeblich so gerne mit seinem Hund durch das nahe, heimische Bergische Land streift.

Jetzt wissen wir mehr: Heynckes kennt die Leverkusener Truppe in - und auswendig, auf alle Fälle besser als jeder andere.

Er wußte und weiß sie einzuschätzen. Nach dem blamablen 1:5 gegen den FC Bayern noch frustrierend deutlicher: Mit denen, lieber Freund, gewinnst du keinen Blumentopf. Und tschüß!

Klar, die Bayern haben so richtig aufgedreht nach dem Rausschmiß van Gaals; aber Vize-kusen spielte bei dieser REHA-Übung bereitwillig mit, beziehungsweise: nicht.

Und dies bei der letzten Meisterchance!

0:4 stand es schon zur Halbzeit. BORIS BECKER erzählte danach, er habe RUDI VÖLLER, Leverkusens Sportdirektor, konsterniert gefragt, wie „so etwas“ denn möglich sei? „Der Rudi brachte aber leider keinen einzigen Ton heraus, nicht einen einzigen!“

Dabei brauchte es Völler doch keineswegs die Sprache verschlagen, er kennt seine Sattheimer doch auch bestens, was ihn mit Heynckes verbindet: Mit denen gewinnst du nichts.

Aber, klar, das Gehalt stimmt. Noch Fragen?

Hauptsache weiter am Futtertrog. Wie all die anderen bequemen, satten, uninspirierten, "Profis" von 0:4.

Das ist übrigens deren kuschelige DNA. Motto: No risk, much fun, Rudi-Baby. Bunga-Bunga-Bayer 2011.

Heynckes zuvor in den Mittelpunkt der Frage zu stellen war also falsch; man hätte über die Mannschaft reden müssen.

Wer in Leverkusen die sagenhafte Idee hatte, den Begriff „Vizekusen“ markenrechtlich zu sichern (ja, das haben sie tatsächlich getan!), muß geistig umnachtet oder komplett arrogant gewesen sein.

BALLACK? Ihn hat Völler für sündteures Geld von Chelsea geholt, damit dieser exakt das verhindern hilft, was nun in München (wieder mal) passiert ist.

Ballack war in diesem Spiel nicht zu sehen. Seine Position und Präsenz ist dermaßen schwach, dass Bundestrainer LÖW im Halbzeit-Interview überhaupt keine Form mehr wahrte. Auf die Frage, wann er denn nun mit Ballack endlich Tacheles rede, sagt Löw cool: “Wir haben schon geredet, mehrmals.“

Klar, es gibt in der Tat ja nichts mehr zu sagen. Ballack ist Bayer. Mit dem und denen gewinnst du nichts.

HEYNCKES? Der ist schlau und erfahren. Geschickt zog er vor dem Debakel in München die Brennweiten auf sich. An ihm, seiner Ambition und Arbeitsmoral, werde es „nicht liegen“, versicherte er in Serie.

Richtig, an ihm lag es tatsächlich nicht, dass Leverkusen mal wieder in München nach Strich und Faden der Hintern versohlt wurde.

Selten hat eine Elf ihren Trainer zum Abschied aber so brutal hängen lassen wie Bayer nun den armen Jupp.

Der wird sich aber garantiert nicht lange grämen, er kennt die Herrschaften in den kurzen Hosen ja zur Genüge. Deshalb geht er ja auch lieber zu den Bayern.

Da kann es nur besser werden. Falls die den 3. Platz nicht auch noch vergeigen, wenn der van Gaal-Effekt zu früh verpufft.

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VAN GAAL / RUMMENIGGE

Gestern noch auf hohen Rossen, heute durch die Brust geschossen: Peng und weg ist er, der Bayern-Gockel-Coach LUIS VAN GAAL. Das haben sie sich zum unrühmlichen Ende des Flops noch mal geben müssen, die Bayern-Bosse: Den selbstverliebten, selbstherrlichen, eitlen Holländer zu feuern, der ihnen ja so „unglaublich“ ähnlich ist.

Rummenigge, Hoeneß & Co und der „Tulpen-General“ in München – ein Weißwurst-Western: This town ain`t big enough for both of us.

Rummenigge bleibt – mal wieder. Der Flop-Meister von der Säbenerstrasse.

KHR - der "Master of Disaster".

Rummenigge ist Vorstands-Vorsitzender, aber nie der Verantwortliche für Versagen. Ein Traumjob! In der freien Wirtschaft wäre er längst geflogen, beim FC Bayern heuert und feuert und floppt er munter drauflos, stets ohne Folgen und Konsequenzen für sich selbst.

Sensationell. Einmalig.

Noch kann der FCB sich so eine "Luftpumpe" an der AG-Spitze leisten. Was aber wohl die hohen Sponsoren-Herren von adidas, AUDI und Telekom über Pattex-Kalle sagen, so ganz unter sich?

Nach KLINSMANN ist van Gaal nun bereits die zweite Flop-Personalie, die Rummenigge zu verantworten hat; Klinsmanns Abgang kostete seinerzeit - dem Vernehmen nach - acht Millionen "Schmerzensgeld", LvG geht angeblich für runde fünf Mio.

Eine Stange Geld für nichts.

Bayern 2011? Nichts läuft, aber „Weiter, weiter, immer weiter!“ - mit Kalle & Kumpels.

Schuld sind immer die anderen (van Gaal) nie der Vorstands-Klüngel, zu dem nach wie vor - gefühlt - auch Hoeness gehört.

Die Herrschaften machen in ihrem Selbstbedienungsladen FCB, was sie wollen. Und weit und breit ist keiner, der ihnen mal auf die Finger klopft.

Der letzte, der ihnen mal dazwischen funkte, war BECKENBAUER, aber den haben sie vor 18 Monaten mit vereinte Kräften hinweg "gelobt".

Der Kaiser, immerhin "Ehrenpräsident", hat den LvG-Rauswurf - nach eigenem Bekunden - übrigens nicht vom FCB erfahren, sondern von WALTER STRATEN, dem Ghostwriter seiner BILD-Kolumne. "Der hat mich am Sonntag Vormittag angerufen."

Aktuell noch ein Satz zu ARJEN ROBBEN. Wenn sie dem jetzt nicht endlich mal die Nägel schneiden und eine saftige Geldstrafe aufbrummen, wann dann? Erst kostet Robbens nachlässiger Umgang mit der WM-Verletzung den Klub Abermillionen, jetzt beleidigt der Knallkopf den Schiri nach dem Schlußpfiff und fehlt damit die nächsten zwei Spiele, in denen es um die Qualifikation für die Champions League geht.

Robben? Klassefußballer, Gold in den Beinen - aber schwach möbliert unterm Dach.

Und wieder keinerlei Konsequenzen durch die feige Führungs-Troika, die es mit Stars wie ihm nicht verderben möchte und jeden Schmarrn durchgehen läßt.

Gedankt wurde das noch nie. Wie auch?

Robben sagt nur kurz "sorry" - und schon paßt die Uhr.

Ribery tritt nach, was Gaals Abschied betrifft - paßt schon, sagt Hoeness, bei dem sich der unsägliche Franzosen-Clown privat am Tegernsee wiederholt nach Lust und Laune ausweinen durfte.

Klar: Hoeness hörte nur allzu gerne, was Gaal für ein "Vollpfosten" war - um Herrn Robben zu zitieren.

Ich weiß nur eines: Wenn Stars zum Präsidenten laufen und sich über den Trainer beschweren (dürfen), dann ist das meist der Anfang vom Ende.

Was Hoeness angeht, habe ich zunehmend den Eindruck, einen verbitterten alten Austrags-Bauern zu sehen, der es ums Verrecken nicht verwinden kann, dass er nicht mehr das Sagen hat und seine Zeit vorbei ist.

Seinen Manager-"Nachfolger" NERLINGER hat er - rempel! schups! - dadurch dermaßen beschädigt, daß "Lehrlinger" sich davon kaum mehr erholen wird.

Der Alte weiß immer alles besser, nach wie vor - ohne Rücksicht auf Verluste.

Wie wär`s mal mit Haltung, Herr Nerlinger?

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SCHALKE / HOENESS

Nur ganz schnell zwei Worte: Schalke? Sternstunde, kommt nie wieder!

Uli Hoeneß? Wehleidig. Wer wie er als Manager auf der FCB-Jahresversammlung 2008 die Südkurven-Fans (seine Kunden !!!) so anschnauzt ("Wer glaubt ihr eigentlich, wer ihr seid?") rund und runter macht, braucht sich nicht zu wundern, dass er das - irgendwann mal - zurück bekommt. Fans lassen sich viel bieten, aber nicht alles. Und sie vergessen nichts.

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HEYNCKES / FC BAYERN

Ach, Leute, wie laaaangweilig. HEYNCKES macht bei den Bayern wieder mal den großen Bellheim. Bis 2013. Gähn.

Das hätten sie doch 2009 schon haben können.

Präsident ULI HOENESS ist damit - clever! - wieder zurück im operativen Geschäft, denn er ist der Heynckes-Flüsterer.

Wie eitel muß "Don Jupp" sein, wie verzweifelt und am Ende ihres Lateins aber auch die Bayern-Troika HOENESS & RUMMENIGGE & HOPFNER.

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DAUM

Daum? Der hat uns grade noch gefehlt.

In der Not frißt der Teufel Fliegen - auch in Frankfurt.

Daums Koks-Affaire? Schnee von gestern.

Okay, drei Euro ins Phrasenschwein.

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MAGATH / WOLFSBURG / HOENESS

So`ne Stories gibt`s nur in der Bundesliga. MAGATH weg in Schalke, Magath wieder bei Wolfsburg. DIETER HOENESS weg bei den "Wölfen", RALF RANGNICK als alter Neuer zurück zu Schalke.

Eine alte Regel im Trainergeschäft lautet: "Kreuze nie Deine eigene Spur ..."

Magath spielt wieder den Feuerwehrmann. So wie vor Jahren. Wenn das keine Karriere ist ...

Trainer-Söldner Magath ist das vermutlich völlig wurscht, wo er doch noch vor sechs Wochen seinen Stürmer FARFAN zu mehr "Vertragstreue" ermahnte. Magath geht sein Geschwätz von gestern nichts mehr an - er dreht Schalke eine gaaaanz lange Nase - und kommt mit dem VFL am 9. April zum "Gastspiel" nach ... Schalke.

Und HEYNCKES muß am 30.ST mit Bayer Leverkusen zum FC Bayern.

Vogelwild. Welch eine Seifenoper. GZSZ in der Liga - Sex mit dem Ex.

Hoeness? Da hat`s keinen Falschen erwischt.

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DUSEL-BAYERN?

Eines brauchen sie sich so schnell nicht mehr vorhalten lassen: Dass sie die DUSEL-BAYERN sind. Denn wie die Münchner Profis nun gegen INTER MAILAND aus der Champions League flogen, das war mehr Pech als Unvermögen.

Dabei spielten sie eine Stunde lang brillant, nur eben brotlos.

Raus mit Applaus - und Mitleid für die Bayern!

Zwei Millionen Torchancen, abgeschossen lastminute. Das schmerzt.

Andererseits: So ist es Jahrzehnte lang ja meist den Gegnern des ruhmreichen FCB ergangen.

Es stimmt schon: Im Fußball gleicht sich alles aus. Früher - oder eben später.

Was nun, FC Bayern? Van Gaals größter Fehler war, daß er die "innere Balance" des Teams nicht stabilisierte, sondern nur "angreifen" wollte. Das geht aber nicht. Ich schrieb es ja schon wiederholt: VAN BOMMEL wegzuschicken, war ein Fehler ohnegleichen. Denn der spielte in der Zentrale den scharfen, sicheren Pass, behielt Kopf & Nerven im heißen Getümmel. Beides fehlte, als sich das Spiel gegen Inter drehte.

Da brauchst du Männer, keine ewigen Jungs wie "Schweini" & Co.

Von SCHWEINSTEIGER kam nichts, außer der entscheidende Fehler beim 2:3, als er Kilometer neben PANDEV parallel lief, ohne diesen aggressiv zu attackieren. Schweinsteiger ist ein gehobener Mitläufer, wenn`s gut läuft, aber kein Mitreißer, kein Häuptling, kein echter Leader - und wird das auch nie. LvG lag mit seiner Einschätzung schon ganz richtig, den Querpasskönig sogar gehen, anstatt ihm einen Multi-Mio-Vertrag angedeihen zu lassen.

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MAGATH / SCHALKE

Zerbrochene Vereinskultur, Ende einer "heilen" Familie, Unruhe, zerstörte Harmonie und fehlende „Wärme“ aufgrund einsamer Entschlüsse eines einzelnen Herrn - das sind seit Tagen die larmoyanten Signale angeblich "verlorener Werte" aus Gelsenkirchen-Schalke.

Ich hätte da mal eine kurze Frage: Meinen die damit wirklich SCHALKE 04?

Welche Vereinskultur? Welche heile Familie? Welche "Harmonie" hat es in dieser legendären Quatschbude der Liga jemals gegeben?

Vor der Ära Magath?

Unruhe? Ja, Leute, wenn es ein Synonym für permanente Unruhe in der Geschichte der Bundesliga gibt, dann ist das Schalke, die dralle, pralle Skandalnudel vom Revier.

Einsame Entschlüsse und Entscheidungen? Ja, herrje, genau dafür, exakt dafür haben sie FELIX MAGATH im Sommer 2009 doch für sündteures Geld eingekauft. Nicht fürs Händchenhalten, sondern fürs Aufräumen.

„Entweder ich schaffe Schalke, oder Schalke schafft mich,“ hat einst RUDI ASSAUER, der Zigarren-Macho, gesagt; für Magath galt dasselbe.

Jetzt ist er weg.

CLEMENS TÖNNIES, der überforderte Boss des S04-Aufsichtsrates, in dessen widerlichen Schlachthöfen jeden Tag 25 000 Schweine ihr Leben lassen müssen (!!!!), hat Magath förmlich auf Knien angefleht, seinen hochverschuldeten Sau-Stall auszumisten und auf Vordermann zu bringen - das hat Magath getan.

Mit der Mistgabel, sicher, nicht mit Samthandschuhen. Wie denn auch.

Wo Magath drauf steht ist auch Magath drin.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Packungs-Beilage oder fragen Ihren Arzt und Metzelder ...

Daß die branchenbekannte „coole Sau“ Magath also nicht gerade stündlich Tonnen von Herzenswärme verströmt, das alles war doch sattsam bekannt, bevor sie ihn AufSchalke zum Tango baten.

Und jetzt? Nie was davon geahnt.

Ein "Mißverständnis", das den klammen Klub jetzt 20 Mio Euro kosten könnte, falls ...

Magath machte seinen Job. Nichts mehr, nichts weniger. Er hantierte mit harter Hand und die Späne pustete er weg.

Was war Schalke denn vor ihm? Ein Koma-Patient kurz vor dem Exitus – künstlich am Leben gehalten durch obskure Millionen des Herrn Schechter und von Putins GAZPROM.

Das hat die schrecklich nette S04-Familie natürlich nicht mehr parat. Rein Erinnerungs-technisch.

Eine andere Frage ist jetzt sicherlich, ob nicht generell die Ära der Alleinherrscher unter den Trainer der Liga vorbei ist – ob bei den jungen Spielern der neuen Internat-Generation nicht auch „Soft Skills“ im Umgang erforderlich sind, um wirklich nachhaltigen Erfolg zu erzielen.

Diese Frage jedoch kann einer wie Magath, der nach dem grantig-kantigen Muster der großen Trainer-Schweiger ZEBEC, HAPPEL, GYULA LORANT gestrickt ist, logischerweise nur so beantworten: „My way or the highway!“

Aber selbst das sind ihm schon wieder fünf Worte zu viel.

Freunde hat Magath nur auf FACEBOOK.

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UPDATE: Magath entlassen - Rangnick soll Nachfolger werden. Bin mal sehr gespannt, was von den schweren finanziellen Vorwürfen des Klubs an Magath am Ende bleibt ... falls Magath tatsächlich in die Kasse gegriffen haben sollte (was ich nicht glaube), dann bekommt die Story natürlich einen ganz anderen Ansatz.

