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Pep, der Pinocchio!
... und das Märchen, dass Guardiola angeblich Deutschland mit zum Weltmeister machte!

Die „Ära“ von „Pep und nix“ beim FC Bayern - Dass ausgerechnet Thomas Müller es am Ende in der Hand (den Füßen) hatte, den illoyalen, egomanischen, manipulativen Coach doch noch zu krönen – und verschoß? - Welch eine passende Ironie des Schicksals.


SHOOTING FROM THE LIP

GUARDIOLA adios

Bild: "Pep erklärt seine Titel-Tränen" - no gracias. ADIOS.

"Tränen lügen nicht" - Trainer ... schon --- #pinocchioPep

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CIAO GÖTZE

Von CARLO ANCELOTTI habe ich schon als Spieler immer sehr viel gehalten. Als Coach schaffte er die erträumte "DECIMA" von REAL MADRID, die jahrelang keinem noch so ambitionierten Kollegen (etwa Mourinho) gelang. Carlo ist ein "Spieler-Flüsterer" ohne großes eigenes EGO. Die Bayern können perfekt happy sein, dass er zu nun ihnen kommt. Er ist einer wie ... Jupp Heynckes.

Er "kann" mit Stars, ohne sich anzubiedern oder zu verbiegen.

Apropos: Ego. Das ist sicher der Grund, warum Ancelotti - nach einem persönlichen Telefonat - auf Götze verzichtet und diesem Ego-Shooter par excellence den zeitnahen Abschied aus München nahe gelegt hat.

Diesen Selfie-Star braucht er nicht. Klasse Entscheidung, noch bevor Ancelotti den ersten Schritt an der Säbener Strasse gemacht hat.

Wenn Klopp oder der BVB nun Götze holen, dann haben sie nichts verstanden.

Götze ist keinem treu, ausser sich ... selbst.

Ein Selfie eben.

Und schnell den dicken bats-Kopfhörer augesetzt.

Me-myself-and-I. Das spielt dort in den Ohren.

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HUMMELS / FCB

Ja, klar. War zu erwarten, da war / ist über die letzten Jahre noch eine ganz alte Rechnung offen gewesen. Mats vor 8 Jahren von Hitzfeld und Klinsmann nicht im Weltklasse-Potenzial erkannt; Vater Hermann von den Bayern im Zuge einer äußerst schwachen Nachwuchs-Politik (hallo Wolfgang Dremmler !!! Hallo Paul Breitner !!!) gefeuert - Ob die Neu-Rechnung nun beiderseits aufgeht, abwarten. Dachte, Mats ginge eher zum FC Barcelona. Das wäre die - persönlich, menschlich - weitaus interessantere Perspektive gewesen. Aber, auch claro, Mats Hummels ist ja wirklich bereits ganz, ganz oben, WELMEISTER, was zählt da noch ein möglicher CL-Titel, egal mit welchem Multi-Mio-Klub wo auch immer. Auch klar: Hummels hat damit den leichteren Weg gewählt. Ist ihm aber wirklich nicht zu verdenken. Dortmund? Die werden zügig Ersatz für ihn finden - der baldige Verlust von GÜNDOGAN wiegt für den BVB kreativ viel, viel schwerer. Deshalb vermutlich auch die unfassbar sich abzeichnende Bereitschaft, die Kröte GÖTZE wieder zu schlucken. An dem werden sie dann sicherlich ihre Freude haben, Klammer auf / Klammer zu.

PS: Berater-Vater Hermann Hummels wird durch den Eigen-Sohn-Transfer zum Millionär - üblich sind 10 Prozent der Transfersumme. Bayern wird das cool zahlen. Auch `ne Art späte Gutmachung. Und auch Mats wird sich "erkenntlich" zeigen. Win-win-win Situation.

UPDATE Hat Hummels wirklich bei den Bayern „angeklopft“? Rummenigge in „Bild“ ---- „Ich habe mit Uli gesprochen. Er hat's verstanden. Er ist jetzt informiert und aufgeklärt.“ --- „Uli hat vielleicht was falsch verstanden“ --- „Angeklopft hat Bayern München, nicht Mats Hummels. Mats ist nicht offensiv auf uns zugegangen, wir haben gefragt, ob er sich einen Wechsel vorstellen könnte“--- Hummels „angefressen“ - zurecht: „Der größte Humbug, den ich je gehört habe.“

Sagen wir es mal so: Klar hat Hummels-Vater Hermann – über interne Drähte – dem FCB signalisiert, daß da was ginge, wenn …
So gesehen haben alle recht. Mats --- ganz persönlich --- hat nicht angeklopft. Aber … der Papa.

Rummenigge – meine Meinung – positioniert sich jetzt schon ganz, ganz gezielt gegen den baldigen Wieder-Ex-FCB-Präsidenten Hoeness.

Es ist übrigens ein Märchen, dass sich die beiden so toll verstehen. Rummenigge ist eiskalt. Als die Bayern in der Allianz Arena 2013 das FCB-Museum einweihten, fehlte … Kalle Rummenigge.

Die Verantwortliche für das „Museum“? Sie heißt Sabine Hoeness und ist die Tochter von Uli. Ein ziemlich unschöner Affront war das seinerzeit.

Und – auch klar, ein Signal, wer da die Lederhosen anhat inzwischen.

Okay. Dortmund fordert 38 Millionen Euro Ablöse, bezeichnenderweise exakt eine Mio mehr als 2013 für Flop-Götze. Die werden sie bekommen. No problem.

Da sind Rummenigge und BVB-Watzke ganz die schmallippigen, ostwestfälische Waffenbrüder.

Und einer aber noch weiter weg, als er je dachte: Uli Hoeness.

Watzke nennt ihn - echt übel - despektierlich einen "Edelfan".

Rummenigge wird Uli Hoenss cool zum „Beckenbauer II“ degradieren: Zu einem präsidialen Grüß-August, der --- leider --- immer erst „informiert und aufgeklärt“ werden muß.

Hummel-Hummel. Old man. Klare Ansage.

UPDATE: Wechsel ist perfekt. Und ... viel Spaß beim Pokalfinale. Hoffentlich gibt`s kein Elferschießen.

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GÖTZE / BVB

Echt, nicht, Jungs. WATZKE !!!!

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MAX KRUSE

Geht`s Ihnen auch so? Ich langweile mich mit dem deutschen Fußball. Bundesliga? Gähn. FC BAYERN wieder mal Meister? Gähn-gähn.

„Europa League“ oder wie das so heisst, sexy wie der Kuss der Schwester.

WM-Titel 2014? War klasse, aber an was erinnere ich mich noch? Das bizarre 7:1 gegen die kaputten Brasilianer, peinliche Nummer, eigentlich für beide Teams.

Schweinsteigers blutiger Final-Cut? Na, danke. Das letzte Aufbäumen des bayerischen Fussball-Buben, ohne jeden Nachhall seit der Nacht von Rio. Bei ManU nonexistent.

Wie ja zu erwarten war.

Guardiola? Der Glatzen-Kratzer, abgefeimt, ein Spielermaterial-Vernichter und Götze-Verächter. Götze, der einzige hochtalentierte FCB-Kicker, den er keinen Deut besser gemacht hat, bei dem es sich für unsere Nationalelf aber rentiert hätte.

Löw? Der ist seit 2014 durch mit der Rente – Niersbach hin oder her. Auch okay. Aber … langweilig. Hatte den Bundes-Jogi seit Monaten nirgends mehr gesichtet. Oder ist das jetzt schon seit dem Finale 2014 so?

So – und nun KRUSE. MAX KRUSE. Den hat Löw heute aus dem Kader gegen England und Italien geworfen und damit vorzeitig aus der EM 2016 eliminiert.

Klar, auf den ersten, auch den zweiten Blick, braucht Löw ihn nicht.

Ich ihn aber schon, denn Max Kruse ist der einzige deutsche Kicker, der mich nicht langweilt.

Der Ecken und Kanten hat, crazy ist, klar, ein Party-Animal, ein Parttime-Poker-Zocker (bei Raab gewann er mal 35 000 Euro und spendete sie), einer, der die Weiber flachlegt in Serie (was man so hört …) – Der frühmorgens mal locker 75 K im Taxi vergißt, scheiss drauf, weg. Die VW-Langweiler-Truppe VFL Wolfsburg zahlt ihm offenbar genug, dass es noch fürs Katerfrühstück reichte.

Kruse hat als Spieler keine „Konstanz“, das war immer schon sein Problem. Er ist ein klassischer Halbserien-Spieler. In Bremen war es so, in St. Pauli, Freiburg, Gladbach, jetzt beim VW-Werksklub, der ja aktuell alles braucht nach dem Abgas-Skandal, nur keinen Spieler, der gerne mal --- Herrgott, nochmal, er ist jung, reich und lebensfroh! --- mal so richtig Vollgas gibt. Auch ohne VW Passat unterm Hintern, ganz im Gegenteil.

Ein echter TYP eben.

Kruse, das ist der „Maserati-Max“, der seinen schneeweissen 460-PS-Renner in Camouflage-Tarnfarben umspritzen ließ, ehe er von Freiburg nach Gladbach wechselte (BILD strafte auf der Stelle: “Das hässlichste Auto der Bundesliga“) – einer, der mit 22 Vater wurde, die Mutter verließ. Der neben seinem ersten Profijob bei Werder in den unteren Klassen als Amateur-Schiedsrichter pfiff (echt, kein Witz!) – der im Oktober 2013 seine große WM-Chance versemmelte, weil er sich vor dem England-Test im Mannschaftshotel vergnügte, grade, als einer vom DFB an der Hoteltür klopfte …

Klar, Netzer, Beckenbauer, Sepp Maier, Matthäus, Rummenigge, Hrubesch, Kaltz und 486 frühere Legenden wären natürlich nie auf so eine tollkühne Entspannungsübung gekommen … oder doch? Hmh. Ich erinnere mich da nicht mehr so … sehr genau.

