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Das Gift & Galle - Duell!
Wie FCB-Motzki und BVB-Kloppo das Finale von Wembley anheizen

"Na, wie war ich wieder?" - Matthias Sammer (Ex-VfB, Ex-BVB, Ex-DFB, nun FCB) gibt - stellvertretend für Steuersünder Uli Hoeness die neue Abteilung "Attacke" des FC Bayern - und Klopp hält volle Kanne dagegen.


WERNER-JOHANNES MÜLLER über Sport & Stars & Stories

KLOPP / SAMMER

Sammer vs. Klopp – Gift & Galle vor dem Finale von Wembley zwischen BVB & FCB. „Pfefferstreuer“ SAMMER gibt in Vertretung von Steuersünder Uli Hoeness die neue Abteilung „Attacke“ des FC BAYERN und KLOPP hält für den BVB volle Kanne dagegen.

Im Boxen nennt man das BALLYHOO.

Komm doch her, wenn du was willst! – Komm du doch her, wenn …

Es ist ein Kasperltheater, um die Claims nochmal abzustecken und den bevorstehenden Mega-Fight nochmal richtig anzuheizen.

Sammer gibt die Knallcharge – für gutes Geld – schon ewig. Er spielte den Brausekopf für den VfB, den BVB, den DFB und nun den FCB. Auch die Kollegen von SKY wußten, warum sie „Motzki“ als Co-Kommentator holten.

Sammer kann motzen, maulen, sticheln, ätzen – wie auf Bestellung. „Na, wie war ich?“, hat er den SKY-Moderator PATRICK WASSERZIEHR dann immer cool gefragt, als das Mikro wieder aus war. Und gegrinst … von Null auf 180 – und wieder zurück auf Zero, kein Problem.

There`s no business like showbusiness.

Auch das Motz-Duell jetzt mit Kloppo ist nur Show. Das Röhren der Platzhirsche auf offener Lichtung - von beiden Seiten.

Bei Kloppo kommt Sammer nämlich an den Richtigen. Der BVB-Coach weiß auch, was Fans, Medien und nicht zuletzt das eigene Lager hören wollen vor dem großen Tag.

Sicherlich keinen Duckmäuser. Keinen, der vor Sammer den Schwanz einzieht.

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Warum der BVB siegt

Ich habe mit Respekt & Sympathie – die „Schalen“-Feier des FC BAYERN am Wochenende mit verfolgt. „Schweini“ mit seinen prallen Wadl-Strümpfen bei 14 Grad Kälte auf der Leopoldstrasse, „00Sammer“, wie sie team-intern den „Geheimagenten“ MS im Dienste ihrer Majestäten UH/KHR nennen, wie er fünf Maß Weißbier von Ersttäter ARJEN ROBBEN auf den Kahlschädel und die Schafwoll-Weste geschüttet kriegte … wegwerfen, das Ding.

Die Mir-san-Meister-Münchner feierten, was das Bierschütten hergab. Carpe diem. Gut so, sei`s den Jungs gegönnt. Denn am 25. Mai ist wieder Weltuntergang angesagt an der Säbenerstrasse.

Steuer-Hoeness hat auf der Tribüne jetzt schon Tränen an der schmalen Schulter seiner Susi vergossen, er weiß wie schnell es geht im Fussball. Sie allerdings auch.

"Bayern hat Barcelona und Juve aus dem Stadion gefegt - mit uns geht das nicht," hat JÜRGEN KLOPP angekündigt. Ich sehe das auch so. Der BVB hat sich die ganze Saison lang - sehr, sehr erfolgreich - nur auf die CL konzentriert und focussiert, die Münchner ziehen lassen ohne große Träne im Knopfloch.

Wie immer in den letzten Jahren mein Tipp fürs CL-Finale: Siegen wird Kloppo mit dem BVB.

Warum? Der gesamte Druck liegt auf Bayern. Die müssen das Ding holen, wollen sie nicht die ganze Supersaison überschatten; Dortmund kann, muß aber nicht.

Nerven und Tagesform werden entscheiden - und das Spielglück.

"Wir haben einen Plan. Wir wissen wie wir sie schlagen können und das wissen sie auch," sagt BVB-Captain SEBASTIAN KEHL. So isses.

"Wenn wir gewinnen, sind wir nicht das beste Team der Welt, haben dann aber das beste Team der Welt geschlagen", sagt Klopp - clever, clever. Er ... kann also nicht verlieren.

Nachdem die Schale weg ist, haben sie im Dortmunder "Borusseum" das Original-Trikot von JAN GUNNAR SOLSKJAER mit der legendären Nr. 20 ausgestellt. Solskjaer schoss den FCB im CL-Finale 1999 im Alleingang ab. Feine Spitze + Schöne Grüße!

Gäbe es Hin- und Rückspiel würde ich eher auf die Münchner tippen in der aktuellen, "normalen" Top-Verfassung. In einem einzigen Endspiel aber ist alles, alles möglich. Denn dann ist nichts "normal" - genau dies ist dann die Chance des "Außenseiters".

Und: Hoffentlich spielt GÖTZE nicht; denn dann wäre der BVB "mental" nur mit 10 Mann aufm Platz. Da, wo die Wahrheit liegt. Immer.

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UPDATE: BVB ohne Götze im Finale. Kein Verlust, Kloppo.

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SALAMI-HOENESS

"Armer Aufsichtsrat- armer Verein - armer Hoeness! - Das ist ein Armutszeugnis!" - sagt SZ-LEYENDECKER brandaktuell zum "Fall Immer-Weiter-Hoeness", der - "vorerst" - noch blieben dürfe.

Die Titeljagd hat also Vorrang. Ziemlich abgezockt, das.

"Mia-san-Uli" - auch der Aufsichtsrat? Und wenn ja, warum denn, honorige Herren von Audi, VW + adidas? Wissen wir wirklich schon alles? Abwarten, Senores.

"Erst wenn der Schnee schmilzt," meinte RUDI ASSAUER mal, "siehste die ganze Sch ....."

Ziemlich hoher Bazi-Faktor beim ruhmreichen FCB.

Wo wir grade dabei sind: In einer Neuauflage des Champions-League-Halbfinales treffen die Münchner am 24. Juli als Höhepunkt der Saison-Vorbereitung und "Geschenk" an UH im Spiel um den "Uli-Hoeness-Cup" auf den FC Barcelona, Ex-Klub von Guardiola.

Ein Schelm, wer ...

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Rückblick.

... Scheibchen für Scheibchen – wie bei einer Salami, die stückchenweise auf den Tisch des Hauses kommt, abgesäbelt vom Großen - so wirkt der FALL HOENESS, nun in Woche zwei.

Ja, es geht für Uli Hoeness, 61, den angezählten (Noch)-Bayern-Boss, um die Wurst.

Um alles, nicht nur seinen Ruf und seine Reputation.

Ich fürchte, daß der Ober-Bayer aber grade noch einen Wurstzipfel in seinen Händen hält. Mehr nicht.

Die Faktenlage, dünn noch zu Beginn, wird durch die Recherchen der Staatsanwälte, Finanzbehörden und auch des medialen Fünfkampfes von FOCUS/SPIEGEL/STERN/SÜDDEUTSCHE/BILD von Tag zu Tag gewichtiger und gefährlicher für Hoeness.

Im Bayern-Aufsichtsrat, dessen Vorsitzender wankt, wächst das Grummeln der Granden. Die dort wortführenden Herren Winterkorn (VW), Stadler (Audi), Hainer (adidas), Rampl (Unicredit), Markwort (FOCUS), Höttges (Telekom) und Stoiber finden das gar nicht so lustig, daß statt Glanz nun Zwielicht sie mit zu verschlucken droht, wenn … doch keiner will der KÖNIGSMÖRDER sein. Klar. Verständlich.

Das Gremium spielt - um es fussballerisch zu formulieren - auf Zeit.

Am bizarrsten scheint mir dabei die Doppel-Rolle von FOCUS-MARKWORT, der mit "Fakten, Fakten, Fakten - und immer an die Leser denken!" groß wurde und nun sicherlich exklusiv jeden Tag inhouse erfahren muß, wie grade der Stand in der Causa Hoeness ist.

Es geht unaufhaltsam auf die Kante der Niagarafälle zu – und UH sitzt in seinem kleinen, knallroten Gummiboot und denkt, er schippere immer noch über den Tegernsee.

Die Aufsichtsratsitzung haben sie nun auf den 6. Mai vertagt; so bleibt dem gefallenen Säulenheiligen der Bayern noch eine Galgenfrist vermutlich bis nach dem Finale von Wembley.

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UPDATE: So ist es gekommen. Hoeness darf beim FCB weitermachen - vorerst. Aus "sportlichen" Gründen. Bis Ende Monat mal. Man könnte das "Galgenfrist" nennen. "Ein toller Vertrauensbeweis für Uli", findet "Kaiser" Franz. Na, ja. Schaun mer mal.

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MIO WÜRSTCHEN

Nichts gegen die leckeren HoWe-Würstchen des ULI HOENESS aus dem Fränkischen. Aber damit - laut Münchner "AZ" Recherche - "mehrere hundert Millionen" Euro zu erwirtschaften, glaub`s, wer`s mag.

Oder gar "bis zu 650 Millionen Euro", wie der STERN schon am 16. Januar über einen "Spitzenvertreter der deutschen Fussball-Bundesliga" und sein Nummernkonto bei der Schweizer "Privatbank Vontobel" berichtete.

War Hoeness damit gemeint?

Wenn ja, fragt sich klein Fritzchen schon - hoffentlich aber auch der FC BAYERN-AUFSICHTSRAT in der Nachschau: Woher kommt die ganze Mega-Knete?

Wirklich nur "Börsenzockerei", zu hoch gepokert - oder anderes?

Auf diese Antwort wären wir doch echt gespannt.

Die WamS schreibt heute schon vom "Aufstieg & Fall des Uli Hoeness".

Der SPIEGEL vom "Fall aus maximaler Höhe".

Ein klarer Fall von Doppelmoral auch.

"Sie predigten Wasser - und tranken Wein".

Rummenigges "Mutter Teresa vom Tegernsee" war Charly`s Tante.

Ein starkes Stück.

"Ich denke nicht an Rücktritt" sagte er nun SPORT BILD.

Gegen Barcelona gehe er ins Stadion.

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UPDATE: Hoeness war im Stadion beim 4:0 gegen Barca. Stunden zuvor meldete die "Süddeutsche", dass seit 20. März ein Haftbefehl gegen ihn vorliegt. Nur gegen eine Kaution von 5 Mio EURO befindet sich UH im Moment auf freiem Fuß.

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MOURINHO / FÜRTH

Sie wissen ja schon lange, dass ich JOSE MOURINHO ganz, ganz große Klasse finde – als Trainer. Es hat mich enorm geärgert, wie ignorant, hämisch und dumm seine Stippvisite beim Spiel Fürth – Dortmund abgemeiert wurde.

Der Trainer von REAL MADRID flog mal eben 4 Stunden hin und vier Stunden zurück ins Fränkische, um im „Trolli-Stadion“ den Halbfinal-Gegner Dortmund zu beobachten.

Dafür haben ihn die deutschen Medien und auch Klopp (sehr, sehr schlecht!) veralbert.

Motto: Das hätte er sich doch sparen können, oder „mich gleich selbst anrufen“ - (Klopp)

Schlecht, sehr schlecht.

MOURINHO ist ein absolutes, brutales As.

Wer ihn unterschätzt, herabwürdigt, seinen Einsatz verlacht, der kriegt eine ganz, ganz dicke Rechnung. Und das Messer.

MOURINHO ist sehr erfahren, sehr kundig. Ein Killer.

Man nennt das: PROFESSIONALITÄT + AKRIBIE im Detail.

Mourinho: 20 Titel in 10 Jahren.

Es sind ja oft gerade die kleinen Dinge, die am Ende den Unterschied machen können.

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FACEBOOK LODDAR

Unser LODDAR ist nun auch – endlich! – auf FACEBOOK vertreten. Dort, wo die jungen Dinger sind. Fischen, wo die Fische sind.

„Toll, siehst aus wie der neue Bachelor!“ juchzt ihm die Melanie aus Giessen zu. Loddar präsentiert sich – ganz Kavalier der alten Schule - adrett mit einem Strauß quietschebunter Tulpen.

Nach knapp 48 Stunden kommt „der Frauenversteher“ (Rolf aus Kamen) Matthäus bereits auf 40.878 Fans und 889 Kommentare zu seinem vielbeachteten Debüt. Da ist noch Luft nach oben. Felix Magath („Hallo Fussballfreunde und Fans!") hat auf seiner Seite schon über 213.000 eingesammelt.

Klar, dass auf FB auch mal ein ganz anderer Wind weht. Daran muß sich der Loddar gewöhnen.

Sein neuer FB-Kumpel Bruno Fischer so von der Seite her: „Hey Lothar du alter Ficker. Freu mich, dass du jetzt auch hier unterwegs bist. Schöne Blumen. Ciao.“

Uschi Fritz postet: „Wer jungen Mädels gefallen will, muss deren Medien nutzen! Übrigens Grüüüüßen schreibt man mit ß und nicht mit ss (das war schon immer so, nicht erst seit der Rechtschreibreform). Grüßen, versüßen, genießen: alle Begriffe, in den der Vokal vor dem ß lange gesprochen wird. Na sehen Sie, mit Facebook kann man noch was lernen.“

Hey, hey, junge Dame. Mal nicht so von oben herab!

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BAYERN / JUVE / BVB

1:0 nach 26 Sekunden – das ist natürlich ein Messerstich ins Herz der „alten Dame“ gewesen. Für die Bayern ein absoluter Traumstart ins bisher härteste Duell der Saison.

Nach Alabas Flatterball aus 30 Metern war`s eine „g`mahte Wiesn“ für Lahm, Schweini & Co.

JUVENTUS – gemeuchelt nach einer halben Minute. Kurz & schmerzvoll ... für die Tifosi.

Für die Münchner steht nun das Tor zum CL-Halbfinale weit, weit offen. Falls sie nicht noch nachlässig, leichtsinnig werden nächsten Mittwoch in Turin.

Dass ROBBEN gleich zwei 100% Chancen verballerte, dass THOMAS MÜLLER kurz vor Abpfiff noch das 3:0 vergab, kann u.U. sehr teuer werden. Und wäre wahnsinnig ärgerlich, denn die Bayern zeigten eine bärenstarke Partie.

Schaun mer mal, sagt der Franz.

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AKTUELL! Der BVB wird das Halbfinale packen. Trotz 0:0 im sonnigen Malaga. Dafür sorgen bei Rückspiel kommenden Dienstag schon die entfesselten 27 000 BVB-Superfans auf der Südtribüne. Mit Großchancen ging der BVB in Malaga allerdings ebenso verschwenderisch um, wie tags zur die Kollegen vom FC Bayern.

FCB, BVB, Real und Barca unter den - vermutlich - letzten Vier. Wow.
Das wären Knaller-Partien auf dem Weg nach Wembley. Großes Kino.

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GÄHN-KICK / GOMEZ

Gähn-Kick in Kasachstan. Klingt wie ein Movie von Tarantino. Geisterstunde. Versprengte Schatten. Peng. Peng. Peng. 3:0.

1:0, 2:0 - So nach 60 Minuten bin ich im Pantoffel-Kino wohl kurz weggenickt. Denn plötzlich stand es 3:0. Auch ohne nominellen Stürmer im deutschen Team.

Also: Wenn ich MARIO GOMEZ wäre, der mir nur noch leid tut inzwischen, ich hätte mir bei den Sprüchen von LÖW auch eine kleine Oberschenkel-Zerrung „genommen.“

Löw gefällt sich ja schon seit geraumer Zeit in der Rolle eines gelangweilten Sternekochs, der ohne jede Not plötzlich experimentiert und rumprobiert, weil ihm der Erfolg ein bisserl fad geworden ist, dann wirft der Patron schon mal den Oberkellner raus. Für eine "falsche 9".

Also: Koan Stürmer. Pech, Gomez. So eine Dicke-Eier-Strategie hatten zwischenzeitlich auch mal die zu satten Münchner Bayern gefahren, Ergebnis bekannt.

Selten fand ich eine Fach-Diskussion so überflüssig und spielfern.

Die Spanier mal wieder als Löws Second-Hand-Vision? Welch ein Schmarrn.

Natürlich hätten die Iberer bei der EM mit einem klassischen „Killer“ in der Angriffsmitte gespielt, wären TORRES nicht völlig außer Form und VILLA mit einem Schienbeinbruch ausgefallen.

Auch im Mitternachtskino aus Kasachstan gab es zwei Szenen, bei denen wunderbare Flanken genau ins Angriffszentrum segelten – doch da war keiner.

Löw sollte sich mal mehr Sorgen machen um die ständigen Wackler in der deutschen Abwehr (selbst bei klarer, eigener Führung!), anstatt geschmäcklerisch und gelangweilt sein Chi-Chi („Varianten sind immer interessant!“) zu pflegen. Taktik als Seidenhalstücherl, ein Hauch schwülstiges Parfum.

Bevor dann wieder die Freibeuter und Piraten kommen beim nächsten Turnier.

Die Tarantino-Killer.

Peng - und du bist mausetot.

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PS: BIERHOFF hat jetzt schon WM-Muffensausen:"Eigentlich ist es ein Ding der Unmöglichkeit, den Titel 2014 zu gewinnen!" - "Eigentlich" ist ein Manager, der sowas sagt, "unmöglich". Uneigentlich auch.

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PISTORIUS

Das ist eine Tragödie. OSCAR PISTORIUS, der „Bladerunner“, der weltweit bewunderte Held der Paralympics - festgenommen unter dringendem Mordverdacht.

Pistorius ein Killer?

Pistorius, das Idol, das Vorbild, ein Gewalttäter, ja, ein Gewaltverbrecher? Ein vorsätzlicher Mörder?

Die Denkmäler bröckeln. Die lebenden Legenden stürzen mit aller Wucht. In Serie.

Wir sind in dieser Nach-Armstrong-Welt ja einiges an unfassbaren Abgründen gewöhnt, aber dies?