UPDATE II: Magath und S04 verzichten auf weitere Schlammschlacht - okay, war also - wie getippt - nichts dran an den Vorwürfen. Meister TOENNIES wirkt zunehmend unseriöser. Viel Glück, Ralf Rangnick.

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BALLACK / DFB

So, jetzt haben sie ihn da, wo sie ihn seit Monaten haben wollten: In der Ecke und am Ende. Ich habe es ja schon öfter analysiert, auf welch smarte, clevere, ja völlig durchtriebene Art und Weise MICHAEL BALLACK von LÖW und DFB abserviert wurde/wird.

Es war ja seit der WM 2010 komplett klar, dass der „Capitano“ beim DFB kein Land mehr sehen würde; scheibchenweise wurde er von Löw im Verlauf der Monate demontiert und abgesägt.

Zuletzt war es verdächtig ruhig ums Thema geworden in Frankfurts Otto-Fleck-Schneise.

Geschickt wartete Löw, der Regisseur dieser feigen Abservier-Nummer, ab, wie Kollege JUPP HEYNCKES den 34 jährigen Superstar a.D. in Leverkusen auf den Pott setzte.

Jetzt, da Heynckes den dreckigen Job beendet und Ballack bei Bayer 04 ins Abseits geschickt hat, kommen Löw und der DFB plötzlich wie bestellt um die Ecke und aus der monatelangen Deckung - und nutzen elegant die missliche Lage Ballack final aus:„Verabschiedung“ im Freundschaftsspiel gegen BRASILIEN, irgendwann im Sommer.

Von einem COMEBACK des „Capitano“, von dem seit der WM immer scheinheilig die Rede war, ist ebenso plötzlich und definitiv überhaupt keine Rede mehr …

Im Hintergrund höre ich PHILIPP LAHM, den neuen Kapitän der Nationalelf, so was von lachen, das gibt`s gar nicht.

Der Sitzriese hat`s immer schon gewusst, wie es am Ende kommen würde.

Bye-bye, Ballack.

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RIESCH / NEUREUTHER

Alles ein bisserl (zu) viel, fand ich. Diese AUDI-MILKA-WM in Garmisch-Partenkirchen. Event insgesamt gelungen, sportlich aber eine leise bis mittelschwere Enttäuschung aus deutscher Sicht, bei immensen Kosten.

Und ausgerechnet die beiden „Local Heroes“, MARIA RIESCH und FELIX NEUREUTHER kamen bei ihrem Heimspiel am Hausberg nicht so recht in die Spur, geschweige denn zu den erwarteten Hauptrollen im programmierten Movie „Golden Games of Garmisch.“

Riesch holte immerhin 2 x Bronze, Neureuther flog im Slalom im zweiten Lauf an 23. Stelle liegend (2,35 Sekunden Rückstand!) kurz und knackig raus. Wie so oft zuvor, wenn es richtig zählte.

Was ihn übrigens mit seinem Vater zu dessen aktiven Zeiten verbindet ...

Wir sagten damals immer: Wahnsinn, keiner kann Niederlagen & Flops so klasse erklären wie der ... Neureuther.

Der auch schon 26 jährige Filius von Gold-Rosi und Plapper-Christian bleibt nun nach bereits fünf WMs und zweimal Olympia weiter ohne Edelmetall. Schlecht fürs Geschäft.

Ich hab`s ja schon öfter gesagt¨ Der Sohn von KARAJAN sollte nicht Dirigent werden, und der von BECKENBAUER nicht ums Verrecken „Libero“…

Geht meistens nicht gut.

Riesch muß nun vor allem aufpassen, dass sie die gnadenlose Vermarktung ("Maria`s Corner") durch ihren Manager/Verlobten MARKUS HÖFL auf Dauer verkraftet; sie wäre nicht die erste, die durch den Rost fällt, wenn nur noch der Rubel rollt.

PS: Der junge verlobte Herr Höfl ist ja bekanntermaßen ein ganz Smarter. Dem Ex-Bayern-Star DIDI HAMANN hat er mal die Ehefrau ausgespannt - gut gegangen ist das "G`schichterl" aber nicht ...

Und die goldige Riesch hat ihm der Beckenbauer besorgt, dessen Laufbursche Höfl seit Jahren ist. "Der hat sie für mich angerufen ..."

Ja, so fingert man das - in "Höfls Corner".

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MONICA LIERHAUS

Nennt man das „Fremdschämen“? Ich kann, ehrlich gesagt, in keinster Weise verstehen, wer oder was MONICA LIERHAUS zu diesem „Auftritt“ bei der „Goldenen Kamera“ veranlaßt hat.

Selbst Tage später bin ich leicht geschockt, was da auf der Bühne der Berliner Ullstein-Halle zur „Schau“ gestellt wurde.

Damit das klar ist: Selbstverständlich freue ich mich darüber sehr, dass Kollegin Lierhaus ganz offensichtlich gesundheitliche Fortschritte gemacht hat. Klar habe auch ich um sie in diesen zwei Jahren gebangt und gezittert.

Aber jetzt das „aber“. Die Art und Weise nun …

Sprache und Schritte schleppend. Tonfall monoton. Auch die Motorik und Mimik.

Kameras close-up und voll drauf.

Jede Menge Stoff für Gaffer und Voyeure im Mäntelchen des menschlichen „Mitgefühls“.

ZDF-Moderatorin NINA RUGE, zuhause in den Soap-Operas dieser scheinheiligen Promi & VIP-Welt, sie blickte völlig fassungslos und erschrocken auf die Szene.

Mit ging es genauso.

Ich gestehe, dass ich es sehr, sehr gut fand, wie rigoros und vehement Monica Lierhaus (oder ihre Angehörigen) während dieser zwei Jahre jeden, aber auch jeden Versuch eines Eindringens in die Privat- und Intimsphäre der schwer gezeichneten Moderatorin abgewehrt und rechtlich unterbunden haben.

Aus exakt jenem Grund, der nun – anscheinend – auf einmal keiner mehr ist, nicht mehr zählt!

Was in aller Welt ist da los?

Ich weiß es nicht.

Ich weiß nur, dass „dieses Comeback“ Monica Lierhaus nicht gut tun wird, obgleich sie das vermutlich sogar selbst glaubt.

Denn schaut man heute in die Blätter ("Wird sie wieder richtig laufen können?"), findet genau der üble Verbal-Voyeurismus statt, vor dem wir Monica liebend gerne hätten weiter bewahrt gesehen. Bis zur vollständigen Genesung.

HEMINGWAY hat mal gesagt: „Gut ist, wenn du dich hinterher gut fühlst, schlecht, wenn nicht.“

So simpel ist das im Leben.

Alles Gute, Monica.

PS: Auch ein Heiratsantrag hat im Show-TV - meiner Meinung nach - nichts verloren. Aber auch gar nichts.

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UPDATE: Lierhaus wird die ARD-Sportschau nicht mehr moderieren. Das wurde nun bekannt. Sie wird - laut ARD - ab Frühjahr "das Gesicht" der Fernseh-Lotterie "Ein Platz an der Sonne" - Jahresgage 450 000 Euro p.a. - Ein Schelm, der Schlechtes dabei ...

Die Jungs von "RTL-Samstag Nacht" hätten über dieses geschickte Einfädeln gewitzelt: "Gefickt eingeschädelt!"

Was der abservierte Frank Elstner wohl denkt?

LESETIPP: http://www.sueddeutsche.de/medien/2.220/tv-auftritt-von-monica-lierhaus-der-geile-moment-1.1057320 - Leitartikel "SZ" von Seite 3-Chef Alexander Gorkow - toll.

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UPDATE II: SPIEGEL mit knallharter Analyse der "Strippenzieher" - "Anatomie eines Comebacks." Tat weh beim Lesen!

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VAN BOMMEL


Jetzt ist er weg – MARK VAN BOMMEL. Ab nach Mailand. Und servus, „Aggressive Leader“.

Und sevus, Titel. Nach dem 2:3 in Köln geht nix mehr.

Bayern 2011, ein Team ohne den finalen Punch & Biss.

Ohne Kapitän Mark van Bommel, der jetzt schon mit seiner Ausstrahlung fehlt.

Sie wissen es: Ich habe es schon vor Wochen (siehe Klartext weiter unten) geschrieben: Dies, lieber FC Bayern, ist nicht nur dumm, sondern ein Fehler.

In der CL kommen nun die Wochen und Monate der Wahrheit. auch in der Liga. Aber ohne van Bommel hat die Häschen-Truppe um LAHM, SCHWEINI & GOMEZ keinen echten Reißer & Beißer mehr, einen, der dem Gegner Angst und Schrecken einjagt, wenn das Weiße im Auge leuchtet.

Selbst für die Liga war das diese Saison, siehe Solo BVB, zu wenig - doch international?

Die Bayern haben vorerst mal geklärt, wer nach van Bommel die Kapitäns-Binde bekommt – hört man hin, ist die Rivalität um den äußerst prestigeträchtigen Stofffetzen zwischen Lahm und Schweinsteiger aber nach wie vor ein Thema.

Dies aber ist ein weitere Baustelle, die der FCB garantiert nicht gebraucht hat.

LvG hat sich fürs erste auf Lahm festgelegt; das heißt aber für Kollege Schweinsteiger, daß er auf Jahre hinaus nicht Kapitän werden kann - weder beim FCB, noch bei Löw.

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AKTUELL: Nun 2:3 in Köln. Titel endgültig futsch. Körpersprache? Null. Dagegenhalten? Zero. Schweinsteiger als Leader? Nirgendwo. Seit sie ihm den fetten 9-Mio-Euro-Vertrag p.a. zugesteckt haben.

WERDER BREMEN? Siehe Analyse vom Oktober, weiter unten im "KLARTEXT" - ein Team ohne Traum. Diesmal mit Riesenmassel noch 1:1 in Mainz.

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SUPERSTRATEGE SAMMER

Welch eine peinliche Posse - rund um MATTHIAS SAMMER. Der Herr, der so gerne „Seriosität“ einfordert und andere in den moralischen Senkel stellt, bis an den Rand der Unerträglichkeit vor Fans und ihm anvertrauten jungen Fußballern von „alten Werten“ schwafelt auf SKY, im ZDF-SPORTSTUDIO und beim DFB-Lehrgang- dieser präpotente Besserwisser und An-Allem-Herumnörgler - braucht – wenn es nach mir ginge – nicht eine einzige Sekunde mehr seinen Senf zu unserem Fußball geben.

ICH WILL IHN NICHT MEHR SEHEN!

Nicht mehr als neunmalklugen SKY-SCHWAFLER, nicht mehr im Sportstudio – nirgendwo mehr. Bitte Ton abdrehen.

Der selbsterklärte Super-„Stratege“ Sammer hat sich gründlich desavouiert und demontiert- offensichtlich ohne jede Strategie, auch ohne Rücksicht auf Verluste.

Man kann HSV-Boss BERND HOFFMANN für einen smarten Trickser halten (was ich tue!), aber diese Scheiss-Nummer von Sammer hat selbst er nicht verdient. Der HSV schon gar nicht.

Warum zieht Sammer so einen komplett sinnlosen Bullshit ab?

Wir können es nur vermuten.

Meiner Meinung nach hat es der von gekränktem Narzissmus und EGO getriebene Mann nie verkraftet, beim DFB den Kürzeren gegen LÖW gezogen zu haben; der clevere Bundestrainer & sein Bierhoff haben Sammer – sorry – Stück für Stück im letzten Jahr enteiert. Je weniger er dort zu sagen hatte, desto mehr dampfplauderte und plusterte Sammer auf allen Kanälen. Aber tief drinnen tobte das rotglühende Lava.

Die zahllosen Dauerflirts Sammers mit diversen Klub-Angeboten waren ja schon peinlich genug.

Dies zum Kapitel „Loyalität“ und jungen Spielern vorgelebter Vertragstreue

Zwanziger & Niersbach vom DFB, die werden sich jetzt ganz sicherlich mächtig freuen, den Stinkstiefel noch bis 2013 weiter beschäftigen zu dürfen / müssen.

Sammer hat sich als das entlarvt, was er immer schon war. Ein Mann, der Wasser predigt – und sich heimlich die Hucke vollsäuft.

Peinlich nur und schlecht „Oberlehrer“ der Fußball-Nation, dass wir ihm diesmal alle dabei zuschauen mussten.

Im Endeffekt ist es Sammers altbekanntes Spiel: Kohle & Macht & Einfluss“

Am liebsten alle drei.

Als er noch beim BVB an Bord war, unter Präsident GERD NIEBAUM (der ihn interessanterweise nun beim HSV-Desaster als Anwalt „unterstützte“), stellte Sammers Frau Karin dem Klub angeblich mal 70 000 EUR für „Ernährungsberatung“ in Rechnung.

Es gab einige, die dies ziemlich dreist fanden.

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AKTUELLER NACHTRAG: Am Sonntagabend war Sammer "Stargast" bei SKY 90 und schwafelte dem armen Moderator PATRICK WASSERZIEHR die Bude voll. Sammers Kunst, wie so oft mit vielen Worten nichts, aber auch gar nichts zu sagen, dabei aber einen energischen, dezidierten Standpunkt zu simulieren, stand in ihrer Blüte wie selten zuvor. Eigentlich wollte ich nach zehn Minuten abschalten, ging aber nicht. Es war zu schaurig-schaudernd. Wie der Blick auf einen Verkehrsunfall.

Ich konnte mich am Morgen danach an keinen Satz Sammers mehr erinnern. Nur noch nebulös daran, daß er Wasserziehrs 3x maliges Nachfragen nach jenem ominösen Telefonanruf von Uli Hoeness souverän ignorierte, überhörte und überging.

Kann also gut sein, daß Sammer sich - auf Bitte des FCB - für van Gaals Nachfolge bereit hält und auch deshalb dem HSV am Ende absagte.


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LAGE DER LIGA

Ja, das gibt`s doch gar nicht. 16 Punkte Rückstand des FC Bayern auf Dortmund. 16 PUNKTE ! Und ROBBEN gratuliert dem BVB schon mal zum Titel. Na, klasse.

„Unglaublich!“ – hat VAN GAAL nach dem dürftigen 1:1 in Wolfsburg schon wieder gesagt. Das ist mittlerweile sein Lieblingswort.

Unglaublich. Bei dem Etat, dem Kader, der Kohle, dem Potenzial und dem eigentlichen Anspruch des FCB.

Aber es ist so. Ein Debakel für den FCB. Da gibt es keine Ausreden mehr, auch keine Entschuldigung.

Erinnern wir uns an den Saisonstart. Alle tippten ebenso gewohnheitsmäßig wie ohne Phantasie auf den Rekordmeister und Branchenprimus aus München.

Aber van Gaal, so erfahren wie er ist, machte einen großen psychologischen Fehler. Er sprach davon, dass die Bayern „frühestens im September“ in Fahrt kämen. Wegen der WM, etc.

Damit gab der Bayern-Trainer seinen Stars ein tolles Alibi, erstmal einen Gang zurück zu schalten und halblang zu machen.

Das taten sie dann auch. Verletztenpech hin oder her.

Van Gaal hätte diesen Freifahrtschein nie erteilen dürfen. Die Folgen hat er nun. Sie können ihn den Job kosten. Denn wehe, sie packen Platz zwei nicht und die die Champions League Qualifikation.

DORTMUND? Eine Freude, die spielen zu sehen. Die holt keiner mehr ein. 3:1 Triumph bei Bayer 04.

LEVERKUSEN? Ich schrieb es ja im Sommer: wenn du mal wieder VIZE werden willst, hol BALLACK. Das ist die Garantie für Platz zwei auf zwei Beinen. In England sagen sie dazu „Second best is first Loser“.

Was Sportdirektor VÖLLER in Leverkusen so alles macht und erzählt, sollte man langsam auch mal genauer unter die Lupe nehmen.

Meine Meinung: so wie er ist seine ganze Truppe in erster Linie an einem "warmen Plätzchen" interessiert. Warum sich denn stressen, rennen, kämpfen und reinhängen, wo die Mio-Gehälter immer so pünktlich kommen. Mit seiner super-ehrgeizigen DNA paßt Trainer JUPP HEYNCKES ja gar nicht zu Völler & Co.