Okay, Kruse ist raus.

Weil er nicht „focussiert“ und „kein Vorbild“ sei, sagt Löw. Jener Löw, der Nasen-popelt im worldwide-Live-TV, der als wiederholter Temposünder seinen Führerschein verlor wie Kruse-Kollege Reus, der noch nicht mal einen besaß; jener Reus, der von Löw aber doch etwas dringender gebraucht wird im Sommer bei der EM als Kruse.

Zweierlei Maß? Klar.

Was für ein Haufen von Heuchlern.

Nebenbei begehen sie ans uns die Las-Vegas-Todsünde: Sie langweilen uns, das Publikum, zu Tode mit ihren Brausepulver-Titeln, an die sich schon 10 Wochen später ohnehin kaum mehr einer erinnert.

Nicht mal sie sich selbst.

R.I.P. Mad-Max und deine EM-Träume. Sie gewinnen auch ohne dich – wieder.

Es langweilt mich jetzt schon.

Dieses nächste „Sommermärchen“ der stromlinienförmigen Spießer, die alle glatt sind wie die Wangen von Riesenbaby Manuel Neuer.

PS: Jetzt bleibt uns als einziger Typ mit Können, Kanten und Witz nur noch THOMAS MÜLLER. Der hat übrigens einen kongenialen Partner: Max Kruse. In den aktuellen TV-Spots von VW – bei der EM allerdings nicht mehr.

Da lächeln dann wieder NIVEA-Löw und SAP-Bierhoff.

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BAYERN / JUVE

Ein unvergesslicher Fussballabend in der Allianz Arena. „Football is a bitch“, so tröstete Sir Alex Ferguson die Bayern nach dem 1:2-Lastminute-Desaster von Barcelona 1999.

Massimiliano Allegri, der Coach von JUVE, kapiert spätestens seit diesem 2:4, dass es nichts gibt, was es im Fussball nicht gibt – bevor der THOMAS MÜLLER kommt.

Das Erreichen des Viertelfinales war natürlich alles andere als reine „Glücksache“ für die München, wie wir danach so häufig hörten; es war vielmehr das „Glück der Tüchtigen“.

Ich beziehe dies rein auf die Mannschaft, nicht auf deren Trainer PEP GUARDIOLA.

Denn der hatte 71 Minuten lang keine Mannschaft, die seinen Plan befolgten (falls er denn einen hatte).

So betrachtet war Guardiola am Ende der absolut unverdiente Glückspilz unter den Bayern, denn der Rest der Truppe zog sich am eigenen Schopfe aus dem Schlamassel – und erzwang den Sieg.

Im Alleingang. Nicht im typischen Guardiola Stil „Gegner-Such`s-Balli“ – sondern mit purer Willensstärke und Kampfkraft. „Wir hatten hinten raus ein paar Körner mehr,“ brachte es der wunderbare Thomas Müller mal wieder auf den Punkt.

Der FC BAYERN lag schon röchelnd in der Kiste, dann drückten sie nochmal den Sargdeckel hoch. Mit Gewalt und purem Survival-Instinkt, wie er tatsächlich nur in München so in Serie vorkommt.

Können sich die Münchner nun wenigstens ein Stückchen mehr auf das „Triple“ freuen als vor dieser epochalen Nacht?

Wohl kaum. Denn die brutalen Abwehrschnitzer, die sich ja schon seit Monaten durch Bayerns Auftritte ziehen, waren erneut atemberaubend.

Dass Guardiola den Matchwinner KINGSLEY COMAN erst so spät brachte, verstand keiner. Weite Kopfball-Flanken und 1:1 Situationen als genialer „Plan B“?

Guardiolas FCB ist vorne hui und hinten pfui.

Also das exakte Gegenteil der seit Jahren bewährten Champions-Formel "Offense wins Games / Defense wins Championships".

Das kann sich gegen einen ähnlich wie Juventus aufgelegten starken Gegner auf den nächsten Etappen bitter rächen. Barcas „MSN“- Supertrio Messi/Suarez/Neymar hätte diese 2-Gesichter-Bayern humorlos vernascht.

Auf dieses Duell sollten sie in München nicht unbedingt scharf sein.

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BECKENBAUER / SOMMERMÄRCHEN / FRESHFIELDS

... nur noch peinlich ...

"Robert Schwan hat mir die Glühbirnen ausgewechselt und alle Verträge gemacht .."

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EFFENBERG

Kann nix, außer ... Effenberg

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FIFA-INFANTINO

"Blatter light" nennt ihn Kollege Thomas Kistner von der "SZ". Volltreffer. GIANNI INFANTINO ist der neue Boss der Skandaltruppe FIFA - macht Versprechungen wie 17 Jahre lang sein unseliger Vorgänger und erkaufte die Wahl mit Millionen-Zusagen an die kleinen Verbände wie einst Blatter. Business as usual ... Eines macht ein wenig Hoffnung: Blatter konnte den Glatzkopf nie leiden. Obwohl der auch aus dem Heimatkanton Wallis stammt. Die Befürchtung, frei nach Lampedusas "Leopard" - "Es muß sich alles ändern, damit alles beim Alten bliebt."

PS: Wolfgang Niersbach hätte a l l e Chancen gehabt ...

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GUARDIOLA

Endlich.

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KLITSCHKO

Endlich.

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SCHWEINSTEIGER + VAN GAAL

LOUIS VAN GAAL wird künftig a l l e s vom FC BAYERN wissen. Er hat SCHWEINI gekauft. Schweini wird dem Cheftrainer von ManU alles, alles sagen, auch ohne Worte.

Das ist LvG, dem Strategen und Bayern-Hasser, eine Menge Kohle wert.

Viel mehr, als die Transfer-Summe für den in der Bundesliga abgehalfterten Star BASTIAN SCHWEINSTEIGER.

Deswegen und nur darum hat er Schweinsteiger geholt.

LvG, das ist ganz klar, hat – nach wie vor – eine gewaltige Rechnung mit dem FCB offen.

RUMMENIGGE kapiert das nicht. Wird es aber zu spüren bekommen.
LvG weiß, wie er den bekannt illoyalen Rummenigge und seine – inzwischen total kommerziell und auf GUARDIOLA- fixierte – FCB-Prätorianer-Garde treffen kann: indem er sie emotional vorführt und personell schwächt.

Erinnern wir uns: In 2011 riet LvG dem FCB noch hinterlistig, den Schweinsteiger zu verkaufen, so schnell als möglich. Auch dies war ein völlig durchsichtiges Manöver: van Gaal wußte, dass er dadurch ULI HOENESS enorm schwächen würde, seinen Intim-Feind, den damals starken Mann beim FC BAYERN – und erklärten Schweinsteiger-Patron.

Schon damals ging es überhaupt nicht um Schweinsteiger – der war nur eine Schachfigur in van Gaals Spiel.

UND JETZT IST ES EXAKT DASSELBE.

Van Gaal weiß natürlich, dass Schweinsteiger das enorme, mörderische Tempo der EPL nicht mehr drauf hat. Egal.

Van Gaal will mit ManU den FC BAYERN schwächen, stürzen auf Sicht.
Das, exakt das, wäre sein später Sieg über … ULI HOENESS.

Er kauft sich mit Schweini die kleinen Insider-Schweinereien, die große Auswirkungen haben – wenn man sie intim kennt, aus „erster“ Hand, und seinem eigenen Team „stecken“ kann, wenn der FCB mal wieder der Gegner in einem entscheidenden Match in der CL ist.

Van Gaal will die CHAMPIONS LEAGUE gewinnen. Um jeden Preis !!!

Das ist sein MASTER PLAN.

SCHWEINSTEIGER wird krachend scheitern in der EPL.

Da bin ich mir total sicher. LOST IN TRANSITION.

Das Turbo-Tempo in dieser besten, reichsten Profi-Liga der Welt wird Schweinsteiger seine Grenzen aufzeigen; da war Guardiolas Brutalität ihm gegenüber ein Kindergarten-Spiel.

Schweini wird sich – wie immer wenn er überfordert ist – ganz, ganz schnell „seine“ kleinen Verletzungen genehmigen. Wie schon beim FCB unter Guardiola.

Weswegen der ihn abservierte.

Womit? Mit Recht.

"Es war eine große, große Ehre, sein Trainer zu sein", sagte Guardiola über Schweinsteiger

Darf ich noch einen schnellen TIPP wagen? Der nächste, den LvG anbaggern, in Versuchung führen und für Mega-Mios zu ManU holen wird, heißt THOMAS MÜLLER.

WJM


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SHOOTING FROM THE LIP

Tja, JÜRGEN KLOPP. Das war ja eine schallende Ohrfeige. Von wegen, „Wir wollen unserem Trainer zum Abschied …“. JÜRGEN KLOPP klatschte nach der 1:3 Klatsche gegen den VFL WOLFSBURG so tapfer und medienwirksam … Beifall.

Für wen eigentlich? Für seine eigene Truppe garantiert nicht, denn die hat die armseligste BVB-Saison aller Zeiten genau so armselig beendet, wie sie diese startete.

REUS? Überschätzt und überbezahlt. Eine Biene, die keinen Honig gibt - hätte Ernst Happel gesagt.

Eines wurde in diesem DFB-Pokal-Finale ganz klar: Klopp hat die Kabine verloren, schon lange. 15 knappe Minuten taten seine „Stars“ pflichtschuldigst das, was er von ihnen seit 7 Jahren abforderte: „Alles raushauen, was drin ist!“ – Dann schlampten sie wieder, dann war das „Alibi-Strohfeuer“ – wie in so vielen Spielen dieser desaströsen BVB-Saison mal wieder einfach … verpufft.

