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DURBAN - Schade. Es hat nicht sollen sein. Spanien war stärker, die deutsche Elf eindeutig schwächer. Ausgespielt, förmlich ausgeblutet, untergegangen im furiosen Kurzpass-Wirbel von „La Roja“. Aus, aber raus mit Applaus. So lautet das Fazit für die deutsche Elf, die in diesem Halbfinale nicht mehr so unwidertstehlich und selbstsicher auftrat wie bisher im Turnier.
Zuviel RESPEKT war da im Spiel gegen das brillante Spanien. Die deutschen Stars verneigten sich förmlich vor der beeindruckenden spielerischen Klasse der Spanier.
Die deutsche Elf war da zu brav. Erst in der 52. Minute wurde das erste gröbere deutsche Foul gepfiffen!
Wie schüchterne Erstklässler wirkte die DFB-Elf zeitweise. Das konnte am Ende nicht gut gehen. Und es ging auch nicht gut.
Zu wenig. Einfach zu wenig. Wie vor zwei Jahren im Endspiel der EM in Wien unterlag Deutschland den Spaniern völlig zurecht.
Ein wenig wurde sie auch „rausgemüllert“, denn das Fehlen des bisher so bärenstarken Bayern-Stars machte sich – wie leider befürchtet! – überdeutlich bemerkbar.
Ohne Müller besaßen die Aktionen der deutschen Elf nicht mehr die Kantigkeit, Unberechenbarkeit, Tiefe, Läufe und Torgefährlichkeit der letzten WM-Auftritte. Zu wenig. Einfach zu wenig. Wie vor zwei Jahren im Endspiel der EM in Wien unterlag Deutschland den Spaniern völlig zurecht. Ein wenig wurde sie auch „rausgemüllert“, denn das Fehlen des jungen Bayern-Spunds Thomas Müller machte sich – wie leider befürchtet – deutlich bemerkbar. Ein größeres, indirektes Kompliment kann ein 20 jähriger Nachwuchsspieler nicht erhalten; noch vor einem Jahr kickte Müller mit FC Bayern II in Sandhausen - nun ist er ein Weltstar. Unglaublich. „Wir haben bisher ein tolles Turnier gespielt. Heute hat es nicht so geklappt. Wir haben nie unsere Hemmungen abgelegt. Wir sind traurig und enttäuscht, aber Spanien hat ein Klassespiel gezeigt und wird dieses Turnier gewinnen“, analysierte Löw die 90 Minuten im Moses Mabhida-Stadion von Durban. Kapitän und Barcelona-Star Carles Puyol erledigte
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das DFB-Team vor 60 960 Zuschauern mit seinem Kopfballtor in der 73. Minute höchstpersönlich. Statt ins Traumfinale gegen Holland, geht es für die deutsche Mannschaft nun wie vor vier Jahren bei der Heim-WM zum Trostspiel um Platz drei. Dort ist in Port Elizabeth Uruguay der Gegner. „Ziel ist jetzt, das letzte Spiel zu gewinnen und Dritter zu werden“, sagte Löw. „Ich bin heute nicht enttäuscht, aber ich bin traurig für die Jungs. Wir wollen jetzt nicht schlechter abschneiden als 2006. Die Spanier sind vier Jahre weiter als wir und da wollen wir auch hinkommen“, sagte DFB-Präsident Theo Zwanziger. „In der Mannschaft steckt unheimlich viel Potenzial drin. Mit ein bisschen Abstand werden alle mit Stolz auf diese WM zurückblicken“, betonte Teammanager Oliver Bierhoff. „Die Mannschaft zeichnet aus, dass sie spielerisch viel mehr kann, als sie heute gezeigt hat“, bekräftigte auch Löw. Die große Chance, dem Spiel doch noch einmal eine Wende zu geben, verpasste der eingewechselte Toni Kroos, dessen platzierten, aber nicht allzu harten Schuss in der 68. Minute Torhüter Iker Casillas parierte. „Es ist bitter, wenn man im Halbfinale ausscheidet. Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit nicht gut und nicht mutig genug nach vorn gespielt“, sagte Kapitän Philipp Lahm mit Tränen in den Augen. Auch Torwart Manuel Neuer, der mit seinen Paraden eine höhere Niederlage verhinderte, beklagte fehlende Entschlossenheit: „Uns hat ein bisschen der Mut gefehlt.“ Das sah auch der diesmal chancenlose Miroslav Klose so: „Wir haben uns zu wenig zugetraut.“ Vermisst wurden aber auch die Ideen von Thomas Müller, der wegen der zweiten Gelben Karte zuschauen musste. In der lange Zeit von Taktik und großem Respekt geprägten Partie blieb die deutsche Mannschaft den Nachweis ihrer Titelreife schuldig. Sie ging nicht wie erwartet mit breiter Brust ins Spiel, sondern agierte betont vorsichtig und beraubte sich damit ihrer eigentlichen Stärke. So entwickelte sich eine Begegnung, die auf fatale Weise an das EM- Finale vor zwei Jahren erinnerte: Im Mittelfeld überlegene Spanier und eine
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