Mann, war der Heynckes angefressen nach dem 1:3 gegen den BVB.

Das gefiel mir ausnehmend gut - bei einem 65 jährigen Coach, der schon lang am warmen Kachelofen den "kicker" lesen könnte ...

Tut er aber nicht.

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VAN GAAL/ FC BAYERN

Was will VAN GAAL? Das haben wir uns die letzten Wochen ja manchmal gefragt. Die Antwort ist nun da: Weg vom FC BAYERN - eher früher als später.

Anders ist seine neueste Kapriole nicht zu deuten.

LvG tauscht den Torhüter. ROUTINIER BUTT auf die Bank – YOUNGSTER KRAFT in den Kasten.

Dieser Keeper-Wechsel mitten in der Saison, ohne jede Not, ist ein dickes Ei für die FCB-Bosse. Denn kaum hat sich die Lage zwischen Klub und Coach etwas entspannt, gießt van Gaal damit neues Öl ins Feuer und fordert den Verein heraus wie nie.

Der Holländer geht aufs Ganze!

Er will die Macht in München.

Und zwar ganz alleine.

Noch entscheidender: van Gaal beansprucht das RISIKO-MANAGEMENT des "Unternehmens" FC Bayern München AG für sich, welches - naturgemäß - ausschließlich der Unternehmensführung obliegt/zusteht. Unglaublich.

Er geht offenbar überhaupt keine Kompromisse mehr ein, er stößt den Vorstand rüde vor den Kopf. Er rüttelt an der gesamten FCB-Philosophie, vor allem aber an der bisher in 30 Jahren bewährten Business-Strategie von HOENESS & CO:

"Safety & Money first"

Lieber Stars kaufen, als Stars machen.

"Der FC Bayern ist kein Ausbildungsverein!" - so Hoeness.

Die Torwart-Frage ist also keine kleine "Personalentscheidung" eines Trainers, sondern eine nicht verhandelbare Grundsatz-Frage in der AG.

Denn wenn es schief geht mit dem jungen Keeper Kraft, dann wackelt die Qualifikation für die Champions League. Und dies will und wird sich der FC Bayern absolut nicht gefallen lassen, obwohl er sich dies - mal ein Jahr lang - durchaus wirtschaftlich leisten könnte.

Mehr noch: Der bereits eingefädelte Super-Transfer von MANUEL NEUER - der Bayerns Torhüterfrage und die finale KAHN-NACHFOLGE auf Jahre hinaus lösen würde! - gerät in Gefahr.

Denn NEUER (oder sein Berater!) wird sich jetzt schon im Hintergrund bitterlich beschwert haben, was das alles solle?

Neuer ist vermutlich jetzt schon mächtig angepisst, was die Bayern betrifft. Noch bevor er da ist.

Danke, Mijnheer van Gaal, sagen da die FCB-Chefs. Mal sehen, ob sie die Fäuste nur in der Tasche ballen, oder die Holland-Tulpe – trotz Vertrag bis 2012 - bald knicken.

Ich tippe auf Zweiteres.

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VAN BOMMEL

Die Bayern servieren VAN BOMMEL ab. Ihren Kapitän. Ihren „Aggressive Leader“. Ihren personifizierten Ellbogen-Check. Ihre fleischgewordene Blutgrätsche.

Der 33 jährige Holländer muß gehen.

Meine Meinung: Das ist nicht nur dumm, das ist ein großer Fehler.

Mit Mark van Bommel verlieren die Bayern zwar keinen begnadeten Techniker und Fußballkünstler, aber ein unersetzliches Stück Willenskraft, sowie die ordnende Hand, dazu ihren absoluten Team-Leader-Typ.

Van Bommel war Bayerns neuer EFFENBERG. Brachial, bisweilen brutal, aber immer enorm effektiv. Ein Vollprofi.

Im Vergleich zu ihm sind LAHM und SCHWEINSTEIGER, die sich nun ums Kapitänsamt balgen werden, nur kleine, harmlose, kinderbunte Wattebäuschen. Nice-to-haves. Aber keine MÄNNER – so wie Mark.

Warum machen die Bayern so einen Fehler?

Nun, van Bommel ist ganz klar ein „Bauernopfer“ im Background eines schwelenden Konfliktes und Machtkampfes der FCB-Bosse gegen „die Holländer“ um LOUIS VAN GAAL, der ihnen schon lange zu mächtig und frech geworden ist.

Mit dem Abschieben van Bommels wird van Gaals Hausmacht dezimiert, geschwächt - und der trägt sogar noch mit dazu bei durch seinen eigenen Konflikt mit dem Kapitän. Stichwort: Knie-Verletzung beim Ländespiel.

An van Gaal selbst oder ARJEN ROBBEN, den leichtsinnigen Torjäger, der dem Klub mit seiner verschleppten Verletzung Millionen kostet, trauen sich die hohen FCB-Herren nicht recht ran; da geben sie lieber van Bommel die Papiere, noch dazu, da LvG diesen nicht mehr konsequent schützt.

Trauerspiel.

Die Rechnung wird folgen. Vielleicht schon im CL-Duell mit INTER MAILAND.

MEIN TIPP: Sie schieben van Bommel schon in der Winterpause ab. Nach Wolfsburg oder Italien.

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JA, WENN DAS SO IST ...

"Wenn ich an die Säbener Straße komme, fühle ich mich wie zu Hause. Ich kenne die Angestellten von A bis Z und weiß, wo die Toiletten sind." - BASTIAN SCHWEINSTEIGER verlängert beim FCB bis 2016

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MAGATH

Der Kollege STEFAN WILLEKE hat ein überragendes Porträt von Schalkes Multitasker FELIX MAGATH in der „ZEIT“ publiziert. Das Stück ist enthüllend, entlarvend, erschreckend.

Magath wird darin als kompletter Autist geschildert. Als einer, der fast alle anderen für „Arschlöcher“ hält. Als einer, der beim Interview „Stühle“ anlächelt und zur „Straßenbahn-Haltestelle“ gegenüber der Hotel-Lobby spricht. Als einer, dem Schalke völlig egal ist als Klub. Als einer, der schnell wegschaut, wenn man ihn ansieht. Als einer, der alle haßt, seitdem er seine aktive Karriere wegen eines Knorpelschaden im Knie vorzeitig beenden musste, weil er – beim Versuch einem Mitspieler in den Hintern zu treten – ein „Schleudertrauma“ im Kniegelenk davontrug.

Es ist ein fürchterliches Porträt, oder besser ein Porträt zum Fürchten.

Es schildert die totale Zerrüttung zwischen Magath, dem Klub und den Spielern.

Es ist die gelungene Erklärung dafür, warum da nichts läuft.

Kollege Willeke verdient dafür jetzt schon den „Henri Nannen Preis“ 2011, die höchste journalistische Auszeichnung, die wir hier in Deutschland zu vergeben haben.

Und Magath? Der verdiente einen Fußtritt, so zynisch wie er offenbar gewohnheitsmäßig Menschen, Fans und den Fußball in den Allerwertesten tritt.

Magath erscheint als ein echtes A …, sorry für die Wortwahl.

Doch der Wahrheit die Ehre.

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WERDER / SCHAAF

Was ist nur mit WERDER BREMEN los? Null Siege, 0:15 Gegentore in den letzten drei Pflichtspielen - nun auch raus aus der Champions League. Europa adieu.

Bremens Problem ist meiner Meinung nach ein Luxus-Problem erster Klasse.

So wie andere Teams ewig im Mittelfeld herumkrebsen, ohne echte Chance nach oben, ohne Sorgen nach unten – so „dümpelt“ der SV WERDER irgendwie langweilig in der erweiterten Spitze: (noch) kein Problem nach unten, keine richtiges Potenzial nach ganz oben, weil permanent die besten Stars verkauft werden, die diesen Sprung exakt möglich machen könnten.

In dieser gehobenen Mittelklasse haben es sich der ganze Klub, der Manager Allofs, der Trainer Schaaf - ja, das ganze Team eingerichtet, fast hätte ich gesagt: „bequem“ gemacht.

Von großem Ehrgeiz, Biss und Spielfreude ist wenig, bis gar nichts mehr zu spüren.

Am Schlimmsten beeinträchtigt dieses blutleere, komfortable Binnenklima die Spieler; die Kohle stimmt selbst für die Mitläufer - die Stars werden / wurden immer superpünktlich zu anderen Klubs verscherbelt, letzte Multi-Mio-Beispiele waren DIEGO und MESSUT ÖZIL.

Der Abwehrchef PER MERTESACKER würde auch lieber heute als morgen aus Bremen abhauen. Nur klappte das nicht so wie jüngst bei Kollege Özil. Dementsprechend kickt Mertesacker auch. Uninspiriert, unkonzentriert, ohne Intensität und Feuer.

Für das alte Schlachtross FRINGS ist der Zug ohnehin abgefahren.

Der Rest der Truppe bröselt vor sich hin, Kicken nach Tageslaune oder Tagesform. Sich selbst ein Rätsel.

Das gilt übrigens auch sogar für den Manager Allofs. Der war mal ganz heiß gehandelt beim FC BAYERN, als Transfer-Nachfolger von ULI HOENESS. Vorbei. FCB-Nerlinger schnappte sich den Top-Job der Liga.

Werder, ja, auch das Führungs-Duo Allofs/Schaaf, wirkt irgendwie wie aus der Zeit gefallen.

Sie haben alle miteinander den Umbruch verpasst oder den persönlichen Absprung zu neuen Herausforderungen.

Werder ist ein Klub ohne Traum, ohne erreichbares großes Ziel und ohne schlüssige Strategie.

Selbst wenn der sympathische Chef-Coach Schaaf seinen Abschied nähme. Wovon, wohin?

Werder: Es war einmal …

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GAAL / SCHWEINI

„Wenn er nicht verlängert, verkauft ihn!“ – Bayern-Cheftrainer LOUIS VAN GAAL (sprich: Luiii-fann-Chhaaal“) hat rein persönlich nichts gegen BASTIAN SCHWEINSTEIGER.

Der Schweini ist ihm - rein professionell - jedoch so wurscht, dass er ihn - ohne zu zucken – nach Ablauf der Saison kaltlächelnd zu Madrid, Milan oder ManU ziehen lassen würde – wenn die „Marie“ stimmt; so ca. 35 MIO EUR.

Ja, spinnt die Holland-Tulpe?

So jaulen jetzt die Bayern-Fans auf und der Vorstand um den Chefstrategen KH RUMMENIGGE beginnt nervös zu hüsteln: „Ja, mei, haben wir denn keine anderen Sorgen, bei galaktischen 14 Fernglas-Punkte Rückstand auf den BVB aus Dortmund?"

Ja klar, haben sie.

Nun, die Sache mit van Gaal und Schweini ist eine spezielle, und Van Gaal hat – meiner Meinung nach – völlig recht, den Ballkontakt-König des FCB zu verkloppen, wenn die Kasse stimmt.

Der Holländer hätte dieses Faß nun nicht zwingend zum jetzigen Zeitpunkt aufmachen müssen, dass er es aber getan hat, ist interessant.

Wie tickt LvG?

1.) der Klub FC BAYERN ist immer größer als sein größter Star!

2.) Ich, LvG, bin der FC BAYERN!

… und einen wie Schweini schnitzt so einer wie LvG noch alle Male perspektivisch in Eigenarbeit.

Auch da gebe ich ihm - wieder - völlig recht.

Warum? Nun, weil Schweinsteiger nach wie vor nicht die ganz großen Spiele entscheidet.

Mit der Nationalelf und dem FCB ist er inzwischen – leider - ein routinierter „Zweiter“ – misst man „Weltklasse“ an den wirklich großen Titeln.

Deutscher Meister, Double – geschenkt, sagt LvG.

WM-, EM-, Champions League-Sieg – das sind die Hausnummern, die ein "Weltklasse-Schweinsteiger" stemmen müsste. Tut er aber nicht.

Auch ein Sechs-Punkte-Match wie nun in Leverkusen müsste einer wie Schweinsteiger wenn nötig im Alleingang entscheiden (helfen). Tat er aber nicht. 1:1 ging es aus und die Münchner sind immer weiter weg vom Fenster.

Daß van Gaal den Vorzeige-Bayern gehen ließe, wenn … heißt im Klartext: Er hält ihn für einen „Beautiful Loser“, wenn es hart auf hart kommt. Also für ersetzbar. Folglich verkäuflich.

Hier gebe ich LvG – zum dritten Mal – völlig recht.

Daß er ULI HOENESS damit eine zünftige Retourkutsche verpasst für dessen rüde Attacke vor drei Wochen, ist ebenso brutal wie genial im Zeitpunkt.

Beim Präsidenten kann sich Schweinsteiger jetzt schön ausweinen – über den bösen Van Gaal.

Wer weiß, vielleicht verlässt er München deshalb sogar. Nachdem ihn die FCB-Fans vor nicht mal einem Jahr bei der Jahresversammlung schon auspfiffen.

Auch denen war - seinerzeit - zu wenig gekommen vom dauergelobten Mittelfeldmann.


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SEBASTIAN VETTEL

VETTEL neuer Sensations-Weltmeister - SCHUMI ums Haar tot. Dies ist das Fazit der Formel 1 - Saison 2009 /2010, die in Abu Dhabi ein unglaubliches Finish hinlegte.

SEBASTIAN VETTEL, 23, ist damit der jüngste Weltmeister aller Zeiten. Gratulation!

MICHAEL SCHUMACHER flog in der ersten Runde mit einem Fahrfehler raus und wäre beim nachfolgenden Super-Crash mit LIUZZI beinahe geköpft worden. Dies, lieber Schumi, war nach einer verkorksten Saison vermutlich der allerletzte Brachial-Einsatz deines Schutzengels ... wie wäre es nun mit einem dezenten Abgang?

Mit Vettel, der letzte Saison bereits toller WM-Vize war, triumphiert der beste Fahrer im besten Auto.

Sympathisch ist der coole, junge Kerl aus Heppenheim über alle Maßen.

Möge ihn "Lady Luck" weiter lächelnd begleiten!

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BEKLOPPT

Ein Wahnsinniger - dieser JÜRGEN KLOPP. Aber einer mit kaltem Blick und Kontrolle. Der BVB-Trainer hätte beim 2:0 Sieg gegen den HSV beinahe den 4. Offiziellen STEFAN TRAUTMANN in den Hals gebissen wie einst der „Titan“. Fast …

Die Dortmunder rennen wie die "Bekloppten" - sie sind heiß wie Frittenfett auf den Titel.

MOTTO: Immer dran denken, nie was sagen ... zum „M“ – Wort.

Aber in den Spielen geht die BVB-Gang ab wie eine aufgebohrte Horax.

Der HSV? Sah aus wie eine stinknormale, farblose, ideenlose, satte Truppe. Vehs Kegelverein hatte dem topmotivierten BVB am Ende nichts, aber auch gar nichts entgegen zu setzen. Der BVB klopfte den HSV über 75 Prozent der Spielzeit weich und nagelte ihn dann in die Ringecke zum finalen Abschuss. Rumms und aus die Maus.

Warum sind die Dortmunder so stark? Nun, das ist kein großes Geheimnis. Sie rennen sich die Lunge aus dem Hals und sie kämpfen wie die Löwen. Keine Elf in der Liga absolviert ein derartiges Laufpensum.

Gegen den HSV, so die aktuelle Statistik, legte die Kloppo-Crew vereint insgesamt 123,6 Kilometer zurück !!! Und da ist der Keeper WEIDENFELLER noch nicht mal mitgezählt.

Die Jungs um SAHIN, BARRIOS und HUMMELS spielen elementaren Fußball. Sind sich für keinen Schritt, für kein Duell zu schade. Diese Hingabe, diese Leidenschaft, diese Lauf- und Kampfintensität zahlen sich aus.

BVB 2010 – ohne Fleiß kein Preis. So simpel ist das.


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...weitere News

Messi - der Titel-Hattrick

WERNER-JOHANNES MÜLLER über SPORT & STARS & STORIES:

MESSI

Gratulation! LIONEL MESSI ist – schon wieder – “Weltfussballer des Jahres”. Zum dritten Mal in Folge. Ein Hattrick der ganz sensationellen Art.