Diese BVB-Elf hat keinen Bock mehr gehabt, Klopp zu krönen. Ihm einen glanzvollen Abschied zu schenken, wo er ihnen doch auch nie was schenkte, außer sein – sicherlich tief empfundenes - Zahnpasta-Lächeln zuletzt.

Der Werbe-Spot-König der Bundesliga ging ab, um 22:15 h – runter in die Kabine.

Keiner hat ihn begleitet. Und eines weiteren Blickes gewürdigt.

Die kaputte Elf verabschiedete sich von Klopp eindeutig: Gestartet wie Tiger, lange ist`s inzwischen her - gelandet als Bettvorleger.

Traurige Story, finde ich.

Watzke und Zorc sind nun - wahrlich - nicht zu beneiden. Wo anfangen, wo aufhören?

Für THOMAS TUCHEL, den neuen Coach, von dem ich sehr viel halte fachlich, ist es die absolute Härte. Er wird noch nicht mal den traditionellen Kredit der ersten "100 Tage" in relativer Ruhe erhalten.

Stattdessen erwarten alle, daß er sofort das Voll-Gaspedal voll durchtritt und an Klopps Power-Events anknüpft.

WJM


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SHOOTING FROM THE LIP

LANCE ARMSTRONG log und betrog, jahrelang. Dann kam das FBI. Und aus die Maus. SEPP BLATTER führt die FIFA wie einen Selbstbedienungsladen. Jahrelang. Geben und nehmen – und den Sepp wählen.

Jetzt kam das FBI. Und schoß Blatter seine korrupte Pappnasen-Prinzengarde vom CONCACAF weg.

Mein Tipp: Blatter ist tot. Er weiß es nur noch nicht … so … ganz… richtig. Sie werden ihn einbalsamieren wie Mao-Tse-tung.

Dass sie ihn wirklich mal am Arsch kriegen würden, das hat Teflon-Sepp nie geglaubt. Über Jahrzehnte ging das Mafia-Epos vom Zürichsee in immer neue - für alle hoch lukrative - Fortsetzung-Folgen.

Ein Blockbuster. Die Sopranos – in Echtzeit.

Allein bei der WM 2014 sahnte die FIFA 2,4 Milliarden Dollar ab.

Jetzt hat das FBI den Saftladen hochgehen lassen. Profis. Jahrelang haben sie die Schlinge enger gezogen.

Wie eng es diesmal für Blatter wird, zeigt die ganz erstaunliche Tatsache, dass JACK WARNER, der Ex-Fifa-Vize sich von sich aus den Behörden gestellt hat. Das Aus des Consiglieri vom CONCACAF bedeutet nichts Gutes für Blatter.

„Blatter weiß, warum er gestürzt ist. Und wenn es sonst noch jemand weiß, dann ich.“ Um dann zu versprechen: „Nicht einmal der Tod kann die Lawine jetzt aufhalten. Die Würfel sind gefallen. Es kann kein Zurück mehr geben.“

Bisher galt: Keiner sagt was.

Schon gar nicht gegen Blatter, den Paten und genialen Strippenzieher. Blatter mochte Warner persönlich nie besonders leiden, aber er bekam in seinen langen Jahren als Generalsekretär unter JOAO HAVELANGE deutlich mit, wie wertvoll der kriminelle Taschendieb aus Trinidad die Wahl-Stimmen im Block für Havelange besorgte. Deshalb arrangierte sich auch Blatter mit Warner. Und dieser performte absolut verläßlich – wie seinerzeit unter Havelange.

Blatter steht unmittelbar vor dem Abschuß.

Denn eines ist auch klar: Ehe das FBI die Hofschranzen für Jahre in den Knast bringt, wird der eine oder andere einen dezenten Deal im Hintergrund machen. Motto: Wenn es mich erwischt, nehme ich dich mit.

Mit einer derart zugespitzte, dramatischen, verzweifelte Lage waren die Absahner um Blatter bislang noch nie in dieser Schärfe konfrontiert.

Sie werden ihn nicht mehr schützen wie bisher.

Das ist wie bei den Mafia-Bossen aus der Bronx. Wie bei Paul Gotti und Al Capone.

Blatter trägt bereits die Zementschuhe, die mit den drei Streifen - Der Hudson-River wartet schon.

Alle fragen sich ja naiv, irgendwie:Hat Blatter von den ganzen Machenschaften als einziger wirklich nie etwas mitbekommen?

Antwort: Soll das ein Witz sein? Ein Scherz? Natürlich weiß er alles – über alles und jeden. Seit Jahrzehnten.

Blatter war der erste im Büro und der letzte, der es spätabends verließ.

Er ist die Spinne im Netz.

Endspiel am Zürcher Sonnenhügel.

Blatter - wie Hitler in den finalen Tagen - er möchte in den Teppich beißen. Allerdings lieber später als früher.

Blatter - der Gröfaz der Fifa.

WJM


AKTUELL! Blatter- aus die Maus. Siehe weiter oben ...


...weitere News

Double-Pep - 50 Mio - keine CL

WERNER-JOHANNES MÜLLER über SPORT & STARS & STORIES

05.05.2016 - Schon bei der allerersten Pressekonferenz im Sommer 2013 begann die Lügerei: „Ein Trainer muß sich den Spielern anpassen! Ich werde mich den Spielern hier anpassen – nicht umgekehrt.“ Säuselte Pep Guardiola.

Gelogen.

„Der Trainer ist immer der erste Diener des Klubs, denn der Klub ist immer größer als der Trainer“

Gelogen.

So ging das munter weiter, drei Jahre lang. Josep „Pinocchio“ Guardiola log, dass sich die Balken bogen. Nicht immer öfter, sondern dauernd, von Anfang an.

Wehe, wenn er dann mal wieder ansetzte zu seinen Liebesbeweisen.

Top-top-top, super, super, super. Der Guardiola-Sprech, der – im Gegensatz zu den inbrünstig erhofften CL-Siegen – in die Geschichte des Spaniers einging, bei seiner „Ära" beim FC Bayern.

Hab ich grade „Ära“ gesagt?

Okay. Gelogen.

Super-super-top-top-PEP ist mal wieder – vorhersehbar, so schwierig war das gar nicht – krachend gescheitert, da, wo es wirklich zählte. In der einzigen Disziplin, der Königsdisziplin, wofür die Bayern ihm – dem Vernehmen nach - coole 18 Mio Euro pro Saison überwiesen: in der CHAMPIONS LEAGUE.

Ich kann gar nicht sagen, wie mich in den letzten Tage dieses Gequatsche nervte, wie toll Guardiola doch “eigentlich“ unterwegs war bei uns.

Wie er die Bundesliga „befruchtete“, sogar – der größte Wahnsinn überhaupt – Deutschland 2014 angeblich „mit zum “Weltmeister“ gemacht haben … soll.

DAS PURE GEGENTEIL IST DIE WAHRHEIT!

Deutschland wurde 2014 maßgeblich auch deshalb Weltmeister, weil tief frustrierte Bayern-Stars wie THOMAS MÜLLER, BASTIAN SCHWEINSTEIGER oder MARIO GÖTZE soooo einen Hals auf „Mixer“ Guardiola hatten.

Der sie belog, vorführte, auf die Bank setzte, ihnen nicht vertraute, sie nicht mochte, sie sogar offen ablehnte – und bei den Pressekonferenzen lächelnd verarschte mit seinen niemals ehrlich gemeinten Elogen und falschen Liebesschwüren. „Ich liebe diese Spieler“ … bla-bla-bla.

Alles gelogen. Zynisch. Ohne menschliches Mitgefühl, ohne jeden professionellen Respekt vor den "Mitarbeitern".

Schweinsteiger kapierte dieses abgefeimte, doppelte Spiel Guardiolas schnell – und haute ab.

Thomas Müller war wochenlang in ernsthaften Gesprächen mit Manchester United und LvG, der ihn wieder wollte.

Götze kam sich rasch vor wie im falschen Film. Guardiola wollte ja Neymar, nicht ihn. Das genügte dann auch schon, ein 37-Mio-Zukunfts-Invest der Bayern zu demolieren, auf der Bank versauern zu lassen, anstatt Götze konsequent und fordernd / fördernd aufzubauen.

Wegen Guardiolas blankem Zynismus steht Götze aktuell exakt dort, wo er ist. Bzw. sitzt dort, wo er sitzt: Auf der Ersatzbank. Gewärmt von dicken Decken und einem dicken Gehalt für „nixxx“.

Danke Pep, müßte Rummengge eigentlich schon seit Monaten mal sagen; tut er aber nicht, es ist ja nicht seine Kohle, sondern „OPM“, Other Peoples Money, welches Senor G. hier durch den Schornstein an der Säbener Strasse und seiner eigenen Eitelkeiten jagte.

Mich würde übrigens auch mal echt interessieren, wie z.B. JOGI LÖW – wirklich! – über diesen tollen Kollegen denkt …

Guardiola ist – ganz brutal gesagt – eine Pfeife auf dem Niveau, auf dem er eigentlich bezahlt worden ist.

Des „Kaisers neue Kleider“ – nie ist das Märchen vom „nackten Herrscher“ im Top-Fussball-Geschäft der letzten Jahre anschaulicher feil geboten --- und am Ende als solches entlarvt worden.

Untertitel: „Pep + Thiago – und nix“

Guardiola ist vom FC Bayern prämär verpflichtet worden für ein Ziel: Sieg in der Champions League. Ziel verfehlt. 2x in den drei vergeigten Halbfinals sogar durch eigenes Verschulden und Dilettantismus. Das vorzeitige Auscheiden hätten die Bayern auch preisgünstiger bekommen können.

Guardiola hat beim FCB drei Jahre tierisch abkassiert, 50 Mio, plus Prämien - abgesahnt hat im Windschatten auch sein Berater-Bruder Pere beim Transfer Thiagos – geliefert haben beide gehobene Dutzendware in Silber, mehr nicht.