Als ich die News hörte, wollte ich es nicht glauben.

Doch schnell erhärteten sich die Fakten, wurden die näheren Umstände publik. Offenbar ein – fast hätte ich gesagt: „normales “ Alltags-Eifersuchts-Drama, ein Fall am Ende der Spirale schön länger fortdauernder häuslicher Gewalt, aufgrund rasender Eifersucht.

Schrägstrich: Verlustangst.

Kann sein, was nicht sein darf? Ja, kann. Wie furchtbar, wie banal.

Ein Mann vermutlich bald im Zuchthaus, der wie kein Zweiter für Freiheit und Befreiung stand: Freiheit von Vorurteilen, Befreiung behinderter Menschen vor dem begafft, angestarrt und bemitleidet werden.

Denn wer den "Bladerunner" sah, sah keinen Behinderten, nur SPORT.

Also Normalität. Wie bei all den anderen. Wie ... schön, wie ... selten.

Pistorius wurde bewundert, verehrt.

Pistorius - ein Athlet, den es eigentlich ja gar nicht geben konnte!
Rennen ohne Unterschenkel, mit Karbon-Feder "gepimpten" Beinen?

Sport oder science fiction?

Pistorius - einer, der uns durch seine Perfektion aber stets vergessen machte, das er zu perfekt war, um wahr zu sein.

Ein Symbol der grandios bezwungenen Grenzen, auch der – zumindest im Sport – nachweislich gewachsenen Toleranz.

Diese wichtige Symbolfigur müssen wir nun leider trennen vom Athleten und vom Menschen. Ein Verlust für uns a l l e.

Ein modernes Märchen weniger.

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WETTSKANDAL

Das ist ein schlimmer Schlag für den Fussball – weltweit. 380 Spiele manipuliert, 451 Beschuldigte. „Das ist erst die Spitze des Eisbergs“, sagt EUROPOL.

Ein Abgrund an Betrug. Und das in – aktuell – 15 Ländern.

Die Frühwarn-Systeme von FIFA und UEFA versagen hier, weil die Wetten, hübsch getarnt in Dutzende von kleinen „Kleckerbeträgen“ meist in Asien plaziert werden und damit unter dem offiziellen „Wettradar“ durchrutschen.

Wer heute noch einen fünfstelligen Betrag in Deutschland auf ein Spiel setzt, bei dem steht ganz schnell die Polizei vor der Türe. Kommt also so gut wie nicht mehr vor, denn die Wettbetrüger sind smart und völlig abgebrüht.

Kartelle aus Asien nutzen sogenannte "Spotter" vor Ort in Europa, die Elfer, Eckenanzahl, Einwürfe und Torabfolge mit einer Minute Zeitvorsprung sofort melden - und schon ist in Singapur die "Wette" plaziert und gewonnen.

Die Mannschaften? Oft Söldnertruppen, die gegen andere Söldnertruppen kicken. Kein Wunder, wenn die käuflich sind.

Was tun? Keine Ahnung.

Aufdecken und dingfest machen, wo möglich und machbar, dran bleiben, mehr ist ja anscheinend nicht möglich.

Tröstlich in dem ganzen Skandal, der ja so neu nicht ist, fand ich zumindest die (aktuelle) Faktenlage, daß über unsere Bundesliga und Zweite Liga keine neuen Tatbestände vorliegen.

Der Wettskandal von 2005 um Hoyzer & Sapina lassen einem ja immer noch den Schreck in die Glieder fahren.

Generell: Wenn man - wie geschehen - die WM 2022 in Qatar kaufen kann, dann sicher auch Spiele.

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TIM WIESE

Tim Wiese tut mir leid. Der sensible, oft sentimentale Keeper ist immer ein bißchen … zu spät dran. Bei WERDER, in der N11, nun in Hoffenheim, wo die Heuchler & Meuchler des - inzwischen - unfassbar unklugen Klub-"Paten" DIETMAR HOPP regieren.

ANDREAS MÜLLER, der aktuelle Manager der TSG 1899, ist ein ganz übler Opportunist und Populist. Ein mit allen Wassern gewaschener Profiteur des Profifussballs. Seit Jahren schon.

Bringt nix, weiß am Ende alles beleidigt besser – und greift Kritiker („Rhein-Neckar-Zeitung“) an, die ihm auf die Schliche kommen.

Seine „Wutrede“ vorletzte Woche war so was von kühl kalkuliert, nur um abzulenken. Ein Schmierant der billigen Sorte.

Hoffenheim mit diesem Manager: Eine Schlangengrube. Jetzt hat die TSG-Königs-Kobra den armen Tim Wiese gebissen, das - ohnehin schon - verängstigte Kaninchen im Kasten.

Tim Wiese - ein ganz leichtes Opfer für den Manager M. – ein klassisches Bauernopfer.

Ich wünsche Tim einen neuen Klub und Chefs, die ihn stützen, nicht stürzen.

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ARMSTRONG BEICHTE

Nicht ein einziges Mal hat er während dieser "Soap Oprah" in die TV-Kamera geschaut und gesagt: “I am sorry!“ - Nicht ein einziges Mal. Die „Doping-Beichte“ von LANCE ARMSTRONG war echt Marke … Lance Armstrong.

Sie war wie erwartet: Strategie, keine Reue. Und immer wieder dieses eisige Starren, „The Look“ – wie immer, wenn es bei LA um die Wurst geht. Auf den Strecken, nun eben im TV-Studio. Seelenlos, schamlos. Kalt, kalkuliert. Keine Namen von Mittätern.

„Ich will immer noch gern gewinnen,“ sagte LA zu OPRAH WINFREY, die sich ganz ordentlich bemühte.

Er kann nicht anders. Immer noch nicht.

EPO? "Yes, but not so much."

TESTOSTERON? "Ja, ich habe ja nur noch einen Hoden, dachte das hilft."

Ja, er habe sogar mal das Wort „Cheat“ im Wörterbuch nachgeschlagen; er interpretierte das Gelesene so: „Sich einen Vorteil gegenüber anderen verschaffen“. Das, aber, so LA, sei ja nie so gewesen: „Weil ja auch die anderen gedopt haben.“

So simpel lügt man sich die Welt zurecht. Und die ganze Welt weiter an. Gnadenlos, die Type.

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NEUES 2013

Nur kurz, ganz kurz:

PEP GUARDIOLA zum FC BAYERN – never ever. Wer sich freiwillig unter die Dicke-Ego-Nummer von Hoeness und Sammer begibt, hat einen totalen Schuss oder ist uninformiert über die Machtverhältnisse in München.

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UPDATE: Guardiola geht zum FCB - na, dann, viel, viel Glück, Pep!

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SVEN GORAN ERIKSSON zu 1860 München: never ever. Garantiert … doch. Die Lachnummer des Jahres 2013, jetzt schon. Vögelt die Sekretärin der FA, des „Englischen F. Verbands“, wird deswegen gefeuert, jetzt bei 1860. „Sechzig“ – wie tief willst du noch - horizontal - sinken ?????

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UPDATE: Eriksson kommt ... nicht. Ein Kasperltheater.

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ARMSTRONG / OPRAH – der schlimmste, übelste, dreckigste Sportbetrüger aller Zeiten … gesteht – Live on Tape bei OPRAH WINFREY, der Beichtmutter des US TV. Da bin ich ja mal gespannt, wie L.A. das wieder hinbiegt, hin-lügt, hin-betrügt. Ich glaube ihm nach wie vor nicht das Schwarze unter seinem linken Zehennagel.

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DAS WAR - DAS WIRD

AUFSTEIGER DES JAHRES:

Jürgen Klopp – Meistertitel 2011 erfolgreich verteidigt, DFB-Pokal geholt, in der laufenden CL aufgeräumt wie der Fuchs im Hühnerstall. Aufgestiegen in den exklusiven Kreis von Europas Elite-Trainern um Guardiola, Ferguson, Mourinho, Ancelotti. PERSPEKTIVE 2013: Sieg in der Champions League. Jede Menge Werbeverträge (anstelle von Löw)

ABSTEIGER DES JAHRES:

Joachim Löw – koan Titel, koan Rücktritt. Dafür jede Menge heisse Luft und Jammern. Klopp hat ihm national und international den Rang abgelaufen. Auch fachlich. PERSPEKTIVE 2013: kann nicht viel kaputt machen, WM erst 2014 – dann der nächste Flop, trotz äußerst talentierter Elf.

FREUDE DES JAHRES:

Olympia in London - im Mittelpunkt nicht nur "unsere" wundervollen, witzigen, menschlichen, hochtalentierten Medaillengewinner, z.B. der Gold-Achter, die Beach-Volleyball-Boys, die Reiter, Paralympics-Athleten, oder ein eckiger, kantiger Könner wie Robert Harting, der zurecht "Sportler des Jahres" wurde.

FOTO DES JAHRES:

BALOTELLI - und dazu das Buben-Gesicht von Lahm im Hintergrund.

EIGENTOR DES JAHRES:

DFB-Zwanziger - das eitelste Buch seit Oscar Wildes "Bildnis des Dorian Gray".

COMEBACK DES JAHRES:

FC Bayern München – koan Titel, Finale dahoam verschweinsteigert, trotz Mio-Gagen der lauffaulen und selbstverliebten „Super-Stars“ (Lahm-Buch !!!) nur Groschen- und Grottenkicks im ersten Halbjahr. Doch dann kam der ...

... PFEFFERSTREUER DES JAHRES:

Matthias Sammer - Wadlbeisser vom Uli Hoeness, Aufpasser für Jupp Heynckes, begnadeter Mia-san-Mia-Poser. Viel Gedöns und Pseudo-Gequatsche. Bekommt seine Kohle primär als Knecht Rupprecht mit der TV-Verbal-Rute. Starke Sprüche, keine persönliche Verantwortung. Hält den aktuellen Europarekord 2012 in Kraftmeier-Interviews und Ranwanzen an Trainer (Heynckes). PERSPEKTIVE 2013: Gibt wieder pausenlos zu allem seinen Senf dazu, normal bei Würstchen.

ABSTURZ DES JAHRES:

Lance Armstrong - Sportbetrüger des Jahrzehnts, in Tateinheit mit 1000 frechen Lügen, Erpressung + Erniedrigung von Dutzenden Kollegen, Millionenabsahner bei NIKE und Co. Endlich, endlich hat`s ihn zerbröselt, wir hatten ja schon gar nicht mehr daran geglaubt. Rückhaltlose Beichte und tätige Reue werden nicht erwartet. PERSPEKTIVE 2013: Multi-Mio-Klagen und Knast, wenn er keinen guten Anwalt hat.

FEHLTRITT DES JAHRES:

Franz Beckenbauer - 5-J-Vertrag mit "RGS", der "Russian Gas Society", das schmerzt. Der Kaiser als "Sportbotschafter" von Putins und "Gazproms" Gnaden bis 2018. Hat er das wirklich nötig? Ärgerlich leider auch so manche Aussage zu SEPP BLATTER. Von dem bekam der Franz bei der FIFA-Welt-Gala nun den "Presidential Award" für "außerordentliche Verdienste" + Lebenswerk. So läuft`s Business.

RÜCKTRITT DES JAHRES:

Ballack - oder war das schon in 2010?

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ALLOFS / SCHUSTER / HECKING

Die Sitten verfallen weiter in der Bundesliga. KLAUS ALLOFS bricht seinen Vertrag bei Werder Bremen – und geht für doppeltes Gehalt nach Wolfsburg; DIETER HECKING, der Biedere, der Brave, bricht seinen Vertrag in Nürnberg und geht - für doppeltes Gehalt, klar - nach Wolfsburg.

Warum?

„Dieter, hab ich mir gesagt, jetzt mußt du auch mal an dich denken!“.

Dies könnte – auf den allerletzten Drücker noch - der „Spruch des Jahres“ 2012 werden. Echt.

Stilbildend, vorbildlich für Bankräuber, Betrüger, Gebrauchtwagen-Händler, Taschendiebe, Kachelmänner & Gesocks aller Art.

Ich stelle mir nur grade mal vor, was im Frühjahr 2013, garantiert noch vor Ostern, in Wolfsburg passiert, wenn Chef-Diva und Dauer-Söldner DIEGO zu Hecking & Allofs marschiert, um seinerseits den laufenden Vertrag zu brechen … „hab` isch Top-Angebot von … muss isch mal an misch denke`, capito?“

Da werden die beiden VFL-Bosse aber so richtig ins Stammeln geraten, denn fachlich-sachliche Argumente haben sie ja keine (mehr). Weder geschäftlich, noch moralisch, schon gar nicht persönlich.

Die Berater anderer VFL-Stars reiben sich sicherlich auch schon die Hände unterm Weihnachtsbaum, fette Beute winkt in 2013 – egal, wie`s läuft.

Apropos fette Beute – BERND SCHUSTER und sein BERATER THOMAS BERTHOLD (hat einer gewußt, dass Berthold den Schuster „berät“?) – wollten vor Ultimo auch noch mal so richtig abkassieren. Dann haben sie sich total verzockt.

Schöne Weihnachten! - da knistern die Scheinchen im Kaminfeuer ...

Verlust für Schuster geschätzte 4 Mio Euro , für Berthold geschätzte 300 000 Euro an entgangenen Provisionen.

Klar, dass die beiden Pokerstars z.B. den ANDRIES JONKER nicht mehr als Assi bei den „Wölfen“ haben wollten, wissen sie doch, dass der immer noch fleissig mit den Jungs vom FC BAYERN telefoniert … wo Schuster nie eine reelle Chance besaß, und man mit Herrn Berthold noch eine dicke Rechnung offen hat.

Dumm gelaufen, das.

Die Gier, ja die Gier.

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SCHALKE / STEVENS

Die Stars werden immer mächtiger, nehmen sich immer mehr raus. Die Rauswürfe Wolfsburg / Magath, Hoffenheim / Babbel und nun Schalke / Stevens machen eines klar: Die Cheftrainer (früher fast unantastbar!) sind zum Spielball rebellischer Spieler geworden. Vorallem, wenn sie als Chef „streng“, also humorlos sind, so vom alten Schlag, anstatt die Mickey-Mouse-Kopfhörer-Truppe zu bespaßen.

Schalke-Boss CLEMENS TONNNIES, jovialer Provinz-Fürst durch und durch, über die unmittelbare Reaktion der Spieler: "Es hat sie nicht schwer getroffen ..."

Im Gegensatz zu den geschätzt 25 000 Schweinen, die Toennies jeden Tag in seiner Industrie-Fleischfabrik auch noch über die Klinge springen läßt ... stimmen die Statistiken, laut Innung.

Ja, wenn das so ist, dann mal munter weiter.

Gänzlich ungeniert sägen die Stars inzwischen ihre „Chefs“ ab, anders kann man es nicht mehr beschreiben. Das Motto lautet: „Dienst nach Vorschrift“.

Klar, die Herren in den kurzen Hosen spielen nicht offen „gegen“ ihren Trainer, klar, so blöd sind sie nicht; nein, es genügt ja schon, nicht “für“ den Trainer zu spielen. Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied.

Hier einen „halben“ Schritt weniger, dort nur halbherzig in die Zweikämpfe, ein kleiner Blackout, kurz mal am Ball vorbei säbeln - und dann zur Krönung ein Pass genau in den Lauf des Gegners inmitten der eigenen Vorwärtsbewegung - das reicht allemal. Gell, Herr Metzelder?

Die Klubchefs machen es den Kickern selbst leicht, ihren direkten Vorgesetzten abzuschießen. Siehe Schalke. So doof können die Ausreden der Spieler gar nicht sein, so inkonstant ihre „Leistungen“ auf dem Platz, dass sie nicht trotzdem damit durchkämen.

Wenn ein gestandener Coach wie der arme HUUB STEVENS dann mal intern Tacheles redet, ist er der „Knurrer von Kerkrade“.

Renitente Stars wie Farfan, Huntelaar oder Holtby werden vom Klub nicht bestraft, sondern umgarnt und belohnt mit neuen Mio-Offerten.

Das sendet eine klare Message: Trainer sind austauschbar, Stars nicht.

Eine fatale Botschaft. Sie macht inzwischen ganze Mannschaften kaputt und vernichtet Millionen an Vereinsvermögen.

Eine Manager-Generation wie Heldt oder Allofs ist noch viel zu sehr "Spieler", um da mal konsequent durchzugreifen.

PS: Ein Hochbegabter wie THOMAS TUCHEL, für mich KLOPP II, sollte es sich dreimal überlegen, im Sommer "AufSchalke" anzuheuern.

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AMERELL +

Peace to his Soul – MANFRED AMERELL, ein Getriebener, ein Gescholtener, ein Geschimpfter, ein Gefühliger, ein Gehetzter, ist tot.

Sie haben ihn tot in seiner Wohnung in München-Neuhausen gefunden.

Die Feuerwehr mußte über den Balkon im 4. Stockwerk einsteigen und die Türe öffnen.

Vermißt hatte ihn keiner.

Als der Briefkasten überquoll, da haben Nachbarn die Polizei verständigt.

Welch ein einsamer, verlassener Mensch muß Manfred Amerell – am Ende – gewesen sein.

Meine Frau sagte – obwohl wir beide Amerell persönlich kannten und schätzten – heute Morgen nach den Nachrichten sehr hart: „Er ist doch selbst an allem schuld!“

Im ersten Augenblick fand ich das Urteil überhart, dann … weniger.

Ja, Manfred Amerell hat den größten Anteil dieses desaströsen Schicksals zu tragen, auch seiner Frau gegenüber, seinen Zwillings-Töchtern gegenüber – er hat immer das geführt, was dreckige Presse ein „Doppelleben“ nennt – volle Kanne.

Ganz am Ende hat er den Preis bezahlt.