Die Sache, die mir an Messi am meisten gefällt? Nun, er ist der größte Fussballer ohne Ego, den ich jemals gesehen habe.

Sie treten ihn – er schweigt.

Sie provozieren ihn – er schweigt, lächelt.

Er scheint nur an Fußball interessiert. Sein eigener Ruhm ist irrelevant. Sein unglaublicher Torrekord scheint zufällig: er macht sie rein, weil einer es ja tun muß.

Es scheint, dass er gänzlich im Augenblick aufgeht.

Er zeigt keinerlei Egoismus - im Gegensatz zu anderen großen Spielern der Historie, die für ein ganzes Team standen.

Messi ist weder Solist, noch das Team. Vielleicht ist der Ball selbst; der erste Zen-Fußballer der Welt.

Ich finde ihn großartig und einzigartig – auf und außerhalb des Rasens.

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ULI HOENESS 60

„Uli ist der Vater Teresa vom Tegernsee, der Nelson Mandela von der Säbener Straße und die Mutter aller Manager.” Rummenigge in seiner Festrede

... und als solche/r hat er auch immer brav die Mio-Verträge von KHR verlängert, bei sehr überschaubarer Leistungsbilanz desselbigen.

Glückwunsch, ULI HOENESS! – Der Bayern-Boss ist jetzt ein “Sechziger”. Da muß er durch … zumindest ein ganzes Jahr lang.

Man kann über den Uli sagen, was man will: Er ist ein absolut kundiger Top-Profi, der sein Geschäft versteht. Immer schon.

Obgleich er im Lauf seiner FCB-Jahrzehnte auch eine Menge Transfer-Millionen in den Sand setzte. Die er zuvor und danach immer wieder selbst (zurück) verdiente. Das ließen die Bayern zu.

Dennoch kenne ich keinen Macher im Fussball, dessen Interviews so interessant sind wie die von ihm, auch wenn man nicht seiner Meinung ist.

Okay, unser Jubilar sieht natürlich alles primär durch die rosa-rote FCB-Brille – aber da schmunzelt man halt eine Sekunde und freut sich dann doch an seinem wohl niemals versiegenden Kampfgeist und Temperament.

Wie der Uli sich immer noch herrlich echauffieren und totärgern kann – eigentlich kaum zu glauben bei einem, der alles, wirklich alles schon erlebt hat im Fussball.

Nie hat es der Uli aber verkraftet, bereits mit 27 Jahren als Spieler aufhören zu müssen, weil beide Knie verschlissen und kaputt waren. Das war auch immer der tiefe Grund für seinen unbändigen Ehrgeiz, es allen nun eben im Manager-Job zu zeigen. Das ist übrigens heute noch so, nun, da er dem FC Bayern „nur“ noch als Präsident vorsteht.

Als Chefreporter des kicker-sportmagazin habe ich damals übrigens diese fürchterliche Geschichte mit den kaputten Knien (nach einem derb-direkten „Tipp“ des damaligen Bayern-Trainers GYULA LORAT) enthüllt und damit faktisch Ulis aktive Karriere beendet, als dieser unbedingt noch einen weiteren Vertrag beim 1.FC Nürnberg „rausholen“ wollte. „Das doppelte Spiel des Uli H."

Da war was los!

Er, der Uli, hat sich sofort – mit der Titelzeile des aktuellen Kicker in der Hand – ins ZDF-Sportstudio gesetzt und sich wahnsinnig über mich und unsere Blatt aufgeregt.

Ich rief ihn am Tag danach an und stellte ihm – nun ebenfalls persönlich äußerst verärgert – nur eine einzige Frage: „Uli, stimmt`s oder stimmt`s nicht?“ - Er zögerte ein paar Sekunden und antwortete: „Klar, stimmt, du A …loch.“

Damit war der Käse gebissen. Uli war nie nachtragend, bei keinem – auch nicht bei mir. Er kann austeilen, aber auch einstecken.

Das ist seine absolute „Schokoladenseite“. Er nascht ja so gerne.

Wenn er gerade nicht andere vernascht. Im Auftrag des ruhmreichen FCB.

Ad multos annos, Uli. So einen kriegen die Bayern nie mehr.

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BOULEVARD-BABBEL

Ich habe lange überlegt, was ich von MARKUS BABBEL halten soll, nun, da er ziemlich bizarr seinen Job als Cheftrainer von HERTHA BSC hingeworfen hat.

Antwort: Nicht mehr viel, leider.

Wer von beiden log?

Babbel oder Berlins Manager Preetz?

Solche Duelle liebt der knallharte Boulevard natürlich, der in Berlin noch kälter, fordernder und ja, immens unmenschlich, daherkommt.

Babbel? Der "Chuck Norris von Berlin" hat sich schlicht und einfach verzockt im Millionen-Casino „Bundesliga“, wo Halb-Halunken wie Bayerns Ribbery hochbezahlte Hauptrollen spielen (angeblich 825 000 Euro p,M.) und tolle Trainer wie Gladbachs LUCIEN FAVRE fast zwei Jahre keinen Job bekamen.

Soviel harte Kante & Glamour & Knete macht einen Mann wie Babbel schon mal anfällig für … Münchner Träume.

Zumal Babbels Frau Silke wohl ziemlich privat Druck machte, nachdem Berliner Zeitungen schon vielsagend vom "Auswärts-Babbel" nach "Einbruch der Dunkelheit" schrieben ...

Klar, Babbels Ziel ist (wie auch das von THORSTEN FINK) – ganz klar – der FC BAYERN.

Sein Zwischenziel war – ganz klar – SCHALKE 04.

Diesen Masterplan hat Babbel mit Schalkes Manager HORST HELDT (keiner weiß, was der Philippe-Starck-Brillengestellträger dort unter Boss Toennies wirklich zu melden hat, außer der Tageszeit …) „gefickt eingeschädelt“ – allerdings nur solange., bis Schalke unter HUUB STEVENS leider ein paar Mal zu oft in der Bundesliga gewann.

Pech, Jungs.

Da war der schöne Heldt-Babbbel-Plan plötzlich nix mehr wert. Und morgen nur noch ganz weit weg.

Babbel hatte nun ein ganz blödes, unerwartetes Problem. Heldt auch. Preetz auch. Und Hertha BSC als Hauptstadtklub auch – völlig unschuldig, was die heftige Reaktion von Präsident Gegenbauer erklärt.

Dumm gelaufen, die Geschichte.

Denn eigentlich wollten die Schalker/Heldt den Markus Babbel im nächsten Sommer als neuen Coach.

Das können sie und er sich – wie „Lügen-Baron“ Guttenberg „vorerst gescheitert“ - abschminken.

Was wohl der intern geschwächte Stevens darüber denkt, frisch aus dem DFB-Pokal geflogen?

Ach, was babbeln wir da schon wieder?

Das Spielchen beginnt schon wieder ganz neu.

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LÖW / HOLLAND-GALA

Als das 2:0 fiel, hat sich BUNDESTRAINER LÖW fast verlegen die Nase gerieben – so schön und mühelos und elegant und voller Power herausgespielt war dieses sehenswerte Tor von MIRO KLOSE gegen HOLLAND. Fast peinlich für den Gegner.

JOGI LÖW und die DFB-11 stehen nun kurz vor dem EM 2012 Weltmeister-Titel.

Besser kann es ja kaum mehr kommen. Oder?

Keine Angst, ich trau es mir ja kaum zu sagen, mein Tipp: Es kommt noch besser. Wenn sie da weitermachen, wo sie gegen Holland aufgehört haben.

Vorallem der Bundes-Jogi begeistert mit seiner kompetenten Art und seinem Mut, immer wieder was Neues zu wagen, Reizpunkte zu setzen.

Klar, wer kann, der kann.

Jogi Löw – der DFB-Superman.

„Löw wird 2012 auch Formel-1-Weltmeister, hat 23 Nummer-1-Hits und saniert den griechischen Staatshaushalt. 2017 Papst. #dfb – das hat der Kollege JÖRG HEINRICH sehr witzig getwittert nach der 3:0-Holland-Gala.

Das alles lässt die Fans ein fröhliches Weihnachten 2011 feiern, verbunden mit großer, berechtigter Vorfreude auf die EM 2012.

Ja, die deutsche Elf ist nun endgültig der EM-Favorit – neben SPANIEN.

Damit kann sie aber gut leben. Denn dieser Ruf wie Donnerhall hat einen großen Vorteil: die Konkurrenz macht sich jetzt schon ins Hemd.

Alle – außer Spanien, das grade in Costa Rica in aller Freundschaft nur mühevoll 2:2 spielte – fürchten die DFB-Truppe nun gewaltig.

Englands Coach FABIO CAPELLO hat bereits angekündigt, gegen die Deutschen „den Bus zu parken“, falls Albion auf Löw & Co fatalerweise träfe nächsten EM-Sommer.

Heißt: alles verrammeln in der Defensive – und vorne hilft die Queen.

Selbst frühere Erzrivalen sehen sich also aktuell nicht auf Augenhöhe und ziehen - prophylaktisch – schon mal den Schwanz ein, anstatt mit diesem frech zu wedeln.

Ein großer psychologisch, strategischer Vorteil, wenn es dann 2012 um die Wurst geht.

Holland? Nun, das klasse 3:0 hat bei denen auch Eindruck hinterlassen, beim stolzen Vize-Weltmeister. Doch die Elftal kickte immerhin ohne eine Reihe ihrer besten Stars. Robben, van Persie, van der Vaart – sie waren ja nicht mit dabei.

Und die Revanche bei der EM wird sicher ganz anders laufen – für beide. Wenn es denn dazu kommen sollte.

PS: Schweinsteiger, der heimliche, frustrierte Lahm-Erzrivale bei FCB + DFB und selbsternannte EMOTIONAL LEADER, war weder in Hamburg, um "seine Mannschaft" zu unterstützen, noch guckte er sich das D-Spiel live im TV an, was das Mindeste gewesen wäre, wenn einer echtes "emotionales" Interesse an den Kollegen hätte - der ewige Schweini sah lieber vor Ort in München die Basketballer des FC BAYERN gegen TREVISO ... Nix gegen Treviso, aber das ist genau der Punkt, warum ich von Schweinsteiger noch keinen Millimeter an LEADERSHIP gesehen habe. Schweinsteiger ist ein unbedachter Bub im Vergleich zu Lahm, dem ausgeschlafenen Macht-Politiker. Deswegen ist ersterer Stellvertreter, der zweite aber Kapitän von Deutschlands besten Teams, FCB + DFB.

Noch eins: Daß er stets Taten statt Worte sprechen läßt, macht mir MIRO KLOSE, den GERD MÜLLER 2011, schon seit Jahren sympathisch. Er, nicht Schweini, ist ein echter Leader, nur redet keiner drüber. Dass ihn die Bayern verstoßen haben, halte ich für eine der größten Dummheiten des Geschäfts. In der Champions League, wenn es auf Erfahrung am absoluten Limit ankommt, werden sie es noch bitter zu spüren kriegen. Und Schweinsteiger - wie so oft - mal wieder überhaupt nicht zu sehen sein.

Wenn einer außerdem 2012 den Unterschied machen kann, dann THOMAS MÜLLER, für mich der momentan modernste Spieler den wir haben: Biß, Blick, Wucht, Mut, Spielwitz, Torgefahr. Er war gegen Spanien im WM-Halbfinale 2010 leider nicht dabei, da gelbgesperrt.

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ROBBEN

Ja, dann wünschen wir ihm - mal wieder – „Gute Besserung“. Bayerns ARJEN ROBBEN ist - mal wieder - außer Gefecht.

Diesmal wirft ihn eine Leisten-OP aus dem Rennen, buchstäblich. Denn der Sprintertyp ist mindestens so anfällig wie einst „Secretariat“, der Super-Wunder-Hengst.

„Er wirkt etwas nachdenklich“, sagt KH RUMMENIGGE sehr rätselhaft. Ich tippe mal blind, dass eher Robben-Brötchengeber Rummenigge inzwischen „nachdenklich“ geworden ist.

Viel Aufwand, wenig verlässlicher Ertrag für den Klub.

Robben - der Zwick & Zwack des FCB.

MOURINHO, der ihn mal hatte bei Chelsea, hatte ganz recht: „Jammerschade, ein Superspieler, aber er spielt ja so gut wie nie.“

Ich sehe Robben – Sie wissen das ja - spätestens seit der WM 2010 extrem mit Argwohn. Bei dieser WM hat es kein brutaleres Pokerspiel im Background gegeben als jenes von Robben und dem KNVB als verantwortlichem Verband. Sie verheizten ihn – angeschlagen angereist – völlig skrupellos und schädigten damit den FC BAYERN enorm. Und Robben sich selbst.

Kein feiner Zug von Spieler und Verband. Mit Folgen. Robben fiel die gesamte Hinrunde 2010/11 aus.

Es gibt Verletzungsserien, die einen Star müde machen und mürbe. Meist ist dies ein mentales Problem. „Glasmännchen“ sind zerbrechlich und anfällig. Ihre Karrieren endlich, sehr endlich.

Sie haben kein gutes inneres Gefühl für falsch und richtig. Für ihre Balance.

Es fehlt ihnen der kluge Kopf über den flinken Beinen. Robben gehört wohl zu dieser Sorte.

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UPDATE: Übers Wochenende ist ein wenig amüsanter Gelehrtenstreit ausgebrochen zwischen KNVB und FCB. Dabei sehen die Münchner diesmal gar nicht gut aus. Offenbar war Robbens Verletzung viel ernster, als vom Bayer-Doc Müller-Wohlfahrt diagnostiziert und führte sogar zur OP. Kann gut sein, daß auch der persönliche Draht zwischen Robben und dem weltberühmten Doc "Mull" nicht mehr der beste ist, dessen Künste beim fliegenden Holländer des öfteren schon nicht so recht griffen ...

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MATTHÄUS / RANGNICK

Ich gestehe, dass ich mich sehr über LOTHAR MATTHÄUS ärgere. Warum? Nun, weil er inzwischen ein wahrer Meister darin ist, große, letzte Chancen zu versemmeln.

Oenning weg beim HSV, Rangnick zurückgetreten bei Schalke 04.

Offene Stellen en masse auch in der zweiten Bundesliga.

Egal, Lothar Matthäus kommt für alle Jobs nicht in Frage, weil er immer noch der LODDAR ist und bleibt.

Der Lebemann, der Junge-Frauen-Flüsterer, der trostlose, lächerliche Ex-Weltstar in freiwilligen Diensten der Boulevard-Medien.

Seine Party zum 50. Geburtstag hat er sich kürzlich von BUNTE bezahlen lassen – und sich dann hinterher aufgeregt, dass BUNTE ihn in derselben Ausgabe auf dem Cover – mal wieder – gekonnt vorführte: „Matthäus – Scheidungs-Betrug?“

Über so was kann sich unser aller LODDAR mächtig aufführen („illoyal“, „schadet mir“), er kriegt sich dann 45 Minuten lang gar nicht mehr ein, wie schlimm die bösen Medien sind.

Dabei kungelt er mit diesen. Gegen Bares oder sonstige diverse „Vorteile“.

Matthäus unterliegt schon seit Jahren dem Trugschluß, dass er “die Medien“ im Griff habe - nicht diese ihn. Dabei liegt der Fall ja traurig auf der Hand. Matthäus ist ein Kasperl, was sein Privatleben betrifft, immer für eine Story gut. Meist für keine gute.

Soll man so einem Mann Verantwortung über Spieler geben? Wo die doch in der Kabine über seine Weibergeschichten tuscheln und kichern?

Wie andere auch bin ich der Meinung, dass der Trainer Lothar Matthäus ein ausgewiesener Fußball-Fachmann ist, der wirklich mal seine Chance in der Bundesliga verdient hätte; allein, er fabriziert ein Eigentor nach dem anderen – und verprellt jeden, der es gut mit ihm meint.

Matthäus ist nicht bereit, umzudenken.

Er bemerkt nicht, wie groß seinen Chancen auf dem völlig ausgebluteten Trainer-Markt hier bei uns eigentlich aktuell sein könnten, für einen … seriösen Mann.