Nicht ein einziges Mal kamen die Bayern unter Guardiola auch nur ins Finale der CL. Geschweige denn, dieses mal zu gewinnen.

Das mußt du erstmal (nicht) bringen, beim ruhmreichen FCB. Und bei diesen Personal-Etats.

Guardiolas größter Rivale all die Jahre, JOSE MOURINHO, brachte es gut auf den Punkt: “Mit Barcelona und Bayern wäre auch Juan, der Busfahrer erfolgreich gewesen.“

Gelogen?

Nein. Wahr.

Guardiola und Mourinho unterscheidet – nebenbei - ein entscheidendes Detail: Wenn Mourinho geht oder gegangen wird, gibt es so gut wie keinen Spieler, der abfällig oder abschätzig über die gemeinsam verbrachte Zeit spricht; bei Guardiola ist das völlig anders.

Dass ausgerechnet Thomas Müller es am Ende in der Hand (den Füßen) hatte, den illoyalen, egomanischen Coach doch noch zu krönen – und den Elfer verschoß?

Welch eine feine Pointe, welch ein Ironie des Schicksals. Aber völlig folgerichtig, bei der Vorgeschichte.

Poetic Justice.

Das DFB-Pokal-Finale gegen Tuchels Dortmund werden sie auch nicht so mal nebenher gewinnen – da lege ich mich schon mal fest.


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BECKENBAUER & SCHWAN

07.03.2016 - Es ist so ekelhaft, so widerlich. So schade. Franz Beckenbauer, der seit Monaten in der Skandalaffäre um das SOMMERMÄRCHEN 2006 schweigt, trickst, palavert, Salami-taktiert, ramponiert jetzt auch noch den Ruf eines großen Freundes und Weggefährten, der sich nicht mehr wehren kann: Den seines stets loyalen Ex-Managers Robert Schwan.

Das hat Robert Schwan nicht verdient.

Beckenbauer spricht rund um die Vernehmungen von FRESHFIELDS so unglaublich billig und respektlos von Schwan, dass dieser – könnte er es – sicherlich im Grab rotierte wie ein außer Kontrolle geratener Propeller.

„Er hat mir die Glühbirnen eingedreht und die Verträge gemacht.“

"ROBÄÄÄÄRT !!!!"

Ja, Mannomann, geht`s noch, Kaiser ???

Wie illoyal.

Wie armselig.

Wie undankbar.

Wie ungerecht und charakterlos, Franz!

Ich habe als kicker-Chefreporter viele Stunden mit beiden verbracht; ich habe beide gemocht, es war immer ein korrektes Arbeiten mit gegenseitiger menschlicher Achtung und professionellem Respekt.

Beckenbauer & Schwan waren jahrzehntelange Business-Partner.

Schwan war weicher in dieser Beziehung, aber viel, viel härter, was die Kohle betraf.

Er – nicht „Katsche“ Schwarzenbeck war der wahre „Vorstopper“ des Kaisers. Franz hat von Schwan immer profitiert. Das Motto: Brüderlich geteilt.

Von daher habe ich starke Fifty-fifty-Befürchtungen, was die ominöse 10-Mio-Überweisung rund um das Sommermärchen angeht.

Robert Schwan war immer Beckenbauers Mann fürs Grobe, fürs Dreckige im Geschäft.

Zu adidas gab es immer eine hochprofitable vice-versa-Verbindung – bis heute.

Schwan und ALF BENTE, der Ex-adidas-Chef, waren engste Freunde. Sie „handelten“ den Kaiser, im gegenseitigen Interesse.

Warum sollte sich dies – hart gefragt – denn geändert haben, als später ROBERT LOUIS-DREYFUS ins Spiel kam? Herzogenaurach ist Herzogenaurach. Deal bleibt … Deal.

Schwan fuhr dann zu „RLD“, wer sonst? Dazu mußte ihn Franz nicht mal beauftragen …

Klar wie Kloßbrühe ist für mich, daß Robert Schwan die ganze 2002-WM-Kohle – für Beckenbauer gefingert hat. Nachdem er mal wieder eine Glühbirne beim Franz oben im ersten Stock ausgewechselt hat - am sonnigen Lutzenberg, gerade gegenüber dem Golfplatz. Wo beide im selben Hanglagehaus wohnten. Noch mit anderen Frauen … Franz mit Diana, der sexy WEREK-Fotografin, Robert mit Marlies, seinem sinnlichen „Jungbrunnen“.

Long time gone. Tempi passati.

Was mich in den letzten Tagen gerissen hat, war die Info, daß Robert Schwan im Juli 2002 vier Tage nach der vierten Mio-Tranche-Überweisung gestorben ist. Hammer !!!

Dies war – offensichtlich – Schwans letzter Dienst an Franz, dem Kaiser.

Wir können alle nur rätseln, was in Schwan wohl innerlich vorgegangen sein mag in jenen schicksalhaften, halbseidenen und im Halbdunkel exekutierten Tagen.

Ich habe mit Franz einige Tage vor dem WM-Entscheid damals telefoniert.

Von einem sehr gut informierten Kollegen der „SUN“ aus London war ich doch etwas alamiert, dass Blatter und die ganze Fifa- „Family“ schon seinerzeit Cash gegenüber nicht eben unaufgeschlossen waren.

Ich fragte Franz direkt und unverblümt: „Wie schätzst Du Blatter da ein?“

Es folgten drei, vier Sekunden Pause am Telefon. Dann sagte Franz: “Ich hab ihm gesagt: Sepp, Du weißt, dass ich noch nie in meinem Leben gerne Zweiter geworden bin.“

Das Sommermärchen ist die Geschichte einer Menge Männer, die gewinnen wollten. Um jeden Preis.

Beckenbauer war nur einer von ihnen.

Aber, ja, seit HEMINGWAY wissen wir: „Der Sieger geht leer aus.“

Schaun mer mal, ob adidas, SKY und AXEL SPRINGER auch beim nächsten Mal die Mio-Verträge mit Beckenbauer so problemlos verlängern ...

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UPDATE: SKY und Beckenbauer trennen sich - mit sofortiger Wirkung, trotz Vertrag bis 2017.

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HOENESS FREI

Ganz ehrlich, ganz persönlich: Ich habe nichts dagegen, dass ULI HOENESS nach der halben Zeit freikommt.

Er hat genug Nächte gehabt zum Nachdenken, als sich der schwere Schlüssel im Schloss drehte. Im Knast von Landsberg und im Freigängerhaus.

Ich habe seine Intelligenz immer geschätzt, seine Bauerschläue aber immer für gefährlicher gehalten (vorallem für ihn selbst) – er wird nie mehr der Uli Hoeness jener Tage sein.

Mein alter Boss, der Chefredakteur Karl-Heinz Heimann vom kicker-sportmagazin, sagte immer: „Der Uli Hoeness, der hat ein Problem, er glaubt immer, er wäre schlauer als alle anderen. Ist … er … nicht.“

Das war wohl zu beweisen. Auf dem harten Wege. Auch für ihn selbst. Wir werden sehen, ob er nun schlauer ist.

Generell und auch glasklar: Ich hoffe, daß Uli wieder Präsident des FC BAYERN MÜNCHEN wird.

Oder - wenigstens - im Hintergrund als "Ehrenpräsident" wieder rein fachlich mitwirkt/mitmischt.

Warum? Weil er der beste Mann im gesamten Business Bundesliga ist.

Und die Strafe verbüßt.

Geläutert? Ein reuiger „Sünder“? Wir werden es sehen. Wird interessant.

Und: Ja, klar, sein Name und seine positive Sozialprognose haben ihm - im Rahmen der gesetzlichen, justitiablen Rahmenbedingungen - geholfen, viel, viel früher wieder freizukommen als jeder andere in einer vergleichbaren Situation.

Dessen muß er sich im stillen Kämmerlein sehr, sehr bewußt sein. Und bei seinen Auftritten künftig.

UPDATE: Heimliche Haftentlassung heute, Montag, 3:00h frühmorgens - zuhause empfangen von einer 6-köpfigen Blaskapelle ... tja, falsche Bescheidenheit leuchtete da nicht gerade auf ...


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GUARDIOLA

11.01.2016 - Ja, claro. Er will eine "neue Herausforderung" und "neue Restaurants" kennenlernen. Ausgerechnet in "Fish-n-Chips"-England ... Junge, Guardiola läßt kein armseliges Klischee aus, wie jetzt geschehen auf seiner launigen PK zum Start 2016. Jedem wechselgeilen, geldgeilen, illoyalen Wander-Profi würde man diese banale Wortwahl nur so um die Ohren hauen. Womit? Mit Recht.

Guardiola plant einen Messi-Multi-Mio-Transfer zu ManCity. Wie ich schon sagte: Wanderburschen. Denn mit Messi hat Senor G. nach seinem Abschied aus Barcelona jahrelang nicht mehr geredet. Messi plagen - leider, leider - ein paar Steuerschulden beim spanischen Fiskus, der sehr ... katholisch ... veranlagt .. ist. Da kann man kleine ex-katalanische Dispute im Sinne der Sache schon mal hintan stellen. Oder wie besser zu sagen wäre: Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Es kommt nur auf die Gesamt-Summe an.

12.01.2016 - MESSI aktuell: Gratulation zum "Weltfussballer 2016" - das hat er absolut verdient.

GUARDIOLA aktuell: Der ist wirklich - sorry - abgewichst. Jetzt sagte er der BBC, er könne sich - nach Bayern im Sommer - ein 2-jähriges "Sabbatical" vorstellen .. ehe er ... vielleicht ... dann ... in die EPL ginge. Junge, Junge, ManCity muß also noch`n paar Mios oben draufpacken, für Pep, Bruder-Dealer Pere und das ganze Ex-Barca-Pack.