Man hörte über all die langen Jahre immer wieder dies & das. Von seinen “Vorlieben“, seinen „Neigungen“ in Sachen junger Männer in kurzen Hosen, die pralle Oberschenkel entblößen, in aller DFB-FIFA-Schiri-Unschuld …

Dann haben die Kollegen geschmunzelt, ja. Und als Amerell mit dabei war, streng, überkritisch, richterlich, aggressiv im Urteil wie immer – wieder geschmunzelt. „Der Manni, laßt ihn mal …“

Mir hat er mal gesagt: Wissen Sie, was ich an Ihnen mag? Sie können die brutalsten Sachen sagen, und keiner ist Ihnen dafür böse – wissen Sie, was das ist: Eine Gottesgabe! Ich hab die nicht.“

Im Getöse des Fall Kempter, der ihn am Ende gesundheitlich killte, rief ich ihn an. Er war ganz Rote-Karte-Amerell: „Herr Müller, dazu nur eines: Der Michi Kempter lügt bei allem, was er sagt!“

Ich hab Amerell geglaubt. Keine Sekunde Zweifel. Nicht eine einzige.

RIP, Manni.

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ALLOFS / VW

Kann mir einer sagen, weshalb VW nun KLAUS ALLOFS nach „Golfsburg“ holt? Nichts gegen Allofs persönlich – ich habe ihn als Spieler geschätzt – aber Allofs, der Manager, ist – schon seit mehreren Jahren - alles andere, als erfolgreich.

In der freien Wirtschaft bekäme so einer keinen Top-Job mehr.

Allofs war – vor langen Jahren – geradezu berühmt für seinen „Riecher“; dieses goldene Näschen hat ihn verlassen. Nachhaltig.

Die Bayern „rochen“ den Allofs-Abstieg übrigens mal wieder als erste. Allofs - in 2005, 2006 noch Topkandidat für die Hoeness-Nachfolge als Manager des FC BAYERN - war überhaupt kein Thema mehr in München, als Hoeness dann seinen Platz räumte.

In Bremen, einem Team, einem Klub ohne Traum und Perspektiven, ging es seitdem für Allofs & Co nur noch abwärts.

Erst flohen die Stars wie Diego und Özil, nun verläßt Allofs das sinkende Werder-Schiff.

Aus Mangel an Alternativen holt ihn VW , immer noch rat- und ideenlos nach dem Magath-Desaster – und verdoppelt aus Dankbarkeit sogar sein Gehalt auf stramme 3 Mio Euro.

Was kostet eigentlich aktuell ein VW-Golf?

Für Allofs ist der Transfer ein Lotto-Gewinn. Ein warmer Regen an diesen Tagen, die in Bremen für ihn immer kälter wurden.

Und tschüß, Bremer Jungs. Seht mal, wo ihr bleibt. Absprung.

Eine Wette wage ich jetzt schon: Der ausgebuffte, smarte Allofs wird Werder-Coach THOMAS SCHAAF unter Garantie n i c h t nach Wolfsburg nachholen.

Schaaf darf nun die Scherben alleine aufkehren. So läuft`s business.

Allofs kennt das. Kann das nachempfinden.

Als er Özil vor zwei Jahren die vorzeitige Freigabe für REAL MADRID erteilte, drehte der Jungstar vor Freude mit quietschenden Reifen eine Ehrenrunde auf dem Parkplatz vor der Werder-Geschäftsstelle.

Allofs sah durchs Fenster und … schmunzelte. Ganz dezent.

Einmal Spieler, immer Spieler.

Einen Traum, eine „Real“-Perspektive, hatte Allofs schon damals lange nicht mehr.

Jetzt aber wieder. In Wolfsburg.

Dort darf er – wie der Kollege Perez in Madrid – nun mit reichlich Gold-Talern um sich werfen.

Wird Allofs sicher mehr Spaß machen, als - wie zuletzt in Bremen – 13,9 Mio „Miese“ zu vermelden, weil ihn sein „Näschen“ verließ.

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REAL vs. BVB

Das war große Klasse – dieses 2:2 des BVB bei Real Madrid. Es fühlte sich an wie ein Sieg.

Eine neue, sensationelle Dimension für Dortmund wird immer klarer: Ja, der BVB hat absolut das Zeug, die CHAMPIONS LEAGUE zu gewinnen!

Mich würde das – nach diesem hochklassigen, mutigen, gekonnten und leidenschaftlichen Auftritt im ESTADIO BERNABEU überhaupt nicht mehr wundern; wer beim Spanischen Meister so aufgeigt, dem ist wirklich ALLES zuzutrauen.

Die Kloppo-Jungs haben zwei Jahre in der Bundesliga diesen Vollgas-Fussball eingeübt, jetzt mischen sie im identischen Spielstil die Königsklasse in Europa damit auf.

Diese passionierte Performance ist übrigens die Erklärung dafür, dass es in der Bundesliga nicht so flutscht. Ganz offenbar haben sich die BVB-Boys einen neuen Abenteuerspielplatz ausgesucht, der ihren Puls rasend beschleunigt und selbst hochklassige Gegner wie Madrid, oder vor einem Monat Manchester City, zum Staunen & Stöhnen bringt.

"AS" schreibt: "Borussia machte mehr, als den Gegner zum Schwitzen zum bringen. Sie brachte ihn zum Leiden und Beten.”

"Gazetta dello Sport": "Gelbe Furien schwärmten blitzschnell aus!"

Junge, hat das Spaß gemacht beim Zuschauen.

Gegen AJAX fehlt dem BVB jetzt nur noch ein Pünktchen, um die nächste Runde klar zu machen. Wer hätte das erwartet?

Der FC Bayern mag Meister werden, aber der BVB stiehlt den Münchnern schon wieder mal die Show. So oder so.

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VAN GAAL / HOENESS

5,5 Mio Restgehälter hat er beim FC BAYERN noch abgegriffen, seit seinem Rausschmiss am 11. April 2011: LOUIS VAN GAAL.

Die Kohle sicher gebunkert, hat er nun nachgetreten. Nicht gegen den FCB, nein, nur gegen ULI HOENESS. Und wie.

18 Monate später. 5,5Mio später.

Das ist die Kälte des Geschäfts.

Ich kenne den Uli Hoeness lange genug, um zu ahnen, wie weh das nun tut.

Erst über 9 Mio für den vorzeitigen KLINSMANN-Abgang, jetzt wieder.

Hübsche Sümmchen in der Summe - über die Hoeness-Jahre, während derer immer ein bisserl zu viel von der berühmten "Festgeld-Abteilung" die Rede ist.

So viel sauer verdiente Bayern-Sponsoren-Arena-TV-Champions League- Knete dem eitlen Holländer mal wieder hinterher geworfen, sündteures Spielgeld zum Golfen an der Algarve, wo der eine schöne Villa unterhält.

Und jetzt kommt die Watschn.

18 Monate, 5,5 Mio später.

Hoeness sagt dazu nur eines, obwohl im vieles auf der spitzen Zunge brennt: „Kein Kommentar. Zu van Gaal wirklich kein Kommentar!“

Das ist Kommentar genug. Bisher.

Enthüllend, entlarvend ist die späte Macho-Nummer dennoch.

Als wären sie Hündchen bei Hoeness` Fuß, so bellten HEYNCKES und SAMMER sogleich los gegen LvG – und bewiesen gerade dadurch das, was der Holländer ja behauptete: Hoeness ist inzwischen der Alleinherrscher und allmächtig bei Bayern. Er hat sie alle im Griff.

Alle.

Nur einen nicht mehr: van Gaal.

Die beiden Herrschaften sind sehr ähnlich.

Ein klassischer Shoot-out-Western on mainstreet: "This town ain`t big enough for both of us."

Dies jedoch hätten sie vorher wissen können.

FCB und LvG.

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MAGATH

Aus gegebenem Anlaß mein KLARTEXT aus dem Dezember 2010. Am 16. März 2011 feuerte SCHALKE 04 den Fussball-Mephisto:

"Der Kollege STEFAN WILLEKE hat ein überragendes Porträt von Schalkes Multitasker FELIX MAGATH in der „ZEIT“ publiziert. Das Stück ist enthüllend, entlarvend, erschreckend.

Magath wird darin als kompletter Autist geschildert. Als einer, der fast alle anderen für „Arschlöcher“ hält. Als einer, der beim Interview „Stühle“ anlächelt und zur „Straßenbahn-Haltestelle“ gegenüber der Hotel-Lobby spricht.

Als einer, dem Schalke völlig egal ist als Klub. Als einer, der schnell wegschaut, wenn man ihn ansieht. Als einer, der alle haßt, seitdem er seine aktive Karriere wegen eines Knorpelschaden im Knie vorzeitig beenden musste, weil er – beim Versuch einem Mitspieler in den Hintern zu treten – ein „Schleudertrauma“ im Kniegelenk davontrug.

Es ist ein fürchterliches Porträt, oder besser ein Porträt zum Fürchten.

Es schildert die totale Zerrüttung zwischen Magath, dem Klub und den Spielern.

Es ist die gelungene Erklärung dafür, warum da nichts läuft.

Kollege Willeke verdient dafür jetzt schon den „Henri Nannen Preis“ 2011, die höchste journalistische Auszeichnung, die wir hier in Deutschland zu vergeben haben.

Und Magath? Der verdiente einen Fußtritt, so zynisch wie er offenbar gewohnheitsmäßig Menschen, Fans und den Fußball in den Allerwertesten tritt.

Magath erscheint als ein echtes A …, sorry für die Wortwahl. Doch der Wahrheit die Ehre."

Dem ist nichts hinzuzufügen, im Spätherbst 2012.

Für den VW-Konzern ist dies ein Totalschaden.

PS: Sofortiger 4:1 Sieg der "Wölfe" in Düsseldorf - das war ja zu erwarten ...

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FCB SERIE

Acht Spiele, acht Siege, Tabellenführer – die Stars des FC BAYERN bringen endlich mal das, wofür sie schon seit Jahren fürstlich entlohnt werden: Leistung + Konstanz.

Bisher wenigstens ...

Für Meister Dortmund ist bei 12 Punkten Rückstand das Rennen vermutlich schon gelaufen.

Dennoch kein Grund, sich in Dortmund zu grämen.

Immerhin zwei Saisons haben uns KLOPPO & Co mit leidenschaftlichem Fussball begeistert. Chapeau!

Für den FCB sind deutsche Meistertitel eigentlich immer Pflichtprogramm, betrachtet man Budget und Kader.

In der Rückschau also ein starkes Stück, was sich die hochbezahlte Münchner Truppe in den letzten Jahren an Flops „geleistet“ hat – von „Financial Fair-Play“ innerhalb der deutschen Grenzen konnte (und kann) ja ohnehin keine Rede sein.

Was RUMMENIGGE in der Champions League so wortreich anprangert, nimmt er in unserer Liga ganz gerne in Anspruch: Fehlende Chancen-Gleichheit der Rivalen im wirtschaftlichen Ansatz.

Dem BVB ist zu wünschen, dass er nun international zuschlägt. Mit jenem Biss und Erfolgshunger, der Dortmunds neues Markenzeichen geworden ist. Nicht nur hier bei uns.

Am Mittwoch kommt REAL MADRID. Good luck, Kloppo!

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UPDATE: Grandioser 2:1 Sieg des BVB gegen Real. Mischen die Dortmunder jetzt tatsächlich die Champions League auf - wie in den letzten beiden Jahren die Bundesliga? Wäre durchaus vorstellbar.

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HARRY VALERIEN

Er war der Beckenbauer des TV-Sports: HARRY VALERIEN. Jetzt ist er von uns gegangen. Ein schmerzlicher Verlust.

Harry Valerien war einer wie keiner. Er hatte alles: Fachwissen, Präsenz, Charme, aber auch den nötigen Biss, wenn es zur Sache ging.

Er war ein Generalist: Nicht nur "Fussball, Fussball, Fussball", nein Ski, Schwimmen, Golf und ... klar, auch Fussball.

Harry war mein Vorbild – in jeder Beziehung. Als Kollege, als Mensch.

Im Rahmen meiner Ausbildung an der Deutschen Journalisten Schule (DJS) in München, die er selbst einst auch besucht hatte, durfte ich ihm während eines 3-Monate-Praktikums beim ZDF-Sport in Wiesbaden als „Jungfuchs“ zuarbeiten und täglich über die Schulter schauen.

Wie er telefonierte! Sensationell. Jeden Studiogast lud er persönlich ein, er schickte keinen Redakteur vor, wie so viele sogenannte „Moderatoren“ heute.

Einmal, ich erinnere mich, als wär`s gestern gewesen, rief er UWE SEELER an, um den großartigen Torjäger des HSV und der N11 ins „Aktuelle Sportstudio“ zu bitten.

Am Telefon war ILKA, Uwes Frau. Das ging rucki-zucki: „Klar, Herr Valerien, der Uwe kommt, ich mach das klar für Sie!" - Kleine Pause: "So, und jetzt erzählen Sie mir doch bitte noch was von München, ich höre doch ihr Bayrisch so gern!“

Da war der Harry auf einmal ganz, ganz verlegen … und wußte für einen kurzen Augenblick gar nicht, was er sagen sollte.

Dies passiere ihm öfter, meinte er danach.

Sein „Sappradi“, sein „Bursch paß auf,“, sein „wo simmer, wo sammer, da sammer“ wurden allesamt sein Markenzeichen.

KLAUS BOKELBERG, sein langjähriger Sportstudio-Regisseur, welchen er insgeheim für das Tragen knallbunter Hawaii-Hemden – auch im Winter - beneidete, flachste dann immer:“ Harry, garantiert, irgendwann wirst du mal wissen, wo meine Kameras stehen, es sind doch immer dieselben!“

An Harrys Geburtstag, dem 4. November, haben wir regelmäßig telefoniert.

Nie hat er seine Nachfolger im ZDF-Sportstudio dabei kritisiert. Das Sportstudio schaute er „kaum noch“. Das war seine Art, alles dazu zu sagen.

Letzten Herbst rief er mich an. „Besuchen Sie mich doch, dann reden wir. Hamm`s Lust, es gibt auch schöne Weißwürst?“

Klar bin ich zu ihm gefahren, nach Berg am Starnberger See.

Während der drei Stunden dort hat er dann eine einzige Weisswurst „gezutzelt“. Das mußte reichen.

Er sprach lieber über den Sport („Zuviel Geld, zu viele Egos! Oliver Kahn - nur peinlich!“), über seine Familie mit den vier Enkeln, die ihn und Randi, seine Frau, auf Trab hielten und den zu frühen Tod seiner Tochter Laila, den er nie richtig verwand.

„Warum sie, warum nicht ich?“

Harry, leb wohl. Es war uns allen eine Ehre und ein Privileg.

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Hier ein Link zur ZDF-Mediathek. Valeriens Sportstudio mit FRANZ BECKENBAUER und PLACIDO DOMINGO aus 198&:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1752876/Val%25C3%25A9rien-am-26.04.1986-im-sportstudio#/beitrag/video/1752876/Val%C3%A9rien-am-26.04.1986-im-sportstudio

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SCHUMI

„WROMMM !!!“ - und weg ist SCHUMI – aus der Formel 1. Mercedes läßt den Rekord-Weltmeister laufen, holt HAMILTON.

Jetzt heulen die Schumi-Fans auf wie die Boliden.

Dabei sollten sie mal alle froh und dankbar sein (inklusive Ehefrau "CORINNA-Ich-sag-zu-allem-Ja-und-Amen" & die Kids), dass der maßlos ehrgeizige, in die Jahre gekommene Ex-Champion bisher jede Menge Glück gehabt hat, das Cockpit der Silberpfeile lebend zu verlassen.

Schon als Biker, dann wieder seit seinem völlig unseligen, unverständlichen Comeback vor drei Jahren ist er gefahren wie ... eine Bratwurst.

Kassiert hat er jedoch wie ein Weltmeister. Ungerührt. Insgesamt 63 Mio EURO in den drei Jahren.

Die Benz-Bosse in Untertürkheim sind ja nicht ganz blöde.

Time to say Goodbye.

Tja, Schumi - So läuft`s business.

Nach dem letzten GP des Jahres in Sao Paulo ist Schluss.

"Ich habe keine Motivation & keine Energie mehr," so der Kerpener auf der PK im japanischen Suzuka.

PS: Da gibt es übrigens in der Branche böse Gerüchte, dass der Kerpener im "LEHMAN BROTHER"- Börsen - Knall angeblich recht derb ins Schotterbett geraten sei ...

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FUSSNOTE: Ballack hat auch seinen Rücktritt erklärt. Harald Schmidt treffend dazu: "... von was ???"

Wunderbar! Sie kennen ja - seit Jahren ! - meine Meinung zu Ballack ... Jetzt ist er auch noch - aktuell - beim Rücktritt "Vize" - hinter dem Kinn aus Kerpen.

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BVB FEHLSTART

„Die Biene sticht hinten“, sagt der Volksmund. So betrachtet besteht für Meister BORUSSIA DORTMUND noch Hoffnung auf den Ausgang der Saison 2012 / 2013.

Im Moment sieht es eher weniger nach einem „Happy End“ für die BVB-"Maya" aus.

Klopps Jungs lassen zu viele Punkte liegen, während der FCB fleißig sammelt – und auf und davon fliegt in der Tabelle.

Sieben Zähler Rückstand für Dortmund, das ist kein Honigschlecken für die kommenden Wochen. BILD spricht von einer „Schlappwehr“ statt einer Abwehr beim BVB. Das trifft es ganz gut.

Okay, letzte Saison hatten die Dortmunder im September schon mal acht Punkte Rückstand auf die Bayern und machten dennoch am Ende den Stich.

Nur: Allzu sehr sollten Kloppo & Co nicht auf die stetige Wiederkehr der Dinge vertrauen; dafür ist das Ball-Business zu volatil.

Für Spannung und Dramatik im brummenden „Bienenstock“ Bundesliga ist der gelb-schwarze Fehlstart natürlich bestens.

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...weitere News

... heute so, morgen so ...

WERNER-JOHANNES MÜLLER über SPORT & STARS & STORIES:

SIR ALEX FERGUSON / BECKHAM

Jetzt macht er`s tatsächlich. Tritt zurück. Nach sagenhaften 49 Titeln mit ManU in 27 Jahren und aktuell 1499 Matches mit ManU – SIR ALEX FERGUSON.