Doch „seriös“ hält LM für sterbenslangweilig. Er liebt rote Teppiche und junges Gemüse - und wundert sich dann immer wieder, warum ihm keiner eine Chance gibt.

Weder der HSV, noch Schalke, noch sonstwer.

Matthäus ist ziemlich doof. Das kann man nicht anders sagen.

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RANGNICK mit Burn-Out raus? Er kann einem nur leid tun. Den größten Druck hat sich "der Professor" ja immer leider selbst gemacht. Schalkes permanente Soap-Opera hin oder her.

"RR" war da echt im falschen Film - vom Start weg.

Rangnicks Erzfeind Assauer wird jetzt kurz grinsen und sich `ne Cohiba anzünden: "Weichei ..."

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GOLDENE GENERATION?

Der BUNDESTRAINER LÖW ist ein beneidenswerter Mann. Junge, Junge, kann der aus dem Vollen schöpfen.

EUROPAMEISTER 2012?
WELTMEISTER 2014?
GOLDENE GENERATION?

Ja, drunter geht es nicht. Und nicht nur mir wird bange – bei den Ansprüchen.

SPANIEN? Die hauen „wir“ bei nächster Gelegenheit weg?

Na, dann, viel Glück auch …

Ich meine: Die Spanier packen „wir“ nur an einem der schlechteren Tage – von denen. Sonst nicht. Nach wie vor nicht.

Es ist ein wenig vergleichbar mit einer der härtesten Situationen im Tennis.

Wenn da zwei – fast gleichwertige – Gegner auf dem Platz stehen, kann der etwas weniger gute von den beiden nur dann gewinnen, wenn der bessere für kleine Momente, wichtige Momente, mal unter seiner „normalen“ Topform spielt.

Dann muß der Underdog zupacken.

Wenn es diese Schwächeperiode ("Flaw") des Besseren aber nicht gibt, hat der Underdog keine Chance; dann kann er machen, was er will. Dann kann er stundenlang malochen und dabei völlig wahnsinnig werden vor Frust und vergeblicher Liebesmüh.

So ein enges Match wird - wie die Cracks sagen - "zwischen den Ohren" gewonnen.

Neueste Beispiel: Djokovics Fünf-Satz-Sieg gegen Federer im Semi der US Open, nach hoffnungslosem 0:2 Satz-Rückstand.

Zurück im Fußball: Löw kann die Spanier also nur entthronen, wenn sie mal nicht richtig aufpassen. Ansonsten ist die deutsche Elf den Spaniern unterlegen, in neun von zehn Matches.

Werden die Spanier 2012 und 2014 nach wie vor so wachsam und hungrig sein?

Ich glaube das schon. Ihre Nachwuchsarbeit ist mindestens so klasse wie unsere – und Stars wie XAVI, INIESTA oder VILLA sind beispiellos ehrgeizig, sieht man ihre Performance über Jahre beim FC Barcelona.

XAVI gab der „SZ“ kürzlich ein seitenlanges, überragendes, fachliches Interview. Darin erzählte er, dass er mit seinem Vater (selbst Ex-Profi + nun Trainer), und den zwei Brüdern (beide Profis), bis hinunter in die „zweite Liga“ die Nachwuchsspieler kennt – von wem? – „Von den Deutschen“. - „Wir diskutieren über sie.“

Stärken und Schwächen unserer Hoffnungsträger, von „Schurrle“ und von „Gotze“, wusste er daneben detailgenau aufzulisten. "Ich verfolge deren Entwicklung schon lange!"

Löws größte Hoffnung ÖZIL kann er jetzt sogar ausgiebig vor der eigenen Haustüre studieren.

Von Hochmut des Champions, der vor dem Fall käme, ist da überhaupt nichts zu spüren. Im Gegenteil.

„Wir“ sollten den Ball folglich ganz flach halten.

Die Portugiesen hatten auch mal eine „Goldene Generation“ – gewonnen haben FIGO, CARVALHO; COELHO & CO am Ende nichts. Nur immer schön mitgespielt.

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LAHM-BUCH

In der Mafia wäre PHILIPP LAHM jetzt ein toter Mann. Zementfüße. Fischfutter. Lahm hat das Gesetz des Schweigens“ gebrochen, die OMERTA.

Ist er dafür zu loben, oder zu tadeln?

Was man „schwarz auf weiss“ besitzt, kann man getrost nachhause tragen, damit kann man einen aber auch erschlagen. Zum Beispiel mit einem Buch.

Zwischen zwei Hardcover-Deckeln, ja, das wiegt mehr, als ein paar so dahingesagte Worte. Über Tatbestände, die ja ohnehin jeder kennt.

Ex-Teamchef Völler fachlich nicht mehr als ein Animateur und Gute-Laune-Onkel? War bekannt.

Klinsmann taktisch ein Zwölfjähriger mit Kraftsprüchen eines 16 jährigen? War bekannt.

Magath fachlich ein „Quälix“ ohne Nachhaltigkeit? War bekannt.

Louis van Gaal fachlich ganz okay, aber ein eitler Fatzke, der nur seine eigene Meinung gelten läßt? War bekannt.

Alles Banalitäten, Binsen, Altbekanntes.

Bis einer wie Lahm das Kind beim Namen nannte.

Profilneurose? Nachtreten?

Klub, Coach und Kollegen beim FCB und DFB werden Lahm künftig mit anderen Augen sehen; die Gespräche im Mannschaftskreis werden schlagartig verstummen in seiner Nähe.

Deswegen hasste die Szene ja immer den alten MAX MERKEL wie die Pest. Warum? Nun, über seinen BILD KOLUMNEN stand: „Keiner wagt`s, Merkel sagt`s.“

Mario Basler gibt in dieser Funktion nur noch „Gas“. Das ist harmlos. Da regt sich keiner mehr auf. Wer ist schon Basler?

Lahm jedoch ist Kapitän der Nationalelf und des FC Bayern. Damit wird jedes seiner Wort (auch ungedruckt) zu einem politischen Statement.

Schlaumeier Lahm weiß das natürlich. Deshalb gibt er oberschlaue Interviews und deshalb gibt es nun dieses Buch „Der feine Unterschied“.

Der Titel als solcher ist ruhig wörtlich zu nehmen. Denn Lahm tritt allen brachial auf die Zehen, nur LÖW und HOENESS nicht, seinen aktuellen Chefs. Der Grund ist ja klar.

Sie kennen ja inzwischen meine Meinung zu Lahm: Ein Gernegroß. Starker Fußballer, aber ... kleiner Besserwisser.

Lahm - ein Führungsspieler?

Eher nicht in seiner Illoyalität - eher einer, der von sich selbst besoffen ist, seitdem sie ihm im Klub und DFB alles haben durchgehen lassen.

Einer, das wissen wir jetzt auch, der im „Sinne der Sache“ über „Leichen“ geht – seine eigene mal ausgenommen.

Das ist der feine Unterschied.

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AKTUELL: Weil der Druck stieg, entschuldigte sich Meister Lahm heute in aller Form - bei allen. Klar. War doch nicht so gemeint ... Gesagt ist gesagt. Aber ... "Ich würde es wieder so machen!"

Raus aus die Kartoffeln, rin in die Kartoffeln ...

Frage: Sieht so ein "Führungsspieler" aus?

Lahm - das "Eigentor des Jahres".

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LAHM / KAHN

„Was ehemaliger Spieler in irgendeinem Blog von sich gibt, interessiert uns nicht. Das interessiert Bastian nicht, das interessiert mich nicht und das interessiert die Mannschaft nicht.“

Das ist schon ein Hammer, den LAHM da gegen KAHN rausholt. In Bayern nennt man das eine saftige Watschn. Eine Retourkutsche.

Warum?

Nun, ganz einfach: weil Oliver Kahn mit seinem Blog-Beitrag auf der Website von EUROSPORT - www.yahoo.eurosport.de - natürlich mehr als recht hat, wo er Spieler wie Lahm oder Schweinsteiger kritisiert.

Wofür?

Für deren Egoismus. Für deren Selbstverliebtheit. Für deren Egozentrik.

Seit er smart und superclever den Kollegen BALLACK in der Nationalelf absägte, wird Lahm nämlich nicht müde, in fast jedem Interview zu betonen, dass nur noch „flache Hierarchien“ im Fußball zeitgemäß sind.

Klartext: „Ab mit den alten Säcken“, die dummerweise aber meistens die Leader und Führungsspieler sind. Also: Ziemlich durchsichtige Pro-Domo-Argumente Lahms. Und durch die Praxis durch nichts, aber gar nichts belegt.

Der penible Karrierist Lahm hat ein persönliches Problem mit diesen verdienten Kollegen – und Kahn, sein Ex-Kollege und Vorgänger als FCB-Kapitän, trifft den wunden Punkt: Ohne Leitwölfe geht es nicht.

Und Lahm sollte es besser wissen: Bestes Beispiel war MARK VAN BOMMEL, der Bayern zuletzt an allen Ecken und Enden fehlte und - so hörte man intern - von seinem Nachfolger Lahm nicht viel hält.

Ähnlich wie jetzt Kahn ("Es wäre mir nie eingefallen, Franz Beckenbauer, Sepp Maier oder Paul Breitner als Ex-Kapitäne des FC Bayern derart zu kritisieren!")

Tja.

Auch Lahms Handeshake mit Ex-Kollege LUCIO vor dem Brasilien-Spiel wirkte auf mich unterkühlt, fast arrogant. Kein freundschaftlicher Klaps, kein kleines Lächeln - bei einem, sorry, Kirmes-Kick.

Da nimmt einer sich seit Neuestem schon sehr wichtig.

Jetzt der Kahn-Zoff. Vor dem 20-Mio-Match gegen Zürich ...

Generell spricht nichts gegen Kahns Attacke, außer das Timing. Aber vielleicht wetzen Lahm & Schweini nun erst recht gegen den FCZ. Wir werden es sehen.

Die Wahrheit tut manchmal weh.

Die Faktenlage auch.

Zum Beispiel, dass Kahn Vize-Weltmeister und Champions League Sieger ist, Herr Lahm (auch Herr Schweinsteiger, der mitbellt hier) grade mal ein paar Mal Meister mit München. Sonst nichts großartig Zählbares.

Beide, Lahm & Schweinsteiger, kassieren aber jetzt schon ein gutes Drittel mehr an Gage als einer wie Kahn auch erst in der Endphase seiner großen Karriere. Dafür, lässt Kahn durchblicken, muß nun schön langsam mal was kommen bei den jungen Herrschaften … außer heiße Luft und Ansprüche.

Lahm & Schweinsteiger sind beim FCB ein Multi-Mio-Invest, das sich – zumindest bislang – noch bei weitem nicht für den spendierfreudigen Klub an der Säbenerstraße auszahlte.

Lahm wäre also sehr gut beraten, den Ball ganz flach zu halten.

Sonst wird er auf Sicht als "ehemaliger Möchtegern-Kapitän" des FC Bayern enden.

Als zu kleiner Gernegroß.

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AKTUELL: 2:0 gegen Zürich. Nichts Berühmtes. Sollte aber reichen für die Quali. Matchwinner ROBBEN kritisierte zurecht: "Uns fehlen nach wie vor das aggressive Spiel nach vorn, und mehr Leidenschaft."

Wo er recht hat er recht. Kollege Lahm jedenfalls redete schon wieder die Putzfrau schön. Sah sogar ein "klasse Spiel unsererseits".

Eine Einschätzung, die er absolut exklusiv hatte.

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JAPAN WELTMEISTER

JAPAN ist Weltmeister - Glückwunsch! Motto: "Der Star ist die Mannschaft", eine für alle, alle für eine. HOMARE SAWA als Erste unter Gleichen. Plus eine Prise Spielglück und das Lächeln des Schicksals.

Sie haben es verdient.

Ein Underdog voller Inspiration und Teamgeist.

Ein kleiner Trost für Japan, das durch Erdbeben, Tsunami und Fukujima gleich dreimal katastrophal leiden mußte.

PS: Was mir überhaupt nicht gefallen hat, waren die TV-Reaktionen von SILVIA NEID bei den TOREN Japans auf der Tribüne. Da jubelte Neid wie ein Backfisch bei Robbie Williams. Durchsichtiges Motiv: Klar hielt "Silv" den Japanerinnen die Daumen, damit nochmal überdeutlich wurde: Die sind ja so stark, gegen die kannste schon mal verlieren als "Schland".

*Grübel* über die Qualifikation von Frau N.

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KLITSCHKO

Es ist schon ein Kreuz mit den Klitschkos. Schon wieder so ein sogenannter WM-Kampf, der nicht hielt, was er versprach. Das geht nun schon seit Jahren so.

Großer Sport lebt von großen Duellen. Doch dazu gehören immer zwei.

Siehe das großartige, hochklassige, heiß umkämpfte Finale von Wimbledon mit "Herausforderer" DJOKOVIC und Titelverteidiger NADAL.

Das große Problem der Klitschkos ist, dass sie keine großen Gegner haben.

Auch Wladimirs „Gegner“, der Rasta-Brite DAVID HAYE, war nur wieder ein weiteres Großmaul mit nichts dahinter, der seinen Flop auf der PK mit einem gebrochenen kleinen Zeh entschuldigte. Peinlich.

Haye hatte nur eine Chance: mutig anzugreifen. Tat er nicht, sondern betrieb nur langweilige Safety first-Politik, um einen K.o. zu verhindern. Seinen eigenen.

Klitschko tat das auch nicht gut, denn er machte es ebenso. Ging, kaum gefordert, auf Nummer sicher (wie immer), brachte pausenlos den Jab und hielt Haye auf Distanz, anstatt zumindest in der Schlußphase auf einen K.o. loszugehen. Den von Haye.

Wie langweilig. Wie vorher gesehen, wie so oft gesehen.

Haye kassierte feige ab – und im Oktober hört er auf.

Klitschko will weiter kassieren. Nur gegen wen?

Es gäbe nur einen ebenbürtigen Gegner: Bruder Vitali.

Zum diesem Kampf wird es aus nachvollziehbaren Gründen nie kommen, und damit auch nicht zum bekannten Klassiker: „Besser deine Mutter weint, als meine.“

Wladimir, 35, Vitali, 39 Jahre alt. Die beiden Box-Brüder ergrauen in Ehren, begraben unter massiver Silberware.

Beide werden nie zurückblicken können auf einen „Thriller von Manila“ oder einen „Rumble in the Jungle“, wie es Ali, Frazier & Foreman gegönnt war.

Die Ironie dabei: Die Klitschkos können absolut nichts dafür. Er ist ihr Schicksal.

Beide sind sie nur Weltmeister im … Schattenboxen.

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CHAMPION NOWITZKI

Es ist vollbracht. DIRK NOWITZKI ist - endlich! - CHAMPION mit den Dallas Mavericks. In seiner 13. NBA-Saison hat der Würzburger Weltstar den begehrten massiv goldenen „Ring“ geholt.

Keiner verdient ihn mehr als er.

13 Jahre harte Arbeit, Opfer, Ambition. 13 Jahre Hingabe, Hunger, Hoffnung, verlassene Heimat. 13 Jahre Fight, Fleiß, Rückschläge, Kritik. Nun die Finals gegen Miami.

Es sah nicht gut aus. 38,4 Fieber, Dirk war dabei. - Mittelfingerriss, egal, Dirk hat gespielt.

Man weiß gar nicht, wo anfangen, wo aufhören, um Nowitzkis Einsatzwillen & Engagement für sein Team zu würdigen.

Nicht immer werden soviel Wille und - altmodisch gewordener ! - Idealismus im Sport belohnt. Diesmal schon.

Wie schön. Wie gerecht.

NOWITZKI - ein Sport-Märchen ist wahr geworden.

Happy End für einen Mann, der einst als 19 jähriger auszog, in Texas einer der ganz Großen zu werden in der besten Liga der Welt.

Man fasst es kaum, wie lange der nun 32 jährige Nowitzki auf diesen ersten Erfolg warten musste und die Erfüllung seines ganz persönlichen „American Dream“.