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ADIOS GUARDIOLA

20.12. 2015 - Noch nie ist ein Weltklub so vorgeführt worden, wie der FC BAYERN MÜNCHEN von JOSEP GUARDIOLA I SALA genannt „Pep“.

Dabei hätten sie es ahnen müssen.

Denn Guardiola und Beziehungen, das ist so eine Sache.

Mit Christina Sala, mit der er schon zusammen ist, seitdem er 18 Jahre alt war, hat er drei Kinder: Maria (2001), Marius(2004) und Valentina(2009). Geheiratet hat er die Mutter seiner drei prächtigen Kids aber erst 2014.

Und dies im tiefkatholischen Spanien. 2014 …

Okay, Kalle Rummenigge – du warst gewarnt.

Dennoch hat der FCB-Boss doch tatsächlich geglaubt, der 44 jährige Katalane würde ausgerechnet ihm und dem FCB die Ehe geloben. Bis dass … der …

Jetzt ist Pep mal weg.

Oder wie er das radebrechen würde, hätte er nach monatelangem Herumeiern mal ein mannhaftes Wort wie auf der PK nach dem Transfer von Thiago Alcantara gewagt: „Weg, sonst nix“.

Ging – und sprach kein Wort. Nix wie weg.

Welch eine Arroganz. Welch eine Missachtung aller Gepflogenheiten. Welch eine Verarsche von Klub und Fans.

Guardiola war als Profi in Brescia der erste ertappte Nandrolon-Doper im gesamten Profi-Fussball. Anabolika. Schneller Muskelaufbau, kürzere Reha-Zeiten.

Ich las das seinerzeit und fragte mich: Was ist das denn für eine abgefahrene Type?

Denn als großer Fussball-Star war mir Guardiola – ehrlich gesagt – bis dahin international nicht untergekommen.

Beim FC Barcelona ließ er seinen Spielern von Privat-Detektiven nachspüren, private Telefon-Rechnungen kontrollieren, dort weint ihm heute noch keiner eine Träne nach, trotz der vielen Erfolge.

Die vermutlich auch „Juan, der Barca-Busfahrer“ hätte erzielen können „mit diesen unglaublichen Spielern“, wie Jose Mourinho so spitz wie treffend anmerkte, Guardiolas Erzrivale.

Guardiola gab Mourinho danach nie wieder die Hand nach einem "Classico".

Topstars wie Messi, Iniesta, Xavi Hernandez, oder Piquet rollen nur mit den Augen, fällt der Name Guardiolas. Keiner von ihnen spricht mit ihm mehr als das Nötigste, sehen sie den Ex-Chef Guardiola mal wieder, zum Beispiel bei UEFA- oder FIFA-Ehrungen.

Bezeichnend für Guardiolas Stillosigkeiten war auch der Umgang mit seinem bedauernswerten Nachfolger bei „Barca“, dem inzwischen an Krebs verstorbenen TITO VILLANOVA.

Erst als dieser, sein langjähriger Weggefährte und Assistent im Sterben lag, besuchte ihn Guardiola. Nachdem er Tito zuvor monatelang schnitt, nur weil dieser es gewagt hatte, „zu schnell“ seine Nachfolge anzutreten - wie Senor Guardiola bei engsten Vertrauten durchblicken ließ. „El Rey“ was not amused.

Zum FCB holte ihn im Winter 2012 noch Uli Hoeness, nicht Kalle Rummenigge.

Als Uli Hoeness vor drei Jahren nach New York flog, um Guardiola zu becircen, weilte auch Sir Alex Ferguson (eingeladen von Mister G.) dort, um Pep zu becircen. Beinahe, erzählte Hoeness danach dem „SPIEGEL“ amüsiert, wären sich er und Sir Alex beim Dinner in einem Manhattan-Edelrestaurant dabei über den Weg gelaufen – „ich konnte mich grade noch auf dem Gang in Sicherheit bringen“.

Ja, „Mister G.“ spielt sie alle aus. Nervenstark. Gnadenloses Risiko gehend. Diesmal wieder.

Hallo, ManCity – Pep is coming..

Good luck, sheiks & boys.

Guardiola ist ein Killer.

Spieler sieht er nur als „Spielermaterial“.

Deshalb auch der ständige Zoff mit den Doctores.

Wer nicht spurt und gleich wieder mit dem Kopf unter dem Arm spielt, der ist out. Fragen Sie mal Ribery, Robben oder Badstuber.

Die endlose Verletztenliste beim FCB ist das Ergebnis dieses Zynismus, der ziemlich einzigartig dasteht im an Zynismen reichen Fussball-Geschäft.

Exakt dies wird auch der Grund sein – und den Tipp wage ich hier– dass der FC BAYERN trotz seines überragenden „Spielmaterials“ (sorry) auch diesmal wieder in der CL scheitern wird.

Vermutlich FCB-Pep-typisch wieder im Halbfinale, aber bereits im Achtelfinale gegen Juventus wird es überaus gefährlich.

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21.11.2015 - Ich habe mich grade 25 Minuten lang echt amüsiert. Ich habe das 3-Stunden-Interview von Beckenbauer mit den Kollegen der „SZ“ gelesen – und mich fast in den Schnee geworfen, falls denn schon einer hier läge.

Der schwer in der Kritik stehende Kaiser redet geschlagene 3 Stunden mit den Investigativ-Top-Guns der „Süddeutschen“ und sagt – nix.

Nichts Relevantes. Plaudert hier, parliert dort – und präsentiert das pure Nichts – „Erinnerungslücken“, eine nach der anderen, wohin die bedauernswerten SZ-Kollegen Leyendecker, Ott, Mascolo und Hölzenbein auch bohren.

Beckenbauer hat nach über vier Wochen Schweigen also weiterhin nichts zu bieten, außer Wolkiges und Wortgirlanden.

Gekauftes Sommermärchen? Ah, geh. „Wir hatte doch damals kein Geld gehabt.“ Er könne dies „kategorisch ausschließen“.

Wo die vermaledeiten 6.7 Mio Euro hinwanderten? Keine Ahnung, erklärt Beckenbauer. Das habe ihn damals nicht interessiert, „und heute interessiert‘s mich schon zweimal nicht“. Ok.

Ja, wo sammer denn? Noch Fragen, „SZ“?

Sicher! Schuldschein für Robert Louis Dreyfus unterschrieben? Keine Ahnung. Er habe seinerzeit „Tausende von Briefen, Tausende von Erklärungen, Tausende Vereinbarungen“ unterschrieben, „oft blanko“.

Nie was gelesen? „Wenn ich das anders gemacht hätte, tät ich heut‘ noch lesen.“

Beckenbauer präsentiert sich als ein vergeßlicher, tüteliger Tattergreis.

Dabei klingt er aber eher wie Franz, der Sommer-Märchenonkel.

Ein ohne Zweifel kreativer, gar sensationeller Ansatz für die eigene Verteidigung. Darauf muß einer erst mal kommen – oder seine Anwälte.

Wenn man das ganze Gesabbere liest, spürt man förmlich die Fäuste, die sich reihenweise in den Hosentaschen der SZ-Jungs ballen.

Ich tippe mal: So hat sie schon lange, lange keiner mehr verladen. Unter partieller Betäubung des Großhirns.

Gottseidank haben sie ihn gnädigerweise am Ende der Märchenstunde nicht noch nach seinem Namen gefragt. Keine Ahnung, hätte der Onkel Franz da sicher versichert.

Und dann lässig-jovial den Wortlaut dieser „Interview“-Lachnummer eigenhändig signiert. Ist ihm doch eh wurscht – oder … eben …nicht.

Jetzt ist erstmal wieder wochenlang kaiserliches Schweigen angesagt.

Ob er dem DFB bei der Aufklärung zur weiteren Verfügung stehe? „Wann und wie, das entscheide ich in aller Ruhe und Rücksprache mit meinen Anwälten“.

Vermutlich am St. Nimmerleinstag.

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PAPARAZZI - KAISER

16.11.2015 – Nach wie vor kein Beckenbauer – kein Netzer. Ganz schwach. Beckenbauer wurde heute – zum ersten Mal in BILD – mit Paparazzi-Fotos gezeigt. Töchterchen Francesca, Frauchen Heidi, Hundchen, verpixelt + mit Rückenansicht, beim Bummel in Salzburg. Das wäre noch vor vier Wochen völlig unvorstellbar gewesen, aber jetzt geben ihn die jahrzehntelangen „Freunde“ zum Abschuss frei. „So läuft`s business“ – sagte der Kaiser immer. Stimmt.

EM 2016 in Frankreich? Ja, klar !!! - No retreat, no surrender - ganz, ganz wichtig, dass da alle, echt alle, europaweit zusammenstehen und das zu einem TOP-Event mit grossem Fussball machen. Beschützt - auch klar - von - leider - sehr viel Security rund um + vor den Stadien. Das unlösbare Problem: Die Innenstädte, die Bars, Restaurants, die U-Bahnen. Da brauchen wir allen Glück. Und Bedachtheit, Umsicht, detailgenauste Planung. Fuck ISIS.

Vive la France 2016.

UPDATE: Die Absage von Hannover war - aktuelle Nachrichtenlage offenbar - leider - unvermeidbar.