Als junger kicker-Reporter wollte ich Ferguson, damals noch Manager des FC ABERDEEN, vor dem Europacup-Spiel seines Teams bei Bayern München telefonisch interviewen.

Der Klub-Pressechef gab mir Fergusons Nummer. „Rufen Sie nicht zur Tea-Time an! Die Tasse ist ihm heilig!“ - 17:30 h - Zweimal Klingeln. „Fergie“ war dran – und sagte: “Great, lad, you must be crazy. No German ever called me.“

Warum, das begriff ich schnell.

Er war kaum zu verstehen in seinem Glasweagan-Slang, bei dem er dauernd ganze Silben verschluckte, so schnell sprach er.

„You got it?“ – Natürlich riet ich mehr im Nebel, als dass ich mitkam.

Das Interview dauerte gut eine halbe Stunde.

Ich faxte ihm die Fassung. Zurück kam die komplett unredigierte Fassung mit einer einzigen kurzen handgeschriebenen Anmerkung: “Great Job! - AF“ – das war vom ihm, damals noch kein „Sir“ (SAF).

Beim Spiel in München, zwei Wochen später, traf ich ihn im Kabinengang vor dem großen Match, dann durfte ich - fünf Meter von Ferguson entfernt – auf einem Fotografen-Klappstuhl sitzen, kriegte alles hautnah mit. Der Wahnsinn.

Fünf Minuten vor der Halbzeit rannte er erbost, erzürnt, zum Spielfeld, kam zurück, drückte mir was in die Hand und sagte: “Get hold of it until halftime!“ – Es war der Schneidezahn seines Liberos WILLIE MILLER, der eben ein heftiges Kopfballduell mit Klaus Augenthaler bei einem Eckball ausgefochten hatte.

Den Zahn lieferte ich wie bestellt ab.

Zahnlücken-Willie gewann mit „AF“ in diesem Jahr (1983) den Europapokal der Pokalsieger. Die Story hab ich nie vergessen.

Jetzt hört SAF auf, kaum zu glauben. Es wirkt auf mich, als trete schon wieder ein Papst zurück.

Seine Frau Cathy, 74, der er seit Jahren verspricht, aufzuhören, und die ihn immer für einen gottverdammten „Lügner“ deshalb hielt, wird sich freuen. Seine drei Söhne ebenso und die 11 Enkelkinder.

„Great Job, Boss!“

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... und DAVID BECKHAM geht auch. Für mich der beste Fußballer, der es nie ganz schaffte, auch ein großer Fußballer zu werden. Zuviele Tattoos, Haircuts, Girlz, Werbe-Gigs & - Gags - zuviel Ablenkung, zu wenig Fokus auf "kick it like Beckham". Denn das konnte er ganz ohne Zweifel! 2003 trat ihm SAF in der ManU-Kabine deshalb zornig einen "16-er" Alu-Stollenschuh an die Birne ... "Becks" floh geschockt zu Real Madrid.

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BARCELONA 0:7

Bayern – Barcelona 7:0 – gesamt gerechnet. Kein Mensch hätte so etwas erwartet vor diesem epischen Halbfinal-Duell. Hinspiel 4:0, Rückspiel 3:0. Ein komplettes Desaster für die hochbegabten, jahrelang top-erfolgreichen Spanier.

Hämische "Olé"-Rufe der Bayernfans, als die Barca-Ballartisten nur noch der Musik hinterherliefen, Ende zweite Halbzeit.

Wann hat es das jemals gegeben? Sonst war es immer andersrum.

"Die können im Regen spielen, ohne naß zu werden," rühmte JOHAN CRUYFF die wuselige, effektive Barca-Elf zu ihren besten Zeiten (2009-2011).

Aber heute?

„What goes up, must come down“. Das gilt auch für den Stolz Kataloniens. Doch dass der Fall, der Absturz von Europas Bühne so brutal ausfiel, hat zwei Gründe.

1)Der FC BARCELONA im Frühling 2013 ist nur noch ein Mausoleum der toten Träume vom perfekten Fussball. Vorbei die Brillanz und Dominanz vergangener Tage. Nichts Zwingendes, nichts Zielgerichtetes ist mehr in ihrem Spiel, dafür sahen wir Fehlpässe in Serie, Ungenauigkeiten und Festrennen. Die Elf hat Kompass, Kraft und Körpersprache verloren, sie irrte gegen den FC Bayern zeitweise plan,- ideen,- und lustlos übers Feld. Ohne PEP – um es – doppelt - auf den Punkt zu bringen. Barca-Coach TITO VILLANOVA? Seit Monaten weilte er in zur Krebs-Therapie New York (traf dort übrigens kein einziges Mal Pep Guardiola! Beide verstehen sich nicht mehr) und überließ - gezwungenermaßen - seinem Assistenten JORDI ROURA die Arbeit. Der arbeitet normalerweise primär als Scout ...

2)So kannst du natürlich nicht gegen den FC Bayern im Frühling 2013 bestehen. Die Münchner spürten schon beim Hinspiel dieses Saft- und Kraftlose der Spanier – und taten das, was alle großen Mannschaften tun: sie zerlegten den schwachen Gegner gnadenlos in sämtliche Einzelteile. Rückspiel dito.

Ohne MESSI. Dann auch noch ohne Xavi, raus in der 55. Minute, Iniesta in der 64. Minute - das war eine Kapitulation.
Der unentbehrliche Abwehrrecke PUYOL fehlt seit Wochen wg. Verletzungen. PIQUE in der Abwehr - allein zuhaus.

Ging eine Ära zu Ende? Nein. Noch nicht. Wie ließ der pumperlgesunde MARK TWAIN die "Nachwelt" einst humorvoll wissen: "Die Nachrichten von meinem Ableben sind stark übertrieben."

Fazit, Ausblick aufs Finale am 25. Mai in Wembley: Borussia Dortmund wird das ganz sicher n i c h t passieren. Der BVB ist ein anderes Kaliber. Und der Druck liegt – diesmal – komplett beim FC BAYERN.

“Wenn wir das Endspiel nicht gewinnen, dann ist die ganze Saison zum Teufel“, sagt PAUL BREITNER.

So isses.

Entsprechend giftig war bereits das Duell vom Wochenende.

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FINALE

Nach dem 0:2 in der 88. Minute verließ BVB-Boss JOACHIM WATZKE seinen Platz neben Spaniens König JUAN CARLOS und verschwand völlig entnervt im Dunkel der Königsloge. „Mein Herz, ich konnte nicht mehr. So was ist mir noch nie passiert.“

Nicht nur ihm …

Es war ein hochspannendes, dramatisches, nervenzerfetzendes Match für die Borussia in Madrid – mit einem märchenhaften Ausgang.

Typisch Dortmund, für diese CL-Saison. Alles, alles passiert, aber ihnen passiert am Ende ... nichts.

FINALE!

London calling, am 25. Mai. Gegen den FC BAYERN?

Welch eine Pointe wäre das! "Witzige Konstellation", nennt es Jürgen Klopp.

Meinen Tipp kennen sie ja. Schon seit Monaten.

"Ich weiß nicht, was die Jungs machen, aber ich geh jetzt noch ein Bier trinken. Kann sein, dass wir von den Bayern am Samstag jetzt richtig Haue bekommen, aber das wird die glücklichste Niederlage der Geschichte. Wenn ich den Jungs jetzt nicht erlaube, rauszugehen, dann bin ich doch ein Vollhorst"

Sagte KLOPP, der schon jetzt ein großer Sieger ist, egal wie es in Wembley endet. Er ist der Aufsteiger der Saison und in der absoluten Elite der Toptrainer in Europa angekommen.

Unfassbar immer noch, dass die Bayern einst KLINSMANN nahmen, als Klopp ihnen bereits zugesagt hatte. Welch ein kapitaler Klops von Rummenigge damals.

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4:0, 4:1

Wow. Was für eine Woche für den deutschen Fussball. Was für ein Abend für KLOPP + seine Jungs. Einen Tag nach dem FCB setzte der BVB noch einen drauf. 4:1 gegen REAL, 4x der unglaubliche LEWANDOWSKI.

"Ich habe eine Mannschaft gesehen, die besser war als die andere. Eine Mannschaft, die aggressiver, läuferisch und physisch besser war. Ich habe ein Spiel gesehen, dass die bessere Mannschaft verdient gewonnen hat", sagte Real-Coach JOSE MOURINHO nach dem Debakel der "Königlichen". JÜRGEN KLOPP sah es ebenso: "Das war ein unglaublicher Abend, das war Fußball total, das war brutal. Wir waren kaum aufzuhalten."

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Doch der Reihe nach.

Machtdemonstration, die erste. Der FC BAYERN demolierte Barca wie umgekehrt geschehen in 2009. Wir erinnern uns noch mit Schaudern.

„You win some, you lose some“ – diesmal hat`s die Spanier zerbröselt.

In dieser bestechenden Verfassung ist für die Bayern das Erreichen des Finales am 25. Mai in Wembley nur noch Formsache.

PEP GUARDIOLA sah die Demontage seiner Ex-Tiki-Taka-Truppe in New York im TV.

Sicherlich war es für ihn persönlich ein Wechselbad der Gefühle. Tiefer Schrecken beim Anblick von Messi & Co – heimliche Vorfreude auf sein neues Team.

Läßt Guardiola die Münchner künftig auch den Ball zirkulieren, bis die Gegner keinen Bock aufs Kicken mehr haben, oder entwickelt er die „Marke“ FC Bayern weiter, wie JUPP HEYNCKES sie schon jetzt so beeindruckend präsentiert?

Eigentlich haben die Münchner Guardiola ja für superteures Geld geholt, um Lahm & co endlich dahin zu führen, wo sie jetzt – verblüffenderweise - schon sind. Das ist keine geringe Ironie.

Aus dem weltweit begehrten Visionär Guardiola wird dann ein Erfolgs-Verwalter im Bayerischen, noch bevor er dort beginnt.

Falls das Finale von Wembley erreicht und gewonnen wird.

Da hätten sie gleich den Heynckes behalten können.

Aber, ach ja: Dortmund gibt`s ja auch noch. Heute Abend gegen REAL.

Vielleicht dämpfen die Kloppo-Jungs ja Guardiolas Druck, wenn sie den Pott erst einmal selbst in den Pott holen. Dann hätte der Katalane ja künftig doch noch was Richtiges zu gewinnen im neuen Job ab 1.Juli.

Wem PEP nun wohl die Daumen drückt? Ich hab da so`ne Ahnung.

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... und die trog nicht: BVB fegt Real 4:1 weg. BVB + FCB >>> WEMBLEY, wir kommen!

GÖTZE? Der Bald-Bayer bereitete gekonnt das 1:0 vor und zog fein das dynamische Angriffspiel mit Gündogan, Reus und Lewandowski auf. Nach Abpfiff machte er sich ohne weitere Worte zur Presse geschmeidig aus dem Staub.

DIE MITSPIELER? Mats Hummels meinte:"Für uns war es ein Schock, ein sehr enttäuschender Moment, als wir von seinem Wechsel erfahren haben. Aber wir müssen damit klarkommen. Natürlich ist niemand wütend auf ihn in der Mannschaft, aber es ist doch klar, dass man enttäuscht ist" - " Auch wir als Mannschaft, aber auch die Trainer haben vor dem Spiel klargemacht, dass es wichtiger ist, dass wir heute Champions-League-Halbfinale haben, als dass Mario geht." - "Dass der Transfer so aus dem Nichts kam ist das, was uns und den Fans am meisten wehgetan hat. Weil wir als Mannschaft immer das Gefühl hatten, dass er sehr gerne bei uns spielt und nicht davon ausgegangen waren, dass er schon wechselt".

Tja.

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GÖTZE

GUARDIOLA kann sich freuen: Er hat bereits seinen „neuen“ MESSI, noch ehe er einen Fuß auf Münchner Boden setzt.

Na, servus, BVB. Die Münchner Bayern haben MARIO GÖTZE gekauft. Der Vollzug wird – ausgerechnet! - einen Tag vor dem wichtigsten Spiel der neueren Klubgeschichte „lanciert“, vor dem Halbfinale gegen REAL MADRID.

JÜRGEN KLOPP ist hart im Nehmen, das wissen wir. Aber so eine Nummer! Dies ist eine gestochene Rechte an den Kinnwinkel des BVB - zur absoluten Unzeit.

Doch von wem "lanciert"?

Die "SZ": "... vermutlich von Bayern-Seite ..."

Perfektes Krisen-PR-Management wäre das. Zwei Fliegen mit einer Klappe: 1) Ein toller Coup - 2) Fall Hoeness rasch verdrängt.

Rein formell und vertragstechnisch ist dieser Transfer natürlich völlig okay; der 20 jährige BVB-Ballzauberer hat sich von seinem smarten persönlichen Berater VOLKER STRUTH eine Ausstiegsklausel in die erst im Herbst erfolgte vorzeitige Vertragsverlängerung bis 2016 einbauen lassen – Ablöse: 37 Millionen Euro.

Diese 37 Mio löhnen die Bayern an den BVB ohne weiteres Wort. Wer für einen eher gröberen Defensiv-Abräumer wie JAVI MARTINEZ sogar 40 Mio hinblättert, für den ist Götze ein tolles „Schnäppchen“.

Dass die Meldung des Super-Transfers kaum 36 Stunden vor dem Match gegen Madrid an BILD gelangte, ist ein kompletter Schlag ins Kontor für den BVB.

Wie werden die BVB-Fans morgen reagieren, wenn Stadionsprecher NOBBY DICKEL die Dortmunder Mannschafts-Aufstellung verliest? „Und mit der Nummer 10 – Mario Gö ….“ - Weiter wird der arme Dickel kaum kommen - ohne Pfiffe. Tja, und dann soll Götze ab der ersten Ballberührung den BVB zum Sieg über Real inspirieren.

Wie das gehen soll, darauf sind wir mal alle gespannt.

Auf FACEBOOK tobt jetzt schon der Shitstorm gegen den "Verräter", der sich doch so gerne und demontrativ "ans BVB-Wappen" über dem Herzen faßte.

PS: Verliert der BVB seinen Goalgetter LEWANDOWSKI auch noch an den FCB? Dies ist vermutlich die nächste Stufe des Münchner Masterplans zur Neu-Verzwergung des Rivalen. Bayerns Kaputt-Kauf-Trick seit jeher.

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ULI HOENESS / GUARDIOLA

PEP GUARDIOLA – die Geschichten aus Spanien über den zukünftigen Bayern-Trainer werden – vorsichtig formuliert – immer unsauberer.

Die über ULI HOENESS, den (noch) amtierenden Bayern-Präsidenten auch.

Dem einen, Guardiola, wirft die spanische Presse vor, seine Spieler während 2008-2012 mit Detektiven bespitzelt und deren Konten und Telefonate (z.B die von GERARD PIQUE) ausspioniert zu haben.

Beim anderen, Hoeness, ist nun – laut FOCUS - ein Verfahren der Münchner Staatsanwaltschft II wegen STEUERHINTERZIEHUNG anhängig. Hoeness hat im Januar „Selbstanzeige“ beim Finanzamt erstattet: “Ja, das stimmt.“

Der 20. April als "Schwarzer Samstag" des FCB - trotz Kantersieg in Hannover.

Nach FOCUS-Recherchen ließen Staatsanwälte vor einem Monat das private Anwesen von HoeneSS im Tegernseer Tal durchsuchen.

Nach AZ-Recherchen handele es sich um ein „unvorstellbares Vermögen“ von "mehreren hundert Millionen Euro", die auf einem oder mehreren Konten lagen. Zeitgleich mit der Selbstanzeige hat Hoeneß nach weiteren AZ-Informationen "sofort" einige Millionen Euro dem Fiskus gezahlt. Es soll sich bei dieser Abschlagszahlung um eine Summe, die über fünf Millionen Euro liegt, handeln.

SPIEGEL dazu aktuell: Hoeness arbeite er mit seinen Anwälten und Beratern "in vollem Umfang" mit. - "Ich vertraue voll und ganz auf die Arbeit der mit dem Fall befassten Behörden und bitte, mit Respekt darauf von weiteren Anfragen abzusehen".

Aha.

Im Fall BRENO sprang Hoeness mit der Münchner Justiz noch ganz, ganz anders um ... wir erinnern uns.

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DAS SAGEN JETZT DIE USER:

Nach dem 4:0 gegen Barcelona:

"Sollte er sitzen bleiben und grimmig guggen, obwohl seine Bayern den FC Barca abschießen? So ein Käse!" -----

"Nö, soll er ruhig ´rumspringen. Sitzen kann er noch lange genug."

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Am 16. Januar berichtete der "Stern" bereits von "einem Spitzenvertreter der deutschen Fußball-Bundesliga", der ein Vermögen in dreistelliger Millionenhöhe auf einem Schweizer Nummernkonto der Privatbank Vontobel deponiert haben soll. Von "bis zu 650 Millionen Euro" war dabei die Rede.

War Hoeness damit gemeint?

Mit einer Selbstanzeige kann ein Steuerhinterzieher für sich das Strafmaß und die Nachzahlungen "deutlich reduzieren". Wenn er aber zum Zeitpunkt der Selbstanzeige "bereits Kenntnis" vom Beginn von Ermittlungen hat oder haben müsste, ist eine Selbstanzeige nicht mehr möglich. bzw. nicht mehr strafmildernd oder strafbefreiend.

Ob Uli Hoeneß die Vorteile der Selbstanzeige nutzen kann, "prüft derzeit" die Staatsanwaltschaft.

WOW !!!

Damit wäre der Bayern-Boss – wenn sich die Dinge erhärten, fällig. Ein dann eventuell Vorbestrafter an der Spitze des FCB? Kaum vorstellbar, tragbar, machbar, vermittelbar.

Ein Desaster. Ein Supergau. Der Imageschaden für UH, das "gute Gewissen der Branche" ist jetzt schon enorm.

Integrität? Glaubwürdigkeit? Vorbildfunktion? Na, servus.