Nicht einen Titel hatte er gewonnen in all den vielen Jahren - außer einst jenen mit der D-Jugend der DJK Würzburg

Nowitzki, 2,13 m, ist nun auch sportlich der Größte. Und das Sympathische und Schöne daran: Er selbst würde das nie behaupten.

Als sie in Dallas den Spitznamen „Dirkules“ für ihren Superstar kreierten, hat er nur verlegen geschmunzelt.

Nowitzki wollte nur die Nummer „41“ sein, ein Teamplayer.

Während Miamis Megastars LEBRON JAMES und DWYANE WADE ihre „Spielchen“ machten, über den fieberkranken „Mavs“-Kollegen spotteten und jeden RESPEKT vermissen ließen - schoss Nowitzki die HEAT trocken aus der Halle.

So macht das der Profi.

Wenn wir hier in Deutschland im Dezember den „Sportler des Jahres“ 2011 wählen, fällt die Wahl leicht. Ganz leicht.

PS: Ich freue mich auch sehr für MARK CUBAN, den Boss der Mavericks. Cuban ist einer der besten "Besitzer" in der NBA. Er kaufte die Mavs im Jahr 2000 für 285 Mio $ und glaubte immer an das große Ziel. Auf Twitter schrieb er heute:

"This will sound weird. Im laying in bed. with the trophy next me.#dreamcometrue

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SAISON 2010 / 2011

Was bleibt? Die größten Sieger & Verlierer der Saison, ein paar Gedanken.

DIE SIEGER:

Als da wären:

FC BARCELONA

Drei Minuten vor dem Abpfiff brachten sie eine brutale Nahaufnahme von SIR ALEX FERGUSON. Der ManU-Manager kauerte wie erstarrt auf seinem Stuhl. Die TV-Kamera zoomte auf seine Hände, die zitterten und bebten, beide Daumen krampfhaft gedrückt, die Knöchel traten weiß hervor.

Weiter oben erfasste das TV-Auge dann Fergusons Kieferpartie, die rast- und ruhelos den berühmten Fergie-Kaugummi malmte. Auf und ab, auf und ab, es hörte gar nicht auf.

Wie ein PS-starker Kolbenmotor - im Leerlauf - wirkte das.

So sah die Ohnmacht aus an diesem Abend in Wembley.

Die Ohnmacht aus Manchester.

Die Abwehrriesen mieden 1:1 Situationen wie der Teufel das Weihwasser - half alles nichts. Messi, Xavi, Pedro & Co suchten sie wie grausame Kinder.

Blanke Panik in der ManU-Defensive auslösend.

ManU hatte nicht den Hauch einer Chance gegen Barcelona, das machte, was es wollte. Ich habe in all den Jahren kein CL-Finale gesehen, das einseitiger war. Exquisiter, rhythmischer Killer-Fussball mit einem unwiderstehlichen dynamischen Impact.

Die chancenlosen Recken von ManU leiden zu sehen, tat phasenweise physisch weh. Wie sie sich tapfer abmühten, rannten und rackerten, um nur immer, immer wieder die Hacken ihrer Gegenspieler zu sichten und kaum einen Ball. Es wirkte, als spielten bei Barca zwei Akteure mehr.

Das grausame Spiel hieß: „Such`s Balli, ManU!“

"Sie hatten Spaß an ihrem Spiel," seufzte Ferguson nach der Abreibung auf höchstem Niveau. "In 25 Jahren habe ich nie gegen eine bessere Mannschaft gespielt."

Barcelona degradierte das Endspiel 2011 zu einem reinen Zuschauersport – für den Gegner.

Zahllosen Rivalen – die Gefahr besteht - wird es künftig nicht viel anders ergehen.

Die brillanten Fußballer des FC BARCELONA, sie sind die wahren GALAKTICOS. Stars vom anderen Stern.

Eine stellare Performance, die uns mit offenen Mündern in die Nacht entließ.

Ja, so toll kann Fußball sein, wenn man`s kann. Traumfussball, brillant, elegant und effizient.

"Wundervolle Tyrannei", wie CRUYFF sagt.

ManU hatte nur einen Torschuss (1:1 Rooney, 35.) und keinen einzigen Eckball. Barca kam über 93 Minuten mit nur fünf Fouls aus. Wahnsinn.

MESSI? Große Spieler entscheiden große Spiele. Beweis geführt. Wieder einmal.

ROONEY? Ein sehr guter Spieler, aber kein großer. Beweis geführt. Wieder einmal.

Der Rest war eine Machtdemonstration auf der einen, Ohnmacht bis verzweifelter Hilfslosigkeit auf der anderen Seite.

Richtige Fußballer besitzen ein feines Gefühl, wenn die Jungs auf der anderen Seite ein feineres Füßchen haben; ManU war am Ende völlig fertig, aber kein Grund zur Traurigkeit.

Sir Alex` rote Rose am Revers, sein Team - früh verwelkt.

Der Bessere hatte gewonnen. Die Besseren. Und basta.

Barca ist das Beste seit Erfindung des Balls.

Schonheit & Biest zugleich.

Du mußt das Netz wegschneiden, um eine Chance zu haben, so wie PIQUE es - nach Apfiff - tat.

SUPERBARCA wird noch vielen weh tun und Freude daran haben.

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MEISTER BVB

Verdienter Titel, zweifellos. Der jüngste Meister aller Zeiten beherrschte die gesamte Spielzeit, dass es bisweilen fast schon langweilig zu werden drohte. Die wahre Meisterprüfung kommt nun nächste Saison. Können diese beeindruckende Konstanz, Spiel – und Lauffreude konserviert und auf höchstem Niveau gehalten werden? Kann der BVB wirklich zum ernsthaften, dauerhaften Titelrivalen der Münchner Millionarios werden?

KLOPP / KNOP

Große Klasse, wie Klopp (oder war es Knop???) sein junges Team zum Titel führte. Sie hatten keine Chance, weil alles mal wieder routiniert auf Bayern tippte - aber nutzten sie. „Kloppo“ wirkte wie ein Kumpel, aber einer, der nie ein Bier zu viel trinkt und Überblick und Ruhe verliert. Ich sagte es ja schon: unser Bundestrainer 2.0 – „Matze“ Knop, der Kult-Komiker der Liga, glänzte kongenial. Der freut sich, dass er POCHER nicht mehr nachmachen muß.

JUPP HEYNCKES

Der 66 jährige Bayer-Trainer übertrug seinen immer noch erstaunlichen Ehrgeiz ("Rote Birne", Marke OSRAM) und Biss auf eine Truppe, die ihm dabei oft nur mühsam folgen konnte. Anders sind die häufigen Durchhänger nicht zu erklären. Leverkusen ist im Grunde eine zu satte Truppe, die es sich wohlig in Vizekusen eingerichtet hat. Kießling & Co (auch Völler als Sportdirektor“) sollten sich eigentlich schämen: Soviel Potenzial, doch nie reicht es am Ende. Diese Selbstzufriedenheit ist der wahre Grund, weshalb Heynckes den Pillendrehern den Rücken kehrt.

SLOMKA-HECKING-TUCHEL

Hannover, Nürnberg, Mainz, Freiburg – kein Schalke., Bremen, Stuttgart oder Wolfsburg im Kampf um die Plätze. Die Trainer Slomka, Hecking, Tuchel und Dutt spannen Gold aus Stroh und zeigten, wie man sehr viel aus sehr wenig machen kann. Sie haben ein Händchen und Ideen, taktisches Geschick, eine menschliche, moderne Ansprache an ihre Teams, ohne dabei die fachlich nötige Distanz und Disziplin aus dem wachen Blick zu verlieren. Dazu eine Ambition, einen Erfolgshunger, eine fachliche Frische, die imposant waren. Zusammen mit Kollege Klopp verkörpern sie eine neue Trainer-Generation, auf welche die Liga wirklich stolz sein kann. Dutt ist um seine neue Aufgabe in Leverkusen nur in Maßen zu beneiden ….

KURZ & KUNTZ

Coach und Boss des FCK lieferten einen Klasse-Job im Kleinen ab. Keine Millionen im Kreuz, Mini-Etat, aber sooo ein großes Herz, soviel Ehrgeiz, Kompetenz, Sachverstand und Fleiss. Dass sich der FCK im Finish der Saison bereits selbst so früh rettete, war eine Meisterleistung für sich. Gratulation!


FAVRE & EBERL

Favre zeigte, was er kann, wenn ihm mal kein Egomane wie DIETER HOENESS als sogenannter Manager dazwischenpfuscht. Zu Hoeness II. kommen wir noch später. Max Eberl, Gladbachs Sportdirektor, imponierte ebenfalls unter hohem Druck. Seine Loyalität zu Michael Frontzeck war tadellos und vorbildlich, ehe es dann wirklich nicht mehr ging. Dann holte er Favre – toller Glücksgriff, wenn sie denn drin bleiben. Sonst kommt ... EFFE.

DIE VERLIERER:

Als da wären:

FC BAYERN

Es kann gut sein, dass es durch Dortmunds Titel einen stillen Machtwechsel im deutschen Fußball gibt – und die Münchner merken`s nicht. Wie denn auch? „Sie-san-sie“, über den Bund der eigenen Lederhose hinaus schauen die doch nicht. Gefährlich. Sehr gefährlich. Wie gefährlich diese dauernde Selbstüberschätzung war/ist, zeigen schon wieder die markigen Sprüche von Westentaschen-Kapitän PHILIPP LAHM über die kommende Saison, anstatt mal für ein paar Wochen etwas bescheidener die Klappe zu halten. Hier höre ich mehr Pfeifen im Walde, als überzeugende Argumente. Zum Beispiel dazu, wie es bei der Millionen-Truppe ohne Pfiff, Pfeffer und konkurrenzfähiger Abwehr sowohl national, aber vorallem auch international weiterlaufen soll. Die CL-Quali haben sie auch noch nicht in der Tasche, obwohl das immer schon so anklingt. Schaun mer mal.

HOENESS I. / RUMMENIGGE

Am eigenen Anspruch und Budget gemessen: Katastropen-Saison. Jeder kannte VAN GAAL – nur die beiden anscheinend nicht. Dann wurden wieder Keule & Kohle rausgeholt und selbstherrliche Machtdemonstrationen geboten, die schon länger nicht mehr aus Können & Kompetenz resultieren. Wie banal: "Ober sticht Unter" - aber die Bundesliga heutzutage ist keine Schafkopf-Partie mehr, bei der alle den Münchner Großkopfeten nur bewundernd zuschauen. So wie früher immer.

HOENESS II.

Der Dieter, ja der Dieter. Der größte Möchtegern-Manager, den die Liga je gesehen hat. Erst Hertha an die Wand gefahren, jetzt - beinahe!- Wolfsburg zu Vollschrott verwandelt – und dabei 55 VW-Mios verdaddelt. Er war es, der den unsäglichen DIEGO zurückholte, von dem alle wissen, dass er der illoyalste aller Top-Söldner ist. „Zwetsche“ MISIMOVIC wurde dafür als Spielmacher abserviert, unfassbar.

ALLOFS

War mal das Top-Trüffelschwein der Branche; hat seinen „Riecher“ leider völlig verloren und wühlt nur noch ziellos in Dickicht und Unterholz herum. Stichwort: ARNAUTOVIC. Hielt nur an Coach Schaaf fest, um selbst nicht zu fallen. Altenheim-Tango am Abgrund. Viel Spaß nächste Saison.

MAGATH

Seiner Frau dürfte Angst und Bange werden, wie schnell der Mephisto der Liga seine Seele und Partnerschaften wechselt. Magaths Klubs wechseln ähnlich dramatisch wie die Farbe seiner Krawatten. Herrscht nur noch mit Gewalt, statt Gespräch. Viel Spaß, Herr „Professor Doktor Winterkorn“. Das ist der VW-Konzernlenker und Brötchengeber, den Magath so umschleimt, dass man sich nur noch fremdschämen kann.

BALLACK

Kam, sah (meist zu) - und gewann nix. Wie immer.

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MEISTER BVB

Wenn der DFB mal einen neuen Bundestrainer braucht, dann wäre er Topkandidat: JÜRGEN KLOPP. Der Cheftrainer des neuen Deutschen Meisters kann nicht nur auf den Titel stolz sein, sondern auch darauf, den Trendsetter der ganzen Branche zu verkörpern, Nationalelf inklusive.

Hohe Laufbereitschaft, immense Lauf- und Kampfintensität, tolles Teamwork, taktische Finessen gepaart mit One-touch-Elementen – alles kompakt und emotional umgesetzt von der mit 22,75 Jahren Schnitt jüngsten Elf der Liga: BORUSSIA DORTMUND 2011.

Eine Fetzer-Truppe, heiß wie Frittenfett - wie Klopp das immer nannte.

Das, was Kollege LÖW bei der WM 2010 über den vergleichsweise kurzen Zeitraum einer nur 4-wöchigen WM gelang, setzten Kloppo & die Seinen eine ganze Saison lang um: Tempo, Klasse, Kompaktheit, Kampf, Hunger nach Erfolg, was, sorry, sage ich: GIER! GEILHEIT! COOLNESS!

Klopp: "Wenn es läuft, denkt keiner an Müdigkeit. Und nur wer denkt, er sei müde, ist es auch. Wir sagen: Wir können noch!"

Klopp persönlich gelang eine Glanztat, die nur große Trainer auszeichnet: Eine Verlässlichkeit, Balance und Ruhe zu bewahren, egal, was kommt, eine Sicherheit und Souveränität auszustrahlen, wenn rundum alle dabei sind, endgültig durchzudrehen.

Dies, das ist nicht hoch genug einzuschätzen, fordert den ganzen Kerl, auch wenn es nach außen nicht immer so durchscheint – und setzt eine brutale Selbstdisziplin und innere Stärke voraus.

Klopp verfügt über diese Qualität.

Gratulation.

Was dürfen wir vom BVB nun erwarten?

Nun, erstmal eine erstklassige Meister-Sause die nächsten zwei Wochen lang.

Mindestens, Jungs!

Ich glaube auch, dass die BVB-Bosse Watzke & Zorc den Laden zusammenhalten, zumindest eine Zeitlang. Einziges Fragezeichen: Nuri Sahin. Wenn Real lockt ...

Vorallem Watzke hat eine Klasse-Job gemacht hinter den Kulissen. Zusammen mit Klopp ist es ihm gelungen, in diesem jungen Team eine ganz besondere Gruppendynamik zu entfachen: Stolz auf die Arbeit und das gemeinsam Erreichte auf Basis eines „elf Freunde müsst ihr sein!“

MATS HUMMELS hat das lukrativee Rückkehr-Angebot des FC BAYERN mit den Worten abgelehnt: „Das, was ich hier in Dortmund erlebe, ist die schönste Situation und Chance meines Lebens, die will ich weiter genießen! Scheiß auf mehr Kohle!“

Der blutjunge SVEN BENDER, der Kapitän SEBASTIAN KEHL verdrängte, sagte – für mich - den schönsten Satz zur Saison des neuen, verdienten Meisters: „Bei uns würde sich jeder lieber verletzen, als den Mitspieler im Stich zu lassen.“

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VAN GAAL / FC BAYERN

Am liebsten hätten sie ihn jetzt schon hochkant rausgeworfen. Bayern-Trainer LOUIS VAN GAAL bekommt aber dennoch eine – eher unfreiwillige – Galgenfrist beim FCB bis Ende der Saison - und, nicht ganz unwichtig, die vollen Bezüge (ca. 5 Mio EUR) bis 2012.

Lame duck Louis.

Dagobert Duck, LvG.

BILD: "Der längste Rauswurf aller Zeiten!"

Warum? Weil sie keinen anderen fanden, die Bayern, so auf die Schnelle. So einfach ist das.

Tod oder Gladiolen? So beschrieb der Holländer immer seine Alternativen. Jetzt bekommt er zum Abschied auf Raten auch noch einen Blumenstrauß übergebraten, beim letzten Heimspiel der Saison. Mal schauen, wie viele weiße Nelken dann darunter sein werden … und wie die Krokodilstränen fließen.

Van Gaal und die Bayern, tja, was war das nun unterm Strich?