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SHOOTING FROM THE LIP

10.11.1015 --Tja. Es kam wie es kommen mußte. Niersbach den Bach runter --- Beckenbauers Ruf ruiniert --- Netzer erst großmäulig und forsch, dann keine Eilverfahren-Klage gegen Zwanziger – DFB zieht seine - immer etwas kleinlaut angekündigte - Klage gegen den SPIEGEL zurück und verspricht „lückenlose und vollständige“ Aufklärung“ des Skandals um das zerstörte „Sommermärchen“ 2006. Nichts ist so fein gesponnen, als dass es nicht kommt ans Licht der Sonnen – hat mein alter Sozialkunde-Lehrer mal gesagt und dabei den Zeigefinger gehoben. Tja. Stimmt. Oder sagen wir mal so: meistens. Da war doch noch was? Klar. Beckenbauer und Netzer. Wann packen die endlich mal die Wahrheit auf den Tisch des Hauses? – Zeit wär`s jedenfalls. Und dann ab, irgendwohin, wo wir ihren Anblick nicht mehr so schnell ertragen müssen. Abschließend: Ein großes Kompliment an die tüchtigen, mutigen, gründlichen, nervenstarken Kollegen des SPIEGEL – hoch sollen sie leben! Ich hab Ihnen von der ersten Minute an die Stange gehalten und zu ihnen – siehe weiter unten … Das waren heisse drei Wochen, Jungs! Aber ihr seid die großen Sieger! Jetzt nach dem Abpfiff des Alptraums. Sie bleiben sicherlich auch weiter hart am Ball, in der Nachspielzeit, denn die hat eben begonnen. Ja, Es gibt noch einiges zu tun, bis der ganze Dreck -Stall ausgemistet ist.

... und Helmut Schmidt ist heute gestorben ... --- wie BECKENBAUER, symbolisch, der Kaiser unserer Sehnsüchte im großen Fussball-Sport - RIP, Trauer - uns gehen die Männer aus, die richtigen Männer --- überall ... ja, es war einmal.

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SOMMER-MÄRCHEN

WARUM ICH DEM SPIEGEL JEDES WORT SEINER ENTHÜLLUNG GLAUBE!

16.10.2015 - Es war einmal … so beginnen die Märchen. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann … so enden die Märchen. Egal wie, Märchen sind nur Märchen, wenn es Menschen gibt, die sich in ihren Bann ziehen lassen – und bereitwillig an das Gute glauben, an die Prinzessin, den Prinzen, der sie rettet. Oder an den weisen, gütigen … Kaiser.

Angst-Lust ("Oh, dass es mir doch gruselte!") machen Märchen der naiven Kinderschar ja stets dann, wenn der böse Wolf kommt – aber doch nicht der böse … Wolfgang vom DFB.

Es geht in Märchen immer um ... ja, alles.

Um Tod oder Leben. Höchste Gefahr, dann Rettung in letzter Sekunde. Prinz, wo bist du? Zauberer, hilf!

Zimperlich sind Märchen nie, immer eher grausam. Denn: Blut ist im Schuh! Ehe es dann das – handelsübliche -Happy End gibt. Die Kindlein sollen ja hinterher schließlich ruhig schlafen, anstatt schlecht zu träumen.

Das Sommer-Märchen der WM 2006? Ok, das unterscheidet sich von allen anderen Märchen. Leider.

Denn sowas wie ein Happy End ist nicht in Sicht. Überhaupt nicht.
Ganz im Gegenteil.

Tod und Leben. Ja, nichts weniger als dies steht bei dieser fürchterlichen Geschichte um die „mutmaßlich“, „offenbar“, gekaufte Fussball-WM 2006 auf dem Spiel.

Die Branche zittert + bebt jetzt schon. Und das aus gutem Grund.

ES GEHT UM ALLES.

Wenn sich die brutalen Vorwürfe des SPIEGEL als wahr erweisen, sind FRANZ BECKENBAUER und WOLFGANG NIERSBACH erledigt.

Dann spielt der DFB in derselben Betrüger-Liga mit VW. Dann leidet sogar „Made in Germany“.

Stimmen die Vorwürfe? Im Kern?

Ich sage klipp & klar: Ja, ich glaube, sie stimmen. Ich nehme den Kollegen vom SPIEGEL jede Zeile ihrer investigativen Titelstory ab! Die vom SPIEGEL recherchierte Indizienkette - würde ein Staatswalt zu seinem Vorsitzenden Richter sagen - ist in sich geschlossen und "erdrückend".

Die jahrelange Erfahrung in diesem Metier lehrt vorallem dies, immer und immer und immer wieder: Kein Rauch ohne Feuer.

Und hier glimmt die Lunte schon lange. Erste Rauchzeichen inklusive.

Die SPIEGEL Story ist dazu geeignet, der ganzen Branche den Boden unter den Füßen weg zu reissen.

Da stehen Milliarden auf dem Spiel. Buchstäblich.

Der Bundesliga-Skandal von 1971 um gekaufte Spiele? Ein „Kindergarten“ dagegen.

6,7 Millionen Euro, die nicht ausreichend „belegt“ sind. Fünf Jahre zuvor ausgerechnet „spendiert“ von einem der legendären Drahtzieher und Marionettenspieler des Sports wie ROBERT LOUIS-DREYFUS, dessen legerer Umgang mit „Spielgeld“ ja spätestens seit dem Fall des ULI HOENESS aktenkundig ist.

Was mich schockt?

Weder Wolfgang Niersbach, der einst beim –sid – einer meiner ersten (sehr geschätzten) Kollegen im Beruf war, noch Franz Beckenbauer, mit dem ich 1983/84 die FRANZ BECKENBAUER STORY – seine größten Spiele“ drehte und dessen Karriere ich lange Jahre als Chefreporter des kicker-sportmagazin aus der unmittelbaren Nähe beim FC Bayern und in der Nationalelf begleitete, haben auf der Stelle das getan, was ich - selbstverständlich! – wie alle anderen auch erwartete: Noch am selben Tag eine PK einberufen, ein dpa-Interview gegeben, oder in der ARD-Tagesschau, dann im ZDF-Sportstudio oder egal sonstwo klar Stellung zu den Vorwürfen bezogen.

Meinetwegen stinksauer, echt wütend, aufgewühlt, empört, persönlich in der Ehre verletzt, knallhart zu reagieren und diesen unfassbaren Anschuldigungen klare Kante zu zeigen.

So wie jeder - zu Unrecht beschuldigte - das machen würde!

Haben die beiden dies getan? Hat GÜNTER NETZER, den ich immer persönlich sehr schätzte, dies getan?

NEIN.NEIN.NEIN.

Kein Mucks. Nur das beredte Schweigen der Männner.

"Des is doch alles aa Kaas", hat Beckenbauer zum Sportbild-Kollegen Alfred Draxler im Telefonat gesagt. "Er wirkte ruhig und locker!"

Was ist das denn?

Ein Käse?

Sagen wir mal: Das stinkt eher zum Himmel.

Der (noch amtierende) DFB-Präsident Niersbach ließ den 16 Fragen-Katalog des SPIEGEL mit 24 Stunden-Frist zur Antwort gar fast einen ganzen Tag lang beim DFB in Frankfurt liegen, dann kamen zwei dürre Zeilen ohne Substanz und Transparenz von der Pressestelle.

Ja geht`s noch? Wenn es um ihren Kopf und Kragen geht, und die Herren eine reines Gewissen haben, von einer blütenweissen Weste mal ganz zu schweigen - dann sowas?

Tja, das grenzt - um es hart zu sagen - schon an professionellen Selbstmord, Leute.

Weit und breit noch nicht mal ein sündteurer, smarter Troubleshooter, der sich in solchen Fällen auskennt - und die nötigen Nebelkerzen im Gepäck hat ...

Stattdessen .. Salami-Taktik. Rumeiern. Um den heissen Brei herum reden. Abwiegeln.

Angriff ist die beste Verteidigung? Menschlich verständlich, aber durchsichtig.…

Junge, wie langweilig, wie banal, wie enttäuschend.

Der große DFB!

Andererseits: Was sollen sie schon noch groß sagen? Ohne sich nicht noch tiefer in den Dreck zu reiten?

Wir werden relativ zeitnahe einen neuen DFB-Präsidenten brauchen und einen neuen Kaiser für unseren Fussball.

Ich sage bewußt „unseren“ Fussball, weil er denen doch schon lange nicht mehr gehört.

Wer Augen hatte zu sehen, wußte das, ahnte das, wenn auch nicht in den ganzen dreckigen Details.

Dass sie aber so amateurhaft waren, sich so erwischen zu lassen, das ist ohne jedes Beispiel.

„Saubermänner“ mit Dreck am Stecken.

Bitte die ehrlichen, belegbaren Fakten auf den Tisch, DFB!

Auch der SPIEGEL wird sie gewiss sofort gerne drucken.

Fakten, Tatsachen! Nicht Niersbachs „Erzählungen“, vorgetragen vom Mediendirektor Ralf Köttker im hausinternen DFB-TV.

Und bitte keine weiteren Märchen. Es war einmal … das reicht.

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UPDATE: - Leseempfehlung: http://www.spiegel.de/sport/fussball/wolfgang-niersbach-twitter-reaktionen-zur-dfb-pk-a-1059152.html -

Ohne Worte, echt ... jetzt müssen schon die Toten dazu herhalten, weitere Versionen des Niersbach-"Herbst-Märchen" zu stützen ... er wird fallen wie die Blätter im selben ...

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DAS NIERSBACH GESTAMMEL:

http://www.welt.de/sport/fussball/article147999364/Franz-Beckenbauer-fuehrt-Niersbach-ins-Fegefeuer.html

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USER Jo Spitzbub schreibt:

"Viel Trug und Lug, was wir sehen und uns da vorgespielt wird.
Alteingesessene Mafiosi in Sardinien kommen sich grade wie in der Krabbelgruppe vor."

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UPDATE II: Netzer benennt - wie immer aus der "Tiefe des Raumes" - nach fast 14 Tagen !!! - aktuell seine Ehefrau ELVIRA als ... Zeugin. Nicht sehr klug und gentlemanlike, finde ich. Wie sie das wohl findet? "Liebe ist" ... für ihn ... lügen? Vor Gericht?

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LESETIPP: http://meedia.de/2015/10/30/die-leiden-des-franz-josef-wagner-ueber-das-zerstoerte-sommermaerchen/

Herrlich!

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Aus der FAZ: Hoeness geht - vier andere kommen?