Als Steuerprobleme vor einigen Jahren bei Boris Becker aufflogen, war dieser die längste Zeit prominentes Mitglied im FCB-Beirat ... sein geräuschloser Abgang folgte.

Mannomann. Das gibt`s ja alles nicht.

Und das drei Tage vor dem Halbfinale gegen Barcelona.

So baut man die eigene Elf auf, lieber Uli.

FIFA-Blatter, der Hoeness-Intimfeind, macht sicher schon mal den Schampus auf. Und Werder-Lemke ist gewiss schon gar nicht mehr voll ansprechbar. Ebenso wie Zwanziger + van Gaal.

Sowohl Hoeness als auch KH Rummenigge tauchten beim Bayernspiel in Hannover nicht auf. Sehr ungewöhnlich.

FCB-Medienchef Hörwick kurz vor dem Match in Hannover: "Die beiden werden für das Bacelona-Spiel genauso geschont wie manche Spieler." - Köstlich.

Wird Hoeness am Dienstag gegen den FC Barcelona im Stadion sein?

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UPDATE: Hoeness war im Stadion beim 4:0 gegen Barca. Stunden zuvor meldete die "Süddeutsche", dass seit 20. März ein Haftbefehl gegen ihn vorliegt. Nur gegen eine Kaution von 5 Mio EURO befindet sich UH im Moment auf freiem Fuß.

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BAYERN-BARCA / BVB-REAL

Stell dir vor, der KLOPP gewinnt - mit seinen neuen Haaren! - die CHAMPIONS LEAGUE – und keiner redet mehr von PEP GUARDIOLA, dem mit der ... Glatze.

Kann passieren.

Auslosung wie folgt: Der BVB - wieder - gegen Real. Die Bayern gegen Barcelona.

Tipps von PEP für JUPP? Via SAMMER? Natürlich werden die beiden miteinander telefonieren, ist doch klar wie Kloßbrühe.

Und Sammer wird Heynckes alles stecken, was der aktuell nicht weiß. Woher denn auch?

"El Clasico" auf höchster und härtester Ebene - oder: Deutsches Finale und die finale POINTE DER SAISON des Duells FCB - BVB am 25. Mai in WEMBLEY.

Die steile These, daß Dortmund mit dem CL-Triumph den Münchner Rekord-Bayern am Ende die ganze Saison & Show stehlen könnte, die hab ich ja schon vor Wochen hier im KLARTEXT mal vorsichtig angetippt; nach dem 3:2 Wahnsinn in der Nachspielzeit gegen Malaga ist alles, alles möglich, definitiv.

Wer solche Spiele noch dreht … Junge, Junge.

Da kann der Malaga-Scheich Abdullah bin Nasser al-Thani noch so auf TWITTER toben, von wegen "Abseitstor".

Die Kloppo-Jungs waren ja – ebenso definitv - schon in der Kiste, die Sargnägel gesetzt, dann feuerten sie nochmal brutal unterm Deckel raus. Totgesagte leben länger. MARTY SCORCESE hätte in Hollywood an diesem Drehbuch einen echten Spaß gehabt.

Apropos Drehbuch. Alles scheint in Sachen CL 2013 & Dortmund nach einem schicksalhaften, fixen Plot abzulaufen, der erst - im Verborgenen angelegt - nun immer sichtbarer in der Handlung des letzten Aktes wird.

Wir alle wissen ja (aus leid-, doch auch freudvoller Erfahrung!) wie das im Fußball dann abläuft, als zöge irgendwo der Fußball-Gott selbst die geheimen Strippen.

Den Fußball-Gott, den gibt es übrigens, nicht lachen. Er ist allerdings ein sehr launischer betagter Herr, welcher sich regelmäßig die tollsten Streiche erlaubt - einfach, weil ihm ein bisserl langweilig ist beim ewigen Harfengeklimper des Engel Aloisius.

So langweilig wie die hochtourige „Geld-kauft-alles-Saison“ des nun noch ein Stückerl ruhmreicheren BMW-BOLIDEN-FCB.

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VETTEL

Für was wird Formel-1-Weltmeister SEBASTIAN VETTEL vom Brause-Hersteller RED BULL bezahlt? Fürs Gewinnen.

Genau das hat der 24 jährige beim GP von Malaysia getan. Also warum die Aufregung?

Antwort: Weil richtige CHAMPIONS im Sport neben ihrem brillanten Talent auch CHARAKTER haben sollten, Teamspirit, Sportsgeist, Fairness, Grace under pressure.

So gesehen ist Vettel kein Vorbild – aber, nochmal: für was bezahlt ihn sein Brausewasser, für was bezahlt RTL superteure F1-TV-Rechte? Fürs Gewinnen.

Die Fans? Sofern sie deutsche Fans sind, halten auch sie Milchbart Vettel jetzt für das, was er selbst von sich schon immer verlangte: „In der Formel 1 mußt du ein Drecksack sein!“

Das Ausland schäumt.

Bisher hielten sie Vettel dort immer für den eher schüchternen Neffen von SCHUMI, der bekanntermaßen immer der Ober-drecks … war - So kann man sich täuschen, Leute.

Eine Runde Mitleid für Teamkollege MARK WEBBER … dessen Kreativität ist nun stark gefordert. Gerhard Berger legte Ayrton Senna immer stinkenden Fisch ins Hotelbett, wenn es mal „Problems“ auf der Renn-Piste gab.

Noch Fragen?

Formel 1 ist so altmodisch, korrumpiert (Ecclestone) - und archaisch, da kann VETTEL gar nicht schnell genug um die Ecke, auf auf den Baum - oder ins Ziel kommen.

Fazit: Rennen gewonnen, Vertrauen verspielt.

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CL AUSLOSUNG

Kein REAL, kein BARCA – nur Malaga und … Juve. Es hätte bei dieser CL-Auslosung schlimmer kommen können für BAYERN und den BVB.

Die Bayernstars Lahm, Müller, Schweinsteiger feiern dabei ein Wiedersehen mit Italiens Chef-Impresario ANDREA PIRLO, große Fussball-Oper, aber ein zweifelhaftes Vergnügen ganz aus der Nähe betrachtet. Juve? Difficile. Molto difficile. Rückspiel auswärts, schwierig.

MEIN TIPP: Ciao, FCB, außer sie erwischen 2x einen Top-Tag.

Nachlässigkeiten und Defensiv-Blackouts - wie regelmäßig in der Liga - werden gegen Juve nicht gelitten.

FC Malaga? Das rocken die Borussen. Die große Abenteuer-Reise von „Kloppo“ & seiner Rasselbande geht noch ein Stück weiter durch Europa. Lösbarer Job. Rückspiel zuhause, immer gut.

MEIN TIPP: Olé, BVB.

Auch Real und Barcelona sind sich (noch) aus dem Weg gegangen. Ein weiterer spanischer „Clasico“ ist programmiert. Selten hat die CL-Saison den nationalen Top-Ligen derart die Show gestohlen wie diesmal in 2012/2013.

Grandiose Duelle, große Spiele, dramatische Comebacks. Und IBRAHIMOVIC muss mit Paris ausgerechnet zu Barcelona, das er 2010 in einem kapitalen Drama verließ. PEP GUARDIOLA nannte er damals einen „lügenden Lehrling“, ehe dieser ihm die Papiere gab.

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POTT DERBY

Also, die Dortmunder übertreiben`s jetzt ein bisserl, mit ihrer völligen Mißachtung der BUNDESLIGA 2012/2013. Erst eine meisterliche Gala in der CHAMPIONS LEAGUE, vier Tage später das Derby vergeigt gegen den bekannten Branchenriesen "Herne West".

REUS, der BVB-Beste, nicht mal in der Startelf dabei "AufSchalke" ...

Selbst POTT-DERBIES - Jahrzehnte heiß und inniglich umkämpft - sind nicht mehr das von früher, seitdem "Kloppo"& Co "einäugig" durchs Fussball-Geschäft tigern.

Schmunzeln? Oder ärgern über "Lüdenscheid-Nord"? Beides.

FAZIT: Dass dem BVB die Liga wurscht ist in dieser Saison, das wußten wir. Dass ihnen die Liga so völlig wurscht ist, das nimmt dem Produkt, hergestellt über 34 Spieltage, ziemlich unnötig den traditionellen Glanz.

Selber schuld, FCB, ihr mit eurem langweiligen 23. Meistertitel, feixt der EUROPA-BVB. Und selbst die Schalke-Fans rätselten gestern irgendwie, was der ganze Derby-Sieg-Schmarrn noch wert war.

Und Herr Seifert von der DFL is not amused - er könnte den Liga-Laden nach diesem 25. ST eingentlich schon dicht machen; Titel vergeben, CL-Plätze so gut wie, Augsburg festgetackert auf Relegation, Hoffenheim und Fürth im Keller.

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BVB, ein Hammer! – Dortmund haut Donezk nur so weg!

Also, wer es bis jetzt noch nicht so ganz glaubte: DORTMUND hat enorme Chancen, die Champions League zu gewinnen!

Trotz – oder vielleicht sogar – w e g e n des Durchhängers in der Bundesliga, wo der BVB die Bayern tatsächlich nur noch mit dem Fernglas sieht.

Jürgen Klopp & seine Jungs sind absolut fokussiert & konzentriert auf ein einziges Ziel, bereits die ganze Saison lang: Sensation-Coup in der Champions League.

Sie fegen alles weg, was in ihnen dabei - europweit - in die Quere kommt.

BVB 2013 - Vom "Geheimfavoriten" zum Mitfavoriten auf den Titel. Klasse.

Dieses grandiose 3:0 gegen SCHACHTJOR DONEZK war wie ein Hammerschlag. Das Echo hörte man heute in ganz Fussball-Europa wie einen Donnerhall.

Ja, Europa zittert vor dem BVB jetzt noch mehr, als nach der CL-Gruppenphase.

Und wenn JÜRGEN KLOPP nicht aufpaßt, kommen in Kürze die Millionen-Offerten aus MADRID, wo Jose Mourinho vermutlich am Saisonende hinwirft, oder perspektivisch aus MANCHESTER, wo sowohl bei CITY, als auch ManU dringend ein Topklasse-Manager der jüngeren Generation gesucht wird, der`s so richtig drauf hat.

Genau so einer wie … Kloppo
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REVANCHE GEGLÜCKT

Uff, Erleichterung und Erlösung zugleich beim FC BAYERN. 1:0. Knapp, aber völlig verdient nahmen die Münchner nun Revanche am BVB und stehen im DFB-Pokal-Halbfinale.

Vorallem aber stehen sie wieder ganz oben - im deutschen Fussball.

Der aufmüpfige BVB hat die Münchner angespornt, angestachelt, das war klar zu sehen gestern Abend, wieder ehrgeizig, hungrig, giftig und gallig gemacht. JUPP HEYNCKES kann dem Kollegen Klopp eigentlich nur dankbar sein. Denn Dortmund hat Bayern wieder "Beine" gemacht.

Selten gab es bei uns ein Pokal-Viertelfinale, das so spannend und attraktiv war; die Münchner wirkten über 90 Minuten den Tick frischer, schneller, bissiger, stärker in den Zweikämpfen.

Sie wollten und benötigten diesen Sieg unbedingt - und bekamen ihn. "Alles gut", sagt Klopp bei solchen Fällen. Allein DANTE! 73 Prozent aller Zweikämpfe gewann er gegen Lewandowski und meldete diesen völlig ab.

Der BVB? Da fehlte diesmal (zu) viel. Götze glänzte mit Fleiss, doch Reus fiel ebenso ab wie Gündogan; beide mit hoher Fehlpass-Quote und ohne Druck im Aufbau.

So war nichts zu reißen in München.

Gut möglich, dass sich unsere beiden Vorzeige-Klubs in einem weiteren spektakulären Viertelfinale bald wieder begegnen: In der Champions League im April.

Welch eine Aussicht.

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AKTUELL: Klopp verschärft die Rivalität: "Sie kupfern uns ab wie die Chinesen!" - da hat er natürlich nicht ganz ... unrecht. NUR: So etwas sagt man nicht nach einer Niederlage! So bitter sie auch war. Ich glaube, dass "Kloppo" intern ein paar echte Sorgen hat: Die fehlende Frische, die fehlende letzte Leidenschaft und Laufbereitschaft - im Vergleich zu den beiden Vorjahren in der Liga, Lewandowskis Abschieds-Nummer, die für unnötige Unruhe sorgt. Gefährlich.

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HEYNCKES/HOENESS

„Wie geht es Jupp?“ – Das war die erste Frage von PEP GUARDIOLA, als Rummenigge mit ihm telefonierte – am Tag nach der offiziellen Verpflichtung des Spaniers.

Tja, wie geht es JUPP HEYNCKES?

Das frage ich mich in der Tat schon länger.

Wenn er am Mittwoch das DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den Erzrivalen BVB in der heimischen ALLIANZ ARENA nicht gewinnt, dann wird es ihm – den Tipp wage ich – noch viel besch … gehen als Kollege KLOPP bei dessen aktuell 17 Punkten Rückstand in der Liga.

Falls die Super-Bayern auch das 7. Pflichtspiel in Serie gegen „Kloppo“ verdaddeln, dann wehe Jupp.

Dann wird keiner mehr von der tollen FCB-Dominanz in der Gähn-Bundesliga reden (die Dortmund ohnehin inzwischen egal ist), sondern mal wieder LARMOYANZ regieren beim FCB.

Die Bayern m ü s s e n diesen Pokal-Knaller auf Biegen und Brechen gegen den frechen Challenger aus dem Pott gewinnen, sonst hat Heynckes bis Ende der Meisterschaft keinen ruhigen Tag mehr in München. Und die Birne seines „Freundes“ ULI HOENESS wird so knallrot sein wie sonst nur nach der zweiten Maß Bier auf dem Oktoberfest.

Überhaupt: „Freund“ Uli Hoeness?

Hmh. Ganze „zweimal nur“, verriet Hoeness kürzlich dem SPIEGEL, habe er sich im letzten Jahr mit Jupp mal zum Essen getroffen; klar ist, dass der Präsident Hoeness dem Coach Heynckes das verlorene CL Finale „Dahoam“ 2012 immer noch nachträgt.

Der Stachel sitzt nach wie vor ganz tief - und alles, aber wirklich alles ist "Chefsache" Hoeness beim FC BAYERN.

Die Verhandlungen mit Guardiola führte Hoeness geheim in New York, ohne ein Sterbenswörtchen zum Jupp zu sagen.

Eine ähnliche Solo-Tour hatte Hoeness bereits im Frühsommer mit SAMMER durchgezogen. Auch hier wurde Heynckes vor vollendete Tatsachen gestellt – und war entsprechend geladen im Trainingslager am schönen Gardasee: „Ich bin hier der Chef! Nichts geschah ohne meine Einwilligung!“ – wer`s glaubt wird selig.

Sammer ist seitdem der Pfefferstreuer des FCB – auch für den Coach, der – inoffiziell - liebend gerne noch ein Jahr in München drangehängt hätte.

Nicht „Freund“ + Präsident Hoeness war es übrigens, der Trainer Heynckes die bittere Botschaft überbrachte, dass Guardiola kommt. Rummenigge mußte ran – solo.

Hoeness saß derweil mit dem SPIEGEL-Kollegen Markus Feldenkirchen im Präsidenten-Büro, ehe nach zwei Stunden FCB-Boss Rummenigge den Kopf durch die Türe steckte. „Und, bist du fertig?“ fragte Hoeness – „Ja, fix und fertig“ sagte der Kalle.

Und jetzt kommt der BVB nach München. Viel Erfolg, Jupp.

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LODDAR / LEWANDOWSKI

Klare Sache, dass ROBERT LEWANDOWSKI im Sommer nach München geht. Der beste Stürmer der Bundesliga wechselt zum FC BAYERN. Liest man zwischen den Zeilen der Zitate aller Beteiligten, ist die Nummer durch.

Klar ist auch, dass die Münchner (noch) nicht Vollzug melden (können) – diese kleine Schamfrist wahren sie gegenüber dem Konkurrenten aus Dortmund. Noch.

Klar, dass ULI HOENESS nun ungehalten reagierte, als der ewige „Loddar“ den Wechsel vorzeitig hinausposaunte, um sich mal wieder wichtig zu machen: „Ich hab`s von einem absoluten Insider!“

Die Dortmunder? Die lassen LEWANDOWSKI gehen. Die Trauer hält sich erstaunlicherweise schon jetzt in Grenzen. „Lewa“ ist ohnehin nicht zu halten. 2014 läuft der Vertrag aus, da nimmt der BVB lieber noch 30 Mio Ablöse mit. Verständlich.

Die Dementis von Watzke und Co hören sich halbherzig an.

Lewandowski verdient beim BVB aktuell „bescheidene“ 1,5 Mio im Jahr. Logisch, dass ihm seine Beraterschar schon seit letzten Sommer in den Ohren lag, beim BVB endlich vorzeitig um die Papiere zu bitten.

Es ist ja eine win-win-win-Situation für alle Beteiligten.

Dortmund kassiert noch richtig Ablöse, wo es 2014 leer ausgegangen wäre; Bayern kann Guardiola stolz einen Topscorer der Extraklasse zum Einstand präsentieren, der genau in Peps „Raster“ paßt; der Spieler selbst ist ein Söldner, der nimmt, was er kriegt. So läuft das Geschäft.

Dazu war zu hören, dass Lewandowski bei den Mitspieler nicht gerade der Beliebteste sein soll – populär bei den Kollegen sind primär seine Vorlagen + „Kisten". Und für die - dafür steht JÜRGEN KLOPP - wird bald ein Nachfolger sorgen.

Der Meister-Trainer hat schon andere Abgänge meisterlich kompensiert und dem BVB damit - nebenbei - Multi-Millionen verdient.

BOHLEN sucht den Superstar, nein, fragt mal lieber den Klopp. Der findet dauernd welche. Und dauernd wieder neue.

Wer spricht noch von LUCAS BARRIOS, der nun in China kickt? Wer noch von SHINJI KAGAWA, der sich letzte Woche sogar bei den ManU-Fans entschuldigte, für schwache Spiele seit Wochen. NURI SAHIN? Reumütig zurück. Groß vermißt hatten sie auch den nicht, dank GÜNDOGAN.