Ich finde, eine insgesamt interessante Story – leider ohne Happy End. Doch, stopp, vielleicht gewinnt der geknickte Tulpen-General ja noch die Champions League für die Bayern.

Das wäre die Pointe ...

Warum ging es schief? Nun, weil die Bayern einen großen Trainer wollten, der sich aber immer klein machen sollte.

Zumindest vor dem Vorstands-Thron.

Dabei war LvG lieber selbst "von oben herab"

LvG sind fachliche einige, aber nicht allzu viele Vorwürfe zu machen (wenig Defensiv-Verhalten, rare Sommer-Einkäufe, Torhüterwechsel)

Auf der Plus-Seite stehen eine starke Saison 2009/2010 mit dem Erreichen des CL-Finales und dem Double, sowie der absolut gelungene Auf- und Einbau junger, talentierter Hüpfer wie Thomas Müller, Holger Badstuber oder auch Diego Contento.

Und vor allem: Eine deutliche Handschrift, ein klares Spielkonzept.

LvG hat den FCB-Bossen vom Start weg zudem ehrlich mitgeteilt, was sie erwartet – das haben die Herren RUMMENIGGE & HOENESS nur nicht geglaubt, weil sie es gar nicht wirklich hören wollten.

Das Problem war nur: LvG sah das völlig anders – und ganz normal: Der Cheftrainer heißt Cheftrainer, weil er der Chef ist.

Beim FC Bayern sind aber auch die Vorständler "Cheftrainer" - in Personalunion, sozusagen. Virtuell tragen die Ex-Kicker – eigentlich putzig! – immer noch irgendwie unaufhörlich die kurzen Hosen und verhalten sich auch so.

Sie wollen nur spielen. Immer noch. Nicht mit dem Ball, dafür mit der Macht. Große, gefährliche Kinder.

Machtspielchen in München sind seit Jahrzehnten der Hit. Ein Dauerbrenner. Wie „CATS“ am Broadway.

Der Trainer, der zu diesem Laden passt, der diesen Laden aushält, muß erst noch geboren werden – oder warten, bis Hoeness und Rummenigge mal irgendwann nicht mehr „mitkicken.“ Das kann dauern.

Dass Uli Hoeness in die Wolken wechselte und von dort aus eigentlich nichts mehr zu sagen hatte, aber doch seine Blitze schleuderte, machte die Sache im Alltag nicht gerade leichter.

Klar daß der "Bayern-Zeus" nun am liebsten seinen dicken Kumpel JUPP HEYNCKES zurück hätte an der Säbenerstraße.

LÖW? - dream on, FCB! Selten so gelacht.

Und mittendrin und immer dabei, Louis van Gaal.

Er sah sich - unerträglich eitel wie er ist - im Mittelpunkt, saß aber in Wahrheit zwischen allen Stühlen.

Seit dem braven, nie unbotmäßigen Rollen-Modell „HITZFELD“ betrachten die Bayern-Bosse den Bayern-Trainer nur als obersten Diener des Klubs. Unausgesprochen aber als ihren Lakaien, nach dem Motto:

„Bringe er Siege – oder gehe er!“

Vor allem aber: „Halte er den Mund und wisse er nicht immer alles besser!“

Van Gaal war denen viel zu selbstbewusst, unabhängig und frech. Er hatte auch immer seine Meinung und den noch besseren Spruch.

Sogar noch ganz am Ende: „Wen haben sie denn, wenn ich gehe?“

Richtig. Es zeigte sich, sie haben keinen. Aber gehen muß er trotzdem.

Was passiert mit Vorstandschef RUMMENIGGE?

Natürlich nichts, gar nichts - wie immer. Obwohl er - nach Klinsmann - in knapp zwei Jahren schon den zweiten Trainer-Flop persönlich zu verantworten hat.

Van Gaal wird das nicht trösten. Die Bayern-Fans?

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MEISTERSTÜCK

Gratulation, BVB! Das war das Meisterstück. 3:1 Triumph beim FC BAYERN, der im eigenen Stadion selten so hergespielt und vorgeführt wurde.

Das tut weh, München. Verdammt weh. Waren die Bayern nach dem 1:0 bei Inter doch angeblich wieder „Mia-san-mia“ - die ganz dicken Hosen inklusive.

„So was,“ befand Querpass-König SCHWEINSTEIGER noch vor drei Tagen im „Meazza“ zu Milano, „können halt nur wir, die Bayern!“

Diese FCB-Sichtweise ist immer wieder faszinierend, aber offensichtlich hat sie der Gaal-Truppe doch etwas den Blick vernebelt vor dem Duell mit DORTMUND, denn die hatten viel mehr Biss und Ideen als Inter ...

Von wegen Bayern-Dominanz. Von wegen „beste deutsche Elf“, von wegen, „da rücken wir wieder die Möbel gerade“ in der Liga.

Image aufpolieren – etc, pp.

Stattdessen nach den 90 Minuten in der Allianz Arena:

Bonjour, Tristesse, und das weltweit live auf TV-Schirmen in 198 Ländern. Scheiss-Image, das.

Dies schmerzt sehr. Viel, viel mehr als der Haufen verlorener Laufduelle und die drei Punkte.

Der BVB aber hat in München seine Meisterprüfung mit Glanz & Gloria bestanden und sein Meisterstück abgeliefert.

Noch Fragen, FCB?

Danke, nein, ja, das war`s dann. Viel Glück dann auch noch beim Kampf um die (langsam entschwindenden!) zwei CL-Quali-Plätze.

Von Münchner Klubseite aus kann es nun kein verbales Nachtreten mehr geben, kein Geraune, keine "eigentlich ..." - Arroganz.

Dafür saß die Lektion durch die jungen Wölfe des BVB zu deutlich.

Ihrem Hunger, ihrem Herz, ihrem Teamwork, ihrem aggressiven Laufspiel, den blitzschnellen und blitzgescheiten Attacken, hatte der alte Leitwolf FC BAYERN nichts entgegenzusetzen - außer den üblichen „70 Prozent Ballbesitz“. Dafür konnte Louis van Gaal sich aber nix kaufen … Mit der Beute machte sich der BVB davon.

Ein absoluter Treppenwitz der Statistik ist das, der mal wieder sehr schön verdeutlicht, dass „Ballbesitz“ oft nicht mehr ist als „Händchenhalten“ mit einer Hübschen; aber das Ding – so würde „Kloppo“ sagen - muß auch mal rein.

Die Bayern hätten am Ende gut und gerne fünf Stück fangen können.

Außer LAHM und TIMOSCHTSCHUK kam keiner auf Normalform.

SCHWEINSTEIGER? Es ist wie so häufig bei ihm: Kaum unterschreibt er den nächsten höher dotierten Multi-Mio-Vertrag, kickt er nur noch halbe Kanne.

750 000 Euro stecken ihm die Bayern pro Monat – so hört man – seit Sommer in die Tasche; kein Wunder, dass der Junge vor Kohle kaum mehr laufen kann und weil es im Kopf so saust.

Was – insgesamt genommen - ziemlich bremst gegen ein Rudel hungriger, junger Wölfe wie den BVB.

LvG hatte vor einigen Wochen ( ... vor der Vertragsverlängerung) nichts, aber auch gar nichts gegen einen "Verkauf" Schweinsteigers, falls.

Tja, Ehre, wem Ehre gebührt: LvG hat Recht.

Daß er solche Sachen riecht, das hassen die Bayern- Bosse an ihm; deshalb wird er beim FCB bald gehen müssen - falls er nicht die CL gewinnt.

Falls doch, dann lieben sie ihn wieder ... von Samstag bis Donnerstag - eine Zeitlang oder so.

Ich frage mich ernsthaft: Macht so ein Job Spaß ???

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THOMAS MÜLLER

Mein „Spieler des Jahres 2010“ heißt … THOMAS MÜLLER. Nicht SCHWEINSTEIGER, auch nicht ÖZIL, sorry. Warum? Weil Müller, der 21-jährige Springinsfeld, nicht nur beim FC BAYERN, sondern auch weltweit die Entdeckung 2010 war.

Ich fand die FUSSBALL-WM 2010 eine fürchterlich langweilige Veranstaltung.

Der größte Lichtblick: Thomas Müller, der FCB-Youngster. Er präsentierte, viele, viele Jahre nach dem legendären Holländer JOHAN CRUYFF, auf ganze neue Art "Fußball total" - im Trikot der Deutschen.

Mit seiner Frische, seiner Laufstärke, seinem Torinstinkt, seinem unnachahmliche Gespür für Raum und Chance, seiner unermüdlichen Arbeit fürs Team war der junge Bayer eine einzige Offenbarung und große Freude.

Dazu kam - außerhalb des Platzes - sein absolut offenes, unverbrauchtes, sympathisches Auftreten.

Man soll den Dingen ja nicht nachtrauern, aber ich bin am Ende dieses Jahres der felsenfesten Überzeugung, dass Deutschlands Chancen, WELTMEISTER zu werden, den großen Coup doch noch zu schaffen, um 100 Prozent gestiegen wären, hätte Thomas Müller im Halbfinale gegen SPANIEN nicht gelb-gesperrt gefehlt.

Denn mit „Alles Müller, oder was?“ fehlte der deutschen Elf gegen die iberischen Zauberfußballer ihrerseits dieser „magic touch“, das Wunderbare, Unerwartete, Unberechenbare - und auch die Unbekümmertheit, Nervenstärke und Frechheit des Frischlings aus München.

In einem Match, das mit seiner wahnsinnigen Wichtigkeit bis dahin sehr gute Spieler wie Lahm, Schweinsteiger, auch Özil völlig erschlug.

Da hätten wir ihn gebraucht, den hemmungslosen, tollen Thomas.

Denn Müller riecht Chancen wie Schnee. Wie früher sein Vorbild, der große Gerd.

Schon klar, dass LOUIS VAN GAAL immer betont: „Bei mir spielt er immer!“

BUNDESTRAINER LÖW hat diesen Sternenstaub an den flinken Beinen des jungen Bayern auch schnell erkannt – und deshalb sogar ganz drastisch seine Personal-Philosophie zugespitzt:

Nimm lieber einen jungen, voll engagierten, hungrigen, talentierten, lauf- und arbeitswilligen 21 jährigen Nobody, als einen etablierten, satten, eher laufschwachen, abgezockten, uninspirierten, sogenannten "erfahrenen" Star!

Schöne Grüße England, Frankreich, Italien - die Super-Flops der WM mit ihren Superstars.

Schlechte Karten künftig, Ballack.

Thomas Müller aber öffnete so gesehen ein weites Tor für noch jüngere Kollegen: etwa Mario Götze vom BVB, Lewis Holtby und Andrè Schürrle aus Mainz, um nur die talentiertesten neuen Himmelstürmer kurz zu nennen.

Thomas Müller personifiziert damit - meiner Meinung nach - den wichtigsten fachlichen TREND des Jahres 2010 - einen Trend, den Trainer wie JÜRGEN KLOPP, THOMAS TUCHEL, ROBIN DUTT in der Bundesliga konsequent in ihren Teams umsetzen; den andererseits Leute wie MAGATH komplett ignorierten, mit fatalen Folgen.

Denn ein großer Teil der Schalker Probleme im Herbst kam ja vor allem daher, dass Magath jene blutjungen, aber super-engagierten Eigengewächse wie Moritz, Matip oder Schmitz gedankenlos abservierte, um große Namen einzukaufen, die wenig oder gar nichts brachten – außer das harmonierende, engagierte Teamgefüge 2009/2010 zum kompletten Absturz.

All das hätte einer wie Magath sehen können, hätte er - lernwillig - die WM 2010 geguckt und Thomas Müller genauer inspiziert.

Aber wie denn, wo der Schalker Allmachts-Manager die Nationalelf ja laut eigenen Aussage traditionell ignoriert. “Was soll ich da lernen?“

Kloppo & Tuchel taten das nicht, sondern zogen ihre Lehren.

Sie brachten „ihre“ Müllers. Jung, willig, hungrig, motiviert, talentiert. Auch wenn sie aus der 2. Liga Japans kamen wie KAGAWA. Fußball ist eben immer noch ein Lauf- und Kampfspiel.

Wer mehr rennt und kämpft, gewinnt (meistens).

Bei Magath und anderen aber kam Hochmut vor dem Fall. Zurecht.

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ECCLESTONE 80

BERNIE ECCLESTONE, der Chefdompteur des Formel-1-Zirkus, wird 80 Jahre alt. Was KEITH RICHARDS für die Stones, ist Bernie für die F1. Urgestein, unkaputtbar, cool, lässig- elegant, einzigartig.

Der PS-PATE. Unsterblich, legendär, unverschämt, unersetzlich.

Wenn in 100 Jahren die Menschen auf unsere Zeit zurückblicken, werden sie beim Thema Formel 1 nur den Kopf schütteln: Ressourcen? Umweltschutz? Ecologische Vernunft?

Ein langgezogenes, markerschütterndes Wahnsinns- „Wrommm !!!“ wird ihnen antworten, der Soundtrack der Formel 1. Und Google wird Bilder zeigen von .. Bernie, dem Boss.

MISTER FORMEL 1 - ein Fossil.

Bernie heute? Vier Milliarden EUR reich. 1,58 m groß, aber der Allergrößte. Stets das blütenweiße Hemd mit vier offenen Brustknöpfen. Undurchdringlicher Blick.

Je mehr F1-Piloten starben, desto lebendiger sprudelten Bernies F1-Erlöse.

Legenden wie Jochen Rindt, Ayrton Senna, sie starben in der Blüte ihrer Jahre, Bernie lebt. Bestens. Immer noch.

Als junger Reporter besuchte ich ihn mal im Londoner Westend. Ob ihm der Tod der Superstars denn persönlich nahe gehe? Bernie zuckte die Schultern: „Boy, what shall I say …“

Jahrzehnte gingen schon die Gerüchte, Ecclestone sei am legendären Postraub vom 8. August 1963 beteiligt gewesen ( „Die Gentleman bitten zur Kasse“) – auch danach fragte ich ihn. Er blickte wie eine Kobra und sagte: „Junger Mann, wie kommen Sie denn auf so eine absurde Idee?“.

Nach zwei Stunden, das Interview war zu Ende, winkte er mich beim Bye-Bye noch kurz in den hinteren Teil seines abgedunkelten Büros: „Come on, I`ll show you something!“

Wir gingen nach hinten.

Auf einem Mahagoni-Board stand die Original-Nachbildung des … Postzugs.

Bernie? Ein kleines Lächeln, nicht mehr.

Seitdem hat mich bei ihm nichts, aber auch gar nichts mehr, überrascht.

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20-er Wahl

Friede, Freude, Eierkuchen. DFB-Präsident THEO ZWANZIGER, 65, ist wiedergewählt worden, ohne „Gegenstimme“ und ohne „Enthaltung“, wie der DFB stolz mitteilt – auch ohne Gegenkandidat. Na, dann, Glückwunsch.

Friede, Freude, Eierkuchen? Nicht so ganz, auf den zweiten Blick. Denn 20-er, die DFB-Skandal-Nudel, agierte in seiner bisherigen Amtszeit mit der Leichtfüßig – und Feinfühligkeit eines beschwipsten Elefanten im Porzellanladen. Sagen wir es so: Besoffen von sich selbst und der eigenen präsidialen Gravitas.

Nach außen immer „Papa gnädig“, bisweilen „ungnädig“ gegen berechtigte Kritik(er); intern – wie zu hören ist – cholerisch und spontanen Wut- und Tobsuchtsanfällen nicht abgeneigt. DFB-Generalsekretär WOLFGANG NIERSBACH soll sich da schon mal verängstigt vor der Zorn des Herrn in seinem Büro eingeschlossen haben, so flüstert der Flurfunk an der Otto-Fleck-Schneide zu Frankfurt.

Ja, eigentlich ließ 20-er kein Fettnäpfchen bisher aus, sondern plantschte geradezu von einem zum nächsten.

Mal sehen wie nun die Sache mit AMERELL am Ende ausgeht; da warten noch bange Tage auf Theo I.