" ... Da könnte sich einiges zusammenbruen: (Unternehmens-) Steuerhinterziehung (vom DFB falsch/zu Unrecht deklarierte Betriebsausgaben); Veruntreuung (Vermögen des DFB wurde vorsätzlich für nicht satzungsgemäße Zwecke ‚verschenkt‘); Bestechung (in Deutschland verbotene Bestechungszahlungen sind auch dann strafbar, wenn sie im Ausland vorgenommen werden); ungerechtfertigte Bereicherung (der oder die Beteiligten haben Geld ohne Gegenleistung bekommen); (Einkommens-) Steuerhinterziehung (die Beteiligten haben ggf. erhaltene Bereicherungsbeträge wahrscheinlich nicht in ihrer Steuererklärung angegeben). Wahrscheinlich kommt noch mehr dazu (falsche eidesstattliche Versicherungen; Irreführung von Behörden usw). Das könnte echt teuer werden. Denn die Haftung kostet viel Geld, die nachzuzahlenden Steuern auch und die Strafen sind bestimmt gesalzen. Und schließlich kostet das einige oder alle auch noch den guten Ruf. Mit denen macht dann keiner mehr Geschafte. Tja, der Ball ist rund mit Ecken ... "

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ENDLICH! Der Franz spricht:

http://www.ardmediathek.de/tv/Comedy-Satire/Das-FIFA-M%C3%A4rchen-Fragen-an-Schorsch-Aig/Das-Erste/Video?documentId=31483740&bcastId=25304236

OLLI DITTRICH große Klasse!

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DIE SESSELKLEBER - ein FAZ-Kommentar von Kollege MICHAEL HORENI - klasse!

http://www.faz.net/aktuell/sport/die-anfuehrer-des-fussballs-schweiger-und-sesselkleber-13898167.html

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Der "SPIEGEL" spricht in seiner aktuellen Ausgabe von 2.567.125 Millionen hinterzogenen Steuern - und von - vermutlich - bis zu 20,30 Millionen Gesamt-Folge-Kosten des "Sommermärchen" - Debakels. Na, klasse. Da werden sich die fast 6,8 Mio DFB-Mitglieder aber freuen, die von der Vereinsebene aufwärts brav ihre jährlichen Mitgliedsbeiträge bezahlen ...

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KLOPPO

Ach, ja, KLOPPO.

Ja, gut.

Ok.

Liverpool.

Tabellenzehnter der EPL.

Take the money and run.

Liverpool 2015 – das ist ein Zombie, dem man keine Medizin mehr zu geben braucht.

Ja, ja, Kloppo, der BVB-Schmerz sitzt tief – und Tuchel ist inzwischen - meine Meinung – 1000 x lebendiger als Kloppo, der TV-Spot-King aus … Opel-Philishave-Vr-Bank-Land.

Hey Liverpool, warum habt ihr CARLO ANCELOTTI nicht rumgekriegt?

Antwort: der ist garantiert nicht so überzeugend bekloppt wie KLOPPO.

"THIS IS ANFIELD". Das steht über den 13 engen Stufen hinauf zum Spielfeld.

Früher zitterten die Gegner schon, wenn sie das Schild sahen, kurz vor dem Rausgehen. Das ist laaaange her.

Good luck at Anfield, my friend.

You never walk alone? - wie sie auf der „gelben Wand“ beim BVB singen? Irrtum.

You always walk alone, Kloppo. Eine Klasse-Team hat er da nicht.

Klopp liefert originellere, bessere PK-Sprüche als seine Truppe Top-Performances in den Partien.

Walk the talk. Worte und Taten ...

Noch was: Klopp ist bei weitem nicht so tough wie GUARDIOLA. Der hat ein Jahr lang das Kick-"Kokain" nicht gebraucht - Klopp macht mit der FCL-Entscheidung auf halber Strecke ... vorzeitig schlapp.

Mann, er hätte am Ende der Premier-League -Saison im Sommer 2016 alle Bräute knallen können.

Tja, wir hatten sowas geahnt... Die beim BVB sicherlich ... auch.

Klar, 10 Mio sind sexy.

Und die EPL als Gesamtkunstwerk gewinnt auf Sicht gewöhnlich ... nix.

Da haben sich zwei aber sowas von gefunden.

Good luck, "Jurgen".

UPADATE: Der erwartet holprige Start. Für Ex-Liverpool-Star Jamie Carragher sind die Gründe klar. Carragher: „Jürgen Klopp will Heavy-Metal-Fußball, hat aber einen Kirchenchor. Die spielen keine Chancen heraus, weil Klopp keine Außenspieler hat. Was Qualität und Gleichgewicht angeht, läuft eine Menge falsch.“

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KEVIN DE BRUYNE

Die hellste Kerze auf der Torte war KEVIN DE BRUYNE noch nie. Das hat man jetzt bisweilen gemerkt. Was er aber ist: Der feuchte Traum eines jeden Beraters im Fussball-Business.

In seinem Fall heißt der Mann PATRICK DE KOSTER und schwamm als größte Hai durch den gesamten Tranfersommer 2015.

Selten, wirklich selten habe ich einen „Berater“ erlebt, der so schamlos auf die Kohle scharf war – und daraus überhaupt keinen Hehl machte.

Während andere Berater ja oft mit Dackelblick darüber palavern, ihr Client suche „echt“ eine „neue Herausforderung“, wolle sich nun „bei einem absoluten Topklub“ weiter „entwickeln“, wolle endlich auch „mal die Champions League“ gewinnen, etc, pp. haute de Bruynes „Caretaker“ ganz unverblümt heraus, man wolle nur mal nachprüfen, „was Wolfsburg jetzt so anbietet“.

Ich habe KLAUS ALLOFS noch nie so total genervt und nur mühsamst sich beherrschen gesehen, wie in den letzten Wochen und Tagen; viel hat der VFL Wolfsburg - rein sportlich - ja nun nicht gehabt an diesem Kevin de Bruyne, seitdem sie ihn 2014 von Mourinhos Ersatzbank runter kauften.

Was die Wolfsburger dafür jetzt ganz cool finden: Den gigantischen „ROI“ auf den 24 jährigen Belgier, den "Return on Invest".

Geholt für schlappe 25 Mio Euro vom FC Chelsea in 2014, machen die „Wölfe“ um Leitwolf Allofs nun in der Tat fette Beute: 80 Mio Ablöse zahlt ManCity für das neueste Spielzeug des Scheichs aus Katar. Wer die Grundrechenarten beherrscht, fällt auf, warum Allofs nun grade nicht heulend in seinem Büro sitzt.

Eine lupenreine Win-win-win-Situation ist es – rein ökonomoch – für den Klub, den Spieler und Mijnheer de Koster zu gleichen Teilen.

Der Spieler verdreifacht seine Jahres-Gage von bisher 6 Mio im Jahr, auf kolportierte 20 Mio - sein „Bank-Berater“ kassiert die üblichen 10 bis 15 Prozent an der Ablösesumme, plus weitere acht bis zehn Prozent am künftigen Jahresgehalt seines Spielers. Macht summa summarum mal lockere 10 Millionen für ein bißchen Rumreden, Rumreisen und Rumzocken am runden Tisch + Telefon.

Kevin de Bruyne – er ist der Karotten-Kopf-Jackpot, Patrick de Koster hat ihn geknackt.

Okay, wenn alle gewinnen, dann müssen einige ja auch verlieren bei diesem Deal.

Nur wer?

Das könnte, wenn es blöde läuft, vorallem der … VFL Wolfsburg sein. Beraubt seines besten Stars, kann sich der VFL jetzt alle Ambitionen abschminken, ein Stückchen weiter zu den übermächtigen Bayern aufzuschließen.

Witzig: Der FC Bayern mußte de Bryne noch nicht mal für sündteures Geld wegkaufen, um dem Rivalen aus Wolfsburg zu schaden, das erledigte nun ManCity für die Münchner.

Eigentlich ist der VW-Klub ja kein „Verkäufer-“ – sondern ein „Käufer-Klub“; immer schon gewesen, dank den prallen VW-Konzern-Kassen. Nun aber: Take the money and run. Das ist neu.

Andererseits: Dass sie de Bruyne nicht um jeden Preis würden halten wollen, war ja auch – zwischen den Zeilen – schon seit Wochen zu spüren. Motto: 80 Mio sind ein ziemlich sexy Argument.

Auch für die Konzernbosse, die nun endlich auch mal einen tollen Reibach miterleben. Das kannten die bisher ja nicht.

Dem internen Macher-Image von Klaus Allofs bei seinem obersten Chef Winterkorn wird das nicht schaden, im Gegenteil. Die Mörderkohle darf er sicherlich- - kurzfristig, mittelfristig – gleich wieder reinvestieren. Okay. Paßt.

War da noch was?

Klaro. Denn wie mit den kleinen Wünschen, großen Sehnsüchten, klaren Ambitionen und sportlichen Träumen der VFL-Fans Schlitten gefahren wurde, das steht auf einem ganz anderen (Poker)-Blatt.

Aber wer fragt schon nach den blauäugigen Fans?

It`s the money, stupid.

So wie den „Wölfen“ wird es bald noch anderen treuen Anhägern unserer Bundesliga-Klubs ergehen. Den Tipp wage ich mal.

Die Engländer schwimmen im TV-Geld – ab der Saison 2016/17 noch weit mehr, da bekommen sie 3,7 Millarden pro Saison !!! – sie werden die Bundesliga und halb Europa leer kaufen und die Stars noch extremer zuscheißen mit ihrer Kohle. Selbst die Jungs aus der zweiten Qualitäts-Kategorie.

Jeder einigermaßen unfallfrei kickende Hinz und Kunz wir zum Mini-RONALDO.

Zum Mini-MESSI. Zum Westentaschen-Schweini.