Er habe sich längst angewöhnt, verriet „Kloppo“ kürzlich, „nur noch für eine einzige Saison zu planen, nämlich die laufende.“

Dann neues Spiel, neue Stars. So ist der Lauf der Dinge in Dortmund. Ein ganz, ganz kühler Realismus & Pragmatismus amtiert da in Westfalen.

BARRIOS hat wohl auch schon angeklopft, wie es denn um eine Rückkehr stehe? Dann wäre der Vorgänger Lewandowskis wieder dessen Nachfolger. Muß nicht, kann aber passieren.

Loddar, „Lewi“, Uli und Co sorgen derzeit jedenfalls für mehr Spannung in der Liga, als diese selbst mit Bayerns Solo-Show "All that money can buy".

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SCHOLL

Nach der ersten Saison-Niederlage seiner Bayern-Reserve am 11. Spieltag beim VFL Frohnlach im September hat MEHMET SCHOLL bei der Trainer-PK einen Rekord der besonderen Art aufgestellt: 13 Sekunden Statement - "Bin nicht zufrieden, gar nicht zufrieden", dann war basta.

Zupfte noch eine Gurkenscheibe von der Semmel, ging ab.

So schnell am Ende war nicht mal Kollege Klaus Augenthaler, 2007 als Coach in Wolfsburg: 42 Sekunden, - "Guten Tag! Es gibt vier Fragen und vier Antworten. Die Fragen stelle ich, die Antworten gebe ich auch.“ - Und Adios, Senores.

Scholl als Trainer? Hmh. Die Bilanz? Recht überschaubar. Viel hat er nicht gerissen.

Aktuell Platz 4 hinter Illertissen, Buchbach und Seligenporten. Aufstieg noch möglich.

Doch Scholl hat „fertig“ beim FCB II. - Scholl: „Trap“ II.

Lieber bleibt er Co beim TV – bis zur WM 2014, Gomez und Jogi ärgern. Co-Kommentator von Beckmann und Opdenhövel. Da hat er was zu melden.
Da steht er vor Millionen im Mittelpunkt.

Scholl, immer zu Sprüchen aufgelegt, ist keiner für die 4. Liga ("Da wird schon mal ein Spiel später angepfiffen, wenn eine Funktionärsgattin im Stau steht!")- oder die zweite Reihe. „ARD oder FCB,“ hatte ihm Rummenigge angedroht. Klartext: Wenn FCB, dann Klappe halten.

Da entschied sich Scholl lieber fürs Erste, als für Bayerns Zweite.

Dabei hatten die Münchner mit dem Hoeness-Intimus angeblich doch noch einiges vor – perspektivisch.

Doch der Mann mit Pepp geht, bevor Pep kommt. Eine große Rolle hätte er bei dem ja ohnehin nicht gespielt.

"Das ist nicht so wichtig", kommentierte Rummenigge kühl den Scholl-Abschied.

"Killer-Kalle" poliert seinen Ruf wieder auf: Erst Bye-Bye-Heynckes, jetzt servus, Scholl.

Findet Hoeness das alles so toll?

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GUARDIOLA / FCB / HEYNCKES

Ganz ehrlich, ich hätte das nie geglaubt: GUARDIOLA zum FC Bayern! Weiss der Teufel, warum er das macht.

Statt Abramovich lieber Hoeness als Chef - ja, okay.

Statt ManCitys Petro-Scheichs lieber Rummenigge - ja, okay.

Juve? Milan? - "Im Erfolg lieben sie dich in Italien, im Mißerfolg verraten sie dich," hat Guardiola noch am Montag bei den Feierlichkeiten zu 150 Jahre "FA" in London gesagt.

Italia? No grazie.

ManU? Ferguson hört frühestens 2016 auf - solange auf ManU warten - no, sir.

Und Bayern zahlt wenigstens pünktlich. 17 Mio EUR im Jahr, wie zu hören war.

Generell war es wohl `ne Güterabwägung. Und das Gesamtpaket, welches Guardiola gefiel.

Kommt "Effe" als neuer Pep-Co? Mit dem hat Guardiola mal in Quatar gekickt.

Den Bayern ist ein sensationeller Coup im Welt-Fußball gelungen – Gratulation! - Und viel Glück, Senor, denn Bayern ist nicht Barca.

Für mich lautet die Frage ab 1. Juli: Schafft Guardiola die Bayern, oder sammern sie ihn?

Kann Guardiola Barca bei Bayern? Ohne Messi? - Geht Tiki Taka mit Gomez?

Hmh.

Guardiola traut sich was. Mit Louis van Gaal hat er anscheinend nicht telefoniert … Wie auch, hatte dieser ihn doch 2001 als Kapitän von Barca aussortiert. Pep ging - ohne offizielle Verabschiedung nach 17 Jahren im Klub - nach Brescia ins "Exil". Über LvG waren Bayerns neuer Coach und Bayern-Boss Uli Hoeness sicherlich schnell einer Meinung: "Dem zeigen wir`s! Gemeinsam."

Bisher durfte jedoch nie ein Trainer größer sein als der Klub.

Jetzt müssen sie nur noch - zack, zack - die Champions League in Serie gewinnen - darunter geht`s nicht.

HEYNCKES? Das werden schwierige nächste Monate bis zum Abschied, der wohl nicht ganz so freiwillig erfolgt, las man zwischen den Zeilen der öffentlichen Bekundungen des Klubs.

"Wie geht`s Jupp?" hat Guardiola gestern nun am Telefon den Rummenigge - "auf Deutsch" - gefragt.

Ich fürchte, der Kollege hatte einen guten Grund, mal näher nachzufragen.

Inzwischen ist ja klar: Heynckes "wurde" aufgehört. Datum Saisonende.

Voll gesammert, der Jupp. Für den Pep.

Uli sammert. Kalle sammert. Sammer sammert - in der Bayern-Familie ...

Wen`s dabei trifft, das kommt auf die "Konstellation" (Sammer) an.

Das meinte ich, siehe oben.

Insgesamt: Kein Wechsel in der cleveren Macht-Politik der Ober-Bayern: Stets "große Namen" bei den Trainern, hinter denen sich die eigentlich Verantwortlichen dann auf das Trefflichste verstecken können, läuft es mal nicht, wie gedacht. Der Guardiola-Transfer reiht sich hier ein in eine ganz laaaaange Reihe. JÜRGEN KLOPP hatte 2008 da ebenso wenig Chancen gegen KLINSMANN, wie 2013 ein THOMAS TUCHEL gegen den Spanier, von dem ja keiner weiß, was er außerhalb Barcelonas Biotop wirklich leisten kann. An einen wie MOURINHO traut sich schon gar keiner in München ran - zu stark, zu groß, zu aggressiv: "Der Zweite ist der Erste der Letzten". Das wäre mal richtig spannend und mutig gewesen. Denn "Mou" hatte überall Erfolg - Real kriegt er auch noch gebacken.

"Kloppo" hat Guardiola unterdessen über SPORTBILD schon wissen lassen: "Ich mache ihm den Mourinho!" - the race is on.

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FCB - die BVB-Kopie

Dieses 1:1 ärgert und fuchst die Münchner Bayern mehr, als den BVB. Der Grund: Den Dortmundern ist die Meisterschaft in dieser Saison ziemlich wurscht – um es mal plakativ zu formulieren.

Solange sie sich unter die ersten Vier plazieren. Heißt erneute CL-Quali + 20 Start-Mios.

Ein cooler Punkt auswärts ist Dortmunds neue Dreier.

Das Unentschieden in München nahm Klopp mit, ohne letztes Risiko zu gehen. Die Münchner aber hätten für einen Sieg das letzte Hemd gegeben.

Mann, hätte das ihren ramponierten Egos gut getan! So richtig gut!

Der Focus der BVB-Elf, das wird immer deutlicher, liegt diese Saison eindeutig auf der CHAMPIONBS LEAGUE. Dort wollen Reus, Götze, Hummels & Co einen ähnlichen Sensations-Coup landen, wie in den vergangenen beiden Jahren in der deutschen Bundesliga.

Ich finde das verständlich, aus Dortmunder Sicht.

Ein Team sucht sich immer eine neue Challenge, wenn der Alltag nur noch Alltag ist.

Die Bayern? Die sind – hart gesagt – vorallem dies: Eine flotte BVB-Kopie: handlungsschneller als in den zwei Pleitejahren, engagierter im modernen „Umschaltspiel“ (eine Trademark der tollen BVB-Titel 2011 und 2012!) – der FC Borussia von der Säbenerstrasse.

Das Liga-Rennen Hase & Igel 2013 – okay, diesmal gewinnt wohl wieder mal der Hase. Sensationell ist dies nicht, eher ein bisserl … langweilig.

Wenn der BVB tatsächlich aber die CL holt, schauen die "Mir san"- Wieder-Meister-Bayern dem BVB wieder mal hinterher. Da können sie rennen, kicken, kloppen, punkten wie sie wollen. Sexy wird ihr nächste Titel nicht sein.

Ein Witz wäre das, rein sportlich betrachtet. Aber Fussball ist – mehr denn je – Showbiz und Knalleffekt.

Favoritensiege des Hasen sind normal. Nur interessieren die keinen mehr groß, wenn der Kollege Igel zum Adler wird.

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KLOPP / SCHIRIS/ GUARDIOLA

Es gibt Trainer, die sitzen draußen wie die Ölgötzen und es gibt Trainer, die „spielen“ mit, ganz ohne Ball. JÜRGEN KLOPP vom BVB gehört zur zweiten Sorte.

Trainer, die „mitspielen“ – das liegt in der Natur der Sache – legen sich gerne mal mit dem Schiri an. Sie sind mittendrin, statt nur dabei, wenn die Gäule durchgehen.

Klopp ist so einer. Privat freundlich, höflich und verbindlich – auf´m Platz wie ein wilder Stier.

Ich mag solche Trainer, die mitgehen wie Klopp.

Klar hat er es bisweilen übertrieben und Grenzen verletzt. Ihn jedoch zum generellen Buhmann zu machen, gar mitverantwortlich für Exzesse außerhalb des Platzes und der Stadien, das ist völlig überzogen.

Gut, dass die Schiris das auch gemerkt haben und die Sache inzwischen bereinigt ist.

Mit Klopp hätte es den Falschen getroffen.

Klar ist auch: Klopp ist ein ganz, ganz entscheidender Faktor, dass der BVB auch nach zwei Meister-Titeln noch rennt und kämpft und attackiert, als hätte die Truppe noch rein gar nichts gewonnen.

Klopp hält durch seinen Einsatz & Engagement, durch seine Leidenschaft und seinen Erfolgshunger, das immense Tempo und den Puls des ganzen BVB hoch - und das von außen!

Der Trainer Klopp ist der „zwölfte Mann“ – sein Temperament, sein Feuer reißen die Jungs um Götze, Reus und Hummels immer wieder mit.

Knopp signalisiert mit seiner Art nicht zuletzt der eigenen Truppe: „Vollgas, Jungs!“

Er lobt sie: "Mentalitäts-Monster".

Mit Schiris legt er sich gerne mal an.

Spieler grinsen da zwar hinter vorgehaltener Hand über ihren „Alten“, aber sie lieben ihn dafür heiß und inniglich, gehen für ihn durchs Feuer.

Wenn "Kloppo" - an ihrer Stelle - mal motzt, bekommen sie ja keine "Gelbe"... Paßt.

Klopp wird folglich nie ein Trainer sein, gegen den die eigene Elf spielt. Wie denn auch – er ist ja ihr lebendigster Teil. Lebt vor, was die elf auf dem Rasen dann umsetzen. Heisses Herz, kühles Köpfchen.

Viel Gefühl, doch auch Kalkül.

Natürlich haut das nicht immer hin - aber doch sehr, sehr oft.

MOURINHO macht das übrigens seit Jahren so. Als er INTER verließ, weinten alte Haudegen wie LUCIO oder ZANETTI wie kleine Kinder.

PEP GUARDIOLA, der tolle Ex-Coach vom FC BARCELONA, lebt mit seiner Familie seit Frühsommer in New York, er nahm sich eine Auszeit, ehe er wieder loslegt kommenden Sommer.

Er habe während seines Sabbaticals bisher "wenig Fussball" geguckt, erzählte er nun der New York Times. Von einem Team sah er „alle Spiele“, weil sie „die reinste Freunde für mich sind“: Borussia Dortmund.

Guardiola nennt Klopps Arbeit dort: „Vorbildlich, auch für mich. Keiner führt junge Spielern besser, als Klopp in Deutschland.“

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HOLLAND 0:0

Machen wir`s kurz: Die nächste NULLNUMMER" unter LÖW bei Holland B - Deutschland C in Amsterdam. Während wir vor dem TV mit dem Schlaf kämpften, gefiel Löw vorallem das "Positionsspiel".

Aha.

Bereits vor dem Testkick hatte sich ein Halbdutzend seiner Spieler in "Position" gebracht, indem sie erst gar nicht erschienen.

Deren Art, den nicht mehr vorhandenen RESPEKT vor "Chef" Löw zu dokumentieren.

SIEHE ANALYSE WEITER UNTEN.

Noch was: MESSI, unsere Welt-Nr. 1, trat mit den Argentiniern sogar in Saudi-Arabien an gestern Abend.

Ihn zwickte nichts. Dafür hat er zuviel Format und Größe - und Achtung vor seinem Trainer. Messi absolvierte mit Anstand seine Pflicht, obwohl das Match auch nur 0:0 ausging.

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4:4 SCHWEDEN

Peinlich. Einfach nur peinlich. Dieses 4:4 „verlorene“ WM-Quali-Spiel gegen drittklassige SCHWEDEN.

4:0 geführt, dann vergeigt, verdaddelt, versemmelt.

Sie kennen ja meine Meinung zu LÖW.

Nur aktuell dies: Er hat seine Truppe nicht im Griff. Das sind –wieder bewiesen! – vorallem „Schönwetter-Spieler“, Lust & Laune-Kicker – so lange die Sonne scheint und der Gegner, egal welcher, nicht entschlossen dagegen hält.

Dann putzen sie die Reserve-Elf IRLANDS eben mal locker 6:1 weg; dann führen sie gegen vorsichtige, fast ehrfürchtige Schweden mal schnell 4:0, aber ...

Ja, dann? Und dann?

… müßte Löw sie anpacken, energisch durchsetzen, dass sie weitermachen, weiter ihren Job tun, weiter konzentriert und engagiert spielen – und den Sack zumachen.

Tun sie aber nicht.

Sie schalten sofort ein, zwei Gänge zurück. Bauen den Gegner leichtsinnig und fahrlässig wieder auf.

Dies ist eine alarmierende Schwäche. Passiert in allen Spielen zuletzt, auch gegen die Österreicher, die Iren beim Gegentor.

Es ist eine Sache der EINSTELLUNG.

Es ist fehlender Teamgeist unter Druck, es sind fehlender KILLERINSTINKT und CHARAKTER.

Es ist vorallem aber – nachweislich inzwischen - fehlender RESPEKT vor dem Chef, dem Bundestrainer, also JOACHIM LÖW.

Was der so alles vor den Spielen erzählt und verspricht („Dominanz“ - „högschde Konzentration“) – egal, lass ihn doch reden, den Jogi.

Andererseits: würden Sie für einen Chef rennen, der einen Kollegen wie MARCEL SCHMELZER so illoyal und öffentlich demontiert, gar demoralisiert wie vor dem Irland-Match?

Folge: Wenn der Gegner plötzlich Lunte riecht, Chancen wittert und die harte Kante auspackt (Ibrahimovic! Balotelli!), dann fällt die Elf beim ersten Windhauch in sich zusammen wie ein Kartenhaus, panisch wie damals, als der Wolf zu den „Sieben Geislein“ kam und mal kräftig pustete.

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USER Erik Hülbüsch meint:

Ausrutscher? Geht es hier um einen Ausrutscher? Das hat es seit dem ersten Länderspiel 1908 gegen die Schweiz nicht gegeben. Wo waren unsere "Leader" Lahm und Schweinsteiger, als sie auf dem Platz gebraucht wurden? Ach, ja, sie handelten sich zwei lächerliche Gelbe Karten ein. Vor allem aber: Wo war der für alles verantwortliche Bundestrainer? Stellt erst gar keinen gelernten Sechser auf, obwohl beim Gegner ein Ibrahimovic spielt, nominiert nach dem Ausfall Khediras nicht mal einen Sechser nach und hat somit nur einen Westermann auf der Bank. Und was tut Löw? Er wechselt Götze und Podolski ein! Wie lange will sich der deutsche Fußball diesen Mann noch antun? Nur ein neuer Trainer kann bei Null anfangen und diese "goldene Generation" auch als Team formen. Und das möglichst schnell!

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Löw, ich habe das schon öfter hier geschrieben, ist am Ende seines Lateins, er ist ratlos und überfordert, dieser Elf ihr Potenzial konsequent abzufordern. So wie es kürzlich Uli Hoeness sehr richtig verlangt hat.

Löw spitzt die Lippen, pfeift aber nie. Fatal.

Er sollte gehen.

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LÖW / BIERHOFF / HOENESS

Der geheime Masterplan von JOGI LÖW sah so aus: EM-Sieg 2012, WM-Sieg 2014 – dann als Cheftrainer - mindestens - zum … FC BAYERN MÜNCHEN. Oder Real, Barca oder Chelsea.

Bei all diesen vier Topklubs war Löw ein potenzieller Cheftrainer-Kandidat. Teilweise sogar schon enger im Gespräch.

Dann kam der 28. Juni 2012 und das 1:2 Aus in der EURO gegen Italien. Und Löw konnte seinen Masterplan in die Tonne klopfen.

Von den ganz Großen will ihn jetzt kein einziger mehr.

Noch nicht mal mehr der FCB.

Sie halten ihn nicht für "tough" und durchsetzungsfähig genug. So einer gewinnt keine großen Titel - wie Mourinho, Guardiola, Ferguson.