Apropos Sensibilität: Auf dem DFB-Bundestag in Essen hat 20-er seinen Sportdirektor MATTHIAS SAMMER im Vollgefühl der neubestägtigten Macht „manchmal leicht nervig“ genannt, sowie den branchenbekannten Vorzeige-Demokraten SEPP BLATTER zum „Ehrenmitglied“ des DFB, samt goldener Ehrenadel, geadelt.

So kann es nun locker weitergehen, bis 2014.

Mein Gott, Theo. Oje, DFB.

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BAYERN / HOLLÄNDER

Da ist ja schwer was los! Erst ROBBEN kaputt zurück in die „Garage“, jetzt VAN BOMMEL. Der eine mit einem fünf Zentimeter-Loch im Oberschenkel, der zweite mit einem kaputten Knie (Fazies-Einriss, schwerer Bluterguss) - beide lädiert bei ihrer Nationalelf.

Ja, sauber, sagen da die Bayern - und die FCB-Bossen schäumen.

Zu recht?

Na, ja.

Mit seiner Strategie, nur den holländischen Verband KNVB anzugreifen, die eigenen Spieler aber außen vor zu lassen, lief vor allem KARL HEINZ RUMMENIGGE voll ins Leere.

Besser, weil ehrlicher, macht es nun PRÄSIDENT ULI HOENESS, Er packte sich Van Bommel persönlich und stellte ihm via Bayern-3-Radio die genau richtige Frage: „Mark sollte sich mal fragen, wer eigentlich sein Arbeitgeber ist?“

Klartext: Kein Verband kann einen Kapitän wie van Bommel, gar einen Super-Goalgetter wie Robben zwingen, seine Knochen hinzuhalten, wenn die Spieler das nicht auch selbst wollen.

Folglich sollten die Bayern mal Tacheles reden mit ihren Herrn Holland-Stars.

Hoeness hat damit begonnen, allerdings zu spät.

Ich sagte es ja schon im Fall Robben: Da wäre mal ein Gehaltsverzicht angesagt, der von den Spielern ausgeht – bei diesen Millionen-Schäden für den Klub.

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EM QUALIFIKATION

Frage: passt BALLACK noch in diese deutsche Nationalelf? Antwort: Natürlich nicht mehr. Der Grund ist ganz simpel und augenfällig: MESUT ÖZIL.

Wie der 21 jährige den enormen Druck ertrug, gellende Pfiffe bei jeder Ballberührung nervenstark verarbeitete und in kreative und kämpferische Energie umwandelte, das Spiel minütlich mehr und mehr an sich zog und schnell machte beim 3:0 gegen das Land seiner Väter - das war große Klasse. Beeindruckend.

Eine feine Vorlage, dann das vorentscheidende 2:0 cool verwandelt – ÖZIL war nicht nur wegen dieser beiden Szenen der „Mann des Abends“ in Berlin gegen die Türkei.

Dito beim lockeren 3:0 in Kasachstan.

Ballack als „Spielführer“ das ist inzwischen undenkbar, Steinzeit im Vergleich zu Özils Speed und feinem Füßchen.

LÖW weiß das schon länger. Özil ist sein Schlüsselspieler für die kommenden Jahre und Turniere. Löw wird einen Teufel tun, dessen Position durch ein Comeback des Ex-Capitano zu schwächen. Er macht das alles genau richtig.

Vier Siege in der EM-Quali, 12:0 Punkte, das ist souverän.

Die Deutschen machen da weiter, wo sie in Südafrika aufhörten. Man muß diese DFB-Elf einfach toll finden.

AKTUELL: Standesgemäß 3:0 beim "Mitternachts-Tango" in Kasachstan. 1x Klose, 1x Gomez, 1x Poldi, 1x Assist Özil

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MAINZ/BVB/BAYERN

4:2 - auch Hoffenheim weggeputzt. Mainz wie es siegt und lacht - und allen Freude macht. Karneval im Oktober. 7. Startsieg. WOW!

BVB packt Bayern 2:0.

Mann, machen diese beiden Teams einen Riesenspaß: MAINZ und DORTMUND. Also: THOMAS TUCHEL (37) und JÜRGEN KLOPP (43).

Wenn es stimmt, daß richtig erfolgreiche Mannschaften oft die Personality ihres Trainers spiegeln, dann darf sich die Bundesliga auf eine - unerwartet - offene Saison freuen; die Münchner Bayern aber auf einen ganz heissen Kampf um den Titel.

Tuchel ist mit seinen Mainzern eine frische Brise, Klopp mit dem BVB ein Wirbelwind. Beide ein Wahnsinn !

Beide Teams leben von drei Erfolgsfaktoren: Arbeits-, Lauf-, und Spielfreude. Dazu Biss und Erfolgshunger.

Die Bayern? Die jammern über knapp vergebene Torchancen; dazu gibt es zu sagen, daß man sich Glück im Fußball erarbeiten muß.

Das tun sie aber nicht, sieht man ihre desolaten Zweikampf-Statistik gegen den giftigen, bissigen BVB.

Mainz und Dortmund - die sind wie Nitro und Glyzerin.

Beide Trainer verkörpern LEIDENSCHAFT und leben sie "den Jungs" vor; beide haben ein durchdachtes Konzept, ohne stur auf "Konzepttrainer" zu mimen.

Gut möglich, daß beide, Mainz und Dortmund, diesmal echt um den Titel spielen.

VAN GAAL sieht das auch so.

13 Punkte Rückstand des FCB auf die frechen Mainzelmänner, das ist, um nochmal van Gaal zu zitieren, "unglaublich".

Ja, isses.

Apropos, van Gaal. Er spielt mir nach seinen großen Erfolgen letzte Saison ein bisschen zu selbstverliebt Ping-Pong mit der Psyche seiner Stars; denn auch für van Gaal gilt: wer als Trainer den Herren Profis ein billiges ALIBI gibt, der kommt darin um.

Da sind die Bayern nicht anders als alle anderen sogenannten Profis.

Wer z.B. Meister SCHWEINSTEIGER und sein Fehlpass-Festival gegen Mainz sah, rieb sich doch nur noch ungläubig die Augen.

Folge: FCB sagte den traditionellen Wiesn-Besuch ab. Zum ersten Mal überhaupt. Da brennt echt der Baum.

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ARJEN ROBBEN

Es ist an der Zeit, ARJEN ROBBEN mal ein paar Fragen zu stellen. Der „Fußballer des Jahres 2010“ und größte Flop des WM-Finales 2010 macht es sich – meiner Meinung nach - entschieden zu leicht im Umgang mit seiner schlimmen verschleppten Verletzung, die seinen Arbeitgeber FC BAYERN nun Millionen kostet.

ROBBEN? Der zuckt nur die Schultern, wird er mit der eigenen Rolle an diesem sportlichen, vor allem aber wirtschaftlichen Super-Gau konfrontiert.

Immer mehr kristallisiert sich heraus, dass der Bayern-Topstar eben auch nur ein typischer Kick-Söldner ist. In erster Linie interessieren sich solche Typen für sich, nicht für Wohl und Wehe ihres Klubs.

Frage 1: Weshalb durfte Bayern-Arzt Dr. MÜLLER-WOHLFAHRT, weltweit anerkannt als einer der Vorzüglichsten seines Faches, nicht ins WM-Camp der Holländer, um nach dem Patienten R. zu sehen? Warum hat Robben den Bayern-Doc (mit) - ausgesperrt? Wer, wenn, hätte Robben diesen Wunsch denn abschlagen können?

Allein, er hat ihn zu keinem Zeitpunkt geäußert – und er wusste schon, warum.

Antwort: Weil Robben Angst hatte, berechtigte Angst, dass „Mull“ ihm jeglichen WM-Einsatz untersagt hätte. Es wäre das sofortige WM-Aus für den Holländer gewesen.

Frage 2: Warum ließ Robben denn auch noch die komplette dreiwöchige Urlaubszeit verstreichen, ohne sich vom Bayern-Doc mal checken zu lassen? Klar, er wollte Urlaub machen … nach mir die Sintflut.

Frage 3: Warum bietet Robben selbst nun dem FC Bayern - bei erwiesener fahrlässiger Mitschuld ! - keinen Gehaltsverzicht an? Könnte er doch, oder?

Stattdessen kommen von ihm abgezockte, dumme Ausreden. „Ich weiß nicht, was die Bayern machen, was sie wollen und besprochen haben, keine Ahnung“, beschied der Tulpen-Torjäger die Reporter nach dem „Schadensgipfel“ zwischen FCB-Führung und Hollands Verbandsbossen.

Wie bitte? „Keine Ahnung“ ???

Hallo! Geht`s noch?

Die Bayern sollten Robben zur Kasse bitten, kräftig.

Und ihm mal richtig den Kopf waschen für seinen Egoismus.

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GLÜCKWUNSCH, FRANZ !

Es ist einige Zeit her, als ich mit dem Kaiser die FRANZ BECKENBAUER STORY“ gedreht habe, den Film seines Lebens, eine 110 minütige Dokumentation mit den Highlights einer großartigen, unvergleichlichen Karriere.

Wir waren rund 1 1/2 Jahre in aller Welt unterwegs – und es gab nicht eine einzige Situation im Produktions- und Reisestress, in welcher Beckenbauer den großen Star hätte heraushängen lassen, einen Kameramann geschimpft oder mich.

Allein in New York, wo wir seine Karrierejahre bei COSMOS NEW YORK wieder aufleben ließen, regnete es sechs Tage am Stück; der Franz? Nun, der kam zum Frühstück, blickte hinaus in das Regen-Desaster und sagte sonnig: „Ja, mei, wart` mer halt noch a bisserl!“

Unglaublich!

Dabei hat der Kaiser durchaus auch ein zweites Gesicht: Aufbrausend, jähzornig – dann kommt er – so wissen es die Insider - ganz nach seinem früh verstorbenen Vater, doch zehn Sekunden später ist der ganze Zorn verraucht, dann kommt er ganz nach seiner Frau Mama, der Antonie. Eine Seele von Mensch war die.

Ich kenne keinen, der in Restaurants höhere Trinkgelder gibt als der Kaiser. Keinen, der mitten im Verkehr die Limousine anhalten lässt, aussteigt und einen Kind am Straßenrand Geld zusteckt. Keinen aber auch, der – bringt man seiner Frau einen schönen bunten Strauß Blumen mit, zischt: „Jetzt laß des doch endlich mal sein, mit dem Gemüse immer!“

So isser, der Franz. Und noch anders.

Den 65. Geburtstag feiert er jetzt bei bester Gesundheit und vollem Elan.

Herzliche Gratulation, Franz – und hier sind die Blumen … diesmal nur für Dich.

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LÖW / BALLACK

Das ist ja unglaublich abgezockt, wie cool BUNDESTRAINER LÖW nun BALLACK scheibchenweise ins Abseits drängt.

Ballack ist ab sofort nicht mehr der "Capitano", sondern nur noch ein Kapitän im Konjunktiv. Noch dazu einer ohne Schiff, also - indirekt - ausgebootet.

Löw hat auf der heutigen DFB-PK eine Menge lauwarme Worte in dieser Sache geäußert, aber das wichtigste Wörtchen lautete nicht "Kapitän" sondern: "wenn"

Ballack ist nur noch Kapitän, wenn ...

"Wenn er in "absoluter Topform" ist, trickste Löw.

Dies aber wird nur einer beurteilen: er, Löw. Und das kann dauern.

Bis dahin ist und bleibt LAHM der Kapitän, und Schweinsteiger/Khedira, die großen WM-Gewinner ohne Ballack, "sind gesetzt" auf ... ja, Ballacks Position.

Ballack hat damit alle Privilegien verloren und nun als einziger den vollen Druck, Löw ist super-elegant aus dem Schneider. Clever, super-clever gemacht.

Bye-Bye, Ballack, sag ich da nur.

Die Nummer bringt er nicht mehr - leistungstechnisch.

Löw hat ihm locker den "Schwarzen Peter" rüber geschoben.

Motto: Du hast keine Chance, also nutze sie!

Mal so: Unter solchen Anforderungen Löws wäre auch das Comeback von FRINGS wieder möglich. Oder jenes von OLIVER KAHN, Franz Beckenbauer und Günter Netzer selig nicht zu vergessen, oder Sepp Maier, wo NEUER ja nur "gesetzt" ist ...

Ganz ehrlich - heimlich mache sogar ich mir - wieder - Hoffnungen auf den "Adler" ... obwohl die Latte jetzt verdammt hoch liegt.

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MAGATH

Alle fallen über FELIX MAGATH her. Ja, warum eigentlich? Klar, Fehlstart, 0:6 Punkte. Kann passieren, dumm gelaufen.

Das Problem von Magath sind die Altlasten. Die Multi-Millionen-Schulden aus der Ära ASSAUER, Schnusenberg, Müller & Co.

Diese Herrschaften haben S04 runter gewirtschaftet - über Jahre.

Magath macht sich nun daran, diesen Saustall Schalke auszumisten. Das Problem ist nur, daß er dafür keine Zeit hat, daß ihm keiner Zeit läßt - nicht einmal er sich selbst.

Denn natürlich hat er auch selbst zu dieser Ungeduld beigetragen mit kühnen Aussagen wie, "in vier Jahren sind wir Meister!"

Das war im Überschwang, wenig klug. Denn daran messen sie ihn jetzt alle - nicht nur AufSchalke.

Andererseits bleibt ihm keine andere Wahl, als Kosten/Stargehälter brutal zu senken, aber gleichzeitig Qualität zu erhalten/aufzubauen.

Dies ist ein Spagat, der selten gelingt im Fußball.

Deshalb rumpelt + holpert es "AufSchalke" - gewaltig.

Magath hat sich sicherlich auch etwas überschätzt in seiner Machtfülle.

Allein, es gibt keine Alternative.

Magath macht das Meiste richtig; legitim ist und bleibt, daß er bei einigen Transfers auch gepokert hat (Risiko METZELDER, der letzte Saison bei Real nur 3 x spielte!)

Magath muß jetzt nur ganz schnell mal gewinnen.

Denn große Generäle haben auch Fortune zu haben - das gehört zu ihrer DNA.

Sonst könnt`s ja jeder ...

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CONTADOR

Ich weiß nicht, wie es Ihnen da geht: Ich muß nur noch lachen, wenn ich die Ausreden von ertappten Doping-Sündern höre.

Baumanns "Zahnpasta", Ullrichs "Disko-Pillen", Armstrongs "Asthmaspray", Pechsteins "junge Blutkörperchen - abnorme Retikulozyten-Werte", etc, etc.

Bei ALBERTO CONTADOR, dem dreimaligen Sieger der TOUR DE FRANCE, war es jetzt – angeblich – ein schmackhaftes Kalbsfilet mit Pommes – und CLENBUTEROL-Beilage …

Clenbuterol - bekannt und berüchtigt aus der Kälbermast.

Kathrin Krabbe ... Sie erinnern sich.

Clenbuterol, das macht fein Happi-Happi, aber vorallem tolle … Muckis für Berg-Sprint-Etappen.

Contador hat von all dem – claro! – nichts mitbekommen; böses Kalbsfilet, böses!

Daß sie ihn erwischt haben, den großen Alberto, Held der Doper-Nation Spanien, Sohn des Blutpanschers Dr. Fuentes, empfangen von König Carlos, geehrt und gerühmt von Präsident Zappatero - reines Pech.

Man kann sich ja auf nichts verlassen beim Essen. Mahlzeit!

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BALLACK

Sie wissen ja, daß ich von BALLACK noch nie etwas gehalten habe. Völlig unerwartet sind jedoch die Tiefen, auf die er nun gesunken ist: sportlich und privat.

Ich sage es mal klar: Seine Frau SIMONE sollte ihn genauso in die Wüste schicken, wie BUNDESTRAINER LÖW.

Beide, ja, beide, hat Ballack inzwischen unerträglichen, oberpeinlichen Situationen ausgesetzt.

Löw und sein Team hat Ballack über seinen Berater-Bauchredner MICHAEL BECKER eine "Schwulencombo" genannt; Simone, seine Frau, die Mutter seiner drei Söhne, hat Ballack auf Seite 1 von BUNTE befördert, scheinheilige Krokodilstränen inklusive ("Wie hält seine Frau das aus?") - ja, Klasse!

Ballack - wie lange noch?


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