Aus smarten Berater-Geiern wie Patrick de Koster werden Serien-Sieger im Spieler-Ramsch.

Die Fans schlucken erstmal geschockt – und dann schlucken sie`s.
Genauso wie die Stars und Sternchen, die - nüchtern betrachtet - immer weniger einen vernünftigen Grund finden, „nein“ zu sagen.

Win-win-win - der Fan der einzige Loser in diesem bisherigen Multi-Millonen- Spiel auf dem künftigen Weg zum Milliarden-Match.

Ob in Wolfsburg oder anderswo.

Der BALL? Nun, der liegt etwas traurig auf dem Anstoßpunkt – und faßt es nicht, was um ihn herum geschieht. Dann treten sie ihn, was sonst?

Der Ball ist schmerzfrei.

Ja, der Fall Kevin de Bruyne war ein Fall-Beispiel dafür, wie es kommen wird. Nämlich noch viel, viel schlimmer.

In Manchester beflocken sie aktuell schon den Satz neuer Heim / Auzwärtstrikots für Mister B. aus Belgien und den Fan-shop-Katalog.

So läuft`s business.

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KLOPPS LANGER ABSCHIED

Dies schrieb ich im vergangenen Oktober. --- Schade, dass alles exakt so kam mit "Kloppo" und dem BVB:

" ... Eines war für JÜRGEN KLOPP als Nr.1 Trainer in Deutschland gar nicht gut: Der 13. Juli 2014. Rio.

Deutschland wird WELTMEISTER. Und fünf seiner Spieler werden Weltmeister.

Ausgerechnet mit LÖW. Klopps stillem Rivalen.

Mit Löw gewinnen sie den WM-Titel.


Mit Klopp verloren sie das CL-Finale von Wembley 2013.

Große Trainer leben von Unsichtbarem. Von einer Art Magie. Von Charisma, Aura, ihrem Nimbus, ja, auch davon, daß ihre Spieler sie lieben, für sie ganz persönlich durchs Feuer gehen. Von der Fähigkeit, ein ganzes Team zu euphorisieren.

Aber leider auch entscheidend vom SPIELGLÜCK. Von ihrer Fortune, welche NAPOLEON immer von seinen Generälen - zurecht - mit einforderte.

Fortune hat Klopp schon länger leider nicht mehr.


Er hat sich in früheren Jahren als Coach alles selbst erarbeitet, erkämpft. Chapeau.Denn ein Glückstrainer war Klopp nie. Mit Mainz ist er einmal nicht aufgestiegen, weil ein einziges Tor fehlte; ein weiteres Mal (2003) war es ein einziger Punkt.

Bei der - äußerst unglücklichen - Final-Niederlage von 2013 gegen den Robben + FC BAYERN hat ihn „Lady Luck“ wieder mal verlassen.

Die Spieler spüren das.

Die Spieler sind Sauhunde. Dominante Trainer mögen sie auf Dauer genauso wenig wie die Medien.

Dies sind die beiden einzigen Seiten, die den jungen Millionarios noch sagen, wo es lang geht.

Trainer sind immer die ersten Opfer. Die leichtesten Opfer. Die Presse auflaufen zu lassen ist schwieriger.

Die Nummer in DORTMUND ist durch.

Klopp werden sie – Stück für Stück – mehrteilen wie eine trockene Salami.

Das Vertragsende 2018 erreicht er nie und nimmer.

Klopp sollte sich MOURINHO ansehen. Der hat stets ein gutes Gefühl, wenn Schluß ist, weil nichts mehr drin ist. Dann geht er, bevor er gegangen wird.

Und wenn`s auch vorher noch so „Echte Liebe“ war.

RÜCKBLICK. Die „Wiesn“ findet grade in München statt, aber die Achterbahn fährt in Dortmund.

Volle Pulle!

Rauf, runter, rauf, runter, zackig, rasant in die Kurven, uiuiui – wie das ratscht und kitzelt.

Dann rumms. Und pffff.

UND WEG IST DER TITEL 2015. Wromm!

Gespenstisch still steht der rasante Bolide mit seinen Waggons.

Eigentlich hatten wir ja alle erwartet, dass die Weltmeister-Münchner diesmal – wie üblich nach Turnieren – nichts reißen. Fehler. Der BVB gibt das FCB Double früherer Frust-Jahre.

In Schlampig-Variante. In Leichtsinn-Version 2.0. In Lässig-Leichtmetall, statt heavy metal.

O:1 gegen Hamburg, das machte schon mal schnell 10 Punkte Rückstand auf Bayern. Na, servus.

Guardiola spricht von Gladbach / Leverkusen als den neuen Bisserl-Bayern-Jäger - nicht mehr vom BVB.

Ich habe irgendwie den Eindruck, den ich vom BVB, von KLOPP und seinem tüchtigen Trainer-Team in all den Jahren seit 2008 noch nie hatte: Er, der Kloppo, und Co-Buvac und Co sind irgendwie ohne Peilung & Plan. Die rollen nur, mal so mal so.

Mal rasant, mal rumpelig.

Irgendwann hat es sie aus der Kurve getragen auf ihrer Achterbahn.

Wie kann man aber aus der Kurve fliegen – ohne Schwung? Ohne scharfes Tempo. Einfach mal so?

Die Physik hilft uns hier wenig. Eher schon die Psyche. Also der Kopf, wie der Fußballer sagt.

Der BVB hat wichtige Spiele verloren, wichtige Punkte im Meister-Circus – aber verloren hat er vorallem etwas, ohne das du auf diesem Niveau nichts auf Höhe und Reihe kriegst: KONSTANZ.

Ohne konstante Leistungen geht ganz, ganz oben nichts.

Voraussetzung für Konstanz sind KONZENTRATION und BALANCE.

Wer sich nicht voll konzentriert, verliert leichte Bälle, gerät in Situationen, die so blöde sind, daß man es kaum fassen kann. „Hinten offen, vorne Fahrkarten“ – so sieht das Spiel des BVB inzwischen öfter aus, als ihnen lieb sein kann.

Wo haben die nur ihren Kopf? Nicht 100 Prozent bei der Sache (so wie stets der BVB-Rivale FC BAYERN) – das steht fest.

Verletzungen hin oder her. Andere habe die auch.

Ohne Balance übertreibt eine Elf den Einsatz, weil immer was am Brennen, am Aufflammen ist, die Grundordnung (defensive 6-er Position, kreatives Mittelfeld) nicht stimmt und an allen möglichen und unmöglichen Ecken gelöscht werden muß.

Dortmunds Team schießt Böcke, keine Tore, die Ruhe in den Laden brächten. Dann häufen sich in den kleinen, auch harmlosen Situationen die großen Verletzungen.

Der BVB ist unruhig, unkonzentriert und wirkt wie ein zerstreuter Professor.

Begonnen hat das meiner Meinung nach mit dem unglücklich verlorenen CL-Finale 2013 von Wembley.

Glauben die BVB-Stars noch wirklich daran, daß sie mit Klopp diesen wirklich größten Titel holen können? Oder sollten sie doch lieber ihren flüsternden Beratern nachgeben, die mit dem FC Bayern schon im Hintergrund die stille Anbahnung betreiben.

Was berichten Götze & Lewandowski den Ex-Kollegen so alles am Handy? Vom gelobtem Land hinter den sieben Bergen, bei Kalles sieben Zwergen?

Es ist ein schleichendes Gift, das Gift des leisen ... Zweifels.

Dafür alarmiert nun die momentane Lage ohne „Mojo“, wie die Amis die spielerische Leichtigkeit, diesen Schwung der glücklichen Sekunden + geglückten Situationen in Serie nennen.

Schwung? Sicherheit wie früher in den Meisterjahren 2011 und 2012? Gar Vollgas-Fußball, bezwingend, unwiderstehlich? Kaum mehr zu sehen.

Klopp hat ein Problem.

Für seinen Vollgas-Fußball braucht er Männer, die für ihn total durchs Feuer gehen, nicht nur Feuer löschen. Interessant immer: Nur wer so wahnsinnig und mutig ist, Verletzungen zu riskieren, verletzt sich selten.

Wer aber übervorsichtig wird, aua.

Warum? Weil zum fehlenden Glück auch noch das Pech kommt - aus der latenten Verunsicherung.

Reus !!!

Wer bremst, verliert.

Klopp ist – nicht zu übersehen – die einzige große Konstante beim BVB. Der STAR.

Mich würde mal interessieren, ob es im BVB-Kader überhaupt noch einen Spieler gibt, der aktuell mehr verdient als Klopp, sein Chef.

Klar gönnen wir ihm seine Multi-Mio-Werbeverträge von OPEL bis Stoppelbart-Rasierer – aber fällt Ihnen (außer Hummels + Reus) ein weiterer BVB-Star aus dem aktuellen Team mit einem größeren Werbevertrag ein?

Mir nicht.

Für den großen Meister K. sollen sie also (noch) rennen bis die Sohlen brennen und die Leisten krachen? Hmh.

Klopp spürt dieses leichte Ungleichgewicht der Entwicklung offenbar, denn inzwischen entschuldigt er die banalsten Jo-Jo-Spiele seiner fahrigen Jungs so demonstrativ nachsichtig und übertrieben, das es weh tut. Singt große Punkteverluste klein. Die PK-Witzchen und sein Lachen wurden zuletzt immer gezwungener. Kein gutes Zeichen.

Ja, der BVB muß schleunigst „umparken“, mit Jürgen Klopp – im Kopf. Dann funktionieren auch eher wieder die Beine. Nur wie? Siege, Siege würden helfen.

Ich bin skeptisch.

Wohin fährt die schwarz-gelbe Achterbahn? Abwärts? In den finalen, banalen Auslauf … bitte aussteigen?

Jungs, war eine tolle Sause. Und tschüß? ..."

JA, UND TSCHÜSS... die Nummer ist durch.


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