Ungerecht? Nein.

Löw mag ein ganz guter Analytiker sein, ein gewiefter Taktiker, ein STRATEGE gar, das ist der amtierende Bundestrainer nicht.

Schon nach dem EM-Debakel sieben Wochen lang erst keinen Pieps von sich zu geben, um dann aber grob und beleidigt nachzukarten, war ein eitler Fehler.

Nun aber ULI HOENESS dafür anzumachen, dass dieser mal Tacheles in Sachen N11 sprach, das war ein Eigentor par excellence. Es sei ihm „echt egal“, maulte Löw nun, „wer was wo und wann“ sage. Also sozusagen jeder Dahergelaufene.

Wenn Hoeness eines ist, dann ebenso fachkundig wie nachtragend. Der vergißt nichts. Niemals.

FAZIT: Löw ist mit diesen Sprüchen in München mausetot.

Zumindest so lange, wie Hoeness an der Säbenerstrasse als Boss der Bosse „den Tarif“ ansagt. Und mit Löw auch „Smartie“ Bierhoff“, falls der sich überhaupt noch irgendwelche Hoffnungen gemacht haben sollte.

Die harte Hoeness-Einschätzung der DFB-Weicheier war – meines Erachtens - übrigens komplett okay. Auch fachlich.

Kuschelkurs und Verwöhn-Nummern in Serie haben uns den EM-Titel gekostet, weil alle kantigen Typen im Team der Lahms & Schweinis keine Chance hatten. Die Spieler des Doppel-Meisters BVB litten darunter am meisten.

Dass diese bei Toren von Bayern-Kollegen wie Gomez nicht immer „jubelnd aufgesprungen“ sind auf der Bank, das stimmt; aber so ist das nun mal, wenn ein Bundestrainer wie Löw völlig ungeniert formschwache Bayern-Stars wie Boateng, Badstuber, Kroos oder Schweinsteiger ganz offenbar bevorzugt, ehe er wenigstens Mats Hummels im letzten Moment noch einbaut – Götze und Reus aber nicht.

Klar, mit der Bayern-Fraktion wollte es sich Löw nicht unbedingt verderben. >>> Masterplan 2014.

Gebracht hat es ihm am Ende gar nix. Und uns auch nichts.

Einen Gewinner gibt es übrigens auch: JÜRGEN KLOPP. Der ist nun – anstelle Löws – überall ministrabel. Von München bis nach Madrid oder Manchester.

Mal schauen, wieviele Kloppo-Jungs der Bundes-Jogi nun künftig bringt … allzu viele werden es – garantiert! - nicht sein.

„Niveau“ gibt es nicht in kleinen blauen Dosen.

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"Schmelle raus aus dem Bayern-Intrigen-Stadl! Emre Can rein - der kann weder spielen noch singen. Wer mit Bayern gegen Regensburg schwimmt ist für Löw gut genug! Was kotzen mich diese warmen DFB-Semmeln alle an."

User "Faust" in WELT

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Update: Es fängt schon an. LÖW watscht Dortmunds Verteidiger SCHMELZER schon vor dem IRLAND Spiel ab - Motto: "Du hast keine Chance, nutze sie!" - Schlimm. Damit ist Löw - perspektivisch - auch beim BVB aus dem Rennen. Ein Mann demontiert sich selbst.

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LÖW DESASTER

JOGI LÖW hatte sechs Wochen lang keinen Pieps von sich gegeben nach dem EM-Debakel ...

... doch jetzt teilt er aus.

Dünnhäutig, pampig, beleidigt, selbstherrlich, abgehoben, uneinsichtig.

Mann, wie schwach.

Wo war er eigentlich in dieser Zeit, kommentarlos verschwunden, wie vom Erdboden verschluckt? Fast sieben Wochen lang.

Ehe es jetzt die nächste Enttäuschung setzte: 1:3 gegen Argentinien. Wofür es von OLIVER KAHN - zurecht - fachliche Kritik gab.

Wunden hat Löw seit der EM nicht geleckt, er spürt keine. Viel reflektiert hat er offenbar auch nicht. Schlecht. Ganz schlecht.

Anders ist sein bizarrer, selbstgerechter, narzisstisch gekränkter Comeback-Auftritt in der DFB-PK nun nicht zu deuten.

Der Frust sitzt tief, die Wut im Bauch auch.

Aber Wut auf wen, auf was?

Wer ist schuld? Klar, die anderen, nicht Löw, der „fast alles gewonnen“ hat, wie er sagt.

Sagen wir`s mal so: Die EM 2012 gehörte nicht dazu. Die WM 2010 auch nicht.

Die Kritik "ermüde“ ihn, klagt er. Selbstkritik ermüdet ihn eher nicht, denn die läßt er nicht an sich heran, unser selbstgefälliger GRÖBAZ.

Der größte Bundestrainer aller Zeiten.

Alles gewonnen?

Auf welchem Planeten lebt Löw? Auf unserem hier nicht. Löw kreist um den eigenen Bauchnabel. Abgehoben. Anders sind seine Einschätzungen nicht zu interpretieren.

Wie Pippi schafft er sich seine Welt, so wie sie ihm gefällt ... "Taka-Tuka-Land". Denn in Spaniens Tiki-Taka-Land ist er schon längst verloren gegangen.

Stellenweise traute ich bei seinen - mit nur mühsam unterdrücktem Zorn - vorgetragenen, durchwegs faulen Ausreden, meinen Ohren nicht, ehrlich gesagt.

Das kann ja heiter werden im Hinblick auf die WM 2014.

Aus Fehlern lernen?

Pustekuchen.

Fehler, die Löw - wie auch Lahm - übrigens immer nur "dumme Fehler" nennt, als gäbe es auch "intelligente".

Eines hat diese PK - unfreiwillig - auch gezeigt: Löw hat keinen Plan, wie es weiter gehen soll, außer wie gehabt, so wie bisher: "Pressing noch stärker fokussieren, die Defensivabläufe perfektionieren und den Torabschluss effizienter gestalten." - Darin sieht er "den Schritt von Weltklasse zur Weltspitze".

So banal reden nicht mal Trainer in der Kreisliga daher.

Löw ist am Ende seines Lateins.

Da müßten beim DFB nun eigentlich alle Alarmglocken läuten.

Ja, ich möchte, dass sie ihn rausschmeissen.

Je eher, desto besser.

Die Personalie ist nach Löws unbelehrbarem Auftritt so dramatisch und wichtig, daß DFB-Präsident Niersbach dem BVB-Coach JÜRGEN KLOPP die DOPPELFUNKTION bis zur WM 2014 antragen sollte - die paar Länderspiele kriegt "Kloppo" auch noch gebacken.

Modern und gerecht ist er allemal. Der könnte das.

Als Einziger weit und breit.

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"Da muss sich der Bundestrainer langsam mal Gedanken machen. Es sind zu viele Torchancen, die der Gegner bekommt. Das muss man mal ansprechen. Man verliert nach einer blutleeren Vorstellung gegen Italien und bekommt jetzt drei Gegentore gegen Argentinien. Da kann man nicht zufrieden sein."

--- OLIVER KAHN, im ZDF ---

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HOCKEY GOLD-JUNGS

Ja, Herr LÖW, hoffentlich TV geguckt gestern Abend. Denn das war bester Anschauungs-Unterricht, wie man große TITEL gewinnt bei einem großen Turnier.

2:1 bezwangen unsere tollen Hockey-Jungs die bärenstarken Holländer im olympischen Finale. Es war eine grandiose Team-Leistung.

Ein Triumph des Team-Spirits, der seinesgleichen sucht.

Ein Triumph der Willens – und Nervenstärke.

Es war der dritte Olympiasieg des Bundestrainers MARKUS WEISE, der in Serie umsetzt, was Löw serienweise entgleitet: Platz eins. Erst 2004 mit dem Frauen-Team in Athen, dann 2008 mit den Männern in Peking.

Nun also London 2012.

Die EM 2011 gewann Weise auch noch.

Weise kitzelt gekonnt die letzten Zehntel an absolutem Siegeswillen raus, wo Löw regelmäßig am Ende seine Lateins ist – immer dann, wenn es wirklich zählt, auf allerhöchstem Niveau, gegen den stärksten Gegner, unter höchstem Druck.

Dort, wo große Champions geboren – und gekrönt werden.

In den „dicken Spielen“, wie Doppel-Torschütze JAN PHILIPP RABENTE dies so absolut treffend kennzeichnete. „Da sind wir da, immer!“

Jetzt hätte ich Löw und seinen überschätzten, überbezahlten Bierhoff-Wellness-Oasen-Jungs beinahe spontan zugerufen: Bitte, nachmachen!

Aber das ist sinnlos, denn die können es nicht, die Schweinis, Poldis und Lahms.

Auch Löw, Flick und Bierhoff nicht.

Auch 2014 wieder nicht, wenn die WM in Brasilien ansteht.

Da brauchen wir uns keine falschen Hoffnungen machen.

PS: Markus Weise arbeitete und lernte als Assistenztrainer bei BERNHARD PETERS, ja, richtig, jenem Bernhard Peters, der vom DFB 2006 als Sportdirektor eine üble Abfuhr erteilt bekam, als Klinsmann ihn ins Team holen wollte. Damals nahmen sie dann lieber Stallgeruch-Sammer, weil sie den besser kannten.

Eine "goldrichtige" Strategie, wie das Jahr 2012 nun definitiv zeigte ...

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BOLT GOLD

Die XXX. Olympischen Sommerspiele haben ihren Mega-Star: USAIN BOLT. Er ist der ELVIS der Olympics 2012.

Michael Phelps, LeBron James, Kobe Bryant, Bradley Wiggins, Andy Murray, Jess Ennis, Missy Franklin, Ye Shiwen, Sun Yang – bitte hinten anstellen.

Der größte Rockstar der Spiele heißt Usain Bolt. Unbestritten, konkurrenzlos, glamourös.

Der Renner der Spiele.

Jetzt auch noch der Triumph über die 200 m - das Sprint-Double, wie schon in Peking 2008.

Und erneut Staffel-Gold.

Wenn Bolt in die Cafeteria des Olympischen Dorfes kommt, seine Entourage im Schlepptau, erheben sich die anderen Stars und klatschen spontan Beifall.

Bolt. The Greatest. Locker. Cool. Ein Kumpel, immer freundlich, wie man selbst von den schärfsten Rivalen des Jamaikaners hört. Psychospielchen läßt er in den Minuten vor dem Rennen völlig außen vor – Bolt hat das einfach nicht nötig.

„Witz-Bolt“ macht selbst im Start-Häuschen noch seine Späße, zwei Minuten vor dem Rennen, er redet über Autos, Hip-Hop, Frauen. Berichten die Konkurrenten.

Dann geht er raus – und kocht sie gnadenlos ab.

Das schnellste 100-m-Rennen aller Zeiten. Gold für Bolt in 9,63 – er selbst traut sich perspektivisch sensationelle 9.4 Sekunden zu.

Bolt, ein Riesentyp. Zweifellos.

Zu schnell, zu schön, um wahr zu sein?

Seit BEN JOHNSON 1988 in Seoul hat das Super-Sprint-Business seine Unschuld verloren.

Ich war damals am Flughafen, um einen Freund abzuholen. Dann kam urplötzlich diese kahle Bowlingkugel von Kopf ins Blickfeld - Ben Johnson auf der überstürzten Flucht vor der bestürzten Welt-Öffentlichkeit. Der Mega-Doper.

Fürchterlich.

Auch bei Bolt wissen wir definitiv erst in acht Jahren, 2020, ob alles astrein war. Erst dann endet die Doping-Kontroll-Frist.

Spezielle „Jamaika-Kartoffeln“ seien das Geheimnis seines Sohnes, sagt Vater Bolt, ohne die Miene zu verziehen.

Das müssen aber ganz, ganz dicke sein.

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MIA SAMMER MIA

Selten habe ich ULI HOENESS so müde, ausgelaugt und erschöpft gesehen wie bei dieser Vorstellung des neuen Bayern-Ausputzers MATTHIAS SAMMER.

Er wolle sich „endlich mal“ auf der Tribüne „nach hinten lehnen“ und „sicher sein“, dass „die da unten“ es schon "richtig" machen.

Hat der UH gesagt.

Dafür holt er Sammer?

Weil Hoeness selbst (und Kollege KHR) der Dinge müde sind, keine POWER mehr haben?

Sammer, den größten Stur- und Quasselkopf, der in der Branche herumturnt? Frischer Wind? Ah geh. Einer, der nur Wind macht und heiße Luft verbreitet.

Sammer: Eine Luftpumpe. Pffft.

„Wir wollen, müssen und werden sofort erfolgreich sein!“

Aha. Dann mal los.

Sammer hält sich ja schon seit Jahren für den Erfinder des tiefen Tellers. Keiner kann "Konstellation", "Konstitution" und anderes siebeng`scheites Wortgeklingel in endlosen Schachtelsätzen so wutschnaubend und sinnfrei unterbringen wie der Ex-Sportdirektor des DFB.

Sammer ist immer in Rage, auch wenn er nicht in Rage ist.

Sozusagen: professionell. Das gehört zu seiner Verkaufe.

Ehrlich, mir geht das schon seit Jahren nur noch auf den Wecker.

Seit 2009 hat er auch beim DFB keinerlei Titel mehr zu verzeichnen in den U-Teams - was ihn mit Kollege Löw verbindet, mehr als Herrn Sammer lieb ist.

In Frankfurt haben sie – natürlich nur hinter den Kulissen! - drei Kreuzzeichen gemacht, daß ihnen der FCB den Löw-Intim-Feind endlich entsorgt hat.

Verzweiflung – pure Verzweiflung, bestenfalls im Mut der Verzweiflung, muß es geschehen sein, daß sich die Bayern jetzt den kahlen John-Malkovich-Verschnitt als Sport-Vorstand antun.

Ob das gut geht? Natürlich nicht.

Sammer und die Bayern-Bosse, das ist die explosivste Mischung seit Nitro & Glycerin.

Gegen Sammer war VAN GAAL ein gemütlicher Rioja-Süffler ...

Dem armen HEYNCKES hat Sammer schon mal - demonstrativ in Schussweite der Fotografen - minutenlang den modernen Fussball erklärt.

Sammer palaverte, der Jupp hatte meist Pause.

Wenn der Kuchen spricht, schweigen die Krümel.

Sammer:"Unser Verhältnis ist überragend."

Wer dabei wen überragt, das wird sich schnell erweisen ...

UPDATE: Am letzten Tag des Trainingslagers am malerischen Gardasee baute sich Heynckes vor der Presse auf und erklärte ziemlich angefressen: "Sammer wäre nicht hier, wenn ich nicht das Okay gegeben habe!" - Okay, Jupp. Dann träum` mal weiter.

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SPANIENS FINAL-GALA

Famos, fulminant, funkelnd, fabelhaft! Eine rauschende Ballnacht. 4:0 schlägt Spanien die Italiener im Finale. Eine großartige Gala von XAVI, INIESTA, TORRES & Co von der ersten bis zur letzten Spielminute.

Der alte ist der neue EUROPAMEISTER.

Gratulation. Ein Rekordsieg. Völlig verdient. Meisterlich.

Eine einzige Augenweide.

Rasiermessserscharfe Pässe.

Die Italiener: chancenlos. An die Wand gespielt. Die Spanier, orchestriert vom überragenden XAVI, jagten sie über das Spielfeld wie in einem verrückt gewordenen Flipper-Automaten.

„Wollt ihr weiter der Stier sein, oder lieber der Torero?“ – Mit diesem provokanten Satz rüttelte JOHAN CRUYFF die Iberer vor gut 20 Jahren aus ihrer festgefahrenen Mentalität, begründet beim FC BARCELONA die neue Schule.

Das betörende Tiki-Taka.

Cruyff drückte es so aus: „Wenn ihr den Ball habt, hat ihn der Gegner nicht. Also kann er kein Tor schießen, wie denn auch?“

Die Spanier spielen wie Ballerinas, bei denen der entzückte Betrachter oft nicht wahrnimmt, wieviel harte Arbeit, Disziplin und Top-Athletik hinter der Performance stecken.

Die Spanier haben bei dieser EURO 2012 nicht immer überragt, aber sie steigerten sich kontinuierlich bis hin zum Finale, für welches sie ihr Bestes reservierten.

Dürfen wir es sagen: eine typische Turniermannschaft! Die trug mal einen anderen Namen ...

Dieses Hochschalten ist das Klassemerkmal einer großen, dominanten Elf, die zeigte, dass sie alles ist, nur eines nicht: satt.

Langweiliger Stil? Die Spanier ärgerten sich vermutlich dermaßen über diese Kritik, daß sie nun, im Endspiel, geradezu wütend den „sechsten Gang“ reinhauten.

Die armen Italiener flogen hochkant in den Graben.

Eines ist nach dieser Machtdemonstration von Kiew auch klar: Der WM-Titel 2014 in Brasilien geht - wieder - nur über Del Bosques wunderbare Fußballkünstler, die ihre Super-Titel-Serie weiter fortsetzen könnten.

Schlechte Nachrichten für jeden Herausforderer, etwa unsere DFB-Elf, die vermutlich noch lange die Wunden lecken wird, ohne viel Aussicht auf Besserung der Wettkampf-Lage.

Die Lücke ist noch größer geworden, nicht – wie erhofft – kleiner.

SPANIEN - Herrschaft auf dem Weg zur Dynastie.

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LÖW - KOAN TITEL

DFB-Boygroup vs. Italiens bärtige Räuberbande.

Männer gegen Buben. Pirlos & Buffons gegen Fipsis & Schweinis.

Lippen gespitzt, doch nicht gepfiffen. Löw zuvor mit großer Klappe, leider nichts dahinter.

Ciao, ragazzi.

Wieder mal nur brav Händchen gehalten. Dann kam „SUPER-MARIO“, der Proll-Protz, der König der Caipirinhas, der schlimme Junge vom Muskel-Beach - und schleppte die Blondine ab.

Als wäre es nichts. "Isse normal!"

Locker, lässig, coole Sau.

Und unsere Jungs weinten. Verdammter Gockel, italienischer.

Ciao, Germania, Ciao, bello Jogi.

SCHON WIEDER !!!

Auf Wiedersehen - Wie 2006, 2008, 2010. Business - como siempre.

Haben Sie gesehen wie die Italiener ihre Hymne schmetterten, geradezu rausbrüllten? Voller Inbrunst, voller Leidenschaft sangen sie Jogis Chorknaben schon vor dem Anpfiff in Grund und Boden. "Fratelli", "Brüder" Italiens, "wir sind bereit zu sterben!" - Wer würde für uns sterben? Wo sie noch nicht mal bereit sind, für uns zu singen!

Die unseren: Die brachten kaum die Kiemen auseinander, wie immer. Dafür haben sie aber die größten Mickey-Mouse-Kopfhörer auf dem selbstversunkenen Weg vom Bus in die Kabine und zurück.

Schweini, Poldi, Sami, Fipsi, der Mini-Kapitän, Jogi, der Coach, Hansi, sein Assi, Olli, der Manager: alles niedliche, nette, adrette i-Jungs, aber eben wieder mal nur „Zweiter Sieger“, allesamt abgekocht von richtigen Kerlen mit dem nötigen Pump im Spann - und überhaupt.

Der angeblich so super-lässige Löw knabberte schon nach wenigen Minuten nervös an seinen Fingernägeln. Souverän? Hm. Nervenstark? Fehlanzeige.

Zum ersten Mal hat sich LÖW nach dem Gegner gerichtet. Fatal. Diesen Fehler hat er in einem wichtigen Match nun schon das zweite Mal begangen. Siehe WM-Halbfinale 2010 Spanien.

Löw wollte Italien doch aktiv "unser Spiel, unseren Rhythmus aufzwingen" - dann brachte er - reaktiv, verzagt - mit KROOS einen Typ ins Mittelfeld, der vorallem vorsichtig gegen Pirlo mit absichern sollte.

Fazit: Raus ohne Applaus. Wie gehabt, wie so oft in den großen, wichtigen Spielen. Dann, wenn der Spaß aufhört, in der Wohlfühl-Oase des DFB und auf den von sich selbst besoffenen Fanmeilen, die schon lange „Partie“ mit „Party“ verwechseln.

Fazit: KOAN TITEL. Wieder mal Endstation „Sehnsucht“ bereits im Halbfinale.

Es fehlt was. Etwas ganz Entscheidendes: Typen mit Ecken und Kanten. SIEGERTYPEN.

Die im Schnitt 3 Jahre älteren Italiener liefen 6 Kilometer mehr als die DFB-Elf, Pirlo, der 33 jährige Spielmacher, einen Kilometer mehr als Khedira und Schweinsteiger, obwohl der Italiener mit seinem Team zwei Tage weniger Erholungszeit hatte nach 120 Minuten und Elferschiessen gegen Portugal.

Dies zum Punkt Engagement&Siegeswille&Passion.

Ich hatte es ja gefragt, schon die ganzen letzten Wochen.

Kann LÖW auch Titel? – Antwort: nein, kann er nicht. Pech oder Zufall ist das nicht mehr, sondern Ausdruck eines Defizits. Einer Schwäche im generellen Ansatz, im System Löw. Er fördert und wählt lieber brave Jungs, statt welche mit eigenem Kopf + eigenwilligem Charakter. Der Mix stimmt nicht. Das Anforderungsprofil ist nicht komplett, da zu sehr auf glatt gebügelt.

Hätte Löw einen BALOTELLI nominiert, einen CASSANO? Never ever. Igitt. Ein KEVIN GROSSKREUTZ vom BVB hatte deshalb niemals eine Chance. Dieser Name steht aber nur als Synonym für eine generell fehlende Farb-Facette im Team: Den unberechenbaren Strassenkicker mit großem Herz & frecher Schnauze.

Den großen "Unberechenbaren" gibt Löw lieber selbst - was er auch noch stolz auf der ersten PK vor dem Portugal-Spiel eitel herausstrich.

Als es gegen Italia den Bach runter ging, blieb Löw wie gelähmt auf seinem Bänklein hocken, er, der vorher doch immer den "Wilden Mann" gespielt hatte an der Außenlinie - und den Mann der starken Worte vor dem Anpfiff.

Löw ist ein akribischer Vorbereiter, aber kein Winner. Er kann nur Vize & Dritter.

Ein Verkäufer voller Selbstsicherheit, dessen "Produkt" freilich - wie jetzt wiederholt bewiesen - zu wenig Schubkraft auf den letzten Metern entwickelt - ein grundlegender Konstruktions- und Qualitätsmangel.

Konsequenzen zieht Löw nun keine. Nicht persönlich, nicht fachlich. Klar, 4 Mio im Jahr sind ein Argument. Vermutlich weiss er selbst nicht, woran es wirklich liegt, was die Antwort wäre.

In der Bundesliga fliegt so ein Coach ohne Erbarmen. Nicht beim DFB, klar.

In diesem Kuschel-Eck ist Löw selbstherrlich, überheblich, blasiert geworden seit 2006 und der eigenen Seligsprechung im Vorfeld und während dieser EM.

Die Gefahr besteht, dass er nun noch mehr auf stur stellt.

Im Personal? Von den abgezockten Streetfightern bräuchte er künftig generell ein paar mehr, "Drecksäcke" wie sie SAMMER nennt.

Das Gegenmodell zu unseren Heulsusen und Deo-Rollern, die es sogar fertig bringen, vor einer Flanke noch die Haare zu richten.

So wie GOMEZ in der 32. Minute.

Unglaublich. Wahnsinn.

In welcher Welt leben die?

Jedenfalls nicht dort, wo die richtigen Männer und SIEGER zuhause sind.

Die ohne Nivea -, Deo-Roller - und Chips-Werbeverträge.

Männer, deren Parfum der Duft des Erfolges ist.

PS: Natürlich spekuliert LÖW - perspektivisch - darauf, mal Bayern-Trainer zu werden; dann schleppt man schon mal einen Schweinsteiger durch, auf Gedeih oder Verderb.

Fällig wären nach diesem Debakel beide.

Für Löw war Warschau ein brutaler Karriere-Knick. Für den überschätzten Münchner auch.

O-Ton: „Jogi, du hast einen Klasse-Job gemacht. Wir sind unheimlich froh, dich als Bundestrainer zu haben.“

Lobt der DFB-Präsident.

Klasse-Jobs schauen anders aus.

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FAZ FUSSBALL FORUM - User(hdzgm79) schreibt:

"Tragischer Held oder Comic-Figur?

Wie weit muss (chauvinistische) Verblendung eigentlich gehen, um aus Schweinsteiger einen tragischen Helden zu machen? Dieser als "Chefle" wohl am treffendsten zu charakterisierende Immer-Nur-Fast-Regisseur ist vielmehr der Protagonist einer verwöhnten und irgendwie auch verwahrlosten Smartphone-Bubi-Generation, die immer dann, wenn sie auf "Männer-Teams" trifft, gnadenlos versagt. Egal ob Inter Mailand (2010 und 2011), Chelsea (2012), Spanien (2008 und 2010) oder jetzt Italien, immer wenn es darauf ankam, hat Schweini nie sein Potenzial abrufen können, egal, ob topfit oder leicht angeschlagen. Da taugt doch ein Michael Ballack noch viel eher zur tragischen Figur, denn der hat wenigstens immer alles gegeben und hatte auf dem Platz zudem eine andere "Präsenz". Wie Schweinsteiger in der kommenden Saison beim FC Bayern, der - entgegen aller großen Töne von Höness - bis dato lediglich seine Ersatzbank am Transfermarkt aufgefüllt hat, Titel holen soll, bleibt ein unlösbares Rätsel."

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KANN LÖW TITEL?

Die „SZ“ hat es brutal, doch treffend auf den Punkt gebracht: „Löw kann Fussball, aber kann er auch Titel?“ – auf kaum einem seiner Vorgänger im Amt lastete so ein immenser Druck wie nun vor dem Start der Euro 2012 auf Bundestrainer JOACHIM LÖW, dem 52-jährigen Mann aus Schönau im Schwarzwald.

Löw muß liefern. Und basta.

Wann, wenn nicht jetzt?

Leichter gesagt, als getan.

Kann Löw Titel? Hm. 2002 wurde er mit dem FC TIROL Meister – in Österreich.

Das war`s dann auch schon mit Silberware … bisher.

Löw hat einen ganz guten Job gemacht, seit er 2004 als Co-Trainer von Klinsmann zum DFB kam.

EM-Vize, 2x WM-Dritter, okay, das waren respektable Resultate, doch die absolute Krönung fehlt.

Seine Jungs wären – eigentlich – mal „dran“.

Nur: wir wissen ja, wie Fussball ist.

Und wie der amtierende Titelträger heißt: SPANIEN. Die Iberer sind der absolute Titel-Favorit, Jogi hin oder her. Den Champion zu schlagen, verlangt einen Challenger, der keine Angst kennt.

Der seine Hausaufgaben gemacht hat, der sich nicht einschüchtern läßt durch das phänomenale Paket XAVI, INIESTA, CASILLAS & Co – wie noch beim WM-Halbfinale 2010. Diese starke Truppe aus wilden Basken, nüchternen, kantigen Kastiliern und leichtfüßig, beschwingten Katalanen. Ein Mix, den Spanien niemals zuvor in der Historie so perfekt zustande gebracht hatte.

Wendet sich dennoch der Wind gegen die stolze spanische Galleone?

Sind die Deutschen jetzt, 2012, auf Augenhöhe?

Möglich. Viel wird abhängen davon, ob Löw tatsächlich auf das richtige Pferd gesetzt hat mit seiner unverbrüchlichen Treue zu den traumatisierten Cracks des FC BAYERN, dem Bayern-Block.

Dies ist eine Wette mit ungewissem Ausgang.

Ich habe da meine Bedenken.

Wie hat SCHWEINSTEIGER den Schock des verlorenen CL-Finales von „dahoam“ verdaut, verarbeitet? Wie sind GOMEZ und NEUER wirklich drauf? Wie LAHM, der immer tadellose Topleistungen bringt, aber trotzdem keine Top-Titel gewinnt – bisher.

Können diese Jungs nun, 2012, endlich „große“ Titel? Die mit knapp 24 Jahren jüngste Elf der EM?

Einen Sprung machen wie der BVB in der Bundesliga unter KLOPP?

Jetzt müssen sie liefern – allesamt. Toi-toi-toi.

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DAS CL -FINALE 2012

Koane Titel in 2012, koan Pokal, koan CL-Sieg. Das „Vize-Triple 2012“ ist perfekt. Zweiter, Zweiter, Zweiter.

Die Münchner Bayern sind bitter bestraft worden in diesem CL-Finale gegen Chelsea. Dafür, daß sie mit Chancen nur so um sich warfen, sie im Halbdutzend verschleuderten, als gäbe es kein Morgen – anstatt den Sack zuzumachen.

Dortmund hätte Chelsea in dieser Verfassung keine Chance gelassen.

Die Bayern?

Eine fatale Konzentrations-Schwäche von Gomez, "Robbery" und Co, die schon seit zwei Jahren kein Zufall, auch kein Pech mehr ist, sondern schlampige Angewohnheit. Fehlende Präzision.

Mangelhafte Match-Sharpness. Mental.

"Nachlässigkeit ist eine Form der Liederlichkeit", sagte meine Großmutter immer so schön + richtig.

Apropos Fleiss: Chelsea-Keeper CECH bereitete sich bienenfleissig auf ein mögliches Elfer-Schiessen vor, indem er eine 2-STD-DVD studierte mit allen Strafstößen des FC Bayern seit 2007! "Ich wußte, dass Arjen hart, nach rechts unten, schießt." - Cech war dann auch nach den regulären 120 Minuten bei allen fünf Bayern-Elfern in der richtigen Ecke, an dreien dran - und zwei hielt er entscheidend.

Ich habe in all den vielen Jahren noch nie ein CL-Finale gesehen, bei dem eine Elf so hochüberlegen, so dominant, so wie der sichere Sieger aussah – und dann verlor. Gegen einen Gegner, der nichts, aber auch gar nichts zu melden hatte - und dann sogar noch gewinnt !!

Das Grinsen von ABRAMOVICH, des Chelsea-Rubel-Russen auf der Tribüne, war so breit wie seine 163-m-Luxusyacht lang. Er konnte sein Glück kaum fassen. Wie auch anders?

Dass ausgerechnet Abramovich bei Uli Hoeness die Silberware abholt, das ist zusätzlich bitter für den 60-jährigen Bayern-Boss, seinen erklärten "Financial Fair Play" - Gegner.

Generell: Diese historische Niederlage des FC BAYERN vor 19,21 Mio TV-Zuschauer allein hier bei uns, ist höchst ärgerlich.

WEIL SIE SO VÖLLIG VERMEIDBAR WAR.

Ich habe in einem CL-Finale auch noch nie eine Truppe wie den FC CHELSEA gesehen, die – nach außen – so fatalistisch und schicksalsergeben auf den Fangschuss wartete, alles auf sich zurollen ließ, als könne nichts passieren.

Wenn es den Fußballgott gibt, was, bitte, hat er ihnen zugeflüstert? Fürchtet euch nicht?

Als Vorstopper LUIZ den Elfer zum 3:2 nur so in den Winkel reinnagelte, dachte ich mir, okay, die wissen heute mehr als wir alle hier.

Dann verschoss Olic. Dann traf Cole, cool wie Sau zum 4:4. Dann scheitert Schweinsteiger, auf den ich heute mal – ganz gegen meine Gewohnheit – aus Pietät nicht weiter eingehen will. Sie kennen ja meine Meinung über ihn und seine Performances in wirklich wichtigen Spielen …

Okay, loser, die Bayern. Mal wieder.

Dass Heynckes seine fünf Elferschützen nur mühsam zusammenklauben konnte, spricht wahrlich nicht mehr für die frühere Stärke "Mir-san-mir". Kroos, Robben,Timoschtschuk (immerhin Kapitän des EM-Gastgebers Ukraine) lehnten ab, anzutreten.

"Es tut mir leid für die Mannschaft, die eigentlich eine großartige Champions-League-Saison gespielt hat." - so Rummenigge in seiner Trauerrede auf dem morgentlichen Bankett um 2.15 Uhr.

"Eigentlich" - ja, was hat es mit diesem "eigentlich" eigentlich auf sich?

Dieses "eigentlich" ist nichts als Augenpulver, das den FCB-Blick trübt auf die Realitäten.

Kampf, Willen und Einsatz der Spieler seien "okay" gewesen, sagte Rummenigge. Okay? - nur okay, das ist zu wenig.

Niederlagen, sagt man, sind die besten Lehrmeister. Nun, was sagt uns diese epochale Niederlage in einem Endspiel, das in dieser begnadeten Konstellation für die Gastgeber so schnell nie mehr wieder kommt?

Lassen wir den bedauernswerten MANUEL NEUER eine erste Antwort geben: „Wenn es wichtig ist, mußt du zupacken! Wir haben das heute nicht getan.“

Dies, ja, ist ein kleiner erster Teil einer Erklärung - nicht mehr.

Insgesamt wird es an der Säbenerstraße 51 nun rundgehen; denn zu oft vermasselten die aktuellen Großverdiener zuletzt serienweise ihre Chancen (denken wir nur an die Bundesliga!) – anstatt wie etwa Dortmund den finalen, lethalen Biss zu zeigen.

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SPRUCH: "Wie merke ich mir die 11880 ? 11 Idioten die 88 Millonen bekommen, und 0 Titel holen. - "ANDI" im FCB-Forum

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Geht es den Herrschaften in München zu gut?

Erst hatten sie kein Glück, dann kam auch noch Pech dazu. Da braucht man sich am Ende nicht groß zu wundern, wenn es schiefläuft.

Das galt auch jetzt wieder.

Wenn die Tränen getrocknet sind, werden HOENESS & KHR hinlangen. Unter Garantie.

Der aktuelle, limitierte Kader entfacht viel zu wenig Konkurrenzdruck auf die Etablierten. Schlecht.

Das Motto müßte lauten: Schluss mit Schmusi & Busi.

Robben & Ribery, den beiden Diven, haben sie von Klubseite päckchenweise den Puderzucker reingeblasen - sorry, Leute, zurückgezahlt haben beide Egomanen nicht einen Euro, als es nun galt im größten Klubspiel vor Millionen weltweit.

Zwei Jahre ohne Titel, das gab es in München noch nie. Und dafür gibt es Gründe.

Schönreden und Jammern auf hohem Niveau helfen nicht mehr. Kohle allein auch nicht. Ändern müssen sich Aufstellung und Einstellung.

Auch das Personal. Von ganz oben bis runter in die Ränge.

Klar, dass auch HEYNCKES zur Disposition steht, trotz Vertrag bis 2013. Wenn ich ihn und KLOPP sehe, wüßte ich, wen ich nähme.

Für die "Großkopfeten", die sich seit Jahren im Vorstand die Verträge gegenseitig verlängern, gilt das auch. Die haben nur Glück, dass es (noch) keine Alternativen gibt.

Zeit für frischen Wind und einen Wechsel der Strategie und Philosophie wäre auch hier mal geboten.

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MATTHÄUS & MÄDELS

Als junger Reporter sollte ich mal für das "FUSSBALL-MAGAZIN" eine HOMESTORY mit LOTHAR MATTHÄUS und seiner Freundin machen, der hübschen SYLVIA.

Als der Fotograf und ich in Mönchengladbach, wo Jungstar Loddar spielte, ankamen, war Sylvia weg - aber Loddar präsentierte uns fürs Foto-Shooting die noch hübschere STEFFI als seine "neue Freundin". Die "Friseuse" war "vor zwei Tagen" bei ihm eingezogen ...

Als das Heft gerade am Kiosk war, rief mich Lothars Manager NORBERT PFLIPPEN an und sagte, "Mist, Steffi ist weg, Sylvia ist wieder beim Lothar! Was machen wir jetzt?"

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